Unser Mögeldorf


Titelbild 2022 Februar

Mitteilungsblatt des Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V.


Heft 5 - Oktober 2022  - 70. Jahrgang

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Titel Bild:
Richtfest Seetor am 20. Juli 2022 (Kö)


Lieber Leserinnen und Leser,

ein großer Sommer liegt hinter uns, auch wenn wir seine Schattenseiten mit dem massiven Wassermangel alle mitverfolgen konnten.

Unser Vorsitzender

Wolfgang Köhler

Der eine oder andere hat die Sommerpause genutzt, um aufgrund unseres Hinweises „650 Jahre Buchenklinge“ diese einmal aufzusuchen. Wer die sieben Patrizierwappen nicht auf Anhieb erkannt hat, kann sie hier nachlesen: Fürer, Volckamer, Behaim, Pfinzing, Haller, Löffelholz, Grundherr.

Unsere Schüler drücken wieder im neuen Schuljahr fleißig die Schulbank. Passend dazu hat Herr Dr. Horst-Dieter Beyerstedt einen schönen Artikel zu früheren Schulzeiten in dieser Ausgabe verfasst.

Wir blicken auch noch einmal zurück auf die Ausstellung von Werner Hahn im Bayer. Staatsministerium der Finanzen und für Heimat zum Thema Kailas, der heilige Berg.

Schon lange berichten wir über das Projekt Seetor. In dieser Ausgabe haben wir schöne Blicke vom Richtfest des Wohnturms und des freifinanzierten Wohnungsbaus der Fa. Instone festgehalten. Mitte September fand jetzt das Richtfest für den gewerblichen Teil durch die Fa. Sontowski und Ende September bereits die Eröffnung und der Erstbezug des geförderten Wohnungsbaus durch die GBI (97 Wohnungen) statt.

Und schon geht es auf das Jahresende zu. Unser Weihnachtsmarkt am 2. Adventswochenende und der Neujahrsempfang am 2. Donnerstag im Januar 2023 nahen. Ich wünsche einen schönen Herbst

Ihr Wolfgang Köhler


Nachruf - Horst Schäfer

Am 25. August 2022 verstarb im 90. Lebensjahr Horst Schäfer. Der international anerkannte Fotograf Horst Schäfer war über 20 Jahre lang als Bildjournalist in New York und im US-Bundesstaat Colorado tätig. „Seine ausdrucksstarken Schwarz-weißFotografien waren in der New York Times, der Washington Post, im Time Magazin und in Newsweek ebenso zu sehen wie in der Frankfurter Rundschau oder der Süddeutschen Zeitung. Horst Schäfer ist buchstäblich ein ausgezeichneter Fotograf“, so Josef Reindl.

Anläßlich des 100. Jahrestages der Eingemeindung Mögeldorfs am 1.1.1999 ist im November 1998 im W. Tümmels Verlag das Buch „Ansichten - Mögeldorf“ mit Fotografien von Horst Schäfer erschienen, herausgegeben von Gerd Dieter Liedtke. Horst Schäfer hat dort mit ästhetischen Bildern die Bandbreite des Lebensraumes Mögeldorf eingefangen. Horst Schäfer war Kulturpreisträger der Stadt Nürnberg.


Wiesen östlich der Eslarner Straße

Schreiben an Oberbürgermeister Marcus König
Zum Presseartikel in der NZ vom 29.06.2022

Nürnberg, 29.06.2022

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister König

in der NZ vom 29.06.2022 wird berichtet, dass der Bund Naturschutz gegen die Bebauung des ökologisch wertvollen Sandmagerrasens „auf die Barrikaden“ geht.

In einem persönlichen Gespräch im ersten Quartal 2022 habe ich Ihnen ebenfalls den Erhalt vorgeschlagen

Mit der Bebauung nördlich der Laufamholzstraße wurden die Sandmagerrasenflächen bereits beseitigt. Umso wichtiger ist es, die letzte Biotopfläche in Mögeldorf zu erhalten, die insbesondere eine Verbindung zwischen Reichswald und Naturschutzgebiet Pegnitztal Ost darstellt.

Mit der Bebauung an der Kreuzung Ostendstraße / Cheruskerstraße hat Mögeldorf seinen Beitrag zur Nachverdichtung geleistet. Die letzte verbliebene Biotopwiese an der Eslarner Straße muss daher erhalten werden.

Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. fordert einen Erhalt der Biotopwiesen an der Eslarner Straße

Wolfgang Köhler

(Abdruck erhalten: CSU, SPD, Grüne, Ausschussgemeinschaft, Bund Naturschutz, VNP)


Rückantwort des Oberbürgermeisters

Nürnberg, 08.08.2022

Sehr geehrter Herr Köhler,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 29.06.2022.

