Unser Mögeldorf


Mitteilungsblatt des Bürger- und Geschichtesverein Mögeldorf e. V.


Heft 6 - Dezember 2003 - 51. Jahrgang

Zum Jahresausklang

Ich hoffe, Sie sind gut und gesund ins neue Jahr gestartet. Ohne Weihnachtsmarkt und ohne Neujahrsempfang ist uns der Jahreswechsel im Vorstand sehr schwer gefallen. Beide Veranstaltungen haben uns Mögeldorfern immer ein lebendiges Miteinander ermöglicht. Im letzten Jahr sind ab März alle unsere Veranstaltungen ausgefallen. Im Moment hoffen und bangen wir, dass wir die Kirchweihsaison wieder in Mögeldorf feiern können. Ein nochmaliger Ausfall wäre sehr, sehr schade. Die Arbeiten an der Fahrradstraße (Balthasar-Neumann-Straße, Dientzenhoferstraße und Gleißhammerstraße sind nun zu Ende gekommen. Zuletzt wurden im Straßenraum 6 Bäume in Holzkästen aufgestellt.

Unser Vorsitzender

Wolfgang Köhler

Für unsere Kinder wurde der Schmausenpark umgestaltet. Der neue Spielplatz wird sehr gut angenommen. Durch den neuen Zugang von Seiten der Diakonie her können jetzt auch unsere Senioren den Park leichter erreichen und genießen. Auch eine völlig neue Einrichtung für unsere Kinder wurde geschaffen: Der "Archäologische Spielplatz" an der Rehhofbrücke. Frau Stadträtin Hölldobler-Schäfer hat sich hier als Vorsitzende des Fördervereins große Verdienste erworben.

Am 27. März besuchten wir die Fa. Baumüller in der Ostendstraße 80-90. Herr Günter Baumüller und Herr Abgeordneter Dr. Markus Söder unterrichteten uns über die Entwicklung der Firma. Auch eine Reihe ehemaliger Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit, ihre ehemalige Firma zu besuchen. Vor allem der rasante technische Fortschritt beeindruckte alle. Auch die weltweite Ausrichtung des Unternehmens auf den globalen Markt mit weltweiten Niederlassungen erstaunte viele. In der Jahreshauptversammlung stellte Herr Riedhammer sein Unternehmen vor und lud zur Betriebsbesichtung im Herbst ein.

Rechtzeitig zur Kärwa wurde auch unser neuer Kirchweihbaum aufgestellt. Bei dem diesjährigen außergewöhnlichen Sommer fast selbstverständlich fand auch unser Kirchweihzug bei tollem Wetter statt. Für die Organisation beider Veranstaltungen danke ich Herrn Jürgen Frost und Herrn Wolfgang Hannwacker sehr herzlich. Mit großer Begeisterung nahmen viele Mögeldorferinnen und Mögeldorfer am 50. Schloßfest des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf teil. Frau Brigitte Henrich hatte hierzu ein anspruchsvolles und buntes Programm im Schmausenpark zusammengestellt. Im Rahmen der Stadtverführungen fanden dieses Jahr zwei Führungen des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf statt. Auch ein Tiergartenbesuch sowie das Sommerfest der Kunstakademie standen auf unserem Jahresprogramm.

Unsere Geschichtsfahrt führte uns dieses Jahr nach Amberg. Die Fahrt zur Ausstellung "Der Winterkönig" wurde wieder von Herrn Philipp Rapold professionell vorbereitet. Leider konnte er an der Fahrt persönlich nicht teilnehmen. Vom Wetter verwöhnt war die Reise wieder ein gelungener Ausflug in die Geschichte unserer Heimat.

Von großem Interesse war auch die Betriebsbesichtigung der Firma Riedhammer am 9. Oktober. Die Informationen aus erster Hand über die Fertigung von Industrieöfen waren sehr eindrucksvoll. Am 11. Oktober besuchten wir gemeinsam das Dokumentationszentrum. Die letzte Veranstaltung des Jahres organisierten wir in der Aula der Thusneldaschule: Das Thema am 14. Oktober lautete: Die neue Bewohnerparkregelung rund um die Nürnberger Versicherung.

