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mit folgenden Themen - Juni 2020


Liebe Leserinnen und Leser

Wochenmarkt in Mögeldorf

Lukullus-Markt in Ebensee

Pop-Up "Mein Mögeldorf"

Aus unserer Ausstellung in der VR-Bank - Die Firma Rebhan - Malkastenfabrik ...

Aus unserer Ausstellung in der VR-Bank - Die Satzingermühle

Baubeginn des Projektes Seetor

Ausbaggerung des Oberen Wördersees

Projekt "Schmausenpark genießen" nimmt konkrete Gestalt an

Sanierung der Dr.-Gustav-Heinemann-Brücke

Baugrube für das Projekt Seetor ausgehoben

Quartierparken in Mögeldorf

Episoden aus der Mögeldorfer Geschichte. 10. Folge: Streik in Mögeldorf

Postkarten ... Weltausstellung Chicago 1893

Mitglieder Info




Seitenanfang| Liebe Leserinnen und Leser

die Corona-Pandemie hat auch unsere Vereinsveranstaltungen fest im Griff.

Als ich die Aprilausgabe unseres Mitteilungsblattes Ende
Februar zum Druck gab, konnte ich mir das Ausmaß der
Pandemiefolgen noch nicht vorstellen. Deshalb sind im Aprilheft noch alle unsere üblichen Veranstaltungen und darüber hinaus die Pop-Up Veranstaltungen angekündigt. Diese Ankündigungen können jedoch nicht mehr aufrechterhalten werden.

Bisher sind folgende Vereinsaktivitäten dem pandemischen Coronavirus zum Opfer gefallen: Wir konnten unsere Pop-Up Aktion am 26. März in der Thusnelda-schule wegen Schließung der Schule leider nicht durchführen. Sie muss ersatzlos ausfallen. Auch unsere Jahreshauptversammlung im April 2020 konnte nicht stattfinden, da unsere Seniorenstifte einem Besuchsverbot unterliegen und unser Veranstaltungsort somit momentan nicht zur Verfügung steht.

Der entscheidende Punkt in der Beschränkung der Pandemie ist, den Abstand zum Mitbürger zu wahren. Dies geht jedoch bei Kirchweihen oder auch unserem gut besuchten Schlossfest nicht. Veranstaltungen dieser Art sind Stand 5. Mai 2020 bis auf Weiteres verboten. Kirchweih und Schlossfest 2020 müssen daher zu unserem großen Bedauern ausfallen. Aber auch die angekündigten Führungen im Juni und Juli können wegen des Abstandsgebotes nicht durchgeführt werden. Auch weit vorausblickend müssen wir leider unsere beliebte Jahresfahrt zur Landesausstellung des Hauses der Bayer. Geschichte nach Friedberg absagen. Es ist zum Stand der Drucklegung 5.5.2020 nicht abzusehen, ob überhaupt Gruppenführungen bei der Landesausstellung angeboten werden. Auch kann der Mindestabstand im Bus nicht eingehalten werden. Zudem gehören auch zahlreiche Mitreisende der sog. Risikogruppe an. Deshalb haben wir keine Wahl, die Fahrt zur Landesausstellung muss ausfallen. Wir wünschen uns, dass gegen Ende des Jahres die Medizin solche Fortschritte macht, dass der Virus in den Griff genommen werden kann und wir unsere Veranstaltungen wieder wie gewohnt anbieten können. Aber in diesem Jahr 2020 hat die Erhaltung der Gesundheit oberste Priorität.

Der Stadtrat hat sich konstituiert und ein neuer Oberbürgermeister ist gewählt. In diese Amtsperiode fällt am 6. Mai 2025 unsere 1000-jährige Ersterwähnung in Mögeldorf. Wir hoffen und freuen uns, dass wir bis dahin einige Themen, die uns in Mögeldorf berühren, abarbeiten können.

 Ihr Wolfgang Köhler |Seitenanfang

  

Seitenanfang| Wochenmarkt in Mögeldorf

Die Idee eines Wochenmarkts findet auch in Mögeldorf Anhänger. Der Charme der kleinen einmal in der Woche durchgeführten Märkte liegt in der kleinen lokalen Nachbarschaft, wo viele Menschen ihren Nachbarn beim Einkauf frischer Nahrungsmittel aus der Region begegnen können.