Der Stadtplanungsausschuss der Stadt Nürnberg hat in seiner Sitzung am 20.01.2011 für das Gebiet „Eslarner Straße“ die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens Nr. 4471 beschlossen. Ziel war es, das Gebiet als Standort für Dienstleistungs-, Gewerbe- und Wohnnutzung zu sichern und zu entwickeln. 2018 wurden die Planungsziele auf Grundlage des Rahmenplans vom 15.10.2018 konkretisiert und beschlossen. Im seit Jahren gültigen Flächennutzungsplan (FNP) ist der nördliche Planungsbereich als gemischte Baufläche und der südliche Planungsbereich als Wohnbauland dargestellt. Die Planung widerspricht insofern dem FNP nicht. Eine Bebaubarkeit des Grundstücks, auch ohne Bebauungsplan, ist demnach planungsrechtlich möglich

Das vom Grundstückseigentümer, einer Projektentwicklungsgesellschaft, vorgestellte Bebauungskonzept sieht eine 5–7 geschossige Wohnbebauung vor. Insgesamt 158 Wohneinheiten sollen entstehen. Davon sind 48 Wohnungen dem geförderten Wohnungsbau vorbehalten. Öffentliche Grünflächen in einer Größe von 2.125 m2 , mit einer übergeordneten Wegeverbindung und öffentlichen Spielflächen von 1.264 m2 , runden die Planung ab. Oberziel bleibt dabei die geordnete städtebauliche Entwicklung und Abarbeitung der Ziele des Baulandbeschlusses. Städtische Belange wie – geförderter Wohnungsbau – öffentliche Wegebeziehungen integriert in öffentlichen Freiflächen – öffentlicher Kinderspielplatz – Erhalt des Baumbestandes – Biotopausgleich sind in der Planung berücksichtigt und werden von der Projektentwicklungsgesellschaft umgesetzt.

Sie sprechen zu Recht das vorhandene Biotop an. Selbstverständlich wird die geplante Bebauung hier konform mit dem Umweltrecht ausgeführt. Soweit nach dem Bundesnaturschutzgesetz ein Ausgleich zu den Biotopflächen andernorts erforderlich ist, wird das Bestandteil der Baugenehmigung. Ein Teil der im Gebiet vorhandenen Zauneidechsen wird dabei eine neue Heimat finden.

Ebenso wird im Baugenehmigungsverfahren der Artenschutz berücksichtigt und damit ein Erhalt vorhandenen Tierbestands auf einer Teilfläche, die weiterhin als Biotop vorgesehen ist sowie ein respektvoller Umgang mit Grünflächen im Rahmen der Bebauung. Die erforderlichen Auflagen und Vorgaben für die weitere Handhabung zur Einhaltung aller bestehenden Vorschriften wurden geprüft.

Der Baumbestand im Osten des Grundstücks soll nahezu vollständig erhalten bleiben und wird teilweise im weiter vorhandenen Biotopbereich, teilweise am künftigen Kinderspielplatz an dieser Stelle stehen. Zudem sind die Flachdächer der Gebäude und weite Bereiche der Außenanlagen zu den Gebäuden nach unseren Forderungen zur Begrünung vorgesehen.

Grundsätzlich soll mit den Flächen sparsam und verantwortungsbewusst umgegangen werden, um eine nachhaltige Stadtentwicklung zu gewährleisten. Daher wurde hier der Weg der Innenverdichtung gewählt und durch den Stadtplanungsausschuss beschlossen. Da das Genehmigungsverfahren noch nicht in allen Punkten abgeschlossen ist, bitte ich diese Mitteilung als Information zu dem aktuellen Sachstand zu verstehen.

Grundsätzlich soll mit den Flächen sparsam und verantwortungsbewusst umgegangen werden, um eine nachhaltige Stadtentwicklung zu gewährleisten. Daher wurde hier der Weg der Innenverdichtung gewählt und durch den Stadtplanungsausschuss beschlossen. Da das Genehmigungsverfahren noch nicht in allen Punkten abgeschlossen ist, bitte ich diese Mitteilung als Information zu dem aktuellen Sachstand zu verstehen.

Für inhaltliche Rückfragen steht Ihnen als Ansprechpartnerin Frau Kümmert, Stadtplanungsamt, 0911 / 231-4957, alexa.kuemmerl@stadt.nuernberg.de gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus König


Bürgerversammlung am 27. Oktober 2022

Nürnberg, 22.08.2022

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister König,

aus der Bürgerschaft wurden dem Bürgerverein zur Bürgerversammlung folgende Anliegen und Fragestellungen vorgetragen:

  1. Marthastraße
    Seitens der Anlieger wird der erhebliche Lärm durch die Abstellanlage der Bundesbahn westlich der Ringbahn /Marthastraße beklagt. Auf das an Sie gerichtete Schreiben vom 14.07.2022, das ich in Anlage noch einmal beifüge, verweise ich.

  2. Rückstau an der Kreuzung Ostendstraße / Cheruskerstraße im abendlichen Berufsverkehr
    Da der Rückstau im abendlichen Berufsverkehr an der Kreuzung Ostend-/Cheruskerstraße von der Eisenbahnbrücke an der Marthastraße sehr gut einsehbar ist, wird der Rückstau in Richtung Süden dadurch umgangen, dass in die Marthastraße ausgewichen wird. Der Umbau der Kreuzung Ostend-/Cheruskerstraße gibt die einmalige Gelegenheit, eine eigenständige Rechtsabbiegerspur an der Ostendstraße nachzuholen, wodurch der Verkehr auf der Hauptachse gehalten und kein Ausweichverkehr in die Marthastraße mehr erforderlich ist.

