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mit folgenden Themen - Dezemner 2016


Liebe Leserinnen und Leser

Professor Dr. Gerd Haeffner SJ ist verstorben.

70 Gerburtstag: Wolfgang Hannwacker.

"Gott und Mensch"

Pegnitztal Ost

Wöhrder See

Bauvorhaben Ostendstraße

Mögeldorfer Plärer

Coca-Cola-Gelände

Ehemaliges Hallerschloss, Kirchberg 7, Nürnberg-Mögeldorf

Tafeldienst wird bald abgheschafft

Waldarbeiten zwischen Tiergarten-Haupteingang und Großparkplatz Tiergarten

Fundgrube

Einführung von Parkgebühr am Tiergarten.

Nürnberg meets Krakau

 

Mitglieder Info




1. Vorsitzender Hr. Wolfgang K�hler

Seitenanfang| Liebe Leserinnen und Leser

unser Jahresauftakt 2016 fand diesmal in den Räumlichkeiten der VR-Bank im Tullnau-Park statt. Wir feierten diesmal in großem Rahmen, schließlich wurde unser Verein am 29.12.1890 gegründet und somit 125 Jahre alt. Es war ein gelungenes Vereinsfest, in dem Bürgermeister Vogel die Grußworte der Stadt entrichtete und die Kulturreferentin Frau Prof. Dr. Julia Lehner die Festansprach hielt, in der sie viele schöne Facetten aus unserem Verein visualisierte. Ein Dank gilt an dieser Stelle noch einmal dem Vorsitzenden der VR-Bank Herrn Dirk Helmbrecht und unserem Sponsor Hans Leibl, Geschäftsführer der Fa. Dörsch & Leibl.
Ein besonderer Dank gilt auch Herrn Fritz Schaller. In akribischer Fleißarbeit hat er anlässlich des 600. Kirchenjubiläums von St. Nikolaus und Ulrich in Mögeldorf ein Büchlein zusammengestellt, das alle wesentlichen Entwicklungen unserer Mögeldorfer Kirche nachzeichnet. Für unseren Verein, für die evangelische Kirchengemeinde und alle Mögeldorfer ein Büchlein, das man einfach haben muß. Pünktlich zum Jahresbeginn war es fertig und konnte schon auf unserer Jubiläumsfeier mit Signet des Autors dem Leser übergeben werden.


Die Kirchweih 2016 war ausgesprochen kalt. Ich habe zwei Pullover gebraucht, um längere Zeit sitzen zu können. Und der Kirchweihzug kam gerade noch trockenen Fußes bis ins Festzelt, dann hätten wir fast Schwimmübungen machen können. Trotzdem habe ich die Kirchweih 2016 in guter Erinnerung. Der Samstag war durch die Kärwaburschen mit Attraktionen gefüllt und unser Kirchweihausklang hatte dieses Jahr einen würdigen Rahmen. Der Organisatorin Iris Hannwacker, den Kärwaburschen und –madla, dem Festwirt Herrn Gschrey, den Zugteilnehmern und Sicherheitskräften wie Polizei, DLRG und allen Helfern gilt mein herzlicher Dank.
Das Schlossfest 2016 war eine große Herausforderung. Es goss wie aus Eimern und um 16.00 Uhr stand das Schlossfest erstmals auf der Kippe. Aber die tapferen Damen der Inliner beriefen sich auf den Wetterochs, der einen kühlen aber trockenen Abend voraussagte. Also fand auch dieses Jahr das Schlossfest statt. Der kühle Abend und die starke Konkurrenz des Europameisterschaftsspiels Deutschland – Italien sorgten jedoch für rasch bröckelnde Besucherzahlen, auch wenn die Saitenspinner wie gewohnt kräftig einheizten. Tanzwütige kamen auch dieses Jahr auf ihre Kosten und spürten die Kühle nicht. Herzlichen Dank an Frau Deeg für das schöne Programm der Kindertagesstätten und Schulen. Wolfgang Hannwacker und seinem Inliner-Team ein herzliches Dankschön für das gewohnt perfekte Catering unter höchst anspruchsvollen Voraussetzungen.

