Archiv - Aktuelle Themen Juni 2012
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mit folgenden Themen - Juni 2012

 
       Mögeldorf Aktuell

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Mögeldorf Aktuell
Liebe Leserinnen und Leser,

 

mit Sorge ist die Sicherheitslage zu betrachten. Die PI Nürnberg-Ost ist auf mich zugekommen, um einen Vortrag in Mögeldorf zum Trickdiebstahl anzubieten. Die Veranstaltung findet im Seepark Mögeldorf statt, bitte entnehmen Sie den Termin aus unserem Veranstaltungskalender. Neben den Trickdiebstählen hat auch die Zahl der Einbrüche deutlich zugenommen. Nehmen Sie an der Veranstaltung teil und erhöhen Sie Ihr Wissen rund um das Thema Sicherheit in der eigenen Wohnung.

 

Am Wöhrder See beginnen dieses Jahr die ersten Arbeiten auf der Seite des Sebastian-Spitals. Das Wasserwirtschaftsamt hat uns in einen Projektbeirat aufgenommen, wenn Sie also noch Anregungen haben, schreiben Sie mir. Vielleicht können wir dann noch die eine oder andere Idee aufnehmen und umsetzen.

 

Im Tiergarten fährt seit Ostern unsere Eisenbahn wieder. Das verkürzt doch die weiten Wege insbesondere für unsere jungen Tiergartenbesucher und ist eine zusätzliche Attraktion. Schön, dass sie wieder fährt.

 

Kirchweih, Dürerbesuch, Schlossfest, Besuch des neuen N-Ergie-Kraftwerks und Fahrt nach Stuttgart. Nehmen Sie teil an unserem Programm.

 

 

Ihr Wolfgang Köhler

 

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Patchworkgruppe

Oh, kenn ich, das sind so zusammengewürfelte Familien!
 

 Eigentlich sind es aus vielen einzelnen verschiedenen Stoffen zusammengenähte Decken etc. Das Wort fand man so schön, dass es auf Familien übertragen wurde.

Wir sind eine Gruppe, die ursprünglich aus den Patchworkkursen hervorgegangen ist. Wir sind begeisterte Stoffsammlerinnen, die die Stoffe zerschneiden, um sie dann wieder in verschiedensten Mustern neu zu gestalten. Über die Jahre sind natürlich alle Kissen und Betten kreativ gestaltet, die Verwandtschaft und auch die Enkel sind mit wunderschönen Decken bedacht worden, es blieb praktisch nichts mehr zu tun.

 

Da wir aber so gerne gestalten und verfolgen, wie aus Resten Neues entsteht, haben wir beschlossen, uns einmal monatlich zu treffen und Gemeinschaftsarbeiten zu erstellen. Gesagt , getan, und so werden seit 4 Jahren Decken gearbeitet, die dann am St. Martinsmarkt in der Diakonie verlost werden. Der Erlös kommt Menschen in unserer Gemeinde zugute, die sich in einer Notsituation befinden. In diesem Jahr hatten wir den Erlös zu einem Sammelbetrag für eine Operation beigesteuert. Die Gewinnerin des Quilts hatte sich so über das Stück gefreut, dass sie uns spontan nochmal einen größeren Betrag gespendet hat, den wir dank Herrn Iberlers Hilfe sinnvoll zuwenden konnten.

 

Dies hatte uns alle wirklich richtig glücklich gemacht, denn so hatten wir doppelte Freude – einmal beim Gestalten und Nähen – und dann nochmal bei der Spende. Unsere Gruppe trifft sich jeden 2. Mittwoch im Monat in den Räumen der Diakonie von 10.00 – 12.00 Uhr zu Besprechungen und dient der weiteren Entwicklung der Arbeiten, von denen wir immer wieder selbst überrascht werden. Denn durch die verschiedenen Stoffe der einzelnen Patcherinnen entstehen oft nicht geplante, aber tolle Farbkompositionen und Muster.

 

  

Wer sich ebenfalls kreativ und gestalterisch betätigen möchte und Freude am Nähen hat, ist herzlich willkommen.

