Ausbau der Ostendstraße -
Informationsveranstaltung am 21.10.2021


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Infoveranstaltung Stadt Nbg. Ausbau der Ostendstrasse

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nformationsveranstaltung Ausbau der Ostendstraße (LINK) ZOOM-ZUGANGSLINK Komplette Info zu Ausbau der Ostendstraße 2013 bis 2021

Neuplanung der Ostendstraße - Bürgerinformation durch die Stadt Nürnberg

Termin: 21. Oktober 2021, 18.30 Uhr

Infoveranstaltung der Stadt Nürnberg zu: Ausbau der Ostendstraße  ì

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Zur Historie der Straßenplanung der Ostendstraße

Die Ostendstraße war schon zur Jahrtausendwende zwischen den Straßenbahnhaltestellen Arminiusstraße und Lechnerstraße in einem katastrophalen Zustand. Die ursprüngliche Idee einer kompletten Sanierung zwischen diesen beiden Haltestellen wurde jedoch aufgegeben und zunächst der Abschnitt zwischen Arminiusstraße und Businesstower (vormals Erhardstraße) generalsaniert. Dieser Streckenabschnitt wurde am 12.12.2009 offiziell eingeweiht (siehe hierzu Mein Mögeldorf, Ausgabe Februar 2010 S. 18–21).

In der Folgezeit wurde der Streckenabschnitt Kreuzung Ostendstraße – Lechnerstraße neu geplant. In diesen Planungsprozess wurden vom Baureferat auch das Schulreferat und der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. einbezogen. Das Ergebnis des Planungsprozesses mündete in einen einstimmigen Stadtratsbeschluss vom 1.3.2012 (siehe hierzu Mein Mögeldorf, Ausgabe April 2012, S. 58ff, 67, 69, 70, [Internet ] Plan auf S. 61 sowie Juni 2013 S. 37 [Internet]).

Strassenplanung vom 21.10.2009 (Ausschnitt), Verkehrsplanungsamt Nürnberg.


Der vom Stadtrat verabschiedete Plan sah vor, dass die Ostendstraße vierspurig zwischen Cheruskerstraße und Lechnerstraße erhalten wird. Ein weiterer Vorteil war ein doppelspuriger Abbieger in die Cheruskerstraße, um den Bypassverkehr durch die Blütenstraße/Gleißhammerstraße zu reduzieren. Der Wermutstropfen bestand darin, dass aufgrund des Rasengleises keine Abbiegemöglichkeit in die gewerblichen Betriebe auf der Südseite der Straße mehr möglich war.

Wie auf dem Internetauftritt der Regierung von Mittelfranken unter Planungsvorhaben nachzulesen war, reichte die Stadt Nürnberg diese Planung mit dem Datum vom 15.2.2019 bei der Regierung von Mittelfranken ein (Planunterlagen liegen dem Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. vor.

Die Regierung von Mittelfranken genehmigte die Planung nicht. Dem Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. liegt keine Aussage der Regierung von Mittelfranken oder der Stadt Nürnberg vor, weshalb die Genehmigung nicht erteilt wurde.

Neuplanung der Ostendstraße

Der zentrale Punkt der Neuplanung ist eine Zweispurigkeit der Ostendstraße zwischen dem Brezen-Kolb und der Lechnerstraße. Zwischen der Lechnerstraße und dem Autohaus Fröhlich führt die Straße sogar auf dem Straßenbahngleis.

Vorentwurf vom 25.2.2021, Verkehrsplanungsamt Nürnberg.


Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. wünscht eine Bürgerbeteiligung bei der Straßenplanung

Wegen der erheblichen Planungsänderungen hält der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. eine intensive Debatte mit der Bevölkerung in Mögeldorf und Laufamholz für unverzichtbar. Partizipation wird vom Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. eingefordert (vgl. Glossar zur gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung, S. 39, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Juli 2020).

Neben der öffentlichen Veranstaltung sollte über die Maßnahmen der Stadt in den Mitteilungsblättern in Mögeldorf (Dezember) und Laufamholz berichtet werden können.

Danach wäre eine Meinungsabfrage über eine Online-Befragung seitens der Stadt Nürnberg etwa Mitte Dezember bis Mitte Januar sinnvoll. Mit deren Ergebnissen könnte dann eine evtl. Planänderung diskutiert werden.

Folgende Umstände sind im Meinungsbildungsprozess zu bedenken:

  • Mit einem zweispurigen Straßenverkehr auf dem Straßenbahngleis könnte ein neuer Staupunkt entstehen, der zu Belästigungen der Wohnbevölkerung entlang der Ostendstraße führen könnte.