Allen Kollegen im Vorstand möchte ich sehr herzlich für die mit großem Engagement geleistete Arbeit für unser Mögeldorf danken. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass soviel ehrenamtliche Arbeit geleistet wird. Ein herzlicher Dank gebührt aber auch unserer Anzeigenleiterin Frau Schuster, die einen wesentlichen Anteil am Gelingen unseres Mitteilungsblattes trägt. Unser Internetauftritt unter www.moegeldorf.de ist ein echter Renner. Über 10.000 Besuche auf unserer Homepage im Monat zeigen das Interesse der Bürger an der Tätigkeit unseres Vereins. Hierfür gilt ein herzliches Dankeschön unserem Internetredakteur Michael Schuster. Auch unseren Austrägern, Frau Floiger, Frl. Schieder und Herrn Ginaiger gebührt unser Dank.

Allen Leserinnen und Lesern unseres Mitteilungsblattes wünsche ich eine gesegnete Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im Neuen Jahr 2004.

Wolfgang Köhler


Weihnanchtsgruß für "Unser Mögeldorf" 2003

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

"Vom Himmel hoch, da komm ich her. Ich bring euch gute neue Mär". Mit seinem ganz besonderen Klang grüßt uns alle dieses Lied zum Weihnachtsfest und läßt uns einschwingen in weihnachtliche Stimmung und Stille.

Die gute, neue Mär - die gute und schier unglaubliche Nachricht, auf die wir wieder lauschen, sie erzählt von einem Kind - genaugenommen: Von einem Flüchtlingskind.

Keine Bleibe für die junge Familie, so heißt es in der Weihnachtsgeschichte, keinen Ort für die Geburt finden sie. Es bleibt die Krippe im Stall.

Inmitten der Nacht und Not, die wir als Menschen in immer neuen Formen und unerwarteter und unvorhersehbarer Gestalt erahnen, lässt unser Gott es hell werden, geschieht die Geburt eines neuen Menschen. Im Kind in der Krippe will Gott uns in unseren Nöten nahe sein, beginnt er seinen Friedensweg in unsere Welt und in unser persönliches Leben. So verstehe und höre ich die Botschaft dieses Festes auch für uns. Fröhlich, dankbar und staunend besingen es unsere Lieder an Weihnachten.

Es klingt märchenhaft schön - manchen mag diese Geschichte vom weihnachtlichen Kind zu schön und ideal klingen. Die Härte und Kälte um uns herum, die immer neuen Hiobsbotschaften von Einschränkungen, Kürzungen, Verzichten müssen und Arbeitslosenzahlen werden viele mit mehr Sorge als Freude Weihnachten erleben lassen. Die Sorgen und Nöte haben auch uns in den Kirchen und Gemeinden massiv ereilt - auch bei uns sind die Arbeitsplätze nicht mehr sicher. Wir werden uns alle auch in den Gemeinden einschränken müssen.

Doch die Freude und der Glanz von Weihnachten reichen tiefer und weiter: Diese Freude über die Menschenfreundlichkeit unseres Gottes und die Wärme seiner Güte bleibt uns - tröstlich und ermutigend und lädt uns zu Vertrauen in die Zukunft ein. Denn: Gottes Segen begleitet uns - das Kind in der Krippe bürgt dafür.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesegnetes Fest - der weihnachtliche Friede möge Sie berühren und für das neue Jahr ermutigen!

Dr. Hans Birkel, Pfarrer


Gartenabfallsammelstelle

Die Gartenabfallsammelstelle bei der Billrothschule wird aufgrund der Kündigung durch die WBG geschlossen. Die Kündigung ist erfolgt, weil die Bebauung auf dem Langseegelände weiter fortschreitet. Die Verwaltung bemüht sich um eine Ersatzlösung. Bislang ist noch kein neuer Standort bekannt geworden. Für die Mögeldorfer ist die nächste Gartenabfallsammelstelle der Wertstoffhof in der Regensburger Straße. Der Sammelplatz wird voraussichtlich ab dem 15. Dezember 2003 gesperrt.


Archäologischer Spielplatz

Am 23. Oktober 2003 wurde der Archäologische Spielplatz seiner Bestimmung übergeben. Allen Spendern sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt. Wir hoffen, dass viele Kinder dort eine vergnügliche Freizeitgestaltung finden werden. Bei der Naturhistorischen Gesellschaft ist die Betreuung in hervorragender Weise gesichert.