In Mögeldorf hat sich ein kleines Team gebildet, das im Sommer mit einem „Lukullus“-Markt in Ebensee starten will. Der angedachte Ort ist im Bereich der Firma Wohn+Design-Forum in der Ziegenstraße. Gespräche mit den anbietenden Händlern und der Stadt Nürnberg laufen bereits. Der Markt soll jeweils am Samstagvormittag stattfinden.

Der Markt soll so gestaltet sein, daß er die Bedürfnisse des lokalen Quartiers bedient, also ein Einkauf fußläufig oder mit dem Fahrrad ermöglicht wird und kein zusätzlicher Autoverkehr generiert wird.

Ein solches Angebot stellt eine schöne Ergänzung zu unseren zahlreichen Supermärkten in Mögeldorf da. Nachdem die Waren an der frischen Luft angeboten werden, steigert dies die Attraktivität gegenüber einem Ladenverkauf. Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. unterstützt daher diese Überlegungen.

Falls Sie noch Anregungen und Wünsche an die Organisatoren herantragen wollen, können Sie dies unter www.lukullus-markt.de tun.

Wir wünschen dem Vorhaben viel Erfolg.

 Kö. |Seitenanfang


Seitenanfang| Lukullus-Markt in Ebensee

Samstag-Wochenmarkt Ebensee

Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren: Unter dem Namen Lukullus-Markt soll am Platz bei der Ziegenstraße 92 wöchentlich am Samstag ein Wochenmarkt im kleinen Rahmen stattfinden. Ausgehend von einer schon seit längerem bestehenden Idee einen Wochenmarkt inmitten von Ebensee zu initiieren, haben sich die Organisatorinnen Juliane, Roberta, Renate und Marion zusammengetan und die Idee des Lukullus-Marktes in die Tat umzusetzen. Der Markt wird sehr bald jeden Samstag auf dem Platz an der Ziegenstraße 92 stattfinden.

Das Angebot wird anfangs Schritt für Schritt wachsen, sodass sich Stammkunden auf die Spezialitäten des Wochenmarktes, wo Regionales und Bio Trumpf sein werden, freuen können. Es wird Gelegenheit geben, ein Pläuschchen mit Nachbarn zu halten, Leckereien zu probieren und natürlich auch ein Sehen und Gesehenwerden beim Marktbummel zu genießen. Unsere Ziel: Mit vier bis fünf festen Händlern mit bewährten Sortiment den Stadtteilbewohnern einen Markt zu bieten, der Kreativität sowie saisonaler Anpassungen Platz lässt. Gerne können zwei bis drei Händler auch wechselnd am Lukullus-Markt teilnehmen. Das Augenmerk liegt auf einer regionalen Wertschöpfung. Die Händler kommen aus der Region und stehen für Qualität. Kurze Wege in der Region sorgen dafür, dass das Gemüse immer frisch und reif bei den Kunden ankommt.

Am Rande erwähnt: Woher kommt eigentlich der Ausdruck „lukullisch“?  

Es ist der Name des um 117 bis 56 v. Chr. lebenden römischen Konsuls und Feldherrn Lucius Licinius Lukullus/Lukull, der der Nachwelt – sozusagen posthum – als Synonym für die Begriffe Feinschmecker, Genießer oder Gourmet gilt. Wenn das nicht ein guter Grund ist, Lukullus als
Namensgeber für diesen Markt zu nehmen.

Weitere Informationen werden folgen und werden auch unter www.lukullus-markt.de veröffentlicht.

Fr. Hammerschmidt-Then|Seitenanfang


Seitenanfang| Pop-Up "Mein Mögeldorf"

Pop-Up Thusneldaschule

am 26. März 2020 von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Das Pop-Up in der Thusneldaschule am 26.3.2020 konnte leider nicht stattfinden, weil die Schule wegen Corona geschlossen war. Schüler und Lehrer haben sich aber intensiv mit dem Thema befaßt.Viele sehr schöne und gelungene Arbeiten der Schüler sind entstanden.

Damit auch unsere Leserinnen und Leser sich davon ein Bild machen können, werden wir über das Projekt der Thusneldaschule unter www.meinmoegeldorf.de berichten. Besuchen Sie bitte diese Web-Seite.