  • Die Führung der Straße über das Straßenbahngleis ist ein hoher Risikofaktor. Weder Feuerwehr noch Rettungsdienste können im Falle eines Unfalls den Bereich östliches Mögeldorf und Laufamholz erreichen.

  • Die Vorstellung einer Beschleunigung der Straßenbahn ist fraglich. Das Erfahrungswissen der Mögeldorfer ist, dass im abendlichen Berufsverkehr stadtauswärts die Straßenbahn zwischen Marthastraße und Businesstower stockt.

  • Exkurs: Die Berechnungen des Verkehrsplanungsamtes beim damaligen Umbau des Mögeldorfer Plärrers im Jahr 2000, denen der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. Glauben geschenkt hat, haben sich in der Alltagssituation leider nicht bewahrheitet. Der Zeittakt für den Individualverkehr hat sich aufgrund der Vorrangschaltungen des ÖPNV deutlich gegenüber der Zeit vor dem Umbau reduziert.

  • Weder die beliebten Einkaufspunkte Brezen-Kolb und Aldi noch das Autohaus Fröhlich oder auch das Unternehmen Staub-Silbermann mit seinen Gefahrguttransporten sind in stadteinwärtiger Fahrtrichtung aufgrund des Rasengleises erreichbar. Die Frage der Erreichbarkeit sollte überdacht werden, weil gerade Brezen-Kolb und auch Aldi auf dem Weg zur Arbeit gerne noch genutzt werden.

  • Die Grundhaltung, die aus der Planung spricht, den Pendlerverkehr gezielt zu erschweren, hat im konkreten Fall die Auswirkung, dass die Mögeldorfer östlich des Mögeldorfer Plärrers und die Laufamholzer auf eine erschwerte Verkehrssituation treffen. Wenn Pendlerströme erschwert werden sollen, kann dies nur an der Stadtgrenze geschehen, aber nicht innerhalb eines Ortsteils.

  • Die Gewichtung des Fahrradverkehrs sollte bedacht werden. Mögeldorf und Laufamholz sind über die Fahrradstraße Balthasar-Neumann-Straße und Dientzenhoferstraße sowie über den Weg am Wöhrder See entlang hervorragend fahrrad-technisch angebunden, ab Businesstower existiert zusätzlich ein durchgängiger Radweg stadteinwärts. Zudem wird auch entlang der Nordseite des Wöhrder Sees ein Radweg von Lauf ins Nürnberger Zentrum geschaffen. Eine Diskussion über die Gesamtausgestaltung ist daher zu führen.

  • Die Ostendstraße hat auch eine Besonderheit:
    Es existiert ein Bypass:
    Die Blüten- und Gleißhammerstraße. Wie das Verkehrsplanungsamt 2021 in einer Verkehrsmessung festgestellt hat, wird die Blütenstraße/Gleißhammerstraße schon heute mit 400 Fahrzeugen und mehr tagtäglich als Schleichwegalternative genutzt. Die aktuelle Sanierung der Gustav-Heinemann-Brücke, welche eine Einspurigkeit aufgrund des Umbaus notwendig macht, führt dazu, dass der Rückstau von der Baustelle bis zur Einmündung Gleißhammerstraße führt. Das bedeutet, alle Autofahrer, die nach Osten wollen, stellen sich nicht in den Stau, sondern fahren durch die Gleißhammerstraße und Blütenstraße. Wenn also ein neuer Staupunkt in der Ostendstraße künstlich geschaffen wird, nimmt der Schleichwegverkehr sowohl von Osten wie von Westen durch die Gleißhammerstraße und Blütenstraße weiter dramatisch zu. Selbst wenn es keinen Stau gibt, werden die Autofahrer schon aus den gemachten Erfahrungen der Vergangenheit automatisch immer den Bypass durch die Gleißhammerstraße und Blütenstraße wählen.
    Dies ist absolut unzumutbar.
    Eine solche Bypass-Situation gibt es bei den anderen Hauptverkehrsachsen nicht.