  3. Turmuhr Thusneldaschule
    Aus der Nachbarschaft kam die Anregung, das Licht der Uhr abzudimmen und die Uhr nur in der Zeit von 7.00 bis 22.00 Uhr schlagen zu lassen.
  4. Bahnlärm an der Route Businesstower – Mögeldorfer Bahnhof <br>Aufgrund der neuen Fahrzeuggeneration ist der Verkehrslärm durch die S-Bahnen moderat zurückgegangen. Dies soll ausdrücklich anerkannt werden. Nach wie vor eine massive Belastung stellen jedoch die Regionalzüge, aber insbesondere die Güterzüge dar, die insbesondere auch in der Nacht unterwegs sind. Hierzu stellen die Anwohner ein deutlich erhöhtes Aufkommen fest. Wie kann der Bahnlärm durch Regionalzüge und insbesondere nächtliche Güterzüge entscheidend reduziert werden?

  5. Technischer Fortschritt <br>aus gutem Grund sieht die Blütenstraße an der Einmündung in die Schmausenbuckstraße ein Rechtsabbiegegebot vor. Natürlich kann dies nur schwer überwacht werden. Es stellt sich jedoch die Frage, ob es inzwischen rechtlich zulässige technische Überwachungsmöglichkeiten gibt, die Verstöße gegen das Rechtsabbiegegebot festhalten und die Möglichkeit zur Ahndung bieten?

Ihr Wolfgang Köhler



Grünerhalt in Mögeldorf

Der Grünerhalt Mögeldorfs liegt dem Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. sehr am Herzen. Wir haben daher schon häufig dazu berichtet. Eine Überlegung von uns war, ob mit Hilfe der Landesebene eine Stärkung des Grünerhalts in Mögeldorf möglich ist. Leider war unser Vorstoß in dieser Richtung nicht erfolgreich. Lesen Sie dazu:

Schreiben an den Ministerpräsidenten

Nürnberg, 02.02.2022

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

der Grünerhalt in Mögeldorf ist für den Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. seit Jahrzehnten von größter Priorität. Wir konnten erreichen, dass in den Jahren ab 1998 unter Oberbürgermeister Ludwig Scholz Bebauungspläne beiderseits der Schmausenbuckstraße und in Ebensee erlassen wurden.

Heute müssen wir leider konstatieren, dass trotz des Erlasses der Bebauungspläne eine massive Flächenversiegelung stattfindet. Sie kennen die Debatte um den Ginsterweg 15. Die aktuellen Beispiele können Sie am Brombeerweg 3a und in der Eichenstraße 1 in Augenschein nehmen. Die Gartenflächen werden zu nahezu 100 Prozent versiegelt, vom Grünerhalt kann keine Rede mehr sein.

Die Stadt Nürnberg ist von uns ebenfalls um Hilfe angesprochen worden. Auf unsere April- und Dezemberausgabe 2021 unseres Mitteilungsblatts (siehe dazu unter www. moegeldorf.de (Stichwort Mitteilungsblätter) darf ich verweisen.

Einen entscheidenden Gesichtspunkt, um die Grünflächenversiegelung zu stoppen, setzt der Freistaat Bayern. Nach dem Erlass der Bebauungspläne durch die Stadt Nürnberg hat der Bayer. Landtag in der Absicht der Verwaltungsvereinfachung den Genehmigungsvorbehalt zur Grundstücksteilung durch die Kommunen aufgehoben

Um die Grünflächenversiegelung zu stoppen, bittet der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. daher, dass der Genehmigungsvorbehalt durch die Kommunen wieder vom Bayer. Landtag durch Ihren Gesetzesantrag eingeführt wird.

Damit kann erreicht werden, dass die Kommune in ausgewählten Bereichen zusammen mit einer Festsetzung von Grundstücksmindestgrößen und einer zurückhaltenden Genehmigung von Grundstücksteilungen der Grünflächenversiegelung entgegenwirken kann.

Mit herzlichen Grüßen
Wolfgang Köhler


Schreiben des Wohnungsbauministeriums

München, 04.04.2022

Sehr geehrter Herr Köhler

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 2. Februar 2022, die uns die Bayerische Staatskanzlei zur weiteren Bearbeitung und Beantwortung zugeleitet hat. In Ergänzung zu dem Antwortschreiben der Staatskanzlei vom 10. März 2022 dürfen wir Ihnen zu Ihrem Anliegen betreffend den Wegfall des Genehmigungsvorbehalts bei Grundstücksteilungen und Ihrer Anregung, sich für eine Wiedereinführung stark zu machen, Folgendes mitteilen:

Als zentraler Zweck der Teilungsgenehmigungspflicht galt die Sicherungsfunktion im Sinne einer Verhinderung von Grundstückszuschnitten, die mit einer geordneten städtebaulichen Entwicklung unvereinbar sind.

Bereits mit der Baugesetzbuch-Novelle (BauGB-Novelle) 1998 ist die Verpflichtung zur Einholung einer bauplanungsrechtlichen Teilungsgenehmigung entfallen. Die Gemeinden waren zunächst aber noch berechtigt, im Geltungsbereich eines einfachen oder qualifizierten Bebauungsplanes eine Genehmigungspflicht durch Satzung einzuführen, bevor schließlich für das allgemeine Städtebaurecht die Teilungsgenehmigungspflicht mit der BauGB-Novelle 2004 in Gänze entfallen ist. Die Aufhebung der Teilungsgenehmigungspflicht ist letztlich aus Gründen der Rechts-und Verwaltungsvereinfachung erfolgt, da ein unverhältnismäßig hoher Verwaltungsaufwand verursacht wurde. Das von Anfang an verfolgte zentrale Anliegen der Teilungsgenehmigungspflicht, Grundstückszuschnitte zu verhindern, die mit dem städtebau- und bauplanungsrechtlichen Zulässigkeitsrecht unvereinbar sind, war verbunden mit den Zielen und Zwecken der (städtebaulichen) Bodenordnung, also Umlegungen, deren wesentliche Zwecke darin bestehen, die Grundstücke so zu ordnen, dass unter anderem nach Lage und Größe für die bauliche und sonstige Nutzung zweckmäßig gestaltete Grundstücke entstehen.