Pop-Up im Loni-Übler-Haus

Marthastraße 60, vom 16. bis 26.6.2020

Bitte überprüfen Sie eigenständig, ob diese Veranstaltung durchgeführt wird. Aufgrund der ständigen Veränderungen der Anweisungen zur Pandemie kann im Zeitpunkt der Drucklegung nicht abschließend gesagt werden, ob die Veranstaltung durchgeführt werden kann.

Auf der blauen Couch im Loni-Übler-Haus werden historische und aktuelle Statements zum Stadtteil gesammelt, präsentiert, neu interpretiert und mitgestaltet – an einem Ort, der von einer Vielzahl unterschiedlichster Menschen aufgesucht wird. Sonder-aktion: Interaktives Stadtteilpicknick im Rahmen des Nachbarschaftsfestes am Sonntag, 21. Juni 2020, ab 15.00 Uhr mit Akkordeon-Tango-Klängen von Fred Munker.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist es möglich, daß die Teilnehmerzahl am Sonntag, 21.6.2020, beschränkt werden muss. Als Ausgleich soll ein Live-Stream der Veranstaltung angeboten werden.

Aktuelles dazu Mitte Juni unter Loni-Übler-Haus, www.meinmoegeldorf.de, facebook des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf sowie www.moegeldorf.de.

Abschlussveranstaltung

Auf dem Mögeldorfer Kirchweihplatz bei der Satzinger Mühle

Da wegen der Corona-Pandemie die Mögeldorfer Kirchweih, das Sommerfest der SpVgg Mögeldorf 2000 sowie das Mögeldorfer Schlossfest entfallen, wo jeweils Aktionen von Pop-Up „Mein Mögeldorf“ stattgefunden hätten, gibt es jetzt ein neues Abschlussformat für das Pop-Up „Mein Mögeldorf“.

Auf dem Mögeldorfer Kirchweihplatz bei der Satzinger Mühle findet vom Samstag, 4. Juli 2020 bis voraussichtlich Mittwoch, 22.7.2020 die abschließende Pop-Up-Aktion statt.

Gezeigt werden drei Themenstellungen:

•    Schulgeschichte: Wir zeigen die mehr als 100-jährige Schulgeschichte der Thusnelda-schule. Dazu geben wir auch einen Einblick in die Schülerarbeiten aus dem Projekttag der Thusneldaschule vom Februar 2020. Wir zeigen, wie die Theodor-Billroth-Schule ein neues Gesicht erhält, indem große und kleine Künstlerinnen und Künstler Hand anlegen, um aus grauen Betonflächen bezaubernde Tier-Landschaften entstehen lassen.

•    Kirchweih: Wir lassen an dem Ort, an dem in diesem Jahr die Kirchweih aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht stattfinden kann, die Kirchweih trotzdem einziehen: Mit Hörbeispielen, einer Fotowand und einigen spannenden Informationen zur Kirchweihgeschichte und ihren Bräuchen.

•    Sportgeschehen in Mögeldorf: Auch der Sport in Mögeldorf, der früher wie heute viele Menschen im Stadtteil bewegt, wird hier gezeigt. Freuen Sie sich auf eine kleine Geschichte des Sports in Mögeldorf und einen Einblick in die Produkte eines der bedeutendsten Sportgerätehersteller – made in Mögeldorf.

Besuchen Sie unsere Abschlussaktion und nehmen Siean unserer Gewinnerauslosung teil.

 
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Seitenanfang| Aus unserer Ausstellung in der VR-Bank

Die Firma Rebhan - Malkastenfabrik und Blechdruckerei

 Der Firmengründer Hans Rebhan. Auch sein Sohn, der 1925 in das Unternehmen einstieg, trug den Namen Hans. Fotographie um 1910. Schon bald wurden Produkte auch für den internationalen Markt gefertigt. Mit „Die erste Lieferung nach
Amerika“ ist diese Fotographie im Familienalbum der Firmennachfahren beschriftet. Fotographie 1926. Messestand der Malkastenfabrik Rebhan 1960er Jahre.

Sie brachten die Farbe auf zahlreiche Blechspielzeuge, die Nürnberg als Spielzeugstadt bekannt machten: Die Blechdruckerei Rebhan, die 1908 von Hans Rebhan gegründet wurde. Das Unternehmen mit zunächst zehn Mitarbeitern wurde nach dem Ersten Weltkrieg technisch umfassend ausgebaut und beschäftigte bis zu 160 Personen.

