Ausbau der Ostendstraße -
Informationsveranstaltung abgeschlossen


cc

Infoveranstaltung Stadt Nbg. Ausbau der Ostendstrasse (abgeschlossen)

 Komplette Info zu Ausbau der Ostendstraße 2013 bis 2021

Neuplanung der Ostendstraße
Bürgerinformation durch die Stadt Nürnberg

Termin: 21. Oktober 2021, 18.30 Uhr (abgeschlossen)

Infoveranstaltung der Stadt Nürnberg zu Ausbau der Ostendstraße ist abgeschlossen 

Präsentation der Infoveranstaltung "Ausbau der Ostendstraße" (PDF-Format) - Quelle: Stadt Nürnberg [Oktober 2021]

Folien zu "Ausbau der Ostendstraße" (PDF-Format) - Quelle: Stadt Nürnberg Baureferent [Dezember 2021]

Sie haben die Möglichkeit Fragen zu stellen unter: vpl@stadt.nuernberg.de ì ist abgeschlossen

Fragen und Antworten werden anschließend auf der Webseite des Verkehrsplanungsamtes anonym veröffentlicht



Zur Historie der Straßenplanung der Ostendstraße ê


Sanierung der Ostendstraße zwischen Cherusker- und Lechnerstraße ê


von Baureferent Daniel Ulrich [Heftausgabe Dezember 2021]

Schon 2012 wurde ein Straßenplan für die Ostendstraße im Verkehrsausschuss beschlossen. Diese Straßenplanung diente als Grundlage für das nachlaufend notwendige Planfeststellungsverfahren.

Einschub: Planfeststellungsverfahren:
Das Planfeststellungsverfahren ist ein besonderes, streng formalisiertes Genehmigungsverfahren zur umfassenden Entscheidung über die Zulässigkeit zum Beispiel einer Straßenbaumaßnahme. Es soll bereits im Vorbereitungsstadium die Vereinbarkeit des Vorhabens mit allen von diesen berührten öffentlichen und privaten Belangen überprüft werden. Das Verfahren beinhaltet ein gesondertes Anhörungsverfahren, in dem jeder Interessierte beteiligt wird, und endet mit einem Planfeststellungsbeschluss. Dieser ist ein Verwaltungsakt, der vor Gericht angegriffen werden kann. Der Planfeststellungsbeschluss hat Konzentrationswirkung, das heißt er umfasst und ersetzt alle eventuell erforderlichen Einzelgenehmigungen, Zustimmungen und Erlaubnisse etc. für das festgestellte Vorhaben. Außerdem kann der Planfeststellungsbeschluss enteignungsrechtliche Vorwirkung haben, das heißt der festgestellte Plan ist für ein etwaiges nachfolgendes Enteignungsverfahren bindend. Nach Einreichung des Planes führt die Regierung von Mittelfranken das Anhörungsverfahren durch. Dabei wird die Auslegung des Planes veranlasst. Die Stadt hat den Plan für die Dauer von einem Monat auszulegen. Die Auslegung ist ortsüblich bekannt zu machen. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist Einwendungen gegen den Plan erheben. Nach Ablauf der Einwendungsfrist hat die Anhörungsbehörde die rechtzeitig erhobenen Einwendungen und die Stellungnahmen der Behörden zu dem Plan mit dem Träger des Vorhabens, den Behörden, den Betroffenen sowie den Einwendern zu erörtern (sog. Erörterungstermin).

Soll der Plan nach der Auslegung geändert werden, ist Dritten die Planänderung durch die Anhörungsbehörde mitzuteilen, wenn sie durch die Änderung erstmalig beschwert werden oder stärker betroffen sind.

Bis Ende 2018 wurden die für das Genehmigungsverfahren der ersten Version erforderlichen Planunterlagen, Gutachten und Berichte erstellt. Die Auslegung der Unterlagen fand vom 30.04.2019 bis 31.05.2019 statt. Während der Einwendungsfrist wurden insbesondere folgende Einwendungen von Privatleuten,Verbänden und Anliegern zur Planung geäußert:

1. Starke Eingriffe in das vorhandene Straßenbegleitgrün, vor allem im Bereich der Thusneldaschule (mit erheblichem Eingriff in das Schulgrundstück).

2. Keine durchgehenden und sicheren Radverkehrsanlagen.

Einwendungen von Anliegern wegen der – aus deren Sicht – sinkenden Flexibilität für den Kraftfahrzeugverkehr und den Eingriff in Privatgrund.

Es wurde empfohlen, die Einwendungen zu bewerten und im Ergebnis die Planung zu überarbeiten. Durch Beschlüsse des Stadtrats seit 2020, u.a. dem Mobilitätsbeschluss, haben sich die Vorgaben für die Verkehrsplanung verändert. Der Verkehr soll nachhaltiger abgewickelt und die umweltfreundlichen Verkehrsträger stärker gefördert werden. Die Stadt soll grüner werden. Radverkehrsanlagen sollen nicht nur durchgängig, sondern auch komfortabel konzipiert werden. Dass die Straßenbahn Vorrang genießen soll, bleibt zentrale Planungsgrundlage, erst recht unter der Maßgabe, dass das Angebot verdichtet werden soll.

Sanierung der Ostendstraße zwischen Cherusker- und Lechnerstraße

Unfallgeschehen in der Ostendstraße – die (meist illegale) Querung der Gleise ist eine häufige Unfallursache

In der Überarbeitung der Planung hat sich herausgestellt, dass der ursprünglich konzipierte vierspurige Querschnitt in vielerlei Hinsicht ungünstig ist: Die 2012 angedachten drei signalisierten Einmündungen erschweren bei einem dichten Straßenbahntakt die Koordinierung und reduzieren die Verkehrsqualität für den Autoverkehr. Bäume und Gehölze entfallen in großem Stil, der Radverkehr kann nicht sinnvoll geführt werden

In der nun überarbeiteten Planung wurdedaher Wert auf eine gesamtheitliche Betrachtung gelegt:

1. Die Leistungsfähigkeit für den Kraftfahrzeugverkehr zwischen dem Mögeldorfer Plärrer und dem Ring (B4R) bleibt erhalten

2. Nötig ist mehr Grün im Straßenraum

3. Durchgehende regelgerechte und mit dem Mobilitätsbeschluss konforme Radverkehrsanlagen und damit Erreichbarkeit von Zielen auch an der Ostendstraße für Radler

4. Verbesserung der Sicherheit der Fahrgäste der Straßenbahn und Herstellung der kompletten Barrierefreiheit.

Die Leistungsfähigkeit bleibt erhalten, da die flankierenden Kreuzungen am Mögeldorfer Plärrer und am Ring (Nürnberger Versicherung)mit ihrer vielphasigen Signalisierung die Verkehrsmenge begrenzen. Ein Fahrzeug, das die Kreuzung am Mögeldorfer Plärrer passiert hat,soll mit der neuen Planung nicht mehr Zeit als bisher bis zur nächsten kritischen Kreuzung am Ring benötigen (und umgekehrt).