Auch nach dem aktuellen § 19 Abs. 2 BauGB dürfen durch die Teilung eines Grundstückes im Geltungsbereich eines Bebauungsplans keine Verhältnisse entstehen, die den Festsetzungen des Bebauungsplans widersprechen.

Die Staatskanzlei hat Sie in deren Antwortschreiben bereits auf verschiedene existierende Instrumente im Baurecht hingewiesen, um zu einem sparsamen Flächenumgang beizutragen und vor übermäßiger Bebauung bzw. Versiegelung zu schützen.

Im Übrigen handelt es sich bei dem BauGB um ein Bundesgesetz. Von bayerischer Seite aus sind derzeit keine Bestrebungen geplant, sich beim Bund für die Wiedereinführung einzusetzen. Da es sich um eine Änderung im Baugesetzbuch und damit Bundesrecht handeln würde, empfehlen wir Ihnen, Ihre Anregung beim zuständigen Bundesministerium vorzubringen.

Abschließend danken wir Ihnen für Ihr Engagement und bitten zugleich um Verständnis, dass wir Ihnen auf Landesebene aktuell nicht weiterhelfen können.

Mit freundlichen Grüßen Ihr
Bürgerservice Wohnen, Bau und Verkehr

Durch eine ungezügelte Grundstücksteilung wird aus dem grünen Mögeldorf ein graues Mögeldorf!


Richtfest Seetor - am 20.7.2022

Am 22. Juli 2022 fand das Richtfest für den Wohnturm des Projektes und die sonstigen freifinanzierten Wohnungen des Seetors fest. Sehen Sie hierzu unsere Aufnahmen:

Richtfest Seetor

Bilder: Kö.


Neues in Mögeldorf

Neues in Mögeldorf

Bilder: Kö.


Gleisaustausch am Mögeldorfer Plärrer

Gleisaustausch am Mögeldorfer Plärrer

Gleisaustausch am Mögeldorfer Plärrer

Bilder: Kö.



Tenbrinke Neues Wohnquartier in Jobst-

Tenbrinke Neues Wohnquartier in Jobst


Bilder Kö.

Glasfaser für Mögeldorf

Bilder: FS

Erinnerungskultur in Mögeldorf: Pfarrer Merz

Erinnerungskultur in Mögeldorf: Pfarrer Merz

Erinnerungskultur in Mögeldorf: Pfarrer Merz

Erinnerungskultur in Mögeldorf: Pfarrer Merz


Episoden aus Mögeldorfs Geschichte

21. Folge: Der Kampf um die Kinder – ganz unterschiedlich (1650–1766 und 1900)

Die alte Mögeldorfer Schule, die Vorläuferin der heutigen Thusneldaschule, dürfte schon seit dem frühen 15. Jahrhundert bestanden haben und damit die älteste Dorfschule im Osten Nürnbergs gewesen sein. Ihr Einzugsgebiet war riesig: der gesamte Pfarrsprengel Mögeldorf von Malmsbach bis Gleishammer sowie – bis zu seiner Verselbständigung – auch der vom Mögeldorfer Pfarrer mitversorgte Sprengel von St. Jobst bis hinauf nach Ziegelstein. Im Verlaufe des Ausbaus des Nürnberger Landschulwesens wurden nach und nach in weiteren Dörfern eigene Schulen errichtet – gut für die Kinder, aber schlecht für den Mögeldorfer Schulmeister, der weitgehend von den Schulgeldzahlungen der Eltern lebte und mit jeder Neugründung eine weitere Schmälerung seines Einkommens hinnehmen musste. So ist es kein Wunder, dass er wie ein Löwe um jedes seiner Schulkinder kämpfte – und das heißt: gegen die Errichtung von Konkurrenzschulen.

Ausgerechnet während der Notzeit des Dreißigjährigen Krieges wurden mehrere neue Dorfschulen im östlichen Nürnberger Umland gegründet, vielleicht auch gerade deshalb, um den Kindern in diesen unsicheren Zeiten einen zu langen Schulweg durch Felder und Wälder zwischen marodierenden Landsknechten und hungrigen Wölfen zu ersparen. Träger der Schulgründungen waren meist die großen Grundherren der Dörfer oder die Besitzer großer Hammerwerke, die damit ihrer Fürsorgepflicht für ihre Untertanen nachkamen. So wurde 1640 eine Schule in Schoppershof eröffnet, und 1647 errichtete der Besitzer des Hammerwerks eine Fabrikschule in Hammer, um den Kindern seiner Belegschaftsangehörigen den Weg nach Mögeldorf zu ersparen. 1649 folgte der Besitzer des Gleishammer. Zwar wurde die Schule in Hammer im September 1649 vom Rat zunächst aufgehoben, 1650 aber neu eröffnet unter der Bedingung, dass keine „fremden“ Kinder (d.h. Kinder aus den umliegenden Dörfern) und nur unter Sechsjährige aufgenommen werden durften; die älteren mussten weiterhin nach Mögeldorf, um dessen Lehrer nicht zu sehr zu schädigen. Pfarrer Spieß als vor Ort verantwortlicher Leiter des Schulwesens war mit dieser Lösung einverstanden; er war in dieser Hinsicht umgänglicher als sein Vorgänger Stephani, der sich so rabiat für die Interessen seines Lehrers eingesetzt hatte, dass er schließlich strafversetzt wurde.