Die Fabrik war als Blechdruckerei und Lackieranstalt tätig und machte sich als Malkastenhersteller einen Namen. Ab 1938 betrieb die Firma Rebhan dazu einen Großhandel für Schreib- und Papierwaren.

Mit dem Aufkommen von Kunststoff als Material für Spielzeuge und Malkästen wurde das Ende der Blechdruckereien eingeläutet. Am 1. Januar 1966 verkaufte die Familie Rebhan die Firma an die Günther-Wagner-Pelikan-Werke. Diese stellte die Produktion in Mögeldorf ein. Der Name Rebhan wurde noch bis in die 1970er Jahre für Malkastenprodukte weitergeführt. Seit 1995 befindet sich auf dem Firmenareal die Firmenzentrale der BarthHaas Group.  

             Quelle: Christa Helm |Seitenanfang

 

Seitenanfang| Aus unserer Ausstellung in der VR-Bank


Vom "Drogenhändler" zum Chemikaliengroßhändler.

 Die Firma Staub & Co - Silbermann GmbH

 

Drogen und Chemikalien“ vertrieb die Firma „Staub & Co“, die Johann Baptist Staub und Carl Friedrich August Berger 1866 gegründet hatten. Doch handelte es sich damals um eher harmlose Handelswaren: Ätherische Öle und frühe chemische Stoffe waren die Basis für das erfolgreiche Unternehmen.

1929 siedelte das Unternehmen von der Nürnberger Innenstadt in die Ostendstraße um. Dort befindet sich bis heute der Firmenhauptsitz.

Nach erheblichen Beschädigungen durch den Zweiten Weltkrieg begann die Firma nach Kriegsende mit dem Wiederaufbau. In den 1950er Jahren rückten an die Stelle der Kolonialwaren und pharmazeutischen Produkte zunehmen technische Chemikalien. 1976 trennten die Firmeninhaber den Chemiehandel vom Vertrieb von Nahrungs- und Genußmitteln ab.

Der Standort Mögeldorf, den weiterhin die „Staub & Co Chemiehandelsgesellschaft“ nutzte, wurde mehrfach räumlich erweitert.

Im Jahr 2013 erwarb die Staub & Co die Firma „F. B. Silbermann“ in Gaiblingen. Heute ist die „Staub & Co – Silbermann GmbH“ mit insgesamt drei Standorten in Nürnberg, Gablingen und München der größte Chemi-kalienhändler in Süddeutschland.

Fritz Frank trat 1908 in die Firma ein und wurde in 1920er Jahren Teilhaber der Firma. Noch heute ist die Firma ein von der Familie Frank geführtes Unternehmen. Fotographie um 1950.

Kriegsschäden 1942-1945
Ostendstraße 1929

    

  Quelle: Staub & Co – Silbermann GmbH|Seitenanfang


Seitenanfang| Aus unserer Ausstellung in der VR-Bank

Die Getreide-, Papier- und Pulvermühle: Die Satzingermühle

 

Bereits im Mittelalter wurde eine Getreide-mühle an der Pegnitzfurt unterhalb des Kirchenbergs betrieben. Die Mühle entwickelte sich als Papiermühle bis 1850 mit 56 Arbeitern zum größten Betrieb in Mögeldorf.

Zahlreiche Anbauten ließen einen Mühlenkomplex entstehen, der heute noch in großen Teilen erhalten ist. Neue Produktionsverfahren in der Papierherstellung machten die Hadermühle bald nicht mehr konkurrenzfähig. Nach Zwischennutzung als Maschinenfabrik und Schneidsäge fand die Mühle zu ihrer Funktion als Mahlmühle zurück.

1863 wandelte der Fabrikant Ludwig


Werder die Mühle mit Hilfe der Firma Klett & Co. in eine Kunstmühle um. Mit modernster Technik trieben nun drei Wasserräder zwölf Mahlsteine an. Die Mühle zählte nun zu den größten im Nürnberger Raum.

Den heute bekannten Namen „Satzinger Mühle“ erhielt die Mühle durch Michael Satzinger, der 1896 das Anwesen erwarb. Als die Mühle 1972 ihren Betrieb einstellte, war sie eine der letzten Mühlen in Nürnberg.

