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Eine Großmutter erzählt für ihre Kinder und Enkelkinder

Kindheit und Jugend

Familie Stippler mit der Trautner Großmutter

Ich wurde im letzten Jahr des ersten Weltkriegs geboren, als viertes Kind meiner Eltern. Mein Vater war ein Bauernsohn aus dem Kesseltal, er lernte bei seinem Vater das Wagner- und Karosseriehandwerk. Wie es damals üblich war, ging er auf Wanderschaft. Daheim waren ja noch vier Geschwister, die unversorgt waren. Zwei Jahre war er unterwegs, kam weit herum in Süddeutschland, bis Straßburg, schließlich nach Nürnberg. Dort arbeitete er als Meister im "Heilig Geist Spital". Das war so etwas wie eine Behindertenwerkstatt wie man heute sagt. Etwa eine dreiviertel Stunde Fußweg durch den Wiesengrund der Pegnitz, lag der Bauernhof meiner Großeltern mit zwei Söhnen und einer Tochter, die dann meine Mutter wurde. Sich kennenlernen wie heute, gab es damals nicht. O nein, das Paar wurde verkuppelt, wie es damals üblich war. Es wurde aber nur etwas, wenn sie aneinander Gefallen gefunden hatten.

Der eine Bruder meiner Mutter wurde bei Schuckert Arbeiter. Er wollte von der Landwirtschaft nichts wissen und seine Frau keine Bäuerin sein. Der andere Bruder ist vom ersten Weltkrieg nicht mehr heimgekehrt. Meine Mutter bekam den Hof und war somit eine gute Partie. Der Großvater baute für den Schwiegersohn eine Werkstatt und der war nun selbständiger Meister und Handwerker. 1920 bekamen wir noch einen Bruder und nun waren wir fünf Kinder. Wir hatten ein sehr gutes und ordentliches Elternhaus und eine wunderbare Jugend. Wir waren eine angesehene und wohlhabende Familie. Der Vater war herzensgut und fleißig und er liebte mich sehr. Manchmal erzählte er mir selbsterfundene Märchen und ich wollte sie immer wieder hören. Meine Mutter führte mit uns Kindern ein strenges Regiment, es mußte sicher so sein. In meinem ersten Lebensjahr hatte ich dreimal Lungenentzündung. Es war der furchtbare Grippewinter 1918.

Der Bruder meiner Mutter, der Fabrikarbeiter geworden war, muß es aber doch bereut haben, den Hof nicht übernommen zu haben. Er kam nämlich jeden Samstag zu uns und hat herumgewerkelt. Herr Pate, sagten wir zu ihm, erzähl uns was vom Krieg. Er war bei der Kavallerie gewesen. Wir setzten uns auf die Ofenbank und sperrten Ohren und Augen weit auf. Bei uns hat man alles Brot selbst gebacken. Beim Vespern wurde das Brot begutachtet: "Masterin, heit is dei Brot glaub i a weng ztrocken." Ein andermal war es zu naß. Beim Mittagessen meinte meine Mutter oft:"Jetzt bin i gspannt, was er heit wieder weiß." Wir haben nur darüber gelacht. 1929 war ein strenger Winter. Wochenlang hatte es 30 Grad. Die Pegnitz war zugefroren. Ein Eisbrecher hat sie wiederholt aufgebrochen. Wir sind mit dem Schlitten vom Hallerschloß den Berg herunter und gleich über die Pegnitz. Viele Tiere haben in der Stadt Futter und Schutz gesucht und sind trotzdem erfroren. Ich kann mich nicht erinnern, daß es mich gefroren hat, obwohl wir nur einfache Schnürstiefel mit Söckchen darin hatten. Es gab damals noch nicht die gute warme Kleidung wie heute. Wenn wir dann heimkamen, waren Bratäpfel im Kachelofen.

Tankstelle, etwa 1934

 

Die wirtschaftliche Lage wurde immer schwieriger für einen selbständigen Handwerker mit fünf Kindern. Mein Vater verkaufte, natürlich immer mit dem Einverständnis meiner Mutter, einen Bauplatz und baute eine eigene freie Tankstelle. Platz war genug da. Mit einer Einfahrt und Ausfahrt aus Kleinpflaster. Es gab Benzin und Benzol und natürlich auch Öl. Benzin kostete 34 Pfennig. Benzol 37 Pfennig. Aller Anfang ist natürlich schwer. Um den Benzinverkauf in Schwung zu bringen, stellte mein Vater sich eines Tages neben die Tanksäule und zog vor jedem vorbeifahrenden Autofahrer die Kappe. Vom Küchenfenster aus lachten wir uns bucklig. Eines Tages sagte er: "Des hot keun Wert, an die Tankstelle muß a jungs Mädle und zwar die Luis, die Autofahrer wern dann scho komma."