Aber schon ein Jahr später, 1651, wurde auf Bitten des Malmsbacher Grundherrn Sebastian Löffelholz wegen der Entfernung und Überfüllung der Mögeldorfer Schule auch den Kindern aus Malmsbach die Teilnahme am Unterricht in Hammer erlaubt, während die Kinder aus dem näher gelegenen Laufamholz weiterhin nach Mögeldorf zur Schule gehen mussten. 1732 erzielte Hammer einen weiteren Teilerfolg: Außer den eigenen Kindern und denen aus Malmsbach durften jetzt auch die Kinder aus Schwaig die Schule in Hammer besuchen, aber nur wenn sie nicht über fünf Jahre alt waren (so früh gingen die Kinder damals also schon zur Schule!) und nur zum Buchstabieren- und Lesenlernen, nicht zum Schreiben und Rechnen; für dieses mussten sie den weiten Weg nach Mögeldorf antreten. Kurz darauf wurde diese Regelung auch auf die Kinder aus Laufamholz ausgedehnt. Als der Lehrer Wolf Konrad Winter in Hammer trotz mehrfacher Verwarnungen weiterhin auch ältere Laufamholzer Kinder bis zu 10–12 Jahren aufnahm, wurde er 1766 vom Landpflegamt „zu Maintenierung (Aufrechterhaltung) der hierunter leidenden Obrigkeitl(ichen) 48 | Geschichtliches Autorität … in die Eisenverhafft gestrafet.“ Finanziell hatte Winter Grund genug für seine verzweifelte Halsstarrigkeit, denn Schwaig und Malmsbach schickten ihre Kinder inzwischen auf die reguläre Pfarrschule in Behringersdorf und baten sogar das Landpflegamt um seine offizielle Erlaubnis. Der Mögeldorfer Pfarrer Wolfgang Friedrich Lochner protestierte heftig. Diesmal ging es nicht nur um seinen Lehrer, sondern er sah im Begehren der beiden Dörfer einen Angriff auf seine eigene Tätigkeit, das Erteilen der sonntäglichen Kinderlehre. Das Landpflegamt respektierte seine Ansprüche: Um der Armut Winters abzuhelfen und die Pfarrrechte Mögeldorfs zu schützen, verbot es den beiden Dörfern den Schulbesuch in Behringersdorf bei Strafe von 10 Gulden. Vergeblich, denn trotz der Strafandrohung folgten nur sieben Schüler der Anordnung. Die Bedürfnisse der Eltern und Kinder hatten bei der Entscheidungsfindung offenbar keine Rolle gespielt.

Jetzt aber protestierte die Verwaltung der Tucherschen geistlichen Stiftungen für Behringersdorf gegen die Entscheidung des Landpflegamts: Die Malmsbacher und Schwaiger Kinder seien schon immer nach Behringersdorf zur Schule gegangen, denn die reguläre Pfarrschule in Mögeldorf sei zu weit entfernt – der lange Schulweg verkürze empfindlich die nach Schulschluss verfügbare Zeit für Feldarbeit –, und Hammer sei nur eine Nebenschule. Es könne nicht sein, dass das Landpflegamt die private Nebenschule in Hammer gegenüber der ordentlichen Pfarrschule in Behringersdorf begünstige! Wenn aber doch, dann müsse die Stiftung leider ihre bisherigen freiwilligen Beiträge für das allgemeine Schulwesen einstellen und stattdessen ihrem Behringersdorfer Schulmeister zuwenden, der durch die Entscheidung des Landpflegamts einen Verlust von 70 Gulden erleiden würde. Es ging eben um viel Geld, und da wurde mit harten Bandagen um jeden Schüler gekämpft.

Erst mit dem 19. Jahrhundert sollte sich das Bild grundlegend ändern. Je mehr das Schulwesen zu einer staatlichen und kommunalen Angelegenheit wurde, je mehr das reguläre Gehalt des Lehrers gegenüber dem Schulgeld an Bedeutung gewann und je mehr die Schulen gerade des Nürnberger Umlandes durch das explosionsartige Wachstum der Bevölkerungszahl überlastet wurden – 1889 drängten sich in der 5. Klasse der Mögeldorfer Schule der 6. und 7. Jahrgang mit zusammen 103 Kindern –, desto mehr suchten die Schulbehörden jetzt die Schülerzahl zu drücken. Es blieb ihnen kaum etwas anderes übrig, wenn die Schule ihre Aufgaben wenigstens notdürftig erfüllen sollte, hatte die immer drängendere Raumnot der Mögeldorfer Schule doch schon dazu geführt, dass Mögeldorfer Schüler abgewiesen und nach St. Jobst geschickt werden mussten.