 
Unsere Jahresfahrt fand diesmal schon im Juli statt, weil die thüringische Landesausstellung schon im August ihre Pforten schloss. Nicht nur die Ausstellung im Gothaer Schloss Friedenstein war beeindruckend, auch das Städtchen Gotha selbst stand wieder restauriert und für die Besucher anziehend und gewinnend da. Frau Weigert gilt für die Organisation mein herzlicher Dank.

Unser Abschluß fand im November mit einem Besuch der Ausstellung Karl IV. im Germanischen Nationalmuseum statt. Karl IV. hat für die Stadt Nürnberg eine hohe Bedeutung. Aus der bayerischen Betrachtung muß natürlich erwähnt sein, dass damit die Wittelsbacher durch das Haus Luxemburg abgelöst wurde.


Auch dieses Jahr gilt mein herzlicher Dank meiner Stellvertreterin, Frau Elfriede Schaller. Mit Führungen, Terminvertretungen, Heftartikeln und Verwaltungsarbeiten hat sie mit den Aufgaben für unseren Verein einen stets gut gefüllten Terminkalender. Ein herzlicher Dank gilt unserer Anzeigenleiterin Frau Schuster, allen Vorstandskolleginnen und –kollegen sowie unseren Austrägerinnen und Austrägern.


Ein herzlicher Dank gilt unseren treuen Inserenten für Ihre Unterstützung unserer Arbeit.


Allen Leserinnen und Lesern unseres Mitteilungsblattes wünsche ich eine gesegnete Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im Neuen Jahr 2017.

Ihr Wolfgang Kühler | Seitenanfang



Seitenanfang|Professor Dr. Gerd Haeffner SJ ist verstorben



Professor Dr. Gerd Haeffner SJ verstorben

Herr Professor Dr. Gerd Haeffner SJ ist am 12. Oktober 2016 im Alter von 75 Jahren in München verstorben. In Nürnberg geboren, verbrachte er einige Jugendjahre in Mögeldorf. 1961 trat er in den Jesuitenorden ein und studierte Philosophie und Theologie. Er gehört zu den zehn Priestern, die aus dem heutigen Seelsorgebereich St. Karl hervorgegangen sind (Primiz am 15.7.1973). In einem Nachruf wurde Professor Haeffner als „herausragender Philosoph“ gewürdigt, der mit seiner mehr als 40-jährigen Lehr- und Forschungstätigkeit Generationen von Studierenden geprägt habe. Seit 1981 war er ordentlicher Professor für Philosophische Anthropologie, Geschichtsphilosophie und Geschichte der Philosophie an der Hochschule für Philosophie in München, von 1982 bis 1988 deren Rektor. Gastprofessuren führten ihn nach Kanada, Afrika, Japan, Frankreich und Österreich. Nach seiner Emeritierung im Jahr 2009 setzt er seine Lehrtätigkeit noch fünf weitere Jahre fort.

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Seitenanfang| 70. Geburtstag: Wofgang Hannwacker

Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. gratuliert Wolfgang Hannwacker herzlich zum 70. Geburtstag.
Wolfgang Hannwacker kann mit Stolz auf eine große Lebensleistung zurückblicken.

Neben seinem großen hauptberuflichen Engagement, in dem viele Mögeldorfer sich seinem Rat anvertrauten, war das ehrenamtliche Engagement für Kinder und Jugendliche sein Thema. Auch wenn damit Funktionen als Vereinsvorsitzender bei der SBMM Mögeldorf-Morgenrot oder im Vorstand der SpVgg Mögeldorf 2000 verbunden waren, die direkte Ansprache und das Coaching insbesondere seiner Inliner waren und sind ihm Herzensanliegen. Sein Blick geht aber auch immer über den Sport hinaus, Sport und Präsenz im Stadtteil, in seinem Mögeldorf, sind sein Markenzeichen. Mit seinem großen Engagement im Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. hilft er zusammen mit seinem Inliner-Team entscheidend mit, um unsere großen öffentlichen Veranstaltungen auch durchführen zu können. Dafür sagen wir heute ein großes herzliches Dankeschön.