Und wirklich, das Geschäft lief prima und es ging uns wieder besser, ja sogar gut. Ich arbeitete also daheim an der Tankstelle und im Haushalt bis zu meiner Heirat. Sonntags habe ich gestreikt und bin mit meinem Jugendfreund in die Fränkische Schweiz gefahren, auf einem 750er-Motorrad mit Beiwagen.

Unser altes Haus

Unser Anwesen war ein fränkischer Bauernhof. Darauf stand der Stall, das Wohnhaus, der Stadel und ein Schuppen. Später noch die Werkstatt meines Vaters, die bei der Heirat mein Großvater baute. Der gesamte Hofraum war sechs Ar und daran schloß sich der Garten und das Holzlager an. Das waren sieben Ar. In früheren Zeiten war das Anwesen eine Gärtnerei gewesen. Es war ein Eckgrundstück an der Hauptstraße.

Blick vom Trautnerhof nach Westen

 

Gegenüber steht heute noch ein sehr großes Wohn- und Geschäftshaus. Darin ist noch heute die Apotheke. Gegenüber auf der anderen Seite der Straße stand ein wunderschönes Schlößchen in einem großen Hof, der mit Bäumen bewachsen war. Es hat sogar den Krieg überstanden, aber nach dem Krieg wurde es abgerissen und heute steht ein scheußlicher Wohnblock darauf. Ewig schade und für immer verloren.

Vieles ist für immer verschwunden, wie meine Kindheit auch. Leben möchte ich heute dort nicht mehr. Wo unsere Heimat war, ist heute eine breite Straße, nur noch ein kleines Grundstück ist noch vorhanden. Unser Geschäft ist heute ganz woanders und neu aufgebaut.

Unser Haus war aus Sandstein und Backsteinen gebaut. Vorne zum Hof war ein Fachwerk. Es war schon sehr alt, ich glaube über 200 Jahre, wenn nicht noch älter. Vermutlich war die Backsteinseite ein neuer Anbau. Innen war es sehr geräumig. Eine große Tenne, links das Wohnzimmer, oder Stube, wie wir es nannten, geradeaus die Küche und rechts vor der Küche die Bubenkammer für die großen Brüder. Das war früher die Graskammer für die Kühe.

Die Stube war groß, in der Ecke das Stübchen, das kleine Schlafzimmer der Großeltern mit zwei Betten und einem Kleiderschrank.

In der Stube stand ein großer langer Tisch für die Großfamilie, eine Bank und ausreichend Stühle. Oben an der Wand eine Rute auf zwei Nägeln gelegen. Wenn wir beim Essen keine Ruhe gaben, sauste sie auf unsere Köpfe.

Haus vom Westen

In der Stube stand noch ein schwarzes Klavier mit zwei Kerzenhaltern für meinen Bruder Karl, er durfte spielen lernen. Dafür war der "Scheindl Fritz" zuständig. Der vergaß aber nie "Dein ist mein ganzes Herz" zu spielen, für meine Schwester Anna. Die tat, als ob sie es nicht wüßte. Sogar ich wußte, an welche Adresse das ging. Er war ein netter junger Mann und ist leider gefallen.

Dann war noch ein Ledersofa und eine polierte Kommode da. In der Ecke ein brauner Kachelofen mit Kacheln, auf denen Bilder waren. Drum herum eine Ofenbank und oben ein Gestänge, auf dem die Arbeitskleider getrocknet wurden.

Im Ofen stand immer der lauwarme Kaffee meiner Großmutter, im Winter konnte man Sauerkraut wärmen und Äpfel braten.

Von der Stube aus war das Schlafzimmer von uns drei Kleinen: Anna, Karl und mir. Drin war unser Bücherschrank, zwei Kleiderschränke und unsere Betten. Die Fenster nach dem Garten waren vergittert, so konnte man sie im Sommer unbesorgt offen lassen.

Die Küche war sehr groß. Darin war eine Eckbank und ein großer Tisch, der Holzbackofen für acht Laib Brot, die alle 14 Tage gebacken wurden. Wenn das Schwarzbrot gebacken war, konnte man auch noch Hefezöpfe backen. Dann war da die Anrichte für das Geschirr. Auch die Kinderstube für die Katze war da, wenn sie gerade Kätzchen hatte. Von der Küche aus konnte man ins Bad. Das wurde am Samstag angeschürt. Der Vater badete als Erster. Schön angezogen ging er dann immer in die Stadt zu seinen Freunden an den Stammtisch und kartelte.

Neben der Küche war die Speis. Wenn das Mittagessen mir nicht geschmeckt hat, hab ich dort immer Wurst und sonstiges gefunden. Mich wundert es, daß meine Mutter das geduldet hat.

Unser Alltag

Gartenseite des Trautnerhofes

Unser Garten war ein Bauerngarten. Meine Großmutter arbeitete gerne darin, sie säte und pflanzte viel Gemüse. Schwarzwurzeln, Spinat, Salat, Gurken und vieles andere.