Erstes Opfer der Eingemeindung Mögeldorfs vom 1. Januar 1899 wurden unter diesen Verhältnissen die Schulkinder Unterbürgs, die entsprechend ihrer kirchlichen Zugehörigkeit schon immer auf die Mögeldorfer Schule gegangen waren, politisch aber zu Laufamholz gehörten. Während die Gemeinde Mögeldorf ihren Besuch der Mögeldorfer Schule nie in Frage gestellt hatte, wurden sie nach der Eingemeindung von der Lokalschulkommission Nürnberg am 1. Mai 1900 von einem Tag auf den anderen gewaltsam ausgesperrt und aufgefordert, nach Laufamholz zu gehen. Auf die Beschwerde der Eltern hin zeigte die Regierung in Ansbach ein Einsehen und wies die Lokalschulkommission an, die Kinder bis zur endgültigen Klärung der Frage in Mögeldorf zu belassen. Schließlich wurde Unterbürg am 24. Oktober 1901 vom Schulsprengel Nürnberg-Mögeldorf gelöst und dem Schulsprengel Laufamholz zugeteilt, wo die neuerbaute Schule ausreichend Platz bot. Mit Ausnahme der betroffenen Eltern waren alle beteiligten kommunalen, staatlichen und kirchlichen Ämter mit dieser Lösung zufrieden. Was die Kinder dazu dachten, ist nicht überliefert

Horst-Dieter Beyerstedt



Neues aus der Freiwilligen Feuerwehr Laufamholz

Neues aus der Freiwilligen Feuerwehr Laufamholz

Wir suchen Verstärkung!
Immer wieder zeigt sich, wie wichtig die Freiwilligen Feuerwehren auch in einer Großstadt wie Nürnberg sind. Wir unterstützen die Berufsfeuerwehr bei größeren Einsätzen, leisten schnelle Hilfe in unserem direkten Zuständigkeitsbereich, der sich von der Autobahn 3 bis zum Mögeldorfer Plärrer erstreckt und sind bei größeren Unwetterereignissen im ganzen Stadtgebiet unterwegs. Dafür suchen wir tatkräftige Unterstützung. Wir suchen Menschen mit Spaß an der Feuerwehrtechnik, die ganz praktisch helfen möchten. Leute die Spaß daran haben, in einem Team unterwegs zu sein, in dem Kameradschaft ganz oben steht. Sie sollten für den Feuerwehrdienst gesundheitlich geeignet sein und im Idealfall in unserem Zuständigkeitsbereich wohnen. Wir bieten eine spannende Ausbildung an der Feuerwehrtechnik und in Einsatztaktik. Wir trainieren und üben auch mit anderen Feuerwehren in Nürnberg und mit der Berufsfeuerwehr. Wenn Sie Interesse haben, freuen wir uns über eine Nachricht an info@ff-laufamholz.com. Auch Kinder und Jugendliche sind uns herzlich willkommen in unserer Jugendgruppe, die neben der Ausbildung in Feuerwehrthemen auch Spiel, Spaß und Spannung verspricht.

Unwettereinsätze
Bereits zweimal in diesem Jahr war die Feuerwehr Nürnberg-Laufamholz im gesamten Stadtgebiet für Unwettereinsätze unterwegs. Im Juni und August trafen Gewitterzellen mit Sturm und Starkregenfällen die Stadt Nürnberg. In beiden Fällen waren wir mit unseren drei Fahrzeugen sowohl direkt in unserem Einsatzbereich als auch im gesamten Stadtgebiet von Nürnberg unterwegs, um Sturmschäden zu beseitigen und geflutete Keller leer zu pumpen. 54 | Menschen und Orte Neues aus der Freiwilligen Feuerwehr Laufamholz Solche Ereignisse zeigen uns, wie sehr eine Stadt wie Nürnberg auf einsatzfähige Freiwillige Feuerwehren angewiesen ist. Alle 18 Nürnberger Freiwilligen Feuerwehren waren im Einsatz. Neben schweren Gewittern mit Starkregen sind es Sturmereignisse vor allem im Winter und Frühjahr die solche Einsatzschwerpunkte bilden. Ereignisse aus Brandenburg und Sachsen in diesem Jahr zeigen, dass auch größere Wald- und Vegetationsbrände große Herausforderungen darstellen. Übrigens waren einige Mitglieder der Nürnberger Feuerwehr in Sachsen als Unterstützung tätig.

Ausblick auf das weitere Jahr 2022
Für den Rest des Jahres sind noch einige Übungen und Ausbildungen geplant. Unter anderem planen wir auch eine Übung zusammen mit der Berufsfeuerwehr, um im Einsatzfall den sogenannten Dekontaminationsplatz betreiben zu können; dort werden Einsatzkräfte dekontaminiert (gereinigt), wenn sie mit gefährlichen Stoffen zu tun hatten. Außerdem hoffen wir, dass wir uns an der einen oder anderen Stelle auch der Öffentlichkeit nochmal präsentieren können. Wir merken, wie wichtig und schön es ist, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und die Feuerwehr vorzustellen.


Aktionstag Bäume für die Menschenrechte
am Kulturladen Loni-Übler-Haus

Aktionstag Bäume für die Menschenrechte am Kulturladen Loni-Übler-Haus

Viele Initiativen, Organisationen, Schulen und Firmen haben im Stadtgebiet Nürnbergs über 80 Ginkgo-Bäume gepflanzt, von denen jeder einem Menschenrecht gewidmet ist. Bereits 2008 hat der Kulturladen Loni-Übler-Haus gemeinsam mit dem Bürger-und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. im angrenzenden Park vor dem Loni die Pflanzung initiiert. Als eine der ältesten Pflanzen der Welt ist der GinkgoBaum für seine Robustheit und Beständigkeit bekannt. Im japanischen Hiroshima trieb ein Ginkgo bereits ein Jahr nach der Atombombe wieder frisch aus. Weltweit gilt der Ginkgo als Symbol der Hoffnung.

