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Kieferspannerplage

Mögeldorfer Wald 1893 - 1896

 

Heftausgabe Febtruar 2010

Durch besondere Witterungsumstände vermehrten sich damals die Raupen derart stark –an einem Kieferbaum wurden bis zu 2.000 Raupen gezählt – dass zur Rettung der noch gesunden Bäume ein Drittel des Baumbestands geschlagen werden musste.

Für diese Aktion wurden bis zu 4.000 Holzarbeiter angeworben, die aus Oberbayern, dem Bayerischen Wald ja sogar aus Italien kamen. Eine Kleineisenbahn brachte die Stämme zum Bahnhof Dutzendteich. Es wurden Rotten zu etwa 20 Leuten gebildet mit einem Vormann, die das vom Förster zugeteilte und überwachte Gebiet zu bearbeiten hatten. Die Arbeiter wohnten diese Zeit in rasch aufgestellten Holzhäusern.(Siehe Bild-Hintergrund). Am Ende der Aktion bestellte die Rotte Bauer zum Schlussbild einen Fotografen: Wir sehen die Holzfäller mit ihren Werkzeugen Säge, Hacke, Reißeisen und Rindenschäler.

Stehend (mit Gewehr) der Förster, daneben der Chef Alexander Bauer und  - das süffige Mögeldorfer Bier darf natürlich auch nicht fehlen !

 
 
Kieferraupen
 

F. Schaller | Letzte Änderung: 23-06.2019  | Seitenanfang