An der Kreuzung Cheruskerstraße / Ostendstraße selbst ändert sich in der Planung gegenüber 2012 nichts. Ebenso bleibt der ökologisch, verkehrlich, gestalterisch und lärmtechnisch vorteilhafte Rasengleiskörper erhalten. Die Veränderung der Erreichbarkeit für Pkw (keine Gleisquerungen mehr) wird durch den verbesserten Linksabbieger (zweite Linksabbiegespur in der Kreuzung) ausgeglichen, wenn auch um den Preis einzelner längerer Fahrstrecken zu einzelnen Einzelhandelsgeschäften und Teilen des Gewerbes. Vor allem aber wird das häufige (und in der Regel illegale)Abbiegen von LKWs über das Gleis sicher verhindert und an die Kreuzung mit dem Ring verlagert, die dafür ausreichend dimensioniert ist. Durch Zählung und Umlegung der heutigen zahlreichen Querungen des Gleisbereiches auf die Wendespuren wurde deren Wirksamkeit nachgewiesen.

Mit regelkonformen Radverkehrsanlagen wird die Erreichbarkeit von Zielen auch an der Ostendstraße für Radler nun sicher ermöglicht werden.

Sanierung der Ostendstraße zwischen Cherusker- und Lechnerstraße

Kreuzung mit dem Ring und Rasengleis – 2 Linksabbieger verbessern für Autos die Situation, die intensive Begrünung an Stelle einzelner Parkplätze dient dem Stadtraum und verbessert die Klimabilanz


Vor dem Grundstück des Bauvorhabens „Seetor“ musste aufgrund der zu geringen Querschnittsbreite auf öffentliche Parkbuchten verzichtet werden. Ersatzweise stehen zukünftig auf Privatgrund und in der Stichstraße zusätzliche Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Mit dem durchgängigen Grünstreifen und den Bäumen wird dem attraktiven Neubau Rechnung getragen.

Aufgrund zahlreicher Wünsche von Anliegern – insbesondere auch älteren Menschen aus der Seniorenwohnanlage – wird in Höhe der Stichstraße, die das Bauvorhaben „Seetor“ und das Seniorenwohnheim erschließt, eine signalisierte Fußgängerquerung vorgesehen, die ausschließlich auf Anforderung „grün“ für die Fußgänger zeigt. Es besteht dann eine sichere Verbindung für Fußgängerinnen und Fußgänger zwischen dem Neubauprojekt mit Wohnungen und Büros sowie dem (Senioren-) Wohnen auf der Nordseite der Ostendstraßeund dem Einzelhandel und dem Gewerbe auf der Südseite.

Sanierung der Ostendstraße zwischen Cherusker- und Lechnerstraße

Fußgängerquerung in Höhe der Zufahrt nach Norden – bis hierher ist die Ostendstraße von Westen kommen mehrspurig


Mit der neuen Planung kann der aufwändige Eingriff in das Schulgrundstück komplett vermieden werden. Aus bisher drei geplanten „mittelgroßen“ Kreuzungen im Bereich der Haltestelle Lechnerstraße wird eine Kreuzung an der Breitengraserstraße und ein kleiner signalisierter Überweg für Fußgängerinnen und Fußgänger am östlichen Kopf der Haltestellen. An der Breitengraserstraße wird die Nebenrichtung komplett an die Ostendstraße angeschlossen. Die Radstreifen werden im Bereich der Haltestelle auf dem Bordstein geführt und bis zum Planende verlängert.

Haltestelle an der Thusneldaschule – der nicht (mehr) betroffene Baumbestand auf dem Schulgelände ist weiß dargestellt, die nun barrierefreie Haltestelle kann von Osten wie von Westen sicher erreicht werden, Autoverkehr und Straßenbahn teilen sich in diesem Bereich die Spuren


Die neue Haltestelle wurde in Abstimmung mit Verbänden und der VAG barrierefrei konzipiert. Stadtauswärts ist –wie auch schon heute – eine signalisierte „Schleusenschaltung“ zur Einfädelung der Straßenbahn in die Fahrbahn erforderlich. Stadteinwärts fließt die Straßenbahn im Verkehr mit und hält, wenn Fahrgäste einoder aussteigen möchten. Alle Ampeln werden durch die Straßenbahn sekundengenau beeinflusst, so dass die Grünzeit für den Kfz-Verkehr gegenüber heute verlängert wird. Da Fußgängerinnen und Fußgänger nur noch jeweils eine Fahrspur queren müssen, ist die für sie erforderliche Grünzeit deutlich kürzer. Das Ausfahren aus der Lindnerstraße wird durch eine vorgezogene Haltelinie erleichtert.

Im Vergleich zur vorhergehenden Planung verbessert sich die Grünbilanz durch den Erhalt von mehr Bäumen und zahlreiche Neupflanzungen erheblich. Mit 43 neuen Bäumen bei 7 entfallenden Bestandsbäumen wird der Straßenraum komplett neu gestaltet, aufgewertet und trägt auch den Klimazielen Rechnung

Sanierung der Ostendstraße zwischen Cherusker- und Lechnerstraße

Sanierung der Ostendstraße zwischen Cherusker- und Lechnerstraße

Visualisierung und Blick nach Westen im Bereich „Seetor“ – der Gewinn an Gestaltung und Ordnung des Straßenraums ist deutlich erkennbar.

Die Radverkehrsanlagen sind nun durchgängig geplant und wurden - soweit möglich - verbreitert. Sie entsprechen der aktuellen Rechtslage sowie den bundesweit gültigen Richtlinien. Insbesondere im Bereich von Parkbuchten wurde die Sicherheit der Radfahrenden optimiert. Die Vorgaben des Mobilitätsbeschlusses werden eingehalten.

Die Planung wurde mit dem Behindertenrat der Stadt Nürnberg abgestimmt.

Exkurs: Leistungsfähigkeitsprüfung
Die Leistungsfähigkeit einer städtischen Straße für Autos misst sich nicht an der Zahl der Spuren, sondern an der Fähigkeit der „schlechtesten“ Ampelkreuzung, mit der geringsten Grünzeit. In Nürnberg ist diese maßgebende Kreuzung in der Regel die mit dem Ring. Hier wird in etwa jeweils einem Drittel der Umlaufzeit Grün für den Verkehr auf dem Ring und der Einfallstraße geschaltet. Das letzte Drittel der Umlaufzeit wird als „Schutzzeit“ benötigt, um ausreichend Rot zwischen den sich gegenseitig gefährdenden („feindlichen“) Verkehrsströmen zu schalten. Sind auf freier Strecke 26.000 Fahrzeuge einspurig kein Problem, so bedarf dieser Strom an einer Kreuzung mit dem Ring mehrerer Spuren, um den Verkehr abwickeln zu können. Der Anteil der o.g. Schutzzeit einer Kreuzung Ring/Einfallstraße ist wegen der aus Sicherheitsgründen getrennt signalisierten Verkehrsströme so hoch, dass eine Spur je Richtung auf der freien Strecke für die im Umlauf verbleibende schaltbare Grünzeit an der Kreuzung ausreicht.