Dir, lieber Wolfgang Hannwacker, alles Gute für das neue Lebensjahrzehnt.

Der Vorstand

Der Vorstand | Seitenanfang


Seitenanfang| "Gott und Mensch"  

Liebe Leserinnen und Leser,

 

„Gott wird Mensch" ist die christliche Hauptbotschaft der Weihnacht. Uns Christen ist diese Botschaft so altbekannt, dass wir mitunter nicht bemerken, wie eigenwillig dieses Bekenntnis ist. Die Besonderheit zeigt sich beim Blick auf andere Religionen und ihre Götter: eine Mensch-Werdung des Gottes oder der Götter ist undenkbar, allein der Gedanke daran gilt als verrückt. Bei ihnen bleibt Gott unveränderlich Gott, Götter bleiben immer Götter, allenfalls verkleiden sie sich in Menschen.

 

Die Menschwerdung Gottes sagt als Allererstes, dass Gott auf Seiten der Menschen steht. Gott ist solidarisch mit den Menschen; er ist ein menschenfreundlicher Gott; er ist den Menschen gutgesinnt; ja, er hält viel von den Menschen und schätzt sie.

 

Die Menschlichkeit Gottes macht uns zu beschenkten, zu glücklichen Menschen: Wir erfahren, dass wir lieben können, Menschen lieben und Gott lieben. Dass wir Gott nicht als das Erhabene oder das Menschen Übersteigende suchen müssen, sondern dass wir in ihm einem menschlichen Gott auf Augenhöhe begegnen. Das ist die Weihnachtsgabe Gottes und es ist seine Weihnachtsaufgabe für uns.

 

Gott zeigt sich im Menschen, und er lebt im Menschen. Anders gesagt: der Mensch ist die Wohnung oder der Ort Gottes. Damit gibt Gott allen Menschen etwas Göttliches.

 

Der Mensch ist Gottes Ebenbild, sagt das Alte Testament. Aufgrund der Menschheit Gottes erlangt der Mensch seine tiefste Wertschätzung, seine eigentliche Würde. Die Konsequenz daraus kann nur lauten, dass der Mensch den Menschen zu würdigen hat, zu schützen und zu lieben.

 

Die Weihnachtsbotschaft „Gott wird Mensch" sagt Wichtigstes über Gott und über uns Menschen: Gott ist ein Gott für die Menschen, zu ihrem Wohl und zu ihrem Glück, und wir Menschen sind in Gottes Sinn oder können es durch ihn werden.

 

Mein Weihnachtswunsch: dass wir Menschen werden, die Gott Mensch werden lassen – für uns und für alle.

Leslaw Ogryzek CR, Pfarrer St. Karl Borromäus | Seitenanfang


Seitenanfang|Nikolaus trifft Ulrich

600 Jahre St. Nikolaus und St. Ulrich.

 

Das Kirchenjubiläumsjahr neigt sich dem Ende zu. Es war begleitet von einer Reihe von Veranstaltungen: Präsentation von Kunstwerken, Führungen, Festgottesdienst, Konzert vom Ackermann und dem Tod, Kinder entdecken die Kirche. Ein würdiges musikalisches Ereignis sollte den Abschluss bilden. Das hätte ein klassisches Konzert sein können. Kirchenmusikdirektor Markus Nickel hat einen anderen Weg gewählt. Er schreitet die 600 Jahre musikalisch ab und er lässt die Namenspatronen Nikolaus und Ulrich erzählen.