Für die Zwiebeln waren Karl und ich zuständig. Auf das Beet wurde ein Brett gelegt und Karl stupfte dem Brett entlang in etwa 10 cm Entfernung die Löcher. Aber anstatt die Zwiebeln schön in das Loch einzusetzen, habe ich sie gar oft nur hineingeworfen. Das Resultat war, daß sie ewig nicht aufgingen und Vater uns eine Strafpredigt hielt.

Mein Vater liebte Rosen sehr. Er hatte wunderschöne Strauchrosen. Am Samstag, wenn ich das Haus sauber hatte, holte ich für den Tisch im Hausgang und für die Stube schöne Sträuße.

Es waren da noch Pfirsichbäume, die bei unserem milden Klima reiche Früchte trugen, ein Pflaumenbaum und ein Zippernbaum, haben wir gesagt, das waren eine Art Mirabellen. Im Hof neben dem Stadel stand ein riesiger Birnbaum. Machmal gab es Mehlklöße und gekochte süße Birnenschnitze. Das war für mich grauslich, lieber habe ich gehungert als das gegessen. Im Winter gab es fast täglich rote Rüben, seitdem habe ich sie auch nicht mehr gegessen.

An der Gartenseite des Hauses war ein Weintraubenstock, die Trauben schmeckten recht gut. Im offenen Schuppen hatten wir eine Hängematte, darin konnten wir he-rumlümmeln und schaukeln.

Später mußten wir die Wagenräder, die Vater gemacht hat, nicht mehr zum Schmied fahren, sondern wir hatten eine eigene Schmiede. Aber zum Aufziehen der Eisenreifen mußte Karl und ich helfen. Dazu gab es besondere Klammern, mit denen man heiße Eisenreifen darauf zog. Wenn das nicht sofort klappte, schimpfte er fürchterlich: "Du Schafbeutel, ihr Seckel, ihr Deppen!". Wir konnten das Lachen über diese Ausdrücke nicht verbergen, so arg haben wir uns auch wieder nicht gefürchtet.

In unserem Dorf gab es auch eine "Dorfzeitung", das war die Fuchsin, eine arme Frau aus der Nachbarschaft. Sie kam fast täglich, hockte sich auf die Küchenbank und erzählte den neuesten Dorfklatsch. Oft hat sie sich den Einkochtopf oder sonstiges ausgeliehen. Draußen vor dem Ort hatte sie einen Garten mit einem Gartenhäuschen. Oft bin ich mitgegangen, bei ihr hab ich mein erstes Tomatenbrot mit Zwiebeln gegessen, es hat mit sehr gut geschmeckt.

Den ganzen Sommer sind bei uns die armen Leute mit dem Leiterwägelchen in den Wald gefahren und haben Holz gesammelt. Sie hatten eine lange Stange dabei mit einem runden scharfen Haken, damit haben sie die dürren Äste von den Bäumen gehackt. So konnten sie den kleinen Herd in ihrer Wohnküche schüren. Damals waren auch noch Handwerksburschen unterwegs. Sie bekamen bei uns immer etwas zu essen und dazu ein Fünferle oder ein Zehnerle. Mehr nicht, sie sollten ja nicht betteln, sondern Arbeit suchen.

In unserem Stall hatten wir 10–12 Milchkühe. Jeden Morgen nach dem Melken wurde der große schwarze Zughund vor einen Brückenwagen gespannt und die Milch von meiner Mutter in die Stadt gefahren. Es waren etwa 300 Liter täglich, sie belieferte das "Marthahaus", ein Krankenhaus und Privatleute. Damals bekamen sie schon 16 Pfennig für den Liter.

Auf halbem Weg war die Zeltnerbrauerei, dort machte sie Rast und löschte ihren Durst. Von da hatten wir auch den Treber für die Kühe, deshalb gaben sie auch so viel Milch. Wenn sie dann gegen acht Uhr wieder daheim war, ging es an die Arbeit im Hof und im Feld.

Da alle in der Familie sehr fleißig waren, haben sie es zum Wohlstand gebracht. Dabei hat meinem Vater ein jüdischer Viehhändler geholfen, der hat ihm die besten Milchkühe in den Stall gestellt und immer wieder einen Acker oder eine Wiese günstig verkauft. "Michl", sagte der Jude, "des zahlst, wenn du a Geld hast".

Er kam öfter zu meinen Eltern, ich kann mich noch gut an ihn erinnern, wie er in einer Serviette für uns Kinder Judenmatzen mitgebracht hat. Wir haben sie sehr gerne gegessen. Eines Tages kam er nicht mehr, wir wissen nicht wo er hingekommen ist. Er war ein alter Mann, ich kann mir denken, wie es ihm ergangen ist.