In Kooperation mit dem Montessori-Kinderhort und dem Künstler Hardy Kaiser hat sich der Offene Kindertreff des Kulturladens Loni-Übler-Haus am 1. Juli dem Thema „Recht auf Freiheit“ gewidmet. Als Einstieg besuchten die Kinder die Ausstellung von Hardy Kaiser im Kulturladen Loni-Übler-Haus und setzten sich mit seinen Bildern zum Thema Kinderrechte auseinander. Im Anschluss gestalteten die Kids mit Hilfe des Künstlers vielfältige Vögel – als Symbol für die Freiheit. Diese Vögel wurden am Loni-Ginkgo, dem Ginkgo der Montessori Schule und in den zwei Einrichtungen aufgehängt.

Die Bäume für die Menschenrechte sind eine gemeinsame Aktion des Amtes für Kultur und Freizeit (KUF) und des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR).

Kulturladen Loni-Übler-Haus


Werner Hahn „Die Umwanderung des Mount Kailas“

Ausstellung von Quer- und Hängerollen in der chinesischen Tradition im Staatsministerium für Finanzen und Heimat vom 27.6.–15.7.2022

Möge ich vieles sein!“ Diese Offenbarung des indischen Gottes Brahma charakterisiert das facettenreiche Leben Werner Hahns als Graphiker, Autor, Dozent, Art Direktor, Verleger, und vielfach ausgezeichnetem Photographen. Seiner Leidenschaft, der Malerei, blieb W.H. immer treu.

Unmittelbar nach seinem Studium hier in Nürnberg, begab er sich schon 1966 auf die Route des Hippie Trail, die legendäre Reise über Land von Europa nach Fernost. 4 Jahre lang bereiste Werner Hahn den asiatischen Kontinent. Ausgerüstet mit Papier und Farben malte und zeichnete er in Afghanistan, Indien, in den Bergen des Himalaya, in Thailand und Malaysien. Ende der 1960-er Jahre lebte W.H. zwei Jahre auf Bali. Dort malte er in seinem ersten Atelier mannshohe Ölbilder auf Leinwand und stellte in Zusammenarbeit mit dem GoetheInstitut seine Gemälte in Kuala Lumpur, Singapur und Djakarta aus.

Noch bevor der Massentourismus Einzug hielt, photographierte er das Leben und die religiösen Feste der Balinesen für den ersten mehrfach ausgezeichneten Apa Foto-Guide. Wie Chopin, der 1838 auf einem Schweinekutter nach Mallorca reiste, so schwamm W.H. 1970 auf einem Cargo-Schiff, einem Rindertransporter beladen mit 3.000 Ochsen, von Bali nach Hong Kong. Mit dabei: zwei großen Kisten seiner Bilder. In der damals einzigen Galerie der britischen Kronkolonie hielt er nur wenige Wochen nach seiner Ankunft eine erste Ausstellung. Kurze Zeit darauf wurde er Art-Direktor einer lokalen Design-Agentur.

Insgesamt 3 Jahrzehnte lebte W.H. in Hong Kong. Von dort aus bereiste er nahezu jeden Winkel Zentral-Süd- und Ostasiens. Er gestaltete zahlreiche Photoreportagen über Kunst und Kultur für lokale und internationale Zeitschriften, darunter Asia-Magazin, Orientations und Inflight-Magazine für Thai Airways und Malaysia-Singapore Airlines.

Er lehrte mehrere Jahre als Dozent für Malerei an der Hong Kong Universität bevor er Mitte der 1970-er Jahre „Grapho Ltd“ gründete: eine über 25 Jahre äußerst erfolgreiche Agentur für Graphic Design und Photography. W.H. gestaltete und produzierte Zeitschriften und Photobücher, die mit über 20 international renommierten Preisen ausgezeichnet wurden, wie dem Bata-Gold-Award für „Best Photo-Essay“ und den IABC Gold-Quill-Award für „Best Magazin-Art-Direction“

Anfang der 80-er Jahre lernte W.H. über den englischen Kunsthändler Hugh Moss chinesische Meister wie Ho Huaishuo, Chen Qikuan und Lin Fengmian kennen. Seitdem setzte er sich intensiv mit der Technik und den Materialien der traditionellen chinesischen Tuschemalerei auseinander. Er pflegte engeren Kontakt zu Fang Zhaolin, einer in Hong Kong lebenden Künstlerin, deren virtuos-erheiternde Leichtigkeit Werner Hahns Bilddenken beeinflusste. Im Westen gilt die traditionelle Chinesische Pinselmalerei größtenteils als rückschrittlicher Teil der zeitgenössischen Kunstszene; sie bleibt bis heute meist unverstanden und kaum gewürdigt. Selbst die zeitgenössische chinesische Kunstszene betrachtet die seit 2.000 Jahren unveränderte, hochsubtile Pinselführung als „überholt“. So zeigen große Ausstellungen des Mainstream-Kunstmarkts fast ausschließlich Werke „moderner“ chinesischer Künstler, die in westlicher Technik und mit westlichen Materialien arbeiten. Werner Hahns Bilder verschmelzen die Techniken und Erfahrungen von West und Ost. Im Sinne von Chinas Meistern versteht er das „BilderSchreiben“ als meditatives Mittel, als Weg zu Persönlichkeitsbildung und zu Erkenntnisgewinn. Denn in der sogenannten guohua, der mit traditionellen Malmitteln ausgeführten Kunst, sind Malerei und Schreibkunst untrennbar miteinander verknüpft und für den Begriff „Malen“ wird in diesem Zusammenhang oft der Ausdruck „Bilderschreiben“ verwendet. Die Pinselführung bringt die Persönlichkeit des Künstlers, seine innere Verfassung und geistige Haltung, zum Ausdruck