Das Verkehrsaufkommen im Planungsabschnitt wird durch die vierphasige Ampelschaltung Cheruskerstraße/ Ostendstraße und die dreiphasige Ampelschaltung Mögeldorfer Plärrer maßgeblich begrenzt, d.h. die benötigte Leistungsfähigkeit der Straße wird durch die beiden angrenzenden Kreuzungen außerhalb des Planungsabschnitts determiniert. Grundlage der Leistungsuntersuchung ist die Verkehrsbelastung vom Juli 2016 (siehe Säulendiagramm ,vorhandene Belastung‘). Mit einer Querschnittsbelastung von ca. 26.000 Kfz in 16 Stunden zählt die Ostendstraße eher zu den moderaten Radialen in Höhe des Rings B4R in Nürnberg

Betrachtung der Ampelkreuzung Breitengraserstraße / Ostendstraße als maßgeblicheStelle für den Leistungsnachweis innerhalb des Planungsabschnitts

Die verkehrsabhängige Steuerung der Ampel ist Grundlage der Strategie bei der Verkehrsabwicklung im Planungsabschnitt und wird so konzipiert, dass ohne Anforderung einer Tram in der Hauptrichtung und ohne Anforderung der Kfz bzw. Fußgänger aus der Nebenrichtung die Ostendstraße als Hauptverkehrsstraße Dauergrün erhält. Bei Anforderung einer Tram stadteinwärts wird die Grünzeit für die Ostendstraße verlängert bis zum Erreichen der Haltestelle. Bei Anforderung der Tram stadtauswärts wird die Grünzeit für die Ostendstraße kurz unterbrochen, während die Tram von der Mittel- in die Seitenlagen wechselt, um ihre Haltestelle zu erreichen.

Im „Schatten“ der Fahrgastwechselzeit mit Rot für die Ostendstraße wird synergetisch Grün für die Kfz und Fußgänger aus der Nebenrichtung geschaltet. Mit Intelligenz (an der Ampel) statt Beton (mehr Fahrspuren) kann so die bisherige Leistungsfähigkeit der Straße vollständig abgebildet (überkompensiert) werden. Die Straßenbahn wird sekundengenau in die Steuerung der LSA eingepasst.

Für die Berechnung der Leistungsfähigkeit der verkehrsabhängigen Steuerung wurden Anforderungen der Nebenrichtung in jedem Umlauf (eher konservativ) sowie ein FünfMinuten-Takt für die Tram angenommen (12 Trams je Richtung und Stunde). Die Leistungsfähigkeit der Planung mit und ohne verkehrsabhängiger Steuerung (‚mit VA‘ und ‚in Festzeit‘) wurde der vorhandenen Verkehrsbelastung gegenübergestellt (siehe Säulendiagramm).

Sanierung der Ostendstraße zwischen Cherusker- und Lechnerstraße

Im Bestand werden durch die vorhandenen Ampeln 1.008 Kfz (gemäß Zählung) in der Spitzenstunde abgewickelt (schwarzer Balken). Die künftige Ampel unter Berücksichtigung der neuen Straßenplanung kann bis zu 1.266 Kfz abwickeln. Damit bestehen sogar Reserven gegenüber der heutigen Verkehrsbelastung.

Deutlich erkennbar sind die Leistungsgewinne durch Synergien bei der Verkehrsabwicklung mit verkehrsabhängiger Steuerung (siehe Säulendiagramm ‚Planung mit VA‘) gegenüber der Leistungsfähigkeit ohne verkehrsabhängiger Steuerung (siehe Säulendiagramm ‚Planung in Festzeit‘). Eine reine Festzeitsteuerung wäre nicht so leistungsfähig, da für die Tram stadtauswärts in jedem Umlauf ein Grün geschaltet wird, auch wenn keine Tram da ist und somit zu Lasten der Grünzeit der Ostend-straße geht. Mit verkehrsabhängiger Steuerung an der Ampel Breitengraserstraße/Ostendstraße ergeben sich Leistungsreserven von wenigstens 20 Prozent, wodurch der Planungsabschnitt auch für unvorhergesehene Verkehrsbe-lastungs-spitzen gewappnet ist.

Fazit und weitere Vorgehensweise / Kosten
Das Verkehrsaufkommen in der Ostendstraße wird durch die im Planungsabschnitt flankierenden großen Ampeln Cheruskerstraße/Ostendstraße und Mögeldorfer Plärrer maßgeblich begrenzt.

Die verkehrsabhängige Steuerung an der Ampel Breitengraserstraße/Ostendstraße hält Leistungsreserven von mindestens 20 Prozent gegenüber der vorhandenen Verkehrsbelastung vor. Insgesamt betrachtet ist die Planung vor allem durch die gewonnenen Verkehrsflächen für Radfahrende, zu Fuß Gehende und Fahrgäste des ÖPNV sowie durch den wesentlich höheren Grünanteil im Vergleich die bessere Lösung. Alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer profitieren von der Planung.

Der Plan dient nach Beschluss durch den Stadtrat als Grundlage für die zu ändernden Unterlagen im laufenden Planfeststellungsverfahren und für die erneute Auslegung. Gegebenenfalls geäußerte Einwendungen werden in einem Erörterungstermin, unter Federführung der Regierung von Mittelfranken, diskutiert und dann durch die Genehmigungsbehörde abgewogen. Mit dem Erlass des Planfeststellungsbeschlusses, gegebenenfalls unter Auflagen, erhält die Stadt Baurecht. Damit ist ab 2024 mit einem tatsächlichen Baubeginn zu rechnen.

Die Umsetzung der Planung ist dringlich, da die Straße und die Gleisanlagen bereits am Ende der Lebensdauer angelangt sind.

Die Bruttokosten der Planung betragen nach einer Kostenschätzung des planenden Ingenieurbüros 11,5 Mio. E (Stand 2021), eine Förderung von bis zu 70 % ist realistisch.

Online-Bürgerbeteiligung im Oktober 2021 Am 21.10.2021 fand auch auf Veranlassung des Bürgervereins eine Online-Informationsveranstaltung statt, die von etwa 180 Bürgern sehr gut angenommen wurde. Die Verwaltung wollte möglichst vielen Interessierten die Chance geben, sich mit der Thematik zu befassen, weshalb unter den Unwägbarkeiten von Corona auf einen Präsenztermin verzichtet wurde. Im Rahmen der Erörterung zur Planfeststellung wird aber auch das Format „Präsenz“ angeboten.

Eine Gruppe von gegenüber dem Projekt kritisch eingestellten Gewerbetreibenden meldete sich in der Sitzung mehrfach per Audio, alle anderen Teilnehmer nutzten nach Bedarf die chat- Funktion. Im chat selbst zeigte sich einerseits ein großes Informationsbedürfnis und ein breites Interesse, andererseits schlugen die leider bei verkehrlichen Themen wohl unvermeidbaren grundsätzlichen politischen Auseinandersetzungen auch hier auf.

Die Beiträge nach Themenbereichen (die schriftlichen Eingaben in ihrem ursprünglichen Wortlaut beinbehalten):

Fahrrad

  • ? Wie soll der Radfahrer hier sicher fahren, bezüglich des Abstands zu Bordstein und KFZ? Wie soll der Radfahrer hier (Knoten Ring) links abbiegen?
    [Regelbreiten nach Richtlinien sind eingehalten.]


  • ? Warum sind rechts vom Fahrradstreifen Parkplätze? Das führt ja dazu, dass Autos den Radverkehr kreuzen müssen.
    [Ja, das ist möglich und üblich, allerdings mit erhöhter Radwegebreite und nur in wenigen Fällen.]


  • ? Wie viele Lastenradparkplätze werden auf der Ostendstraße gebaut?
    [Keine, da ruhender Verkehr der Discounter auf deren Grundstücken abzuwickeln ist.]


  • ? Ist der Radweg breit genug, um ein Lastenrad zu überholen [Ja, mind. 1,60 m.]