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Mögeldorfer News

 

  

 Die Tiergarten Eisbahn fährt wieder 

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Vortrag der Polizei zum Thema Trickdiebstahl

 Die Polizei warnt vor Trickbetrügern. Die Trickbetrüger geben sich als Spendensammler für Taubstumme oder Blinde aus. Auch wird in der Regel ein Bezug zu sozialen (nicht existenten) Einrichtungen für Kinder hergestellt. Die angesprochenen Personen werden gebeten, sich in eine Spendenliste auf einer Schreibkladde einzutragen. Während der Eintragungen halten die Geschädigten zumeist ihren Geldbeutel in der Hand, was die Diebe durch Verringern des Abstandes dazu nutzen, in einem unbeobachteten Moment Bargeld aus den Geldbörsen zu stehlen. Der Diebstahl wird in der Regel erst später bemerkt.

  

Sollten Sie Opfer eines solchen Diebstahls geworden sein oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, zögern Sie nicht, mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter Tel. 0911/2112-3333 Kontakt aufzunehmen oder den Notruf der Polizei unter 110 zu nutzen.

 

Die Polizei hält am 26.9.2012 um 18.30 Uhr einen entsprechenden Vortrag im Seepark Mögeldorf. S. Veranstaltungskalender

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Openair-Konzert der Goodnews Gospelsingers & Band

 

Termin: 30.06.2012                       Ort: neben der Auferstehungskirche in

Beginn: 19:30                                      Zabo, Julius-Schieder-Platz 2

                                                            (bei Regen: in der Kirche)

 

Imbiss und Getränke stehen bereit. Eintritt frei, Spenden erbeten.

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Besuch bei der N-Ergie

 

am 20. September 2012, 16.45 Uhr (Ende 20.00 Uhr)

 

Nürnberg-Sandreuth, Treffpunkt Parkplatz Volkmannstraße (Wer zu spät kommt, kann leider nicht nachträglich eingelassen werden!)

 

Erneuerbare Energien und Energiepreise, das sind nur einige der Themen, die derzeit viele Menschen bewegen. Die N-Ergie möchte gerne mit Ihnen ins Geprsäch kommen und nimmt sich Zeit für Ihre Fragen, Wünsche und Anliegen. In einem Kurzvortrag erfahren Sie mehr über die Herausforderungen und die Zukunft der Energiebranche. Im Herzen Nürnbergs erzeugt die N-Ergie Strom und Fernwärme. Sie können die moderne Gas- und Dampfturbinenanlage bzw. das Biomasse-Heizkraftwerk besichtigen. Von hier aus werden jährlich rund 940 kWh Strom und rund 1.200 Millionen kWh Fernwärme bereitgestellt. Gewonnen wird die Energie aus Erdgas und naturbelassenen Holzhackschnitzeln der regionalen Fortwirtschaft.

 

 

Anmeldung erforderlich

(s. Veranstaltungskalender)

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Ausbau der Ostendstraße zwischen Cheruskerstraße und Lechnerstraße

 

Fortsetzung aus Heft 2/12

 

hier: Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom 23.07.2009

Antrag der CSU-Stadtratsfraktion vom 27.08.2009

 

(2) Lösungsvorschlag I: Gleisüberfahrt in Höhe Tor 4

 

Eine Zu- und Ausfahrt für die Firma sollte auf deren Wunsch vor Tor 4 angeordnet werden. Die Verwaltung hat viele theoretisch in Frage kommenden Möglichkeiten an dieser Stelle in Abstimmung mit der VAG und der Regierung von Mittelfranken als technische

Aufsichtsbehörde geprüft:

  • Überfahrt ohne technische Sicherung Ablehnung durch TAB, Unfallgefahr durch "spontane“ Abbieger oder Wender

  • Überfahrt mit Schranken neben dem Bahnkörper.
    Lt. TAB wäre trotzdem eine Signalisierung notwendig zur Sicherung des übrigen Verkehrs

  • Überfahrt mit Beschilderung ausschließich für die anliegende Firma.  Illegale Nutzung nicht auszuschließen.
    ==> Unfallgefahr ==> LSA erforderlich

  • Überfahrt nur für das Ausfahren aus der Firma. Die Überfahrt für Lastzüge wird an der Südkante des Bahnkörpers 7,0m und an der Nordkante 9,5m breit, damit kann nicht verhindert werden, dass alle anderen Fahrbeziehungen genutzt werden

    ==> Kein Unterschied zum Vollanschluss
  • Überfahrt nur für das Einfahren zur Firma. Analog "nur Ausfahrt“ kein Unterschied  zum Vollanschluss

Ergebnis der Prüfung ist, dass die Überfahrt in Höhe Tor 4 aus Sicherheitsgründen nur als Vollknoten mit Signalisierung möglich wäre. Es gibt keine niedrigschwellige Teillösung.