 

„Nikolaus war ein heiliger Mann und St. Ulrich ebenso.“ So beginnt das Jubiläums-oratorium, das Markus Nickel arrangiert und mit Musik von alten Meistern und eigenen Kompositionen verbunden hat.

 

Die beiden Heiligen aus unterschiedlichen Zeiten und Orten lässt Nickel sich hier begegnen. Ihre Gespräche gehen als Leitfaden durch das Konzert, quasi eine Lehrstunde oder ein Crashkurs über das Leben der Heiligen und über die Kunstwerke der Kirche. Großen Raum nehmen die Legenden vom heiligen Nikolaus ein. Eine davon ist im Tympanon über dem Eingangsportal dargestellt: Nikolaus schenkt drei armen Mädchen goldene Äpfel, damit sie mit dieser Mitgift ehrbar heiraten können.

 

Eingebettet sind die Texte in mannigfaltige Musik. Die Komponistenreihe geht von der Entstehungszeit der Kirche über Pachelbel, Bach, Händel und nicht zum geringsten zu Markus Nickel selbst.

 

In der voll besetzten Kirche entfaltet sich eine lebendige Kirchenmusik, vergnüglich und kurzweilig.

 

Nickel hat aber auch alles aufgeboten, was Mögeldorf hergibt. Neben den Sprechern aus der Gemeinde ist eine beachtliche Zahl von Musikgruppen beteiligt: Die Kantorei, zwei Gesangssolisten, der Kammermusikkreis, ein Flötenensemble, ein Bläserquartett, Klavier, Cembalo und Orgel. Die Musiker sind über die Kirche verteilt, sodass der ganze Raum zum Klingen kommt. Auch die Zuhörer werden zur Mitwirkung aufgefordert und singen immer wieder fröhlich und kräftig mit.

 

Nikolaus hätte seine helle Freude gehabt und Sankt Ulrich ebenso.

          

   

Elfriede Schaller | Seitenanfang



Seitenanfang| Pegnitztal Ost

Am 26. September fand in der Grundschule Laufamholz nochmals eine Darlegung des Umweltreferenten Dr. Peter Pluschke zum Pegnitztal Ost statt. Seitens der Verwaltung wurden keine neuen Akzente gesetzt, es fand lediglich eine Wiederholung des bislang schon Veröffentlichten dar. Ersichtlich war, dass der Umweltreferent auf jeden Fall ein Naturschutzgebiet erreichen will mit der Konsequenz, dass für das Pegnitztal Ost ein Betretungsverbot erlassen wird. Lediglich über geteerte Wege sowie einige zugelassene Trampelpfade soll der Bürger noch im Pegnitztal gehen können.

Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. bleibt bei seiner Position, dass die einzig rechtlich zulässige Rechtsgrundlage ein Erhalt des heute schon bestehenden Landschaftsschutzgebietes ist. Das Landschaftsschutzgebiet schützt die Natur und dient gleichzeitig dem Naherholungsbedürfnis der Menschen mit einem Betretungsrecht der Pegnitzwiesen. Dafür kämpfen wir!

Wie geht es weiter? Im Dezember 2016 beabsichtigt der Umweltreferent eine abschließende Beschlussfassung im Stadtrat.

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Seitenanfang| Wöhrder See

Erläuterungsbericht

A) Allgemeiner Teil
1. Kurze Begründung der Maßnahme:
Das Gesamtprojekt Wöhrder See des Freistaates Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg (WWA-N), und der Stadt Nürnberg umfasst derzeit für den Bereich des Unteren Wöhrder Sees mehrere Einzelmaßnahmen,die sukzessive von 2012 bis voraussichtlich 2018 umgesetzt werden sollen. Entsprechend den Planungsvorgaben der 10-Punkte-Agenda des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit und der Stadt Nürnberg, sowie dem 21-Punkte-Programm der Stadt Nürnberg, wurde in enger Zusammenarbeit von WWA-N und der Stadt Nürnberg die Rahmenplanung des Gesamtprojekts fortgeschrieben und in Einzelprojekten konkretisiert. Im Wesentlichen zielen die geplanten Maßnahmen um den Unteren Wöhrder See aufgrund seiner Bedeutung als Erlebnis- und Erholungsraum auf eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität, der Zugänglichkeit und Erlebbarkeit des Gewässers durch eine konsequente Berarbeitung der Flächen und des vorhandenen Wegenetzes. Mit dem Projekt „Wöhrder See, Norikusbucht“ sollen diese Ziele in der Grünanlage am Südufer des Unteren Wöhrder Sees umgesetzt werden.