  • ? Abbiegen/Queren für Radfahrer auf Ostendstraße stadtauswärts: Wenn man auf Höhe der Breitengraserstraße auf die Nordseite der Ostendstraße wechseln möchte – warum wird das verhindert, oder verstehe ich die Planung nicht?
    [Abbiegen über die Fußgängerüberwege und signalisiert möglich.]


  • ? Warum wird einer Minderheit, hier den Radfahrern, weit überproportional zur Nutzung so viel Verkehrsfläche zur Verfügung gestellt? [Der Flächenanteil entspricht nicht annähernd dem Zielanteil des Radverkehrs in Nürnberg am Gesamtverkehr (20 %), damit ist die Strecke eher kein Beispiel für besonders gute Radinfrastruktur. Die Radwege sind aber regelkonform, sicher und ausreichend breit.]


  • ? Wie sieht die Planung für die Radwege von der Lechnerstraße zum Mögeldorfer Plärrer aus? Oder endet der Radweg dort?
    [Dazu liegt noch keine Planung vor.]


  • ? [Wortmeldung]: Ostendstraße weist kaum Fahrradfahrer auf. Warum muss dann ein Radweg gebaut werden, wenn es den Radweg an der Pegnitz gibt?
    [Heute ist die Ostendstraße für das Radfahren faktisch nicht nutzbar, das soll sich, auch im Blick auf die Anlieger, die ja auch Quelle und Ziel sein können, ändern.]


Verkehr / Auto /Parkplätze

  • ? Wie kann bei einer teilweisen Verengung der Fahrbahn für den Autoverkehr gleichzeitig der gleiche Durchfluss / die gleiche Leistungsfähigkeit wie heute gewährt werden? Schon heute kommt es oft zu Stau bei Unfällen, Baustellen und Behinderungen.
    [Die Planung minimiert das Risiko von Unfällen und verbessert die Leistungsfähigkeit (s.o.).]


  • ? [Wortmeldung] Offenlegung der Alternative: Ampeländerung in der Straße, Bypass Blütenstraße und Durchgangsverkehr.
    [Während der Baustelle sind Lösungen nötig, die „Abkürzung“ durch die Blütenstraße zu verhindern. Ob diese Ansätze dauerhaft gewünscht sind, ist vor Ort zu gegebener Zeit zu diskutieren. Alle vorhandenen Planansätze bieten „Chancen und Risiken“ – wenn der Durchgangsverkehr ausgesperrt wird, werden auch die Anlieger betroffen sein.]


  • ? [Wortmeldung] Es gab Planungen über die Grundstücke von Eigentümern, wieso wurde nicht gefragt? In der Straße sind noch 11.000 qm Baufläche frei, wieso sollen die Parkplätze abgerissen werden? Die Überquerung ist dann an der Tankstelle, wodurch die Ampelschaltung überlastet wird. Das führt zu Stau in der Ostendstraße.
    [Alle Eigentümer sind immer wieder ins Verfahren einbezogen worden, besonders Betroffene bis auf Referentenebene. Dass Verkehrsprojekte auch in Privateigentum eingreifen können und gelegentlich leider müssen, ist mit der Gemeinwohlverpflichtung durch das Grundgesetz abgedeckt (Art. 14 (2) GG: „(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“). Die Ampelschaltung wird im Artikel oben erläutert, für die zukünftige gewerbliche Entwicklung ist eine neue Erschließung von Süden her (parallel zur Bahnstrecke) grundsätzlich denkbar.]


  • ? Es fallen sehr viele Parkplätze entlang der Ostendstraße weg. Mit Hinblick auf den Neubau auf Höhe Hausnummer 159: Wo sollen die Anwohner denn alle parken?
    [Das Parken privater Fahrzeuge erfolgt auf privaten Grundstücken, z.B. auf dem Gelände Seetor in Tiefgaragen, der öffentliche Raum ist kein Parkplatzspeicher für den Regelfall. Heute wird entlang der Straße wild und ungeordnet, z.T. illegal halb auf dem Gehweg und behindernd geparkt. Die neue Planung sieht vor, die Parkplätze zu ordnen und verkehrssicher anzubieten. Es verbleiben 19 Parkplätze, was für eine Hauptverkehrsstraße viel ist.]


  • ? Wie lange ist die einspurige Strecke insgesamt? Bei einem Einsatz von Krankenwagen, Notarzt, Polizei etc. wird es in solchen Straßen sehr eng.
    [Die einspurige Strecke betrifft einen Abschnitt von 300 Metern. Im Notfall überfahren Rettungsdienste den Radstreifen, die Planung ist damit für den Notfall gut geeignet.]


  • ? Wie werden die ganzen Firmen mit großen LKWs angeliefert, die bisher auf der Ostendstraße stehen (Autohaus)? Und wo halten DHL, Hermes und Co? Auf dem Radweg?
    [Die meisten Anlieferungen erfolgen schon heute auf den gewerblichen Grundstücken, gewerbliches Liefern und Laden im Straßenraum ist nur sehr beschränkt zulässig und wird mit der Planung ganz auf die gewerblichen Flächen verlagert.]


Einkaufen und Nahversorgung

  • ? Was ist für Entsorgungsfahrzeuge, DHL etc. im Bereich des einspurigen Bereichs vorgesehen? Befürchtung: Die Spur wird blockiert (teils auch widerrechtlich) und Entstehung von Stau.
    [Die meisten Anlieferungen erfolgen schon heute auf den gewerblichen Grundstücken, gewerbliches Liefern und Laden im Straßenraum ist nur sehr beschränkt zulässig und wird mit der Planung ganz auf die gewerblichen Flächen verlagert.]


  • ? [Wortmeldung] Querung zwischen Aldi und Brezen Kolb: Muss es eine Querung bei dieser Stelle geben? Der Rasenstreifen ist ein Problem. Aufgrund der fehlenden Abbiegespur wird das schnelle Einkaufen auf der Straße beeinträchtigt.
    [Wesentliche zusätzliche neue Kundenströme aus Seetor und Altenheim werden so erst möglich, für Autos Wenden an der Kreuzung, Regelnutzung aber stadtauswärts, wie bei allen Discountern.]


  • ? [Wortmeldung] Gewerbetreibende haben Sorgen, dass Kundenströme beschnitten werden, dadurch, dass das links Abbiegen unterbunden wird. Durch eine Umfahrung gibt es eine Mehrung des Verkehrs, sowie Störfaktoren durch eine einspurige Bahn. Wurden diese Dinge mit einberechnet?
    [Im Bereich des Gewerbes ist die Strecke zweispurig, die Wender sind in den Zahlen enthalten, da sie eine marginale Größe darstellen und nicht regelmäßig zur Morgenspitze (Einpendlerverkehre) auftauchen, heutige Linksabbieger blockieren den Verkehr und verursachen zahlreiche Unfälle.]


Mobilitätsbeschluss

  • ? Ist es nicht wider dem Mobilitätsbeschluss, wenn die Kapazitäten für den MIV sogar ausgeweitet werden?
    [Die Verkehrsflächen werden zugunsten von Rad, ÖPNV und Fußgängern neu aufgeteilt, der Kfz-Verkehr verliert Verkehrsfläche, aber die Leistungsfähigkeit bleibt gewährleistet, Kapazitäten bleiben wegen der nicht geplanten Kreuzung Mögeldorfer Plärrer gleich. Im Verlauf der Neuplanung entspannt sich die Lage ein wenig.]