 

Eine andere „kleinere“ Lösung, auch als „Privatzufahrt“ beschildert, wäre nicht genehmigungsfähig und würde das anzustrebende Maß für die Verkehrssicherheit nicht erfüllen.

 

Der Vollknoten hätte massive negative Folgen für die Leistungsfähigkeit und erhebliche Einschränkungen für die Koordinierbarkeit der LSA. Für jedes zur Firma einfahrende Fahrzeug müsste die Straßenbahn in beiden Richtungen, der Kfz-Verkehr stadtauswärts und der Fußgänger angehalten werden; für jedes von der Firma ausfahrende Fahrzeug zusätzlich der stadteinwärtige Verkehr. Der nutzbare Stauraum von 3 Spuren im Zulauf auf den Knoten Cheruskerstraße würde sich auf den Abstand Einfahrt – LSA-Haltlinie verkürzen und nur noch ca. 90 Meter betragen. Damit könnten hier die geplanten Grünzeiten nicht effektiv genutzt werden, weil nicht genügend Fahrzeuge während der Grünzeit nachfließen können.

 

Bedingt durch die nötige Fahrbahnbreite könnte baulich nicht verhindert werden, dass auch andere von stadtauswärts kommende Fahrzeuge, die Ziele auf der Südseite der Ostendstraße ansteuern wollen, diese Überfahrt zum Wenden nutzen werden.

 

Der ermittelte Maximalbedarf ("worst case“ = alle heutigen Linksabbieger im Abschnitt

zwischen Breitengraserstraße und Cheruskerstraße treten als Wender auf) ist in folgender Grafik für die Spitzenstunde dargestellt: Damit würde die Nachfrage nach Grünzeit für die Überfahrt so hoch sein, dass die o.g. Beeinträchtigungen in jedem Signalplanumlauf (alle 75s oder 100s) auftreten würden.

 

Weiter ist zu bedenken, dass für eine signalisierte Überfahrt Platzbedarf für Signalstandorte auf der Mittelinsel entsteht, so dass die Gesamtbreite der Ostendstraße in diesem Bereich größer wird. Dieser könnte nur zu Lasten der Parkplätze und der Baumreihe zur Verfügung gestellt werden. Das Problem verschärft sich, wenn sich die Notwendigkeit ergeben sollte, im Bereich der Überfahrt für die Fußgänger eine gesicherte Querung einzurichten.

 

Negativbeispiel dazu ist die Dianastraße Höhe Parkhaus Kaufland, wo ungesichertes Queren der Fußgänger im Schatten der Parkhausausfahrt zu Gefährdungen führt.

 

Die Planung sieht vor, dass Fahrzeuge, die von der Ostendstraße auf die jeweils gegenüber des Gleiskörpers liegende Seite fahren wollen, an den Enden des Gleiskörpers wenden. Diese naheliegenden Wendemöglichkeiten sind lediglich für Lastzüge fahrgeometrisch nicht nutzbar.

 

Dieser planerische Anspruch resultiert aus den erhöhten Sicherheits- und Komfortansprüchen für den Straßenbahnbetrieb. Der Gleiskörper dient zur Beschleunigung und Erhöhung der Fahrplantreue für die Straßenbahn. Dies muss sich nach Rücksprache mit der TAB (technische Aufsichtsbehörde der Regierung von Mittelfranken) auch in der baulichen Ausführung (Hochbord, keine unsignalisierten Überfahrten) niederschlagen. Die Anlage des Bahnkörpers wirkt sich auch auf die Flüssigkeit des Kraftfahrzeugverkehrs positiv aus. Unfälle zwischen Kraftfahrzeugen und Straßenbahn werden völlig vermieden.

 

Ein besonderes Problem stellt der aus allen Richtungen hochbelastete Knoten Ostendstraße/Cheruskerstraße dar, an dem zudem zu verschiedenen Tageszeiten sehr unterschiedliche und starke Abbiegeströme auftreten. Planerisches Ziel ist es, die Relation Östliche Ostendstraße  Ring Richtung Norden und Süden in ihrer Leistungsfähigkeit zu stärken, um ein Angebot vorzuhalten, mit dem sowohl der Ost Süd-„Schleichweg“verkehr durch Zabo als auch der Radialverkehr Ostendstraße – Bereich Dürrenhof – Hbf. entlastet werden kann. Dazu erhält die Ostendstraße im Zulauf Richtung Westen auf den Ring zusätzlich zur Geradeaus-/ Rechts- und reinen Geradeaus-Spur eine ca. 175 Meter lange Linksabbiegespur, zu der auf den letzten 30 Metern eine zweite Linksabbiegespur hinzukommt. Da in dieser Zufahrt die Fahrtrichtungen Geradeaus/Rechts und Links zu verschiedenen Zeiten Grün erhalten sollen, müssen die Spuren so lang sein, dass zurückstauende Fahrzeuge den Abfluss bei Grün für die jeweils andere Fahrtrichtung nicht verhindern.