Wolfgang Köhler


Heftausgabe Unser Mögeldorf Ausgabe April 2012

Ausbau der Ostendstraße zwischen Cheruskerstraße und Lechnerstraße


hier: Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom 23.07.2009

Antrag der CSU-Stadtratsfraktion vom 27.08.2009


Ausführlicher Sachverhalt

1. Ausgangslage

Der erste Bauabschnitt der Ostendstraße zwischen der Teutonenstraße und der Cheruskerstraße (Ostring) mit den beiden Überführungen über die Eisenbahn wurde am 12.12.2009 feierlich eröffnet. Dabei wurde der Straßenzug verkehrstechnisch neu konzipiert und die Haltestelle Business Tower anspruchsvoll gestaltet. Der zweite Bauabschnitt der Ostendstraße zwischen Cheruskerstraße und Lechnerstraße ist sowohl gleisbau- als auch straßenbautechnisch verschlissen und bedarf dringend der Sanierung. Besonders prekär ist die Lage am noch nicht umgebauten Knoten Cheruskerstraße/Ostendstraße, wo die Asphaltdecke nicht mehr tragfähig ist. Darüber hinaus herrschen verkehrsplanerische und gestalterische Missstände vor, die einer der wichtigen Einfallstraßen Nürnbergs nicht würdig sind.

Es liegen dazu Anträge der Fraktionen der SPD und CSU vor, auf deren Fragen in dieser ausführlichen Sachverhaltsdarstellung eingegangen wird.

2. Heutige Situation

MIV

Die Ostendstraße zwischen Cheruskerstraße und Mögeldorf ist Hauptverkehrsstraße und Staatsstraße (St 2241) mit einer Verkehrsbelastung von rund 28.500 Kfz./16h. Vor Ort ist teilweise noch der alte Straßenquerschnitt mit Großsteinpflaster zu sehen, der in den 60er Jahren erstellt wurde. Die Straße wurde in Teilbereichen provisorisch an die steigende Verkehrsbelastung angepasst.

So wurde sie z.B. im Zulauf zum Ostring auf der Nordseite verbreitert. Die schmale stadteinwärtige Haltestelleninsel Lechnerstraße wurde in den 80er Jahren im hinteren (östlichen) Teil zulasten der Fahrbahn für eine Wartehalle verbreitert. In diesem Bereich ist Parken halb auf dem Gehweg zugelassen. Der verbleibende Gehweg in Höhe der Geschäfte ist sehr schmal. Auch die 6 m breite Fahrbahn wird durch die Parker zusätzlich eingeengt. Auch auf anderen Gehwegen entlang der Straße ist längs und quer Parken per Beschilderung zugelassen. Die Gesamtsituation ist durch die vielen Nachbesserungen ungeordnet. Das Großsteinpflaster führt zu starker Lärmbelastung. Im Zulauf zum Ring treten Überlastungen auf. Bei Rückstau ist die Linksabbiegespur von der Ostendstraße nach Süden (Richtung Zabo-Dutzendteich) nicht immer ohne Wartezeiten erreichbar, obwohl diese Fahrbeziehung zur Umfahrung des stark durch Schleichwegverkehr belasteten Stadtteils Zabo wichtig ist.

ÖPNV

Die Straßenbahnlinie 5 fährt in ungefährer Mittellage größtenteils im Mischverkehr mit dem Individualverkehr mit. Nachdem alle Fahrbeziehungen zu den anliegenden Grundstücken möglich sind, wird sie in beiden Richtungen durch Linksabbieger behindert. Es treten spontane Bremsmanöver und sogar Unfälle auf.

Im Zulauf zur Ringkreuzung wurden in letzter Zeit Behinderungen durch zu nahe am Gleis stehende Linksabbieger nach Süden provisorisch durch Bischofsmützen (kleine Baken) vermindert. Die Lösung ist nicht nachhaltig, weil die Bischofsmützen manchmal umfahren und durch den Schwerverkehr zerstört werden. Die stadtauswärtige Haltestelle Lechnerstraße ist nicht behindertenfreundlich, sondern dynamisch durch eine Lichtsignalanlage abgesichert. Rotfahrer treten auf, deshalb sichern Schulweghelfer die Furt über die Ostendstraße. Die Gleise sind verschlissen.

Die Randbereiche des Gleiskörpers mussten im Zulauf zur Kreuzung Cheruskerstraße Anfang 2011 provisorisch saniert werden. Eine Erneuerung des Gleiskörpers ist dringend angezeigt. Die Situation für die Straßenbahn ist nicht mehr zeitgemäß und verkehrsunsicher. Seit der Verlängerung der Linie 5 zum Südfriedhof ist ein störungsfreier und sicherer Betrieb noch wichtiger, um die Fahrzeit und die Anschlüsse einhalten zu können.

Radverkehr

Für Radfahrer gibt es im betrachteten Abschnitt kein Angebot. Es wird illegal auf die Gehwege ausgewichen, um dem starken Kraftfahrzeugverkehr und dem Pflasterbelag auszuweichen.