  

 

 

Die Entwicklung der  sog. Kunstmühle revolutioniert im 19. Jahrhundert das Mühlenwesen. Verschiedene Transportvorrichtungen ersparten nun zahlreiche Handgriffe. Darstellung eines transportablen Mahlgangs aus der Zeitschrift "Die Mühle aus dem Jahr 1864." Quelle: Verlag Moritz Schäfer, Detmold
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Seitenanfang| Der Baubeginn des Projektes Seetor kann beginnen

 

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Seitenanfang| Neues aus News - Die Ausbaggerung des Oberen Wördersees kommt voran

 

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Seitenanfang| Projekt "Schmausenpark genießen" nimmt konkrete Gestalt an

Die Planungen für die Verbesserung und Verschönerung des Schmausenparks nehmen Gestalt an. - Spielgeräte für die Kinder werden ergänzt und ausgebaut
  • Mehrere Fahrradständer werden installiert Die Planungen für die Verbesserung und Verschönerung des Schmausenparks nehmen Gestalt an.
  • Spielgeräte für die Kinder werden ergänzt und ausgebaut
  • Neue Bänke werden angebracht
  •  Die Tischtennisplatten werden erneuert
  •  Der Jägerzaun im Schmausenpark wird abgebaut
  •  Ein Himmel- und Hölle-Spiel wird eingerichtet
  •  Das Fußballfeld wird saniert
  •  Für die Klettergerüste wird der Fallschutz verbessert
Kö.|Seitenanfang


Seitenanfang| Sanierung der Dr.-Gustav_Heiemann-Brücke

Ab Oktober 2020 wird die Dr.-Gustav-Heinemann-Brücke generalsaniert. Nach Angaben der Stadtverwaltung besteht dringender Handlungsbedarf. Die Dauer der Sanierung beträgt rund 24 Monate. Mit erheblichen Beeinträchtigungen ist zu rechnen. Der Autoverkehr wird jeweils im Gegenverkehr auf einer Brückenseite gebündelt. Für die Radfahrer ist angedacht, daß sie während des 1. Bauabschnitts über die Apinus- und Wagenseilstraße geführt werden, während des 2. Bauabschnitts vom Johann-Soergel-Weg über die Dr.-Carlo-Schmid-Straße.

Die Kosten der Generalsanierung für die 220 m lange Brücke sind mit 16,3 Mio. € veranschlagt.

Als Ergebnis der Sanierung wird es für Fußgänger und Radfahrer deutlich mehr Platz geben, da die Rad- und Gehwege von 2,80 m auf 4,80 m verbreitert werden. Um den Platz gewinnen zu können, werden von der derzeitigen Fahrbahnbreite von 3,75 m 0,50 m weggenommen, so dass die neue Spurbreite noch 3,25 m beträgt.

Diese Verringerung der Spurbreite wird beim Überholen des Schwerlastverkehrs sicherlich als unangenehm empfunden werden, möglicherweise auch das Sicherheitsgefühl beeinträchtigen. Zur Staubildung wird es mit Sicherheit kommen, wenn die Bushaltestelle an der Dr. Carlo-Schmid-Straße auf die Straße verlegt wird.

 | Kö.Seitenanfang


Seitenanfang| Der Sandfang wird geräumt. Dadurch kommt der Pegnitzseitenarm voll zu Geltung


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Seitenanfang| Quartierparken in Mögeldorf

 

Der Parkdruck in Wohngebieten durch Nichtnutzung eigener Stellflächen wie Garagen aber auch durch quartiersfremde Nutzer aus dem gewerblichen Bereich ist in vielen Stadtteilen Anlass für Beschwerden, so auch in Mögeldorf. Ein möglicher Ansatz zur Entspannung solcher Gemenge-lagen ist die Errichtung von öffentlich nutzbaren Quartiersparkhäusern. In Mögeldorf wurde hierzu die Fläche der ehemaligen Straßenbahnwendeschleife an der Ostendstraße vorgeschlagen, die sich in Privat-besitz befindet.

Damit eine solche stets kostenpflichtige Quartiersgarage oder vergleichbare Parkmöglichkeiten für die Wohnbevölkerung einen Mehrwert bieten kann, müssen entsprechende Rahmenbedingungen vorliegen. Dazu gehört ein durchgängig hoher Parkdruck im Gebiet sowie ein Mangel an privaten Stellflächen. Die Fläche für Quartiers-parken muss erschlossen sowie gut erreichbar sein und in unmittelbarer fußläufiger Entfernung zum anvisierten Mieterpublikum liegen. Auch ist ein Betreiber nötig, der einen fortlaufenden Betrieb sicherstellen kann.