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Seitenanfang| Bauvorhaben Ostendstrasse

Bauvorhaben Ostendstraße neben Betten Rüger: Es entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus mit 25 Wohneinheiten. Die Baugenehmigung wurde 2015 erteilt. Bauherr ist ein Bayreuther Unternehmer. 

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Seitenanfang| Mögeldorfer Plärrer  

Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. dankt Herrn Bürgermeister Vogel und dem Eigenbetrieb SÖR für die Aufstellung zusätzlicher Fahrradabstellmöglichkeiten.
Unsere Bitte an unsere Mögeldorfer: Nutzen Sie die neuen Fahrradständer anstelle der Bäume! Sie fördern damit das Wachstum der Bäume.

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Seitenanfang|Coca-Cola-Gelände

Am 23. September fand ein Wettbewerb zur Gestaltung des Coca-Cola-Geländes an der Ostendstraße statt. In der Preisgerichtssitzung gewann das Büro RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur und Städtebau den 1. Preis. Entlang der Ostendstraße und der Gustav-Heinemann-Straße entstehen Gewerbeflächen, im Inneren des Grundstücks ist ein Hochpunkt mit 18 Geschoßen angedacht.

Nach diesem Ideenwettbewerb wird es noch einen Realisierungswettbewerb geben. Der Geschäftsführende Gesellschafter der Sontowski und Partner GmbH Herr Klaus-Jürgen Sontowski zeigte hohes Interesse an einer zeitnahen Umsetzung der Bebauung.

 

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Seitenanfang|Ehemaliges Hallerschloss, Kirchberh 7, Nürnberg-Mögeldorf   

1. Übersicht Baugeschichte mit Besitzerwechseln:
Die erstmalige Erwähnung des 1899 eingemeindeten Stadtteils Mögeldorf fällt in das Jahr 1025, als König Konrad II. in „Megelendorf“ eine Urkunde ausstellt. 1030 wurde eine zweite Urkunde vom mittlerweile zum Kaiser gekrönten Konrad unterschrieben, was die Existenz eines Königshofes am Kirchenberg als Keimzelle von Mögeldorf wahrscheinlich macht.

Um 1200 wird ein Reimarus von Meglindorf erwähnt, der als Angehöriger der Reichsministerialität einen Ministerialsitz in Mögeldorf innehatte, welcher mit dem westlichen, ältesten Teil des Wohnturmes des sogenannten Hallerschlosses am Kirchenberg 7 in Verbindung gebracht wird. Archäologische Grabungen konnten jedoch noch keinen Befund für diese These zu Tage fördern.

Größere Umbauten fanden in den Jahren 1466/1467 statt, als der Familie Tetzel das Anwesen gehörte. Das Gebäude wurde um 5m nach Osten erweitert und über dem 1. OG des Anbaues eine Bohlen-Balken-Decke errichtet.

Von den Tetzel gelangte der Sitz an die Familie Grandner. Die bis heute prägende Umbauphase war der spätmittelalterliche Ausbau der Jahre 1502/03. Auf dem älteren Steinbau wurde ein aus großen Sandsteinquadern gemauertes 2. Obergeschoss aufgesetzt und darauf nochmals ein nach Süden und Norden und vielleicht auch an den Giebelseiten leicht vorragendes Fachwerkgeschoss.
Das Erdgeschoss wurde ringsum an den Ecken mit Strebepfeilern verstärkt. Über dem Fachwerkgeschoss wurde ein Sparrendach mit beidseitigem Krüppelwalm errichtet, sowie nach Norden und Süden mit einem verzierten Zwerchgiebel versehen.