Mehr lesen ....... [Kompletter Bericht]


Tiergarten Nürnberg

Wasserbüffel ziehen in frisch angelegtes Gehege

Im Tiergarten ist seit August eine neue Tierart zu sehen: In einer neu gebauten Anlage im mittleren Abschnitt des Tiergartens sind zwei Hauswasserbüffel (Bubalus arnee f. bubalis) eingezogen. Die beiden Bullen kommen aus Österreich, genauer aus dem Tiergarten Schönbrunn in Wien und dem Nationalpark Neusiedler See. Die neue, mehr als 1.000 Quadratmeter große Anlage der Wasserbüffel besteht unter anderem aus einem großen Wasserbecken, einem Bachlauf, einer Mauer aus recyceltem Sandstein und asiatischen Baum- und Straucharten.

Tiergarten Nürnberg Oktober 2022

Tiergarten Nürnberg Oktober 2022

Neuer Tiger

Der Tiergarten hat am 25. August 2022 einen neuen männlichen Sibirischen Tiger (Panthera tigris altaica) von der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen übernommen. Der Kater Manu wurde 2011 im Zoo von Budapest geboren. Von Mai 2013 an lebte er gemeinsam mit seinem Bruder Thrax in Gelsenkirchen, in der damals neu eröffneten Tigeranlage in der Erlebniswelt Asien. Nach der Ankunft in Nürnberg darf sich Manu eingewöhnen. Das Raubtierhaus bleibt während dieser Phase vorübergehend geschlossen. Sobald er gut in der neuen Umgebung zurechtkommt, wird er auch für Besucherinnen und Besucher zu sehen sein. Löwin Aarany und Tigerin Katinka sind trotz der vorübergehenden Hausschließung in den Außenanlagen zu sehen.

Tiergarten Nürnberg Oktober 2022

Neuer Löwe

Außerdem wurde am 31. August ein neuer männlicher Asiatischer Löwe (Panthera leo persica) vom Zoo Frankfurt übernommen. Kater Kiron wurde am 14. April 2018 dort geboren und ist der Letzte aus einem Wurf von drei Löwenjungtieren, der den Frankfurter Zoo verlässt. Gemeinsam mit der Löwin Aarany soll Kiron nun im Tiergarten für Nachwuchs sorgen und damit zum Erhalt dieser stark gefährdeten Tiere beitragen. Genau wie Tigerkater Manu darf sich auch Kiron zunächst eingewöhnen. Er folgt im Tiergarten auf Subali, der im August letzten Jahres im Alter von 15 Jahren aus tiermedizinischen Gründen eingeschläfert werden musste.

Tiergarten Nürnberg Oktober 2022

Bilder u. Text: Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit Tiergarten der Stadt Nürnberg i.A. Luisa Rauenbusch


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Aufbereitung

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Viele Menschen nutzen soziale Netzwerke und geben dabei so viele personenbezogene Informationen preis wie nie zuvor.

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Leben in der digitalen Welt durch Weiterbildung

Mitglieder Info


Wir gedenken unserer Verstorbenen:

Frau Gisela Bierfelder
Herrn Günter Ramsauer
Herrn Horst Schäfer
Frau Petra Herzog

Wir danken unseren Spendern herzlich:

Herrn Helmut und Frau Inge Siebenhaar
Sparkasse Nürnberg

Wir sind im Internet erreichbar: www.moegeldorf.de

Unsere E-Mail-Adresse: buergerverein@moegeldorf.de
Wenn Sie einen Link zu unserer Website setzen möchten, damit die Mögeldorferinnen und Mögeldorfer einen raschen Zugriff zu Ihrem Unternehmen haben, hier unser Ansprechpartner:
Michael Schuster, Waldstromerstr. 38
Tel. 0911/63 25 140
E-Mail: michamoegeld@gmail.com
Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. ist auf Facebook:
www.facebook.com/buerger-und-geschichtsverein-moegeldorf. e.V. sowie Instagram

Bitte unterstützen Sie uns:

Spenden erbitten wir auf die Konten des Bürger- und Geschichtsvereins:

Sparkasse Nürnberg IBAN: DE65 7605 0101 0001 1519 03, BIC: SSKNDE77XXX
VR Bank Nürnberg IBAN DE34 7606 9559 0006 4999 45, BIC: GENODEF1NEA

Beiträge von . . . .

Mitwirkende für die o.g. Beiträge und Infos

Vorsitzender

Wolfgang Köhler

Vorsitzender
Werner Hahn

Werner Hahn

Bergsteiger und Autor
Horst-Dieter Beyerstedt

Horst-Dieter Beyerstedt

Historiker

Kontakt


Bürger - und Geschichtsverein Mögeldorf e.V.

Wolfgang Köhler
Zochastr. 2
90480 Nürnberg

+49 0911 5 46 07 65