Verkehrssicherheit / ÖPNV

  • ? Kommen die Schüler, wenn sie aus der Straßenbahn steigen, direkt über die Straße?
    [In der Neuplanung gibt es nun eigene Bahnsteige auf beiden Seiten, die Querung erfolgt über eine Fußgängerampel, ein enormer Sicherheitsgewinn.]


  • ? [Wortmeldung] Warum kann die Umgehung an den Bahngleisen nicht gleich über eine andere Route gewählt werden?
    [Fußgänger sind sehr „distanzsensibel“, werden die Wege zu lang (ab ca. 150 m) wird eine Fahrbahn auch unter Lebensgefahr gequert. Es gibt immer wieder Verkehrstote und Schwerverletzte zu beklagen, weil Fußgänger in derartigen Situationen die Fahrbahn queren.]


  • ? Wie sind Halte von Straßenbahn auf Fahrbahn neben KFZ-Fahrspuren in Anbetracht § 20 StVO überhaupt zweckmäßig?
    [Die Neuplanung sieht eine Führung der Straßenbahn an der Haltestelle mit dem Autoverkehr in einer Spur vor, ein gefährdendes Überholen ist damit unmöglich – heute ist dies stadtauswärts nicht baulich, sondern nur signaltechnisch gelöst, d.h. Autos bekommen rot, wenn Fahrgäste ein- und aussteigen.]


Umwelt und Klimaschutz

  • ? Welche Art von Bäumen sollen gepflanzt werden?
    [Noch offen.]


  • ? Gibt es eine CO2-Bilanzierung des zukünftigen Verkehrsaufkommens? Wie sollen die zusätzlichen durch Autos verursachten Emissionen kompensiert werden, damit die Klimaziele laut Pariser Klimarahmenkonvention auch eingehalten werden können?
    [Die Zahl der Autos bleibt bilanziell unverändert, soll in der Tendenz aber leicht fallen, der Umweltverbund soll stadtweit an Bedeutung gewinnen. Eine Klimabilanzierung ist Teil der Planfeststellungsunterlagen, die nach dem Beschluss des Verkehrsausschusses vervollständigt werden.]


  • ? Wie sieht die zeitliche Schiene der Maßnahme aus
    [Mit dem Erlass des Planfeststellungsbeschlusses, gegebenenfalls unter Auflagen, erhält die Stadt Baurecht. Demnach ist ab 2024 mit einem tatsächlichen Baubeginn zu rechnen.]


Lärmschutz

  • ? Welche Asphaltierung ist hier vorgesehen? LOA = Lärmoptimierter Asphalt? Der könnte dann zur Laufamholzstraße weitergeführt werden. LOA-Asphalte sind erwiesenermaßen (Duisburg, Köln usw.) eine Erleichterung für die Anwohner.
    [LOA funktioniert gut bei höheren Geschwindigkeiten, verschmutzt aber bei Tempo 50 recht schnell und wird dann wirkungslos. Die Entscheidung über das Material wird nach Vorliegen aller Lärmschutzgutachten getroffen]


  • ? Ihre eigenen Gutachten sagen aus, dass sowohl die Straßenbahn als auch die Autos jeden Schallwert der BImSchV übersteigen, am Tag und in der Nacht. Wie soll das gelöst werden?
    [LOA funktioniert gut bei höheren Geschwindigkeiten, verschmutzt aber bei Tempo 50 recht schnell und wird dann wirkungslos. Die Entscheidung über das Material wird nach Vorliegen aller Lärmschutzgutachten getroffen]


  • ? Welche Asphaltierung ist hier vorgesehen? LOA = Lärmoptimierter Asphalt? Der könnte dann zur Laufamholzstraße weitergeführt werden. LOA-Asphalte sind erwiesenermaßen (Duisburg, Köln usw.) eine Erleichterung für die Anwohner.
    [Durch aktiven und passiven Lärmschutz, also aufwändige Lagerung der Gleise, Rasengleis, ggf. andere straßenbauliche Maßnahmen und im Einzelfall auch die Finanzierung von Maßnahmen an Gebäuden wie Schallschutzfenster.]


  • ? Ihre eigenen Gutachten sagen aus, dass sowohl die Straßenbahn als auch die Autos jeden Schallwert der BImSchV übersteigen, am Tag und in der Nacht. Wie soll das gelöst werden?
    [Durch aktiven und passiven Lärmschutz, also aufwändige Lagerung der Gleise, Rasengleis, ggf. andere straßenbauliche Maßnahmen und im Einzelfall auch die Finanzierung von Maßnahmen an Gebäuden wie Schallschutzfenster.]


Das meiste Interesse bestand an den Themenschwerpunkten Radverkehr, zeitlicher Ausblick der Planungen, Verkehr / Auto / Parkplätze sowie Erreichbarkeit Gewerbe. Im Artikel selbst sind viele Fragen mit beantwortet, alle Informationen finden Sie auch unter https://www.nuernberg.de/internet/verkehrsplanung/


von Baureferent Daniel Ulrich



Die Ostendstraße war schon zur Jahrtausendwende zwischen den Straßenbahnhaltestellen Arminiusstraße und Lechnerstraße in einem katastrophalen Zustand. Die ursprüngliche Idee einer kompletten Sanierung zwischen diesen beiden Haltestellen wurde jedoch aufgegeben und zunächst der Abschnitt zwischen Arminiusstraße und Businesstower (vormals Erhardstraße) generalsaniert. Dieser Streckenabschnitt wurde am 12.12.2009 offiziell eingeweiht (siehe hierzu Mein Mögeldorf, Ausgabe Februar 2010 S. 18–21 [Internet ì]).

In der Folgezeit wurde der Streckenabschnitt Kreuzung Ostendstraße – Lechnerstraße neu geplant. In diesen Planungsprozess wurden vom Baureferat auch das Schulreferat und der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. einbezogen. Das Ergebnis des Planungsprozesses mündete in einen einstimmigen Stadtratsbeschluss vom 1.3.2012 (siehe hierzu Mein Mögeldorf, Ausgabe April 2012, S. 58ff, 67, 69, 70, [Internet ì] Plan auf S. 61 sowie Juni 2013 S. 37 [Internetì]).

Strassenplanung vom 21.10.2009 (Ausschnitt), Verkehrsplanungsamt Nürnberg.
Originalgröße: Auf das Bild klicken.


Der vom Stadtrat verabschiedete Plan sah vor, dass die Ostendstraße vierspurig zwischen Cheruskerstraße und Lechnerstraße erhalten wird. Ein weiterer Vorteil war ein doppelspuriger Abbieger in die Cheruskerstraße, um den Bypassverkehr durch die Blütenstraße/Gleißhammerstraße zu reduzieren. Der Wermutstropfen bestand darin, dass aufgrund des Rasengleises keine Abbiegemöglichkeit in die gewerblichen Betriebe auf der Südseite der Straße mehr möglich war.

Wie auf dem Internetauftritt der Regierung von Mittelfranken unter Planungsvorhaben nachzulesen war, reichte die Stadt Nürnberg diese Planung mit dem Datum vom 15.2.2019 bei der Regierung von Mittelfranken ì ein (Planunterlagen liegen dem Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. vor.