Ein herzlicher Dank gilt auch der überaus rührigen 1. Vorsitzenden des Fördervereins, Frau Ulrike Hölldobler-Schäfer.


Schmausenpark

An der Südseite wurde nunmehr noch eine rollstuhlgeeignete Rampe eingebaut. Jetzt kann man unmittelbar von der Diakonie ins Mögeldorfer Zentrum durch den Park barrierefrei gelangen. Dem Gartenbauamt danke ich an dieser Stelle sehr herzlich.



Bewohnerparkregelung an der Ostendstraße

Der Verkehrsausschuß hat am 23. Oktober 2003 die Einführung einer Bewohnerparkreglung beschlossen. Diese umfasst den nördlichen Bereich (Wöhrder See, Dr. Gustav-Heinemann-Straße, Ostendstraße und Ringbahn) und den südlichen Bereich (Ostendstraße, Cheruskerstraße, Gleißhammerstraße und Ringbahn). Östlich der Cheruskerstraße ist derzeit noch keine Bewohnerparkregelung vorgesehen. Die Verwaltung hat jedoch bei der vom Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. organisierten Veranstaltung in der Thusneldaschule erklärt, dass bei Bedarf noch später die Zone erweitert werden kann. Zunächst sollen jetzt erst einmal Erfahrungen gesammelt werden.

Der Verkehrsausschuß hat am 23. Oktober 2003 die Einführung einer Bewohnerparkreglung beschlossen. Diese umfasst den nördlichen Bereich (Wöhrder See, Dr. Gustav-Heinemann-Straße, Ostendstraße und Ringbahn) und den südlichen Bereich (Ostendstraße, Cheruskerstraße, Gleißhammerstraße und Ringbahn). Östlich der Cheruskerstraße ist derzeit noch keine Bewohnerparkregelung vorgesehen. Die Verwaltung hat jedoch bei der vom Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. organisierten Veranstaltung in der Thusneldaschule erklärt, dass bei Bedarf noch später die Zone erweitert werden kann. Zunächst sollen jetzt erst einmal Erfahrungen gesammelt werden.

Die beiden Gebiete haben folgende Struktur:

Stadteil 

Einwohner 

Haushalte

Beschäftigte

Pkw. pr.

Pkw. gew.

HH

nördlich

1736

859

69

495

0

0,58

südlich

504

256

4100

231

292

0,90


Im nördlichen Bereich beträgt der Anteil gebietsfremder Parker 79%, die Auslastung aller öffentlichen Stellplätze 130%, im südlichen Bereich 88% bzw. 118%.

"Durch den Bau der Nürnberger Versicherung" erfolgte innerhalb kurzer Zeit "eine von der Stadt Nürnberg forcierte städtebauliche und verkehrliche Umstrukturierung im Umfeld eines gewachsenen kleinteiligen Wohngebietes. Die rund 2.200 Anwohner der benachbarten Quartiere nördlich und südlich des Business Towers stehen jetzt in potentieller Stellplatzkonkurrenz mit zusätzlich rund 3.600 Beschäftigten, die in 11 Firmen – inklusive der Nürnberger Versicherung mit rund 2.800 Mitarbeitern – ihren Arbeitsplatz im Business Tower haben.

Auf eigenem und angemieteten Gelände bietet die Nürnberger Versicherung den Beschäftigten folgende Pkw-Abstellmöglichkeiten:

Tiefgarage 802 Stellplätze
NV-Privatgrundstück 19 Stellplätze
Ostendstr. 115 142 Stellplätze
Gesamt 963 Stellplätze

Mitarbeiter der Nürnberger Versicherung zahlen für die Benutzung eines TG-Stellplatzes 20 Euro monatlich, für andere beträgt die Miete 51,20 Euro zuzüglich Umsatzsteuer. Die Auslastung der Tiefgarage liegt nach Angaben der Nürnberger Versicherung im Bereich ihrer Mitarbeiterstellplätze bei 105%.

Als ÖPNV-Zuschuß gewährt die Nürnberger Versicherung ihren Beschäftigten monatlich 31 Euro. Derzeit machen 1.757 Personen Gebrauch vom VGN-Ticket. Rein rechnerisch verfügen demnach rund 85% der NV-Mitarbeiter entweder über einen Firmen-Stellplatz oder ein VGN-Ticket."