Diese Kriterien werden an der Ostendstraße nur zu Teilen erfüllt. Ein hoher Parkdruck ist vor allem im Umfeld der Wagenseilstraße zu beobachten, weswegen dort tagsüber eine Bewohnerparkregelung gilt. Die Auslastung der Parkplätze im Umfeld der Dientzenhofer- und Schlüterstraße wurde untersucht und ist leider zu gering für Maßnahmen wie eine Bewohnerparkregelung. Zudem sind im Gebiet zahlreiche private Stellflächen vorhanden, die aber nicht regelmäßig genutzt werden. Ins-besondere muss dabei darauf hingewiesen werden, dass bauordnungsrechtlich nötige Garagen und Stellplätze auf privaten
Flächen ausschließlich als Stellplätze für PKW genutzt werden dürfen, die schleichende Umwandlung in Lagerflächen, die gelegentlich zu beobachten ist, ist nicht zulässig. Der öffentliche Raum dient primär der Aufnahme des fließenden Verkehrs, im Einzelfall auch Besuchern.

Erfahrungen aus Gostenhof zeigen, dass die dortige Quartiersgarage trotz der deutlich dichteren Bebauung und Einwohnerdichte als in Mögeldorf nicht vollständig ausgelastet ist. Viele Anwohnerinnen und Anwohner bevorzugen dort, ihr Fahrzeug kostenlos im öffentlichen Raum unterzubringen, statt eine monatliche Parkgebühr zu bezahlen und bei jedem Parkvorgang Fußwege vom Stellplatz zur eigenen Wohnung in Kauf zu nehmen. In Mögeldorf ist aufgrund der im Vergleich zu Gostenhof deutlich höheren Verfügbarkeit von Parkplätzen im öffentlichen Straßenraum in unmittelbarer Nähe des eigenen Wohnhauses davon auszugehen, dass ein solches Parkangebot kaum genutzt würde. Eine Quartiersgarage für die Anwohner in vergleichsweise großer Entfernung vom Wohngebiet, nämlich an der Ostendstraße, würde wohl nicht ausreichend angenommen werden.

Viele Beschwerden aus Mögeldorf argumentieren mit dem hohen Parkdruck aufgrund der zahlreichen Berufstätigen, die ihre Fahrzeuge in den anliegenden Wohngebieten abstellen. An der Ostendstraße sind für Beschäftigte eigentlich ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden. Eine An-frage bei der Nürnberger Versicherung ergab, dass die knapp 1.000 auf Firmengelände vorhandenen Stellflächen nur zu 85 % ausgelastet sind. Die Tiefgarage ist dabei zu rund 94 % dauerhaft vermietet, auf den oberirdischen Parkplätzen beträgt die Belegung nur 53 %. Es sollten zunächst diese Kapazitäten von den Beschäftigten ausgenutzt werden, bevor die Errichtung von weiteren Parkmöglichkeiten in Erwägung gezogen wird. Bauordnungsrechtlich ist das auch geboten – Betriebe müssen die selbst erzeugten Stellplatzbedarfe auf eigenem Grund abwickeln. So kann der öffentliche Parkraum zugunsten der Wohnbevölkerung entlastet werden, ohne weitere Flächen als Stellplätze herzurichten.

An dieser Stelle kann sich dann eine Nutzung der Flächen an der Ostendstraße durch Beschäftigte aus dem Areal der Versicherung aber durchaus positiv auf die Wohnquartiere auswirken. Wenn auch die Stadt Betrieb und Unterhalt eines Mitarbeiter-Zusatzparkangebots auf dieser Fläche nicht selbst leisten kann, so hat sich der Eigentümer angeboten, dies in Angriff zu nehmen. In der nun angedachten Konstellation wird also ein Teil der Flächen der ehemaligen Straßenbahnwendeschleife als privater kostenpflichtiger Parkplatz ausgewiesen, der von jedermann genutzt werden kann. Dem Bedürfnis des Eigentümers, die Flächen nicht zu verkaufen (was für ein öffentlich finanziertes Parkhaus gleich welcher Größe Voraussetzung gewesen wäre), wird mit diesem Modell ebenso Rechnung getragen wie der Betreiberfrage. Zudem kann ein privater Investor derartige Projekte deutlich schneller lösen und angehen als die öffentliche Hand. Die Erfahrungen aus dem Projekt, die Nutzungsdichte und das Preisgefüge, werden für Eigentümer wie für die Stadt eine wichtige Hilfestellung bei der weiteren Entwicklung von Quartiersparkplätzen und -garagen für Berufstätige und Anwohner sein. Ob und wie weit begleitende Maßnahmen im Viertel nötig werden, um den sicher sinnvollen „sanften Druck“ auf Pendler zum Verlassen der Wohngebiete sicherzustellen, wird sich weisen, eine grundsätzliche Offenheit dazu besteht, gleichwohl die rechtlichen Rahmenbedingungen sehr eng sind – der Gemeingebrauch öffentlicher Straßen steht jedermann jederzeit zu. 