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Das könnte Sie noch interersieren: " Hallerschloss - auf den Spuren der alten Königstraße Regensburg - Forchheim im Bereich Mögeldorf (Dieter Laurer 1996)

Michael Röder | Seitenanfang



Seitenanfang| Tafeldienst wird bald geschlossen

Der Tafeldienst wird bald abgeschafft!
Wer hat heute Tafeldienst? Ist genug Kreide da? Für einige Klassen an der Theodor-Billroth-Schule gehören diese Fragen bald der Vergangenheit an! Die digitale Welt hält Einzug in der Mögeldorfer Grundschule.

Lange hat es gedauert – aber noch in diesem Jahr erhalten 3 der insgesamt 12 Klassenräume ein Whiteboard. Somit gehören das Kreidequietschen an der grünen Tafel und der gute alte Overhead-Projektor für die Schüler nicht mehr zum Schulalltag. Unterrichtet wird künftig interaktiv mit Beamer. So kann der Unterricht noch moderner und abwechslungsreicher gestaltet werden.

Bereits seit einigen Jahren waren die Whiteboards ein Wunsch der Lehrer und der Eltern. Nun liegt endlich auch die Genehmigung für den Erwerb und die Installation vom Schulamt vor und der Einbau kann noch in diesem Jahr beginnen.

Möglich wurde diese Investition durch eine gemeinschaftliche Aktion des Fördervereins der Theodor-Billroth-Schule und der Spenden engagierter Eltern. „Ein großer Traum wäre es, allen Kindern die Möglichkeit zu geben, diese Art des Unterrichtes zu ermöglichen“, so Stefanie Söhnlein, Rektorin der Billroth-Schule.

Der Förderverein der Billroth-Schule unter dem neuen Vorsitzenden Stefan Wölfel, möchte diesen Wunsch gerne in die Tat umsetzen. Sind Sie auch dabei?

Der Förderverein freut sich über Ihre Spenden. Im Namen aller Schüler der Billroth-Schule und denen, die in den kommenden Jahren noch eingeschult werden, sagt der Förderverein bereits jetzt „Herzlichen Dank!“

Die Bankverbindung des Fördervereins lautet: VR Bank Nürnberg IBAN DE50760606180006480411

CE | Seitenanfang


Seitenanfang| Waldarbeiten zwischen Tiergarten-Haupteingang und Großparkplatz Tiergarten

Die eigentlichen Fällungsmaßnahmen werden ca. 2 Wochen, der Transport der Hölzer aus dem Wald an die Forststraße wird nochmals ca. 2 Wochen dauern. Die geplante Holzmenge beträgt ca. 800 fm.
Die Holzerntemaßnahmen werden mit speziell für diese Arbeitsbedingungen ausgelegten Maschinen (Harvester und Rückezug) durchgeführt. Diese haben besonders breite Reifen. Durch den Einsatz dieser Maschinen können wir die Bodenschäden minimieren. Nach Abschluss der Arbeiten beseitigen wir – leider mögliche- Schäden an den Wegen umgehend.
Für die mit den Holzerntearbeiten verbundenen Beeinträchtigungen bittet der Forstbetrieb um das Verständnis der Waldbesucher. Während der Arbeiten sind aus Sicherheitsgründen Teile der Waldbereiche gesperrt. Die Sperrungen werden selbstverständlich nach Ende der Maßnahmen wieder aufgehoben.

Hans-Joachim Ulrich | Seitenanfang


Seitenanfang| Einführung von Parkgebühr am Tiergarten Nürnberg

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister
Dr. Maly,

der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. lehnt die Einführung von Parkgebühren am Tiergarten ab.