Die WBG setzt sich als Eignerin von 777 Wohneinheiten für eine solche Regelung ein.In der neuen Parkzone werden die Regelungszeiten von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr eingeführt. "Nach den bisherigen Erfahrungen sollten in der Anlaufphase etwa 15% der Stellplätze im öffentlichen Straßenraum für Bewohner reserviert werden. Es wird deshalb vorgeschlagen, zunächst circa 100 Stellplätze im Bereich Ostendstraße für Bewohner auszuweisen. Bei einem Verhältnis Stellplatz/Ausweis von circa 1:1,5 besteht damit zum Start der Regelung für etwa 150 Bewohner die Möglichkeit, auf einem reservierten Stellplatz zu parken. Die Gebühr beträgt 15 Euro pro Halbjahr, 30 Euro im Jahr oder 60 Euro für zwei Jahre.

In der am 14. Oktober durchgeführten öffentlichen Versammlung – für die Zurverfügungstellung der Aula durch Herrn Rektor Gruber danke ich an dieser Stelle sehr herzlich – hat die Verwaltung ergänzend vorgetragen:

Der Beginn der Parkzone um 9.00 Uhr ist ausreichend, weil dadurch der Dauerparkverkehr wirksam eingeschränkt wird. Wer halb- oder ganztags arbeitet, kann sein Fahrzeug nicht um 9.00 Uhr woanders parken.

Auf die Erhebung einer Parkgebühr in der Tiefgarage durch die Nürnberger Versicherung hat die Verwaltung keinen Einfluß. Die Erhebung einer Gebühr ist jedoch üblich. Beispielweise müssen auch die städtischen Mitarbeiter Parkgebühren zahlen.Die Bewohnerparkregelung kann nicht kostenlos durchgeführt werden, weil hierdurch erheblicher Personalaufwand für die Stadt Nürnberg eintritt.

Zur Regelung hohen Parkdrucks hat der Bundesgesetzgeber nur die Maßnahme einer Bewohnerparkregelung vorgesehen. Andere Maßnahmen wie etwa das Aufstellen von Schildern "Anwohner frei" ist aus Rechtsgründen nicht möglich. Wolfgang Köhler

Bericht: Wolfgang Köhler


90 Jahre Betten Rüger

Als Wilhelm und Katharina Rüser im Jahr 1913 ihr "Bätten Special-Geschäft" in der Lorenzer Straße eröffneten, hätten sie sich sicher nicht träumen lassen, dass das Unternehmen einmal seinen 90. Geburtstag feiern würde.

Seit 1949 in die Ostendstraße 182 umgezogen, wurde das Geschäftsführer "Wilhelm und Kate Rüger zur ersten Adresse für Schlafkomfort.

Richard und Ruth Rüger übernahmen 1974 als dritte Generation das Geschäft und setzten in punkto Angebot und Beratung neue Maßstäbe.

Inzwischen führt Juniorchefin Claudia Rüger das bekannte Fachgeschäft in der vierten Generation.

Individuell angefertigt: Der Umgang mit Bettfedern gehört bei Betten Rüger ganz selbstverständlich zum Handwerk. Denn das Traditionshaus fertigt Daunenbetten noch individuell an. Jedes Bettstück wird einzeln mit Federn und Daunen gefüllt und kann somit den unterschiedlichen Wärmebedürfnissen Rechnung tragen.

Zu den Stärken des Familienbetriebs zählt seit jeher der vorbildliche Service. Das beginnt bei der ausführlichen Beratung nach Temin und umfasst selbstverständlich auch das Ausmessen vor Ort, die pünktliche Lieferung frei Haus und die Entsorgung von Altware.

Betten Rüger legt größten Werl darauf, dass seine Kunden gesund und bequem schlafen können. Beim Schlafkomfort spielen Matratzen und Lattenroste eine entscheidende Rolle. Betten Rüger führt deshalb Schlafsysteme namhafter Hersteller wie Swissllex, Treca oder Tempur, bei denen diese konnten optimal aufeinander abgestimmt sind. Das freundliche, speziell geschulte Verkaufspersonal ist den Kunden dabei behilflich, aus dem großen Angebot die jeweils optimale Schlafstätte zusammenzustellen. Bevor man sich zum Kauf entscheidet, ist ein Probeliegen ratsam.