 

Der Verkehr zum/vom Tor 4 müsste – wie alle anderen Anlieger der Ostendstraße – die Wendemöglichkeiten an den jeweiligen Enden des Gleiskörpers nutzen. Ein besonderes Problem stellt sich für große Lastzüge dar, die diese Wendemöglichkeiten nicht nutzen können. Die Verwaltung hat deshalb eine detaillierte Verkehrszählung durchgeführt.

 

 

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Familienmitgliedschaft beim Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V.

 Die Mitgliederversammlung im April 2012 hat beschlossen, dass eine Familienmitgliedschaft mit einem Mindestbeitrag von EUR 20,00 im Jahr neu eingeführt wird. Damit eröffnet sich für viele interessierte Mitglieder und Neumitglieder die Möglichkeit, dass deren minderjährige Kinder gegen einen ganz geringen Obolus dem Verein beitreten und damit die Arbeiten und Aktivitäten für Mögeldorf mit unterstützen. Unser Verein wird größer und jünger. Über Ihre Unterstützung freuen wir uns sehr.

 

Die ersten Familienmitglieder haben bereits in unseren Verein gefunden: Emily (4) und Laura (2) Wölfel sind nach ihren Eltern Julia und Stefan Wölfel, die schon länger Mitglieder sind, dem Verein beigetreten (Bild).

 

Nutzen auch Sie die neue Gelegenheit. Sie selbst und Ihre Kinder sind uns als Mitglieder herzlich willkommen. Sie stärken damit Mögeldorf, unsere Arbeit für Mögeldorf, und wir freuen uns wenn wir Sie in Kürze auch bei der Kirchweih, beim Schlossfest, beim Weihnachtsmarkt und anderen Veranstaltungen sehen - alles Veranstaltungen, die mit Ihren Beiträgen erst stattfinden können. Nutzen Sie die Beitrittserklärung in diesem Heft.

Kurt Körner

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HerzRasen II am 21. Juli 2012 – Fußball-Benefizturnier und Familien-Sommerfest

 

  

Am Samstag, dem 21.07.2012, findet zum zweiten Mal das Fußball-Benefizturnier „HerzRasen“ statt. Alle Einnahmen gehen an den Verein „Lachen helfen“, der Kinder in Kriegs- und Krisengebieten unterstützt. Parallel zu „HerzRasen“ findet auch die „Fun-Olympiade“, das beliebte Sommerfest des Vereins, statt. Das abwechslungsreiche Angebot von 10-18 Uhr mit Shows, Kinderbetreuung, Live-Musik u.v.a.m. richtet sich insbesondere an Familien.

 

Das Fußball-Benefizturnier „HerzRasen“ und das Familien-Sommerfest der SPVGG Mögeldorf 2000 findet zum zweiten Mal am Samstag, dem 21.07.2012, von 10-18 Uhr statt. Der Tag klingt am Abend mit der „Players-Night“ mit Live-Musik in unserer neuen Vereinsgastronomie für alle Sportler, Helfer und Freunde aus.

HerzRasen“ besteht aus vier Kinder- und Jugend-Fußballturnieren (G-, F-, E- und C-Jugend) von 10-12.30 Uhr und einem Erwachsenenturnier für Vereins- und Schulhausmannschaften (ab 16 Jahren) sowie einem Spaß-Cup für Privatmannschaften von 13.30-16.30 Uhr. Für die Kindermannschaften beträgt die Startgebühr pro Mannschaft 30 C; für Erwachsene 50 C. Die komplette Startgebühr (Anmeldeformular auf www.spvgg-moegeldorf.de unter „News“) und der Reinerlös aus dem Verkauf von Getränken und Speisen sowie die Einnahmen aus der Tombola gehen an den Verein „Lachen helfen“, der Kinder in Kriegs- und Krisengebieten unterstützt.