Aus den gut besuchten Tiergartentagen wissen wir, dass heute schon ein erheblicher Druck auf die umliegenden Straßen erfolgt, wie beispielsweise etwa die Hersbruckerstraße oder den Haselnussweg mit den jeweiligen Nebenstraßen. Nicht nur das vollständige Zuparken ist lästig, sondern der damit verbundene Parksuchverkehr ist im Wohnquartier insbesondere für die spielenden Kinder gefährlich. Dieser bislang auf hoch frequentierte Tage beschränkte Zustand würde sich bei Einführung einer Parkgebühr drastisch ausweiten und zum Regelfall werden. Das ist, weil es schließlich nur um einen Einnahmeeffekt der Stadt geht, den Anwohnern des Wohnquartiers nicht zumutbar. Der Tiergartenparkplatz dient ja gerade dem Zweck, unmittelbar am Zielort Parkraum zur Verfügung zu stellen, damit ein Parksuchverkehr vermieden wird. Dieser Zweck darf nicht durch eine Parkgebühr konterkariert werden.

Zum anderen erschwert und verteuert die Einführung einer Parkgebühr aber auch die Nutzung des Reichswaldes für Naherholungszwecke. Viele Nürnberger nutzen den Tiergartenparkplatz, um von dort aus den Reichswald als Naherholungsraum zu genießen. Dies tun viele nicht zuletzt auch zur Gesunderhaltung mehrere Tage pro Woche. Für diese Bürger wird die Reichswaldnutzung unzumutbar verteuert. Sie erhöhen das Potential derer, die in die anliegenden Wohngebiete zur Parkplatzsuche getrieben werden. Sie werden natürlich das Argument vorbringen, die Nürnberger könnten auch mit dem ÖPNV dorthin fahren. Stimmt, wenn man gemächlich wandert. Stimmt aber nicht, wenn man sich etwas schneller sportlich bewegt. Verschwitzt möchte nämlich niemand im Zugwind auf eine Straßenbahn warten, da ist eine rasche Heimfahrt mit dem Pkw einfach praktisch und gesünder.

Es ist erstaunlich, was sich das Rathaus derzeit alles zulasten Mögeldorfs ausdenkt. Im Pegnitztal sollen die Bürger durch ein Betretungsverbot auf einige Teerwege gezwungen werden, der Zugang zum Reichswald soll verteuert und den Anliegern im Wohnquartier ständiger Parksuchverkehr zugemutet werden.

Das alles wollen wir keinesfalls.

Mit freundlichen Grüßen
Elfriede Schaller, 2. Vorsitzende

  Fr. Elfriede Schaller, 2. Vorsitzende | Seitenanfang


Seitenanfang| Fundgrube


 

Quelle: Vereins-Archiv: Schilderung von Buchdrucker Martin Wachenseuser, Altdorf über die Nürnbergerischen Kriegserreignisse des wichtigen Jahres 1632 | Seitenanfang

Seitenanfang| Nürnberg meets Krakau

Das Loni-Übler-Haus, eine Einrichtung des Amtes für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg, begleitete im Rahmen eines Schüleraustausches, den Besuch der Thusneldaschule beim Gimnazjum nr 12 Kraków vom 9. bis 15. Oktober.

Unter dem Motto: „Begegnung der Kulturen: Grenzen überwinden - Vielfalt stärken“ besuchten 14 Schülerinnen und Schüler der Thusneldaschule die Nürnberger Partnerstadt Krakau. Dank der Förderung durch „erasmus+ JUGEND IN AKTION“ gab es ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm.

Auszüge aus dem Tagebuch:
„Kennenlernen“

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Seitenanfang| Mitglieder Info

 Wir danken unseren Spendern

Fr. Gunda Rapold

 

 Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder:

Konrad Haller

 

Wir gedenken unseren Verstorbenenen:

Elke Adelsberger, Tiefäckerstrße

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