Fußgänger

Die Breite der Gehwege schwankt sehr stark. Teilweise werden sie illegal von Kraftfahrzeugen in Längsrichtung befahren. Auch private Parkplätze vor Gebäuden, die nach heutigem Stand bei einer Neuanlage nicht mehr genehmigt würden, werden über die Gehwege erschlossen. Beide Seiten, vorwiegend die Südseite, werden von Schulkindern von und zur Thusneldaschule genutzt. Es sind Sicherheitsdefizite vorhanden. Der bauliche Zustand der Gehwege ist schlecht.

Städtebau

Die städtebauliche Situation ist völlig unzureichend. Der Querschnitt ist ungeordnet. Der Baumbestand erscheint willkürlich und unvollständig. Eine Entwicklung der Straße hin zu einer attraktiven großstädtischen Einfallstraße ist im derzeitigen Zustand oder bei einer Sanierung im Bestand nicht möglich.

3. Ziele der Planung

MIV

Ziel der Planung muss sein, die Verkehrssicherheit zu verbessern. Die Fahrbeziehung Mögeldorf – Zabo über die Ostend- und Cheruskerstraße soll zur Entlastung von Zabo verbessert werden. Der Verkehrsfluss auf der freien Strecke soll sicherer und zügiger werden.

ÖPNV

Ziel der Planung ist eine Verbesserung der Fahrplantreue der Straßenbahn und ein erhöhter Lärmschutz. Außerdem sind behindertenfreundliche Haltestellen, angepasst an die Niederflurfahrzeuge, vorzusehen.

Radverkehr

Aufgrund der Verkehrsbelastung sind, wo es platzmäßig möglich ist, Radverkehrsanlagen vorzusehen.

Fußgänger

Durchgängige und ausreichend breite Gehwege mit definierten Überfahrten für Kraftfahrzeuge sind an einer Hauptverkehrsstraße Standard.

Städtebau

Bereits am 28.02.1996 wurde für den nordöstlich zwischen Dr.-Gustav-Heinmann-Straße und Ostendstraße gelegenen Bereich (ehem. Coca-Cola-Gelände) das Bebauungsplanverfahren Nr. 4370 eingeleitet. Vorrangiges planerisches Ziel des Verfahrens ist die Entwicklung einer hochwertigen Dienstleistungs- und Gewerbenutzung entlang der Ostendstraße.

Diese soll sich auch in den städtebaulichen Rahmen, der durch den Neubau der Nürnberger Versicherungsgruppe entscheidend mitgeprägt wurde, nahtlos einfügen. Angestrebt wird hierfür die Ausweisung eines Gewerbegebiets entlang der Ostendstraße und Dr.-Gustav-Heinemann-Straße und im rückwärtigen Bereich eines Mischgebiets, in dem auch Wohnen zulässig ist. Über den Sachstand wurde im AfS am 03.12.2009 berichtet. Derzeit ist durch den Grundstücks-eigentümer ein städtebaulicher Wettbewerb in Vorbereitung. Auch für die südlich der Ostendstraße gelegenen Grundstücke werden zukünftig höherwertige Nutzungen erwartet. In diesen Bereichen werden nur befristete Nutzungen im Interesse einer später höherwertigen bedarfsgerechten Nutzung zugestimmt, um die Entwicklungsmöglichkeiten unter städtebaulichen und stadtplanerischen Gesichtspunkten nicht einzuschränken. Die Entwicklung ist durch die Gestaltung des Straßenraums zu unterstützen.

4. Planung

MIV

Die Planung sieht einen durchgehend vierstreifigen Querschnitt für den Geradeausverkehr vor. Die Nutzlänge der Linksabbiegespur von der Ostendstraße zur Cheruskerstraße nach Süden wird von heute 30m auf ca. 175m verlängert.