Perfekten Service bietet Betten Rüser auch in punkto Gardinen. Hier muss der Kunde nicht selbst zum Zollstock greifen: Das Ausmessen übernimmt das Fachgeschäft. Ist dann die Wahl auf einen der vielen exklusiven Gardinenstoffe oder eine elegante Gardinensunge gefallen, wird das Fensterkleid von erfahrenen Fachkräften genäht und dekoriert.

Als Partner für starke Markenführt Betten Rüger hochwertige Bettwäsche, z. B. von Bassetti, Fischbacher, Schlossberg, Graser, Elegante oder Esprit. Frottier- und Tischwäsche namhafter Hersteller sowie Wohnund Schlafdecken runden das Sortiment ab. Ganz neu im Angebot sind Wellnessprodu.kte der Firma L'Occitane en Provence. Alle Produkte dieser Pflegeserie - vom Badezusatz bis zum dezenten Raumduft - werden aus natürlichen Rohstoffen hergestellt.

Ein Besuch loht sich immer


Megilo lud mit Keltenplätzchen zur Eröffnung



Am 23. Oktober 2003 wurde in Rehhof "Megilo", der erste Archäologische Spielplatz Deutschlands, eingeweiht. Kinder der Thusneldaschule empfingen die zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur mit Keltenplätzchen, die sie nach alter Rezeptur am offenen Feuer unter einem Jurtezelt frisch hergestellt hatten. Seitens der Stadtspitze waren Finanzreferent Wolfgang Köhler und Bürgermeister Dr. Klemens Gsell dabei, als Megilo an den künftigen Träger des Projekts, die Naturhistorische Gesellschaft, übergeben wurde.

In ihrer Rede bedankte sich Stadträtin Ulrike Hölldobler-Schäfer als Vorsitzende des Fördervereins zunächst bei Wolfgang Köhler, der immer mit Rat und Tat hinter dem Projekt gestanden sei und bei den zahlreichen Sponsoren, deren Unterstützung es erst ermöglicht habe, den Spielplatz zu bauen.

Nachdem der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf, die Zukunftsstiftung der Sparkasse, die wbg 2000 Stiftung und die Firma Ebert Ingenieure einen finanziellen Grundstock gelegt hatten, konnte zunächst die sehr teuere Erschließung in Angriff genommen werden. Diese wurde dann von den Firmen Brochier und Ebert Ingenieure mit modernster Technik und unter Einsatz der neuen Erdverdrängungsraketen ausgeführt

Anschließend halfen die Mögeldorfer Firmen Staub & Co , Baumüller und weitere Sponsoren, dass zügig weitergemacht werden konnte. Hier dankte die Vorsitzende des Fördervereins vor allem Herrn Peter Frank und Herrn Günter Baumüller. Es wurden dann drei Hütten in Blockhausversion gebaut, ein Sanitärcontainer erworben und Sanitär- und Elektroarbeiten ausgeführt.

Ausdrücklich hob Frau Hölldobler-Schäfer aber die Unterstützung durch unser Vorstandsmitglied im Bürger- und Geschichtsverein, Architekt Jürgen Frost, hervor, der den ganzen Bau überwachte. "Mit einem Einsatz, der sonst für Großbaustellen üblich sei, habe er das Projekt betreut und für eine fachgerechte Ausführung durch die beteiligten Handwerker gesorgt. Ohne diese hervorragende Zusammenarbeit mit Jürgen Frost wäre es dem Förderverein nicht möglich gewesen, den Spielplatz in dieser kurzen Zeit seit Baubeginn fertig zu stellen", betonte sie. In guten Händen waren die weiteren Bauarbeiten bei der Firma Wölfel Bau aus Rehhof, die sozusagen in "nächster Nachbarschaft" baute und für eine zuverlässige Ausführung stand.

Sobald die Handwerker mit ihren Restarbeiten fertig sind, will der zuständige Betreuer des neuen Spielplatzes, Bernhard Mayer, alle kleinen Hobby-Archäologen auf den Platz rufen. Im spielerischen Umgang mit den Elementarelementen, Erde, Wasser und Feuer, soll dann das Leben unserer Vorfahren nachempfunden und –gelebt werden. Der Bau von Keltenhäusern und die Herstellung von Nahrungsmitteln nach alter Sitte gemeinsam mit den Kindern sind dabei geplant. Teich und Sandkasten stehen für die Elemente Wasser und Erde, der zentrale Lagerfeuerplatz repräsentiert das Element Feuer.