Unsere Kirchweih

Alljährlich an Pfingsten ist unsere Kirchweih. Das war für uns etwas ganz Besonderes, das ganze Jahr haben wir uns darauf gefreut. Ein oder zwei Tage vorher wurden auf dem Guthmannsplatz und beim Volksgarten ( am jetzigen Mögeldorfer Plärrer) die Buden und Karussells aufgestellt. Natürlich durfte uns nichts entgehen und wir mußten dabei sein. Auch in den Straßen und Hofeinfahrten standen kleinere Stände, aber leider bei uns nie. "Die schütten doch nur ihr dreckertes Wasser in meinen Hof," hat es geheißen.

In den Wirtschaften wurde geschlachtet und gewurstet, gebraten und Sauer-
kraut gekocht, die Gartentische und Stühle für die vielen Gäste ins Freie gestellt. Am Samstag Nachmittag gings dann los.

Doktorshof, 1940

An den Ständen gab es Eis, Zuckerstengel, Gummischlangen, rote, gelbe und grüne Bonbons, Schokolade und vieles andere. Von unseren Eltern bekamen wir 50 Pfennig. Das habe ich aber nur fünfpfennigweise ausgegeben. Eine Gummischlange kostete ein Fünferle, ein Zuckerstengel und ein Eis auch. Ein Fischbrot kaufte ich nicht, das war schon zu teuer, obwohl ich es recht gerne gegessen hätte. Dann spielte in jeder Wirtschaft die Blasmusik in ihrer fränkischen Tracht. Vom "Doktorshof" aus hörten wir es bis zu uns. Auch meine Eltern machten Feierabend und setzten sich auf die Bank vors Haus, hörten zu und freuten sich.

Am Freitag schon hat meine Mutter einen großen Waschkorb voll fränkischer Küchle gebacken. Gegessen hab ich davon was ich konnte. Ganz stark hoffte ich, daß doch ein paar so alte Tanten kämen. Und wirklich, an den Feiertagen kamen sie. Wir wußten genau, daß sie auf Kaffee und Küchle scharf waren, das bekamen sie auch. Ich habe mich auch dort herumgedrückt, bis ich noch ein "Fuchzgerle" hatte. Wenn ich Glück hatte, kam noch so eine Tante und ich bekam noch eins. Furchtbar gern hätte ich Bratwürste und Kraut gegessen, aber meine Eltern sind nicht ins Gasthaus gegangen und wir schon gar nicht.

Sonntag bei uns daheim

Der Kirchweg

Meine Eltern gingen jeden Sonntag zusammen in die Kirche. Sie hatten ihren besonderen Platz. In ihrer schönen Wohnung oben in unserem Haus kleideten sie sich in ihren schönen Sonntagsstaat. Darauf legten sie großen Wert.

Im Winter hatte meine Mutter eine schöne dreiviertellange schwarze Samtjacke, schöne Hüte und Mäntel und auch einen Waschbärkragen mit Muff. Auch mein Vater hatte es gerne, schön gekleidet zu sein.

Jeden Sonntag gab es bei uns rohe Klöße und Schweinebraten. Schon am Samstag hat die Großmutter einen großen Wassereimer Kartoffeln geschält. Der Metzger brachte vier Pfund Schweinebraten vom Hals oder manchmal eine Kalbshaxe. Vor der Kirche hat die Mutter alles vorbereitet und den Braten in den Backofen gestellt. Oft mußte ich, als Großmutter vergeßlich wurde, den Braten beaufsichtigen. "Also, du legst alle Viertelstunde zwei Scheitle Holz in das Ofenloch und in einer halben Stunde gießt du die Tasse Wasser über das Fleisch, daß es nicht anbrennt," schärfte sie mir ein. Ich setzte mich auf den Sofabacken und schaute fast ununterbrochen auf die Uhr, daß ich nur nichts falsch machte. Endlich nach einer Stunde kam sie wieder und auch ich konnte in den Kindergottesdienst gehen. Ich ging nur deshalb jeden Sonntag in den Kindergottesdienst, weil ich die Fortsetzungsgeschichte im Blättle, das wir bekamen, lesen wollte.

Großmutter Trautner

Um 12 Uhr war dann der große Tisch in der Stube gedeckt. Acht oder neun Personen saßen um ihn herum. Es gab grünen Salat vom Garten, Kartoffelsalat, die Klöße und oft noch breite Nudeln, die ich sehr gerne aß und natürlich den Braten.

Nach dem Essen verschwanden alle wieder. Die Großmutter hat das viele Geschirr abgespült und die Mutter und ich haben abgetrocknet und aufgeräumt. Die schlaue Anna hat es meist verstanden, sich von der Arbeit zu drücken. Der Vater ist in seine Stube nach oben und hat in seinem Schreibzimmer vielleicht Rechnungen herausgeschrieben oder auch gelesen im Lesezirkel. Jeder ging seinen Neigungen nach. Ich blieb meistens daheim und las oder setzte mich zur Großmutter auf die Bank vors Haus. Von dort betrachteten wir die Leute. Ihr Kommentar war oft so: "Schau nur die närrische Mode an, die Röckle bis zum Oarsch nauf, schäma denna dia si gor net."