Außerdem wird eine kurze zweite Linksabbiegespur angeordnet, die die Leistungsfähigkeit je Freigabezeit verdoppelt. Durch diese Attraktivitätssteigerung können der Ortsteil Zabo und Teile Mögeldorfs vom Schleichwegverkehr entlastet werden. Entlang der Ostendstraße werden durch Bäume gegliederte Längsparkbuchten angeordnet. Im Bereich der Geschäfte an der Haltestelle Lechnerstraße wird auf der Nordseite eine neue Parkbucht angelegt. Der Gehweg wird verbreitert. Die Zufahrt zu den Grundstücken bleibt auf der gesamten Länge möglich. Im Bereich des besonderen Bahnkörpers für die Straßenbahn kann nur rechts rein und raus gefahren werden. Das unfallträchtige in kurzer räumlicher Abfolge auftretende Linksabbiegen entfällt. Zur Aufrechterhaltung aller Fahrbeziehungen können alle Fahrzeuge außer Lastzüge an der Breitengraserstraße oder am Ring signalisiert wenden. An der Breitengraserstraße wurde dazu im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung eine Lichtsignalanlage ergänzt. Der Verkehr mit Lastzügen ist gering. Er kann im Bereich Mögeldorfer Plärrer durch eine Blockumfahrung oder am Ostring in Höhe Gleißhammerstraße die vorhandene Wendespur benutzen. Nach Einschätzung der Verwaltung wird sich dieser Verkehr andere Routen suchen, wie es in seit langem bestehenden Straßen mit Mittelstreifen, z.B. Fürther Straße Höhe ehemaliger Quelle oder Äußere Bayreuther Straße der Fall ist. Näher untersucht wurde die Situation für die Gefahrguttransporte der ansässigen Chemiefirma. Dort wurden mehrtägige Zählungen durchgeführt.

Das Aufkommen an Lastzügen ist mit 4-7 Fahrzeugen/Tag äußerst gering. Auf Wunsch der Firma wurde auch eine Gleisüberfahrt intensiv geprüft und mit der Regierung von Mittelfranken als technische Aufsichtsbehörde abgestimmt. Das Ergebnis der Prüfung lautet wie folgt:

Im Zusammenhang mit dem grundlegenden Sanierungsbedarf sowohl für die Straße als auch für die Straßenbahn-Anlagen war eine komplette Neuplanung vorzunehmen, da viele verkehrliche Aspekte des Bestandes dringend verbessert werden müssen, u.a. ungeordnete Verkehrsführung mit gegenseitigen Behinderungen zwischen MIV und ÖPNV trotz großer Straßenbreite, schlechte Überquerungsmöglichkeit für Fußgänger, beides verbunden mit Verkehrssicherheits- und Unfallproblemen, optische Wirkung der Straße.

Die Planung sieht deshalb zwischen Cheruskerstraße und Breitengraserstraße auf ca. 320 Meter Länge einen besonderen Bahnkörper in Mittellage vor. Er dient zur Verbesserung des heute störungsanfälligen Straßenbahnverkehrs, zur Verstetigung des Verkehrsflusses im Kfz.-Verkehr und durch die Gestaltung als Rasengleis zur städtebaulichen Aufwertung der Straße und Verbesserung des Kleinklimas.

Ohne diese Gliederung würde hier eine 22 Meter breite Asphaltpiste entstehen. Bei Gesprächen wurde seitens der Firma der dringende Wunsch nach einer Gleisüberfahrt geäußert. Diese ist auf Lastzüge auszulegen und soll vor dem Tor 4 zur Ein- und Ausfahrt eingerichtet werden. Es ist also abzuwägen, welche Nachteile durch die Anlage einer solchen Überfahrt für die Stadt und den gesamten Verkehr entstehen und ob dies im Verhältnis zu den Nachteilen für die Firma bei Weglassen der Überfahrt verhältnismäßig ist.


Heftausgabe Unser Mögeldorf Ausgabe Juni 2013

Antworten der Stadtverwaltung zu in der Bürgerversammlung gestellte Fragen

Ostendstraße

Die Planung für die Ostendstraße zwischen Cheruskerstraße und Lechnerstraße wurde im Verkehrsausschuß am 1.3.2012 beschlossen. Auf Grundlage dieses Beschlusses ist ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen. Dieses wurde noch nicht eingeleitet und kann daher auch nicht kurzfristig abgeschlossen werden. Im Anschluß daran ist ein Zuschussantrag bei der Regierung von Mittelfranken einzureichen, damit der Freistaat Bayern die Maßnahme fördert. Im Mittelfristigen Investitionsplan der Stadt Nürnberg (MIP) ist die Maßnahme lediglich mit 250.000 Eur im Jahr 2016 anfinanziert, die restlichen Mittel sind für die Jahre 2017 ff vorgesehen.


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Allgemeine Info zu:
AUSBAU DER OSTENDSTRASSE - INFORMATIONSVERANSTALTUNG AM 21.10.202


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Interaktive Infoveranstaltung.
Möglichkeit besteht Fragen zu stellen:

Beiträge von . . . .

Mitwirkende für die o.g. Beiträge und Infos

Vorsitzender

Wolfgang Köhler

Vorsitzender
Stadt Nürnberg

Stadt Nürnberg

Verkehrsplanungsamt

Kontakt


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Wolfgang Köhler
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+49 0911 5 46 07 65