Sehr freute sich Ulrike Hölldobler-Schäfer über das Geschenk des Bürger- und Geschichtsvereins zur Einweihung: der Vorsitzende Wolfgang Köhler und Schatzmeister Kurt Körner überreichten einen Scheck als Zuschuss für die noch anstehenden Pflaster- und Innenarbeiten. Im Namen des Fördervereins dankte sie dem Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf und insbesondere Wolfgang Köhler für diese großartige Starthilfe.

"Herzlich seien alle Mitglieder des Bürger- und Geschichtsvereins sowie alle kleinen und grossen Mögeldorfer Hobby-Archäologen zu einer Sonderpräsentation des Spielplatzes im Frühsommer 2004 eingeladen, um dann auf sieben verschiedenen Zeitinseln von der Altsteinzeit bis zum Mittelalter das Leben unserer Mögeldorfer Vorfahren nachzuleben."


Tempo 30 auf der Prutzbrücke aufgehoben

Verwundert waren Autofahrer und Fussgänger über die plötzliche Aufhebung des Tempo 30-Limits auf der Prutzbrücke.

Eine Nachfrage beim dafür zuständigen Tiefbauamt ergab, dass hier auf Beschluss der Verkehrsrechtskonferenz vom 19. 9. 2003 eine Regelung der StVO umgesetzt werden musste. Denn die Prutzbrücke verfügt über Mittellinien, die aber in Tempo 30-Zonen nicht mehr erlaubt sind. Somit kann die Tempo 30- Zone erst Höhe Thäterstrasse beginnen.

Da viele Grundschüller morgens und zur Mittagszeit den Weg über die Prutzbrücke zur Billrothschule laufen, bittet Stadträtin Ulrike Hölldobler-Schäfer alle Autofahrer um freiwilligen Beibehalt des Tempo 30 und um erhöhte Vorsicht, auch wenn die Zone 30 offiziell aufgehoben ist. Alle Eltern bittet sie, ihre Kinder darauf hinzuweisen, während des Schulwegs nicht zu raufen, zu drängeln oder zu schubsen, so dass ein Kind auf die Fahrbahn geraten könnte


Der Winterkönig - Amberg 2003

Unsere Tagesfahrt zur Bayerischen Landesausstellung in Amberg am 27. September 2003

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Es war ein wunderschöner Samstag im "Altweibersommer". Um 08:10 Uhr starteten ca. 35 Bürger mit dem Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf von Mögeldorf aus nach Amberg. Herr Köhler, der Vorsitzende des Vereins, begrüßte alle Mitreisenden, besonders die Mögeldorfer Stadträtin, Frau Hölldobler-Schäfer, wie auch den über die Grenzen Mögeldorfs hinaus bekannten Fotografen Horst Schäfer mit seiner Frau. Der Vorsitzende tat dies in Vertretung von Herrn Rapold, der die Reise – wie alle vorhergehenden auch – geplant hatte, durch eine schwerwiegende Erkrankung aber nicht in der Lage war, die Reise zu leiten. Die ganze Gruppe wünschte Herrn Rapold eine gute und nachhaltige Genesung, was in Amberg auch durch eine Postkarte an ihn schriftlich festgehalten wurde. Nach gut 45 Minuten waren wir am Ziel. Am Kurfürstenbad wurden wir von zwei Stadtführerinnen empfangen. So wurden wir in zwei getrennten Gruppen mit der Geschichte und den wichtigsten Gebäuden Ambergs vertraut gemacht. Frau Röth, eine der Führungskräfte, machte unsere Gruppe zunächst mit der Geschichte Ambergs bekannt. Amberg zählt zu den wenigen Städten in Deutschland, die im Zweiten Weltkrieg keine Zerstörungen zu verzeichnen hatten. So kann man bei einem Stadtrundgang noch viele Originalgebäude vorfinden. Heute hat die kreisfreie Stadt ca. 43.000 Einwohner. Die Stadt kann auf eine Geschichte von 1.000 Jahren zurückblicken. Einst machte ein Kaiser dem Bamberger Bischof ein Geschenk: die Stadt Ammenberg. Im 13. Jahrhundert erhoben die bayerischen Wittelsbacher diese zur Stadt. Durch den Teilungsvertrag von Pavia 1329 wird Amberg mit dem Gebiet der "oberen Pfalz" den pfälzischen Wittelsbachern in Heidelberg zugeschlagen. Die Stadt und ihre Umgebung hatte auch wirtschaftlich einiges zu bieten: Erz, das zu Eisen verhüttet wurde und Salz. Durch die verlorene Schlacht am Weißen Berg gelangte Amberg wieder zurück an Bayern. Das 17. Jahrhundert brachte durch die Pest bedingt schwierige Zeiten. 1810 verliert Amberg den Status der Hauptstadt der Oberpfalz an Regensburg. Nach dem Ersten Weltkrieg zählte sie 26.000 Einwohner. Der Sprung zu der wirtschaftlichen Situation der Stadt heute zeigte, dass Amberg keine ausgeprägte Industriestadt ist. Viereinhalb Tausend Arbeitsplätze werden durch Siemens gehalten, daneben hat sich eine mittelständische Industrie etabliert. Amberg ist als Schulstadt bekannt, aber auch als Sitz einer Fachhochschule für Technik und Kommunikationtechnik.