Fortsetzung 

Geschichten aus dem Trautnershof

Eine Großmutter erzählt für ihre Kinder und Enkelkinder

Fortsetzung

Meine Mutter

1885 ist sie geboren. 1908 heiratete sie. Fünf Kinder brachte sie zur Welt. Meist waren es sehr schwierige Hausgeburten. Der Hausarzt wohnte gegenüber und mußte fast immer helfen.

Diese große Familie und die Gesellen meines Vaters brachten natürlich viel Arbeit mit sich, zumal es damals keinerlei Hilfsmittel gab. Heute haben es die jungen Frauen schon viel leichter.

Der schimmste Tag war der Waschtag. Alle 14 Tage wurde die am vorherigen Tag eingeweichte Wäsche gewaschen. Schon ganz bald in der Frühe wurde der Waschkessel mit dem Reisig vom Waldrecht, das auf dem Bauernhof war, angeschürt. Zuerst wurde die Weißwäsche gewaschen und dann nach und nach die bunte Wäsche.Jedes einzelne Stück mußte im Waschtrog gebürstet und gewendet werden, mit kaltem Wasser dreimal gefleit werden und von Hand ausgewunden. Im Sommer war es einfach, da konnte man die Wäsche im Garten aufhängen, aber im Winter mußte man sie auf den Dachboden schleppen. Von der Waschbrühe waren die Hände total aufgeweicht, vom Dampf die ganze Wäscherin. Wenn der Tag vorbei war, war man froh. Bis die Hände wieder gut waren dauerte es eine Woche und nach 14 Tagen ging der gleiche Zirkus wieder von vorn los. Wie wir noch klein waren, hat das meine Mutter und die Großmutter gemacht. Als wir größer waren, haben meine Schwester Anna und ich geholfen.

Für so eine große Familie, wie bei uns daheim, brauchte man ja auch viele Lebensmittel. Mehl holten wir zentnerweise in der Mühle mit dem Leiterwägelchen. Alle 14 Tage wurden acht große Laibe gebacken. Danach die Zöpfe für den Morgenkaffee. Das will geknetet sein. Zweimal im Jahr haben wir ein Schwein geschlachtet, es wurde vom Schlachthof geholt. Gute fränkische Würste mit Majoran und Rauchfleisch gab es. Die geräucherten Würste wurden einige Wochen getrocknet. Sie schmeckten wunderbar.

Von morgens bis abends war meine Mutter beim Arbeiten im Haus und Garten. Eine Pause gab es nicht, niemals hat sie sich hingelegt am Mittag. Ich kann mich auch nicht erinnern, daß sie jemals krank war. Am Nachmittag setzte sie sich gar oft an die Nähmaschine und machte sich über die Flickwäsche her. Sie konnte wunderbare Flecke in die Wäsche einsetzen. Das hat sie auch mir beigebracht. Endlich am Abend, wenn alles für den vergangenen Tag getan war, las sie die Zeitung und später strickte sie noch an den Schafwollstrümpfen für den Vater. Mein Vater hat nur die weißen naturfarbenen Schafwollstrümpfe getragen.

Sehr bald ging sie ins Bett, um neue Kräfte für den anderen Tag zu haben. Als ich dann aus der Schule war, habe ich viel geholfen. Wir Kinder mußten von Jugend an viel mithelfen und ich muß sagen, das war gut so. Meine Mutter war sehr streng zu uns Kindern. Gehorchen mußten wir aufs erste Wort. Zweimal sagte sie nicht leicht etwas. Auf Ordnung war sie sehr bedacht, aufgeräumt war immer. Ein ungemachtes Bett gab es nicht. Schön wollte sie es haben.

Unsere Nachbarn

Gegenüber von unserem Bauernhof war ein Schlößchen (das Doktorsschlößchen) mit Turm und Erkern aus Sandstein gebaut. Unterhalb ist das Pegnitztal. Der dazugehörige Park mit vielen hohen Bäumen und Sträuchern führte bis dort hinunter. Es stand ein Hexenhäuschen darin, das hatte es mir besonders angetan. Mein Bruder Karl und ich durften darin mit den Kindern der Familie, denen das Schlößchen gehörte, spielen. Das waren Metzger & Böhm, eine jüdische Familie. Sie hatten eine Weinbrennerei in der Laufamholzstraße. Die Mutter der Kinder war eine sehr schöne und gute Frau. Rings um das Schlößchen war eine hohe Mauer, daran gebaut kleine Häuschen mit Wohnungen für die Bediensteten in früheren Zeiten. Es gab eine Küche, eine Schlafkammer und noch eine kleine Kammer. Der Abort, wie man damals zum Klo sagte, war ein Häuschen im Hof. Einmal starb in dem kleinen Haus eine alte Frau. Sie wurde in ihrem schönsten Kleid in der Kirche aufgebahrt. Natürlich bin auch ich mit anderen Besuchern in die Kirche und habe damit meinen ersten Toten gesehen. Früher war das so üblich. Auch meine Großmutter war ein paar Tage in unserer großen Stube aufgebahrt. Vor den Toten muß man sich nicht fürchten, vielmehr vor den Lebenden!