 

Neben Live-Musik der Nürnberger Band „M*Bates“ und kulinarischen Köstlichkeiten gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm. Bei der sogenannten „Blaulicht-Show“ der Rettungskräfte kann man einen Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuz unter die Lupe nehmen oder in einem echten Polizei-Hubschrauber per Simulator über Mögeldorf abheben. Bei der Bergrettung kann man mal echt „abhängen“ – die Bundeswehr und der Zoll sind ebenfalls mit Info-Ständen dabei. Last but not least unterhält ein Zauberer die Kleinsten und eine Hüpfburg gibt es natürlich auch – und bei der Tombola ist wieder viel zu gewinnen.

 

  

Alle Beteiligten wünschen sich jetzt nur noch herrliches Wetter an diesem Samstag, damit die Menschen aus Nürnbergs Osten viel Freude beim „HerzRasen“-Familientag haben und sich der Verein „Lachen helfen“ über eine ordentliche Spende für Kinder in Kriegsgebieten freuen kann.

 

Jürgen Prommersberger

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PFARRER  IN  MÖGELDORF

 

Diese Aufzeichnung aller Pfarrer befindet sich gleich rechts neben dem Hauptportal.

Sie wurde in den letzten Jahren erneuert.

 

Über die Pfarrer in Mögeldorf zwischen 1528–1755 berichtet der Pfarrer und Landeshistoriker Andreas Würfel, Offenhausen (1718-1769) in seiner „Diptycha Eclesiarum in oppidis et pagis Norimbergensibus“ ausführlichst. Eine weitere Aufzählung finden wir von Pfarrer Thiermann aus dem Jahr 1916, der u.a. folgendes auswählt:

 

„Welch eine Fülle von Segen ist bei aller Schwachheit und Fehlsamkeit der Amtsträger vom Pfarrhaus, von denen die hier wohnten, walteten und wirkten, ausgegangen nach dem Worte des Herrn: Wer an mich glaubt, von des Leibe werden Ströme des lebendigen Wassers fließen! Aus der Reihe sei einiger gedacht. Aus alter römisch-katholischer Zeit fehlen hier leider Nachrichten.

 

Zugleich mit dem ersten evangelischen Pfarrer, 1528 vom Magistrat hierher gesetzt, aus altem adeligen Geschlecht in Nürnberg und Neumarkt, Georg Kreuzer, mit dem man nach dem Visitationsbescheid vom gleichen Jahr „als mit einem fleißigen christlichen Prediger konnte zufrieden sein“ zog die erste Pfarrfrau in das Haus. Er starb hier 1547 und gegen ihn bestand nur die eine Klage „dass er nur den Armen und nicht auch den Reichen Trost predigte.“

 

Der achte, Tobias Schlehle starb im September 1585 dahier an der Pest, nachdem auch seine Ehewirtin kurz zuvor an der schrecklichen Seuche gestorben war. Wer diese Aufzeichnung mit Verständnis liest, dem blickt viel aufopfernde Krankenpflege und hingebende Seelsorge entgegen, dem zeugt der kurze Bericht von einer Treue bis an den Tod.

 

Die erste größere Restauration der Kirche hat der neunte, Magister Matt Bodenstein durchgeführt, 1597 in der Kirche vor dem Altar begraben. Der elfte evangelische Pfarrer Leonhard Beierlein war 1595 von Seiten Nürnbergs als „Feld- und Heerprediger“ in Ungarn bestellt worden. Der böhmische Exulant Matthäus Stephani, der zwölfte evangelische Pfarrer hier, durchlebte die Schrecken des 30jährigen Kriegs, fiel nach 24jährigen gutem Dienste beim Rat in Ungnade, kam nach Hersbruck 1652, ließ sich aber in Mögeldorf am Eingang der Kirche begraben, gestorben 1658.

 

Unter Mögeldorfs Pfarrherren gab es auch einige weit gereiste, wie Joh. Christoph Hauer (15), Mich. Dietelmeier (16) und Johann Georg Sörgel, der in Venedig den griechischen Gottesdienst kennen lernte, und einige sehr gelehrte wie Magister Andreas Binder (19.), von österreichischen Exulanten abstammend, der sechsmal zu Altdorf disputierte und zweimal ganz in griechischer Sprache, in Helmstedt sich mit fünf Studenten und drei Professoren in gelehrtem Streite traf und 1702 den „Lorbeerkranz“ erhielt; er hatte von seiner zweiten Gattin 16 Kinder und wurde in der Kirche zu Mögeldorf begraben.