Bericht. Dr. Ute Köhler, Bilder: W. Köhler, Lederer


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH BäckerBank

Aus Anlass des 100jährigen Bestehens der BäckerBank in diesem Jahr hatten wir Sie eingeladen, bei unserem Preisrätsel mitzumachen.

Mehr als 200 Teilnehmer haben den Lösungssatz "So kann Bank auch sein" richtig erraten und per Post, telefonisch oder via Internet an die BäckerBank übermittelt. Unter allen richtigen Einsendungen wurden fünf Sparbücher mit jeweils 100 Euro verlost.

Gewonnen haben: Frau Sigrun Farthöfer, Frau Anneliese Schmidt, Frau Luise Sippel, Herr Günter Kilian, Herr Andreas Kundörfer. Herzlichen Glückwunsch vom gesamten BäckerBank-Team!

Am 30. Oktober 2003, dem Weltspartag, fand in der BäckerBank die feierliche Übergabe der Preise an die glücklichen Gewinner statt.


Weihnachtsfest des Naturkindergartens Waldwichtel e.V.

Am Samstag den 13. Dezember 2002 ab 14.00 Uhr findet auf dem Kindergartengelände, Am Schmausenbuck 188 in Nürnberg, rund um das ehemalige Pumpenhaus der EWAG, das Weihnachtsfest der Waldwichtel statt. Und wenn Sie die Waldwichtel besuchen, erleben Sie nicht nur ein wunderbar romantisches Weihnachtsfest im Wald, sondern helfen auch noch dem Kindergarten.

So hat sich der Schuldenberg der Waldwichtel – wie die letzten Jahre ausführlich berichtet – Dank der Hilfe vieler Spenderinnen und Spender schon erheblich verringert.

Hierfür möchten wir uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen Freundinnen und Freunden des Naturkindergartens Waldwichtel e.V. bedanken.

Doch auch weiterhin braucht unser kleiner Verein mit nur ca. 50 Mitgliedern zur Tilgung eines Baudarlehens und zum Erhalt des Kindergartens noch jeden einzelnen, weiteren (Spenden-)Euro

Vielen Dank! Wir freuen uns auf Sie! Ihre Waldwichtel

Spendenkonto: Naturkindergarten Waldwichtel e.V., Sparkasse Nürnberg, BLZ 760 501 01, Konto-Nr. 25 45 910

PS: So kommen Sie hin: Vom Tiergarten gehen Sie Richtung Tiergarten-Hotel bis zum Wanderparkplatz. Dort biegen Sie links in den Waldweg (Richtung Schwaig) ein und laufen ca. 10 Minuten bis zum Kindergarten.


Geschichten aus dem Trautnerhof

Eine Großmutter erzählt für ihre Kinder und Enkelkinder - Fortsetzung aus dem Heft 5 - Opktober 2003 - 51. Jahrgang

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Meine Mutter

1885 ist sie geboren. 1908 heiratete sie. Fünf Kinder brachte sie zur Welt. Meist waren es sehr schwierige Hausgeburten. Der Hausarzt wohnte gegenüber und mußte fast immer helfen.