Die jüdischen Besitzer des Doktorsschlößchens wurden vertrieben, das Schlößchen wurde nach dem Krieg abgerissen, aber etwa 500 m in Richtung Laufamholz steht heute noch die ehemalige Weinbrennerei, ein herrliches großes Haus aus Sandstein, ganz mit wildem Wein eingewachsen. Darin war die Verwaltung und die Büroräume, hinten im Hof die Weinbrennerei. Und nochmals 500 m weiter war ein großer Garten auf der anderen Seite der Laufamholzstraße, der auch Metzger & Böhm gehörte. Der Park war mit schönen hohen Bäumen bestanden. In einem war ein Baumhaus. Ich habe mir nichts sehnlicher gewünscht, als einmal in das Baumhaus hinaufzusteigen! Im Park stand ein großes fränkisches Wohnhaus mit einem sehr hohen strohgedeckten Dach. Oft habe ich durch den Zaun gelugt und das alles bewundert. Eines Tages, es war wohl im Winter 1929/30, herrschte bei uns im Haus große Aufregung. Es war eine kalte Winternacht, es hatte etwa 25 Grad Kälte. Mein Vater war furchtbar aufgeregt und ich hörte ihn sagen: "Bei Metzger & Böhm brennts!" Er hatte mit der Familie geschäftlich zu tun und wollte helfen. Als er wieder kam, sagte er, man hätte gar nicht löschen können, das Wasser sei schon in den Schläuchen gefroren. So war dieses schöne Haus vollkommen verloren. Damals munkelte man, die Nazis, die es damals schon gab, hätten es angezündet. Auf diesem Platz stehen heute große Einkaufszentren.

In der Schmausenbuckstraße (gleich links nach der Bahnunterführung, Ecke Blütenstraße) stand eine Villa, die auch einer jüdischen Familie gehörte. In der Reichskristallnacht hat die SA dort geplündert. Die Betten wurden aufgeschlitzt. Es hat ausgeschaut, als ob es dort geschneit hätte. Ich habe gehört, daß die Familie rechtzeitig ausgewandert ist und so einem furchtbaren Schicksal entronnen ist.

In der Schule

Heutzutage ist es üblich, daß die Kinder in einen Kindergarten gehen. Das ist wunderbar, sie haben schon allerlei gelernt und haben es viel leichter als wir damals. Wir durften nicht in die Kinderschule, weil mein ältester Bruder zum Entsetzen meiner Mutter einmal Läuse mit heimgebracht hatte. Aus war es mit der Kinderschule.

Mit sechs Jahren war es dann so weit. Ich wurde in der evangelischen Schule angemeldet. Vorbei war die Freiheit meiner Kindheit, es begann der Ernst des Lebens. Da ich ein sehr schüchternes Kind war, war die Umstellung für mich sehr schwierig. Der Lehrer war sehr groß, dunkelhaarig und trug eine Brille mit dicken Gläsern. Wenn er mich so streng ansah, fürchtete ich mich sehr. Freundlich und nett wie man zu kleinen Kindern sein soll, war er nicht. Das ging etwa ein halbes Jahr so. Da ich wußte, daß das nicht zu ändern war, fügte ich mich drein. Jedes Jahr durften wir im Sommer mit der Schule in den Tiergarten. Das war natürlich wunderschön. Aber wir mußten den weiten Weg laufen, im Tiergarten stundenlang und auch wieder den langen Heimweg. (Der Tiergarten war damals beim Dutzendteich). Das ging über meine Kräfte. Als Letzte kam ich hinterher, von der Hitze und der Müdigkeit benommen. Endlich daheim, legte ich mich aufs Sofa. Da schlief ich erschöpft ein. Niemand hat bemerkt, wie schlecht es mir ergangen ist.

Nach einem halben Jahr etwa wurde ich furchtbar krank. Viele Wochen mit Fieber, der Hausarzt kam täglich. Lehrer Lippacher, der Freund meines Vaters, besuchte mich auch und brachte mir schöne Kinderbücher. Eines Tages sagte er: "Luisle, du brauchst vorläufig nicht mehr in die Schule, in einem halben Jahr kommst du zu mir in die erste Klasse, mich kennst du ja."

Zu ihm hatte ich Vertrauen, er war ein verständnisvoller, wunderbarer Lehrer und hatte immer die erste und zweite Klasse. Nun ging es wunderbar, ich lernte leicht schreiben und lesen und die Schule machte mir Freude.