Die Regierung von Mittelfranken genehmigte die Planung nicht. Dem Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. liegt keine Aussage der Regierung von Mittelfranken oder der Stadt Nürnberg vor, weshalb die Genehmigung nicht erteilt wurde.

Neuplanung der Ostendstraße

Der zentrale Punkt der Neuplanung ist eine Zweispurigkeit der Ostendstraße zwischen dem Brezen-Kolb und der Lechnerstraße. Zwischen der Lechnerstraße und dem Autohaus Fröhlich führt die Straße sogar auf dem Straßenbahngleis.

Vorentwurf vom 25.2.2021, Verkehrsplanungsamt Nürnberg.


Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. wünscht eine Bürgerbeteiligung bei der Straßenplanung

Wegen der erheblichen Planungsänderungen hält der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. eine intensive Debatte mit der Bevölkerung in Mögeldorf und Laufamholz für unverzichtbar. Partizipation wird vom Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. eingefordert (vgl. Glossar zur gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung, S. 39, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Juli 2020).

Neben der öffentlichen Veranstaltung sollte über die Maßnahmen der Stadt in den Mitteilungsblättern in Mögeldorf (Dezember) und Laufamholz berichtet werden können.

Danach wäre eine Meinungsabfrage über eine Online-Befragung seitens der Stadt Nürnberg etwa Mitte Dezember bis Mitte Januar sinnvoll. Mit deren Ergebnissen könnte dann eine evtl. Planänderung diskutiert werden.

Folgende Umstände sind im Meinungsbildungsprozess zu bedenken:

  • Mit einem zweispurigen Straßenverkehr auf dem Straßenbahngleis könnte ein neuer Staupunkt entstehen, der zu Belästigungen der Wohnbevölkerung entlang der Ostendstraße führen könnte.

  • Die Führung der Straße über das Straßenbahngleis ist ein hoher Risikofaktor. Weder Feuerwehr noch Rettungsdienste können im Falle eines Unfalls den Bereich östliches Mögeldorf und Laufamholz erreichen.

  • Die Vorstellung einer Beschleunigung der Straßenbahn ist fraglich. Das Erfahrungswissen der Mögeldorfer ist, dass im abendlichen Berufsverkehr stadtauswärts die Straßenbahn zwischen Marthastraße und Businesstower stockt.

  • Exkurs: Die Berechnungen des Verkehrsplanungsamtes beim damaligen Umbau des Mögeldorfer Plärrers im Jahr 2000, denen der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. Glauben geschenkt hat, haben sich in der Alltagssituation leider nicht bewahrheitet. Der Zeittakt für den Individualverkehr hat sich aufgrund der Vorrangschaltungen des ÖPNV deutlich gegenüber der Zeit vor dem Umbau reduziert.

  • Weder die beliebten Einkaufspunkte Brezen-Kolb und Aldi noch das Autohaus Fröhlich oder auch das Unternehmen Staub-Silbermann mit seinen Gefahrguttransporten sind in stadteinwärtiger Fahrtrichtung aufgrund des Rasengleises erreichbar. Die Frage der Erreichbarkeit sollte überdacht werden, weil gerade Brezen-Kolb und auch Aldi auf dem Weg zur Arbeit gerne noch genutzt werden.

  • Die Grundhaltung, die aus der Planung spricht, den Pendlerverkehr gezielt zu erschweren, hat im konkreten Fall die Auswirkung, dass die Mögeldorfer östlich des Mögeldorfer Plärrers und die Laufamholzer auf eine erschwerte Verkehrssituation treffen. Wenn Pendlerströme erschwert werden sollen, kann dies nur an der Stadtgrenze geschehen, aber nicht innerhalb eines Ortsteils.

  • Die Gewichtung des Fahrradverkehrs sollte bedacht werden. Mögeldorf und Laufamholz sind über die Fahrradstraße Balthasar-Neumann-Straße und Dientzenhoferstraße sowie über den Weg am Wöhrder See entlang hervorragend fahrrad-technisch angebunden, ab Businesstower existiert zusätzlich ein durchgängiger Radweg stadteinwärts. Zudem wird auch entlang der Nordseite des Wöhrder Sees ein Radweg von Lauf ins Nürnberger Zentrum geschaffen. Eine Diskussion über die Gesamtausgestaltung ist daher zu führen.

  • Die Ostendstraße hat auch eine Besonderheit:
    Es existiert ein Bypass:
    Die Blüten- und Gleißhammerstraße. Wie das Verkehrsplanungsamt 2021 in einer Verkehrsmessung festgestellt hat, wird die Blütenstraße/Gleißhammerstraße schon heute mit 400 Fahrzeugen und mehr tagtäglich als Schleichwegalternative genutzt. Die aktuelle Sanierung der Gustav-Heinemann-Brücke, welche eine Einspurigkeit aufgrund des Umbaus notwendig macht, führt dazu, dass der Rückstau von der Baustelle bis zur Einmündung Gleißhammerstraße führt. Das bedeutet, alle Autofahrer, die nach Osten wollen, stellen sich nicht in den Stau, sondern fahren durch die Gleißhammerstraße und Blütenstraße. Wenn also ein neuer Staupunkt in der Ostendstraße künstlich geschaffen wird, nimmt der Schleichwegverkehr sowohl von Osten wie von Westen durch die Gleißhammerstraße und Blütenstraße weiter dramatisch zu. Selbst wenn es keinen Stau gibt, werden die Autofahrer schon aus den gemachten Erfahrungen der Vergangenheit automatisch immer den Bypass durch die Gleißhammerstraße und Blütenstraße wählen.
    Dies ist absolut unzumutbar.
    Eine solche Bypass-Situation gibt es bei den anderen Hauptverkehrsachsen nicht.


Wolfgang Köhler


Heftausgabe Unser Mögeldorf Ausgabe April 2012

Ausbau der Ostendstraße zwischen Cheruskerstraße und Lechnerstraße


hier: Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom 23.07.2009

Antrag der CSU-Stadtratsfraktion vom 27.08.2009


Ausführlicher Sachverhalt

1. Ausgangslage

Der erste Bauabschnitt der Ostendstraße zwischen der Teutonenstraße und der Cheruskerstraße (Ostring) mit den beiden Überführungen über die Eisenbahn wurde am 12.12.2009 feierlich eröffnet. Dabei wurde der Straßenzug verkehrstechnisch neu konzipiert und die Haltestelle Business Tower anspruchsvoll gestaltet. Der zweite Bauabschnitt der Ostendstraße zwischen Cheruskerstraße und Lechnerstraße ist sowohl gleisbau- als auch straßenbautechnisch verschlissen und bedarf dringend der Sanierung. Besonders prekär ist die Lage am noch nicht umgebauten Knoten Cheruskerstraße/Ostendstraße, wo die Asphaltdecke nicht mehr tragfähig ist. Darüber hinaus herrschen verkehrsplanerische und gestalterische Missstände vor, die einer der wichtigen Einfallstraßen Nürnbergs nicht würdig sind.

Es liegen dazu Anträge der Fraktionen der SPD und CSU vor, auf deren Fragen in dieser ausführlichen Sachverhaltsdarstellung eingegangen wird.