Der schimmste Tag war der Waschtag. Alle 14 Tage wurde die am vorherigen Tag eingeweichte Wäsche gewaschen. Schon ganz bald in der Frühe wurde der Waschkessel mit dem Reisig vom Waldrecht, das auf dem Bauernhof war, angeschürt. Zuerst wurde die Weißwäsche gewaschen und dann nach und nach die bunte Wäsche.Jedes einzelne Stück mußte im Waschtrog gebürstet und gewendet werden, mit kaltem Wasser dreimal gefleit werden und von Hand ausgewunden. Im Sommer war es einfach, da konnte man die Wäsche im Garten aufhängen, aber im Winter mußte man sie auf den Dachboden schleppen. Von der Waschbrühe waren die Hände total aufgeweicht, vom Dampf die ganze Wäscherin. Wenn der Tag vorbei war, war man froh. Bis die Hände wieder gut waren dauerte es eine Woche und nach 14 Tagen ging der gleiche Zirkus wieder von vorn los. Wie wir noch klein waren, hat das meine Mutter und die Großmutter gemacht. Als wir größer waren, haben meine Schwester Anna und ich geholfen.

Für so eine große Familie, wie bei uns daheim, brauchte man ja auch viele Lebensmittel. Mehl holten wir zentnerweise in der Mühle mit dem Leiterwägelchen. Alle 14 Tage wurden acht große Laibe gebacken. Danach die Zöpfe für den Morgenkaffee. Das will geknetet sein. Zweimal im Jahr haben wir ein Schwein geschlachtet, es wurde vom Schlachthof geholt. Gute fränkische Würste mit Majoran und Rauchfleisch gab es. Die geräucherten Würste wurden einige Wochen getrocknet. Sie schmeckten wunderbar.

Von morgens bis abends war meine Mutter beim Arbeiten im Haus und Garten. Eine Pause gab es nicht, niemals hat sie sich hingelegt am Mittag. Ich kann mich auch nicht erinnern, daß sie jemals krank war. Am Nachmittag setzte sie sich gar oft an die Nähmaschine und machte sich über die Flickwäsche her. Sie konnte wunderbare Flecke in die Wäsche einsetzen. Das hat sie auch mir beigebracht. Endlich am Abend, wenn alles für den vergangenen Tag getan war, las sie die Zeitung und später strickte sie noch an den Schafwollstrümpfen für den Vater. Mein Vater hat nur die weißen naturfarbenen Schafwollstrümpfe getragen.

Sehr bald ging sie ins Bett, um neue Kräfte für den anderen Tag zu haben. Als ich dann aus der Schule war, habe ich viel geholfen. Wir Kinder . . . . .

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Unsere Aufgabe

Das Mitteilungsblatt in digitaler Form an die Leser weiter zu vermitteln.

Aufbereitung

Die technologischen Entwicklungen verändern zunehmend unser Alltagsleben. Dies wird verstärkt durch die Möglichkeit der mobilen Nutzung des Internets.

Umsetzen

Viele Menschen nutzen soziale Netzwerke und geben dabei so viele personenbezogene Informationen preis wie nie zuvor.

Vermitteln

Leben in der digitalen Welt durch Weiterbildung

Mitgieder Info


Wir danken unseren Spendern herzlich:

Frau Gisela Bock
Herrn Dr. Gustl Drechsler
Metzgerei Ludwig Walk
Herrn Richard Minartz
Frau Rosa Reuß
Herrn Peter Riedhammer
Herrn Geistlichen Rat Josef Spörlein

Wir begrüßen neue Mitglieder:

Metzgerei Ludwig Walk Ostendstraße 178
Iris Hannwacker Hammerstraße 1
Fritz Wunschel Bothmerstraße 13
Ursula Mutard Schneewittchenstraße 12, München
Dr. Brun Osterloh Schlaunstraße 23
Anette Debus-Osterloh Schlaunstraße 23

Wir gedenken unseren Verstorbenen:

Irmgard Roßbach - Rettystraße 32,
Elisabeth Schuler - Ziegenstraße 96

Beiträge von . . . .

Mitwirkende für die o.g. Beiträge und Infos

Vorsitzender

Wolfgang Köhler

Vorsitzender
Berichtsschreiberin

Dr. Ute Köhler

Berichtsschreiberin
Berichtsschreiberin

Luise Müller

Berichtsschreiberin
Pfarrer Mögeldorf

Dr. Hans Birkel

Pfaffer Mögeldorf

Kontakt


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Zochastr. 2
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+49 0911 5 46 07 65