Unvergeßlich ist mir, er malte oft ein Märchenbild mit bunter Kreide an die Tafel, das nach dem Unterricht gedreht wurde und wir es betrachten konnten. Da wir denselben Schulweg hatten, führte er mich manchmal bei der Hand heim. So verging die erste und die zweite Klasse. Wieder bekam ich einen guten Lehrer. Das war Lehrer Rank. Er war sehr streng, aber gerecht. Mucksmäuschenstill mußten wir sitzen. Wir lernten viel bei ihm. Jede Woche hatten wir einen heimatkundlichen Nachmittag. Er zeigte uns die Sehenswürdigkeiten von Nürnberg. Vieles habe ich bis heute nicht vergessen. Wenn der Vormittagsunterricht beendet war, las er uns täglich noch eine Viertelstunde Geschichten vor. Ich blieb natürlich immer da. So lernte ich die schönsten Jugendbücher kennen. "Familie Pfäffling", "Heidi" und viele andere. Diesem Lehrer habe ich viel zu verdanken. Ein Butterbrot hatte er immer dabei, das teilte er für die zwei ärmsten Buben in der Klasse.

Zwei Jahre später kam ich zu Lehrer Künzel: Auch er war sehr gut und brachte uns viel bei, besonders das Rechnen. Er gab auch Religionsunterricht. Ganze Kirchenlieder mußten wir auswendig lernen. Beim Aufsagen durften wir nicht steckenbleiben, sonst bekamen wir eine Tatze. Wir mochten diesen Lehrer sehr, auch wenn er sehr streng war. Wir mußten bei ihm auch viele Gedichte lernen.

In der siebten Klasse bekamen wir Fräulein Weißlein. Sie war eine schöne junge Frau und eine gute Lehrerin. Leider nur ein Jahr. Eines Tages kam sie nicht mehr. Bei der Ahnenforschung der Nazis stellte sich heraus, daß ihr Vater Jude war und so mußte sie ihren Beruf aufgeben. Geschehen ist ihr nichts, sie hatte zuvor auch nicht gewußt, daß sie jüdischer Abstammung war. Wir Schüler haben das sehr bedauert.

In der achten Klasse hatten wir Frau B., ein furchtbares Naziweib. Sie hielt Hetzreden beim Geschichtsunterricht gegen die Franzosen und Engländer und wir dummen Mädchen glaubten sogar, was sie sagte. Durch solche Verbrecher wurden die jungen Leute vorbereitet für den zweiten Weltkrieg. Was der uns brachte, wissen wir ja alle. Wenn ich sie später durch Zufall in der Stadt sah, ignorierte ich sie. So verging meine Schulzeit.

Mit 14 Jahren bin ich dann mit meiner Freundin in den Mädchenkreis gegangen. Es ging von der Kirche aus. Schwester Marie leitete den Verein. Jeden Sonntagnachmittag kamen wir zusammen im Gemeindehaus. Wir machten Handarbeiten und die Schwester las uns schöne Geschichten vor und brachte uns ein wenig Anstand bei. Am Mittwoch war die Singstunde, die der Herr Pfarrer leitete. Wir waren dort bestens aufgehoben. Als ich dann heiratete, bekam ich einen wunderschönen Brautschleier.

Nun muß ich noch ein wenig über unser schönes Schulhaus erzählen.

Es wurde nach dem ersten Weltkrieg gebaut, sehr modern für damals. Es war hufeisenförmig mit dem großen Pausenhof. Vom Schulhof aus waren zwei Eingänge, im rechten Flügel für die Mädchen, im linken Flügel für die Buben. Im Schulhaus war die Hausmeisterwohnung und im Keller die Wohnung für den Heizer und die Kochvorräte. Jedes Zimmer war etwa acht Meter breit und acht Meter lang, das stand auf der Rückwand eines jeden Zimmers. Es gab zwei große Turnsäle mit allerlei Turngeräten, einen für die Mädchen und den anderen für die Buben. Auch hatten wir einen Zeichensaal mit großen Zeichentischen. Ganz unten war ein Brausebad mit einem großen gekachelten Becken. Jeden Freitag durften wir dort duschen für eine halbe Stunde. Wenn wir nicht heraus wollten, ließ der Hausmeister eiskaltes Wasser ins Becken. Schreiend verließen wir es dann. Eine Schulküche, viermal mit Herd, Schrank, Tisch und allem Geschirr war da. Man teilte eine Klasse in vier Familien. Zuerst hatten wir Unterricht, dann lernten wir jedesmal ein vollständiges Mittagessen kochen, das wir auch aufessen durften. Das hat mir gut gefallen. Die langen Flure im Schulhaus waren schön gekachelt, der Fußboden mit Linoleum belegt. An der Mädchenseite war ein Brunnen auf dem Flur. Wenn man von dort auf eine Vorrichtung drückte, sprudelte Trinkwasser heraus. Im zweiten Weltkrieg wurde der Mädchenflügel zerstört und im neuen Stil wieder aufgebaut.

