Responsive Webseite Umstellung

Herausforderung

Die Nachteile von Responsive Webdesign

Seit geraumer Zeit ist Responsive Webdesign (RWD) in aller Munde. Vieles spricht dafür, dass Unternehmen Ihre Website so schnell wie möglich an die neuen Anforderungen anpassen, denn in den vergangenen Jahren stieg die mobile Internetnutzung deutlich. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht zu erwarten. Doch lohnt sich die Anpassung der Website, die meist mit einem kostspieligen Relaunch verbunden ist, wirklich für alle Unternehmen?

Vor allem muss Responsive Webdesign durchdacht sein. Das geht in den seltensten Fällen mit irgendeinem Automatismus und schon gar nicht durch ein hingeklatschtes „responsives Template“.

Harte Zeilenumbrüche (aus Gestaltungsgründen) führen dazu, dass am Handy mitten in der Zeile umbrochen wird. Das mag am Desktop gerade noch funktionieren, am Handy führt das zu massiven Fehldarstellungen - und es wäre besser, wenn die Seite nicht responsiv wäre.

Die Summe ist gerade im Internet viel mehr, als die vermeintliche Summe der Teile. Jede angeforderte Seite erzeugt einen Overhead an Daten, die zusätzlich übertragen werden müssen – oft unabkömmlich. Das führt gerade am Handy mit den relativ instabilen Verbindungen zu Abbrüchen. Einfacher gesagt: Es sind oft 50 Dateien nötig, bevor eine Seite überhaupt einmal dargestellt werden kann. Fehlt eine davon: Leere Seite.

Überforderte Webdesigner mit überragendem Begeisterungsvermögen haben inzwischen das Mobile-First Konzept entwickelt: Der PC wird ignoriert, weil (Wunschdenken): „Das Handy ist die Zukunft“. Wenn nicht: Schönreden auf Teufel komm raus.

Dass Flash am Handy nicht/kaum funktioniert, hat sich schon herumgesprochen. Auch so manches Javascriptchen kann ein Handy ordentlich in die Knie zwingen. Oft ergeben sich auch einfach durch die Nutzung mit Fingern Probleme: Man bekommt kleine Elemente einfach nicht zu fassen. Beides hat an sich nichts mit Responsive Design zu tun, sondern mit der unterschiedlichen Bedienung. Wenn wesentliche Teile einer Website aber schlichtweg nicht für Handys geeignet sind, muss man sich Alternativen überlegen - oder man lässt es und bietet stattdessen eine eigene Version für's Handy an.

Die Aufgabe

Die Aufgabe

Ein großer Vorteil ist die eingleisige Pflege der Inhalte im CMS. Das HTML ist im Responsive Design in der Desktop- und in der Smartphone-Version identisch, das Aussehen wird einzig durch das Stylesheet bestimmt. Deshalb hat man mit RWD die Möglichkeit, alle Inhalte zugänglich zu halten, wohingegen das Angebot bei der mobilen Website deutlich abgespeckt ist. Der User müsste also, wenn er etwas Spezielles sucht, doch wieder in die Desktop-Version wechseln. Das kann mit dem Smartphone sehr mühsam sein. Rein mobile Webseiten haben dafür den Vorteil der schnellen Ladezeiten. Sie sind meist sparsam bestückt und benötigen weniger Ressourcen wie Bandbreite oder Hardware. Das machte sich vor wenigen Jahren bei einer sehr langsamen Internetverbindung noch deutlich bemerkbar, aber mittlerweile haben die Mobilfunkprovider nachgerüstet, sodass man Geschwindigkeitsunterschiede kaum noch wahrnimmt.

Das Design wird klarer und auflösungsunabhängiger. Durch den Einsatz von SVG-Grafiken kann jede Bildschirmgröße ressourcenfreundlich angesprochen werden. Der Einsatz von Webfonts verleiht dem Design zusätzlich eine individuelle Note. Schatten, Verläufe, Animationen und Effekte werden heute direkt per CSS durch den Browser gerendert

Manchmal wurde die Art der Bedienung nicht bis zum Ende durchdacht. Am Desktop sollen beispielsweise Menüs per Mouse-Over erscheinen und auf einem Tablet durch einen Klick. Da kommen sich zwei Events in die Quere, also muss man sich letztendlich für eine Variante entscheiden. Auch ein Fallback zu veralteten Webbrowsern verursacht schon mal Kopfzerbrechen, aber am Ende gibt es dafür meistens eine Lösung. Positiv für alle Webdesigner ist allerdings, dass alle Browserhersteller mittlerweile auf demselben Stand angekommen sind.

Fazit

Es lässt sich festhalten, dass Responsive Webdesign Vor- und Nachteile hat. Je nach Leistungsfähigkeit der bevorzugten Endgeräte der Hauptzielgruppe sollte daher entschieden werden, ob auf Responsive Webdesign gesetzt wird. Zu beachten ist dabei, ob es zu größeren Problemen hinsichtlich der Erwartungskonformität und Performance kommt, wobei im letzteren Fall die Entwicklung einer zusätzlichen mobilen Version der Webseite empfohlen werden kann.

Die Abmessungen der unterschiedlichen Smartphones, Tablets und anderer internetfähiger Geräte variieren sehr stark. Das flexible System des Responsive Webdesigns sorgt dafür, dass sich Layouts durch relative Größenangaben auch zwischen den Breakpoints stufenlos an jeden Bildschirm anpassen. Deshalb müssen Responsive Websites auch nicht mit viel Aufwand für die Besonderheiten jedes einzelnen Geräts explizit angepasst werden. Die Weitsicht des Responsive Webdesigns zeigt sich auch darin, dass neu auf den Markt kommende Geräte die Website von Anfang an und ohne weiteres Zutun optimal darstellen können.

Redesign Responsive Website for www.Mügeldorf.de

Da die Webseite von www.moegeldorf.de sehr umfangreich ist, deshalb wird die Umstellung eine gewissse Zeit in Anspruch nehmen. Dies Umstellung erfolgt auf ehrenamtliche Basis.

Durch die Vielzahl der befindlichen Geräte auf dem Markt übernimmt der Designer keine Garantie, dass die Darstellung optimal dargestellt wird die Webseite von www.moegeldorf.de sehr umfangreich ist, deshalb wird die Umstellung eine gewissse Zeit in Anspruch nehmen.

Hunderte Varianten von Smartphone gibt es auf dem Markt zu kaufen. Diese Geräte von verschienenen Herstellern mit den jeweiligen Betriebsystemen, Browsern und sonstige Einstellungsmöglichkeiten, macht es dem Webdesigner die Webseite auf alle Geräte zu testen.

Dies Umstellung der Webseite wird etwas Zeit in Anspruch nehmen, deshalb bitte um etwas Geduld. Danke - Der Webmaster -

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