2. Heutige Situation

MIV

Die Ostendstraße zwischen Cheruskerstraße und Mögeldorf ist Hauptverkehrsstraße und Staatsstraße (St 2241) mit einer Verkehrsbelastung von rund 28.500 Kfz./16h. Vor Ort ist teilweise noch der alte Straßenquerschnitt mit Großsteinpflaster zu sehen, der in den 60er Jahren erstellt wurde. Die Straße wurde in Teilbereichen provisorisch an die steigende Verkehrsbelastung angepasst.

So wurde sie z.B. im Zulauf zum Ostring auf der Nordseite verbreitert. Die schmale stadteinwärtige Haltestelleninsel Lechnerstraße wurde in den 80er Jahren im hinteren (östlichen) Teil zulasten der Fahrbahn für eine Wartehalle verbreitert. In diesem Bereich ist Parken halb auf dem Gehweg zugelassen. Der verbleibende Gehweg in Höhe der Geschäfte ist sehr schmal. Auch die 6 m breite Fahrbahn wird durch die Parker zusätzlich eingeengt. Auch auf anderen Gehwegen entlang der Straße ist längs und quer Parken per Beschilderung zugelassen. Die Gesamtsituation ist durch die vielen Nachbesserungen ungeordnet. Das Großsteinpflaster führt zu starker Lärmbelastung. Im Zulauf zum Ring treten Überlastungen auf. Bei Rückstau ist die Linksabbiegespur von der Ostendstraße nach Süden (Richtung Zabo-Dutzendteich) nicht immer ohne Wartezeiten erreichbar, obwohl diese Fahrbeziehung zur Umfahrung des stark durch Schleichwegverkehr belasteten Stadtteils Zabo wichtig ist.

ÖPNV

Die Straßenbahnlinie 5 fährt in ungefährer Mittellage größtenteils im Mischverkehr mit dem Individualverkehr mit. Nachdem alle Fahrbeziehungen zu den anliegenden Grundstücken möglich sind, wird sie in beiden Richtungen durch Linksabbieger behindert. Es treten spontane Bremsmanöver und sogar Unfälle auf.

Im Zulauf zur Ringkreuzung wurden in letzter Zeit Behinderungen durch zu nahe am Gleis stehende Linksabbieger nach Süden provisorisch durch Bischofsmützen (kleine Baken) vermindert. Die Lösung ist nicht nachhaltig, weil die Bischofsmützen manchmal umfahren und durch den Schwerverkehr zerstört werden. Die stadtauswärtige Haltestelle Lechnerstraße ist nicht behindertenfreundlich, sondern dynamisch durch eine Lichtsignalanlage abgesichert. Rotfahrer treten auf, deshalb sichern Schulweghelfer die Furt über die Ostendstraße. Die Gleise sind verschlissen.

Die Randbereiche des Gleiskörpers mussten im Zulauf zur Kreuzung Cheruskerstraße Anfang 2011 provisorisch saniert werden. Eine Erneuerung des Gleiskörpers ist dringend angezeigt. Die Situation für die Straßenbahn ist nicht mehr zeitgemäß und verkehrsunsicher. Seit der Verlängerung der Linie 5 zum Südfriedhof ist ein störungsfreier und sicherer Betrieb noch wichtiger, um die Fahrzeit und die Anschlüsse einhalten zu können.

Radverkehr

Für Radfahrer gibt es im betrachteten Abschnitt kein Angebot. Es wird illegal auf die Gehwege ausgewichen, um dem starken Kraftfahrzeugverkehr und dem Pflasterbelag auszuweichen.

Fußgänger

Die Breite der Gehwege schwankt sehr stark. Teilweise werden sie illegal von Kraftfahrzeugen in Längsrichtung befahren. Auch private Parkplätze vor Gebäuden, die nach heutigem Stand bei einer Neuanlage nicht mehr genehmigt würden, werden über die Gehwege erschlossen. Beide Seiten, vorwiegend die Südseite, werden von Schulkindern von und zur Thusneldaschule genutzt. Es sind Sicherheitsdefizite vorhanden. Der bauliche Zustand der Gehwege ist schlecht.

Städtebau

Die städtebauliche Situation ist völlig unzureichend. Der Querschnitt ist ungeordnet. Der Baumbestand erscheint willkürlich und unvollständig. Eine Entwicklung der Straße hin zu einer attraktiven großstädtischen Einfallstraße ist im derzeitigen Zustand oder bei einer Sanierung im Bestand nicht möglich.

3. Ziele der Planung

MIV

Ziel der Planung muss sein, die Verkehrssicherheit zu verbessern. Die Fahrbeziehung Mögeldorf – Zabo über die Ostend- und Cheruskerstraße soll zur Entlastung von Zabo verbessert werden. Der Verkehrsfluss auf der freien Strecke soll sicherer und zügiger werden.

ÖPNV

Ziel der Planung ist eine Verbesserung der Fahrplantreue der Straßenbahn und ein erhöhter Lärmschutz. Außerdem sind behindertenfreundliche Haltestellen, angepasst an die Niederflurfahrzeuge, vorzusehen.

Radverkehr

Aufgrund der Verkehrsbelastung sind, wo es platzmäßig möglich ist, Radverkehrsanlagen vorzusehen.

Fußgänger

Durchgängige und ausreichend breite Gehwege mit definierten Überfahrten für Kraftfahrzeuge sind an einer Hauptverkehrsstraße Standard.

Städtebau

Bereits am 28.02.1996 wurde für den nordöstlich zwischen Dr.-Gustav-Heinmann-Straße und Ostendstraße gelegenen Bereich (ehem. Coca-Cola-Gelände) das Bebauungsplanverfahren Nr. 4370 eingeleitet. Vorrangiges planerisches Ziel des Verfahrens ist die Entwicklung einer hochwertigen Dienstleistungs- und Gewerbenutzung entlang der Ostendstraße.

Diese soll sich auch in den städtebaulichen Rahmen, der durch den Neubau der Nürnberger Versicherungsgruppe entscheidend mitgeprägt wurde, nahtlos einfügen. Angestrebt wird hierfür die Ausweisung eines Gewerbegebiets entlang der Ostendstraße und Dr.-Gustav-Heinemann-Straße und im rückwärtigen Bereich eines Mischgebiets, in dem auch Wohnen zulässig ist. Über den Sachstand wurde im AfS am 03.12.2009 berichtet. Derzeit ist durch den Grundstücks-eigentümer ein städtebaulicher Wettbewerb in Vorbereitung. Auch für die südlich der Ostendstraße gelegenen Grundstücke werden zukünftig höherwertige Nutzungen erwartet. In diesen Bereichen werden nur befristete Nutzungen im Interesse einer später höherwertigen bedarfsgerechten Nutzung zugestimmt, um die Entwicklungsmöglichkeiten unter städtebaulichen und stadtplanerischen Gesichtspunkten nicht einzuschränken. Die Entwicklung ist durch die Gestaltung des Straßenraums zu unterstützen.

4. Planung

MIV

Die Planung sieht einen durchgehend vierstreifigen Querschnitt für den Geradeausverkehr vor. Die Nutzlänge der Linksabbiegespur von der Ostendstraße zur Cheruskerstraße nach Süden wird von heute 30m auf ca. 175m verlängert.