Weihnachten bei uns daheim

In sehr schöner Erinnerung habe ich auch die Weihnacht meiner Kindheit und Jugend. Schon lange vorher roch es im Haus nach Butterzeug, das waren die Ausstecherle aus Butterteig mit Zimt und Zucker besteut.Dann wurden noch Anisplätzle und Zuckerstückle gebacken. Bei Häberlein und Metzger, dem Lebkuchengeschäft, kaufte meine Mutter noch eine große Schachtel Lebkuchen. Ein paar Tage vor dem Fest wurden dann noch sechs bis acht große Weihnachtsstollen gebacken.

Endlich war der Heilige Abend da. Mittags gab es gebackenen Karpfen mit Kartoffelsalat, Selleriesalat, auch Endiviensalat. Am Abend waren wir in der Stube, auf dem Tisch stand der Plätzchenteller und Punsch. Die Bescherung war bei uns immer am 1. Feiertag in der Frühe. Bald mußten wir Kinder ins Bett, damit das Christkind in der Nacht den Baum schmücken und die Geschenke bringen konnte. "Schaut bloß nicht durch das Schlüsselloch, sonst bläst euch das Christkind die Augen aus," warnte die Großmutter. Ich hätte es auch niemals gewagt, das zu tun, obwohl wir hörten, daß sich in der Stube etwas rührte. Endlich am andern Morgen hörten wir die Glöckchen vom Weihnachtsbaum und wir rannten in die Stube. In der Ecke stand er, mit bunten Kugeln, Zuckerzeug, Kerzen und Engelshaar. Oben hing ein Engel aus Wachs. Einfach herrlich der Anblick. Auf dem Tisch lagen die Geschenke, was man eben so gebraucht hat. Strümpfe, Wäsche, Hausschuhe, schön warm für die Großmutter. Auch der Puppenwagen war wieder da mit der Puppe. Sie hatte einen Lederbalg, einen Porzellankopf mit Schlafaugen und echte Haare zu Zöpfen geflochten und ein neues Kleid. Die Persil-,Malzkaffee- und anderen Schächtelchen waren wieder gefüllt für den Kaufladen und Marzipan. In den Schubläden waren Erbsen und Linsen und kleine Zuckerperlen. Meist bekam ich auch ein Buch oder ein Spiel und natürlich die Geschenke von meiner Patin. Was die anderen Geschwister bekamen, weiß ich nicht mehr so recht. Karl hatte einmal eine Dampfmaschine, die auf einem Brett angemacht war und wirklich lief. Sie trieb mehrere Maschinen mit einer Transmission an. Ein Kino hatten wir auch einmal. Der Film, der dabei war, war von einem Hampelmann, die Lichtquelle war eine Petroleumlampe, auf der Seite konnte man an einer Kurbel drehen, so daß das Bild sich bewegte.

An den Feiertagen habe ich meine Puppe ausgefahren und natürlich auch in die Nachbarschaft zu meiner Freundin, um zu sehen, was dort das Christkind gebracht hat. In dieser Familie gab es acht Kinder, und auch sie hatten einen schönen Weihnachtsbaum. Dort hat man die Sonntagsklöße im gemauerten Wasserkessel gekocht. 40 Stück mußten das schon sein, weiß ich noch. Der Braten war aber nicht so arg groß, da wurde viel Soße dran gemacht und dann wurden alle satt. Nachdem beim Essen der Tisch nicht ausreichte, saßen die kleineren Kinder die Treppe hinauf nach oben, das ging auch.

Das Haus in dem die Familie lebte war aus Sandstein gebaut im Jahr 1634. Die Jahreszahl stand über der Haustüre. In der Küche wurde es niemals warm. Ein offener Kamin, wie bei der Witwe Bolte in Max und Moritz, nahm alle Wärme mit hinaus. Neben dem gemauerten Herd war ein großes Ofenloch für den riesigen Kachelofen in der Stube. Die Stube war auch der einzige Raum, der im Winter warm war. Das Haus war noch im selben Zustand wie vor 300 Jahren. Es hat sogar den Krieg überdauert, danach wurde es abgerissen. Heute würde man es in ein Museumsdorf stellen. Von unserem Hof konnte man das schiefe, uralte Dach mit dem Dachfenster sehen, aber eingestürzt ist es nicht. Alle Kinder dieser Großfamilie, die damals drin wohnten, sind groß geworden und aus ihnen wurden ordentliche Menschen.

Luise Müller
(Das Büchlein "Eine Großmutter erzählt für ihre Kinder und Enkel" ist in wenigen Exemplaren bei der Verfasserin, Frau Luise Müller, erhältlich. Es kostet 10.- Euro.
Ich übernehme gerne die Vermittlung: Elfriede Schaller, Tel.: 5430415)