  Daniel Ulrich,     Baureferent der Stadt Nürnberg |Seitenanfang

                  

Seitenanfang| Episode aus der Mögeldorfer Geschichte. 10. Folge: Überfall auf Mögeldorf

1634: Seit 16 Jahren wütet der Dreißigjährige Krieg, entstanden als Religionskonflikt zwischen Protestanten und Katholiken im Reiche, wenn auch politische Interessen von Anfang an die konfessionellen Fronten durchkreuzten. Für die Reichsstadt Nürnberg, die ihrem evangelischen Glauben wie auch dem katholischen Kaiser treu bleiben wollte, eine schwierige Zeit! Um zu überleben, gab es nur einen Weg: Neutralität, soweit möglich, und Anpassung an den gerade Stärkeren. Und das waren Anfang 1634 die Schweden, mit denen Nürnberg seit 1631 halb freiwillig, halb gezwungen verbündet war. Das Problem: In unmittelbarer Nähe Nürnbergs, in den Festungen Forchheim und Rothenberg, hatten sich kaiserliche und bayerische Besatzungen gehalten, die zwar der Stadt nichts anhaben konnten, im Landgebiet aber mit Raub- und Zerstörungszügen Furcht und Schrecken verbreiteten. Einen ihrer Überfälle schildert Pfarrer Matthäus Stephani (amtierte 1625-1648), der seit 1631 die Kriegsleiden Mögeldorfs in einer langen Liste der Überfälle, Einquartierungen und Plünderungen dokumentierte. „(1634)  vor dem ʘ nach dem N. Jahrtag ist der Feind von Vorchheim auß 1 Stund vor Mitternacht ins Dorf gefallen, aber von 16 Schott. Soldaten, welche selbigen Tags bei uns quatier machen wollen, ritterl. wider hinauß geschlagen, mit verlust in 15 Mann, deren 4 gefangen, die andern ins Wasser gespr. u. umkomen. Doch sind von denen Schotten 2 geblieben, u. 3 gequetscht, deßgleichen ist von unserer DorfsW der Feldwaibel u. noch einer nieder gemacht worden, der Schildwächter aber durch Bein geschoßen, über solcher gefahr und darauß erfolgten Confusion willen ist an bemelden ʘ so wohl als am Fest S 3 regum nicht geprediget worden.“Für einen heutigen Leser nicht leicht zu verstehen! Zur Erklärung:  und ʘ sind die astrologischen Zeichen für Saturn und Sol (Sonne), die Planetengötter des Samstag und Sonntag, die unser frommer Pfarrer, wie damals üblich, ganz unbefangen für die Tage selbst einsetzt. Der Sonntag nach dem Neujahrstag war 1634 der 5. Januar, der Überfall fand also am 4. Januar statt. Das „Fest S 3 regum“ ist das Fest der heiligen drei Könige, also der 6. Januar.

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    Horst-Dieter Beyerstedt |Seitenanfang


Seitenanfang| Postkarten der Reiseteilnehmer von der Weltausstellung in Chicago im Jahr 1893

 

   Quelle: Büregr- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V.|Seitenanfang


Seitenanfang| Mitglieder Info

Wir gedenken unseren Verstorbenen:

Frau Erika Bergler

 

Wir gedenken unseren Spendern

Frau Erika Baumann

Herr Daniel Gottschalk

Wir begrüßen unsere neue Mitglieder

Frau Cornelia Preusche

Herrn Markus Gottschalk

 

 Kö. |Seitenanfang


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