Außerdem wird eine kurze zweite Linksabbiegespur angeordnet, die die Leistungsfähigkeit je Freigabezeit verdoppelt. Durch diese Attraktivitätssteigerung können der Ortsteil Zabo und Teile Mögeldorfs vom Schleichwegverkehr entlastet werden. Entlang der Ostendstraße werden durch Bäume gegliederte Längsparkbuchten angeordnet. Im Bereich der Geschäfte an der Haltestelle Lechnerstraße wird auf der Nordseite eine neue Parkbucht angelegt. Der Gehweg wird verbreitert. Die Zufahrt zu den Grundstücken bleibt auf der gesamten Länge möglich. Im Bereich des besonderen Bahnkörpers für die Straßenbahn kann nur rechts rein und raus gefahren werden. Das unfallträchtige in kurzer räumlicher Abfolge auftretende Linksabbiegen entfällt. Zur Aufrechterhaltung aller Fahrbeziehungen können alle Fahrzeuge außer Lastzüge an der Breitengraserstraße oder am Ring signalisiert wenden. An der Breitengraserstraße wurde dazu im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung eine Lichtsignalanlage ergänzt. Der Verkehr mit Lastzügen ist gering. Er kann im Bereich Mögeldorfer Plärrer durch eine Blockumfahrung oder am Ostring in Höhe Gleißhammerstraße die vorhandene Wendespur benutzen. Nach Einschätzung der Verwaltung wird sich dieser Verkehr andere Routen suchen, wie es in seit langem bestehenden Straßen mit Mittelstreifen, z.B. Fürther Straße Höhe ehemaliger Quelle oder Äußere Bayreuther Straße der Fall ist. Näher untersucht wurde die Situation für die Gefahrguttransporte der ansässigen Chemiefirma. Dort wurden mehrtägige Zählungen durchgeführt.

Das Aufkommen an Lastzügen ist mit 4-7 Fahrzeugen/Tag äußerst gering. Auf Wunsch der Firma wurde auch eine Gleisüberfahrt intensiv geprüft und mit der Regierung von Mittelfranken als technische Aufsichtsbehörde abgestimmt. Das Ergebnis der Prüfung lautet wie folgt:

Im Zusammenhang mit dem grundlegenden Sanierungsbedarf sowohl für die Straße als auch für die Straßenbahn-Anlagen war eine komplette Neuplanung vorzunehmen, da viele verkehrliche Aspekte des Bestandes dringend verbessert werden müssen, u.a. ungeordnete Verkehrsführung mit gegenseitigen Behinderungen zwischen MIV und ÖPNV trotz großer Straßenbreite, schlechte Überquerungsmöglichkeit für Fußgänger, beides verbunden mit Verkehrssicherheits- und Unfallproblemen, optische Wirkung der Straße.

Die Planung sieht deshalb zwischen Cheruskerstraße und Breitengraserstraße auf ca. 320 Meter Länge einen besonderen Bahnkörper in Mittellage vor. Er dient zur Verbesserung des heute störungsanfälligen Straßenbahnverkehrs, zur Verstetigung des Verkehrsflusses im Kfz.-Verkehr und durch die Gestaltung als Rasengleis zur städtebaulichen Aufwertung der Straße und Verbesserung des Kleinklimas.

Ohne diese Gliederung würde hier eine 22 Meter breite Asphaltpiste entstehen. Bei Gesprächen wurde seitens der Firma der dringende Wunsch nach einer Gleisüberfahrt geäußert. Diese ist auf Lastzüge auszulegen und soll vor dem Tor 4 zur Ein- und Ausfahrt eingerichtet werden. Es ist also abzuwägen, welche Nachteile durch die Anlage einer solchen Überfahrt für die Stadt und den gesamten Verkehr entstehen und ob dies im Verhältnis zu den Nachteilen für die Firma bei Weglassen der Überfahrt verhältnismäßig ist.


Heftausgabe Unser Mögeldorf Ausgabe Juni 2013

Antworten der Stadtverwaltung zu in der Bürgerversammlung gestellte Fragen

Ostendstraße

Die Planung für die Ostendstraße zwischen Cheruskerstraße und Lechnerstraße wurde im Verkehrsausschuß am 1.3.2012 beschlossen. Auf Grundlage dieses Beschlusses ist ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen. Dieses wurde noch nicht eingeleitet und kann daher auch nicht kurzfristig abgeschlossen werden. Im Anschluß daran ist ein Zuschussantrag bei der Regierung von Mittelfranken einzureichen, damit der Freistaat Bayern die Maßnahme fördert. Im Mittelfristigen Investitionsplan der Stadt Nürnberg (MIP) ist die Maßnahme lediglich mit 250.000 Eur im Jahr 2016 anfinanziert, die restlichen Mittel sind für die Jahre 2017 ff vorgesehen.


Heftausgabe Unser Mögeldorf Ausgabe Februar 2010

Eröffnung der Ostendstraße am 12.12.2009

Frau Brettschneider als verantwortliche Bauleiterin der SÖR hat hervorragende Arbeit während der knapp einjährigen Bauzeit geleistet
   

 

 

Die Ostendstraße ist offiziell eröffnet.
Herbert Dombrowsky


Leider wird bereits im "Absoluten Halteverbot" auf dem Radweg gehalrten bzw. geparkt.


Tiergartenlinie 5 – Straßenbahn fährt wieder durch die Ostendstraße

Nach elfmonatiger Bauzeit fährt die Straßenbahnlinie 5 wieder planmäßig über die Ostendstraße zum Tiergarten.

Zehn Tage früher als geplant konnte die Straße bereits am 3. Dezember wieder für den Autoverkehr freigegeben werden. Am 12.12.2009 haben Bürgermeister Horst Förther, der VAG-Vorstandsvorsitzende Herbert Dombrowsky und VAG-Vorstand Markt und Technik, Dr. Rainer Müller, den neuen Abschnitt der Ostendstraße feierlich wieder für den Tramverkehr freigegeben. Die Baumpflanzungen entlang des neu gebauten Abschnitts der Ostendstraße beginnen im Frühjahr 2010.

Restarbeiten im Bereich der Brücke an der Dagmarstraße erfolgen ebenfalls noch bis Anfang 2010. Diese Arbeiten führen aber zu keinen Behinderungen für den Verkehr mehr.

Quelle teilweise: 12.12.2009 NZ.

Unsere Aufgabe

Das Mitteilungsblatt in digitaler Form an die Leser weiter zu vermitteln.

Aufbereitung

Die technologischen Entwicklungen verändern zunehmend unser Alltagsleben. Dies wird verstärkt durch die Möglichkeit der mobilen Nutzung des Internets.

Umsetzen

Viele Menschen nutzen soziale Netzwerke und geben dabei so viele personenbezogene Informationen preis wie nie zuvor.

Vermitteln

Leben in der digitalen Welt durch Weiterbildung

Allgemeine Info zu:
AUSBAU DER OSTENDSTRASSE - INFORMATIONSVERANSTALTUNG AM 21.10.202


Voraussetzung: Internetzugang, Kopfhörer mit Mikrofon

Interaktive Infoveranstaltung.
Möglichkeit besteht Fragen zu stellen:

Beiträge von . . . .

Mitwirkende für die o.g. Beiträge und Infos

Vorsitzender

Wolfgang Köhler

Vorsitzender
Stadt Nürnberg

Stadt Nürnberg

Verkehrsplanungsamt

Kontakt


Bürger - und Geschichtsverein Mögeldorf e.V.

Wolfgang Köhler
Zochastr. 2
90480 Nürnberg

+49 0911 5 46 07 65