 

Ein besonders gelehrter Herr war auch (26) Dr. Christoph Daniel Merz, der das Gymnasium in Rothenburg besucht und seine zweite Prüfung beim protestantischen Konsistorium in Würzburg gemacht hatte. Er machte sein philosophisches Doktorexamen über das französische Wort „Genie“ und wurde nach 38-jährigem Wirken in Mögeldorf emeritiert, 36 Jahre lang war Johann Albert Spieß hier Pfarrherr, gestorben 1685, unter dem unmittelbar nach dem 30jährigen Krieg, die zweite größere Restauration der Kirche vorgenommen worden ist.  

Zu den pekuniär guten Pfarreien hat die Mögeldorfer nie gezählt. Der 25. der Pfarrer, Georg Leonhard Horn, der sich hier zu Tode geärgert, gesorgt und gegrämt hat, gestorben 1817 im 52. Lebensjahre „in großer Dürftigkeit“, klagt beweglich über die damaligen jämmerlichen Verhältnisse. Es mutet uns eigentümlich an, wenn er eine von der Gemeinde unabhängige Einnahme des Pfarrers als Zukunftsideal bezeichnet.  

Der 27. Pfarrer Bechmann konnte wegen großer Anzahl verwendbarer Kandidaten anfangs keine Anstellung finden, hat vermögend und kinderlos sich durch Armen- und Schulstiftungen für Mögeldorf, Laufamholz und Zerzabelsdhof ein Denkmal gesetzt, gestorben 1883.  

Unter dem wackeren Pfarrer Hermann, gestorben 1893 wurde 1889 der neue Friedhof angelegt. Er hat die erste Geschichte über „Mögeldorf sonst und jetzt“ geschrieben.

 

Pfarrer Lauter endlich hat sich nicht nur um die Erneuerung des Pfarrhauses und der Kirche außerordentlich verdient gemacht. Er hat auch noch den evangelisch-kirchlichen Verein Mögeldorf, die Gemeindediakonie und den Kinderhort ins Leben gerufen.

 

Soweit Pfarrer Thiermann (1911-1923) Wer schreibt die Pfarrergeschichte des 20. Jahrhunderts weiter ?

Es müsste bald sein. Die Hundertjährigen werden weniger

Vielleicht bis zum 600. Kirchenjubiläum 2016?   

                                     F.Schaller

 

Überschrift der Pfarrertafel, die jetzt auch noch um die zweiten Pfarrer erweitert wurde  (Westsprengel).

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Aus der Presse:

  

Die höchste Zahl an Zuwanderern seit 15 Jahren gab es mit + 177.275 in 2011 (Quelle: Statistisches Bundesamt)

 

Neue EU-Mitgliedsländer 2004 (+ 79.275), darunter

            Polen                    + 49.046

            Ungarn                 + 13.868

 

Neue EU-Mitgliedsländer2007 (+ 51.706), darunter

            Rumänien            + 32.686

            Bulgarien              + 19.020

 

Von der Euro-Krise betroffene Länder (+ 16.726); darunter

            Griechenland        + 6.999

            Spanien                + 4.792

            Italien                  + 2.613

            Portugal               + 2.322

 

Nicht-EU-Staaten, ( +21.415), darunter

            Türkei                   ./.22.319

            USA                      + 3.911

            Kroatien               + 2.815

            Bosnien                + 1.086

            Afghanistan          + 5.258

            China                    + 5.104

 

Roland Preuß kommentiert dieses Ergebnis in der Süddeutschen Zeitung vom 5./6.4.2012 wie folgt: „Bemerkenswert ist allerdings, dass sich gerade der Zuzug aus den südlichen EU-Staaten, die am tiefsten in der Krise stecken, in engen Grenzen hielt. Die deutschen Behörden zählten gerade einmal 7000 Griechen mehr als noch 2010, aus den anderen überschuldeten Staaten kamen noch weniger Einwanderer. Aus den jüngsten EU-Beitrittsstaaten Rumänien und Bulgarien zieht es dagegen immer mehr Menschen nach Deutschland, obwohl für sie weiterhin Beschränkungen auf dem Arbeitsmarkt gelten. Viele von ihnen sind Roma, die in den beiden Ländern diskriminiert werden und abwandern, um Armut und Arbeitslosigkeit zu entkommen.“

 

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Aus der Jahreshauptversammlung des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf e.V.

 

Am Mittwoch, den 25.4.2012 fand die jährliche Jahreshauptversammlung des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf e.V. im Seepark Mögeldorf statt, wofür ich Frau Goercke herzlichen Dank sage.

 

Die Jahreshauptversammlung begann mit einem Vortrag von Herrn vom Busch zum Thema: Das Altern positiv gestalten – Chancen nutzen statt Trübsal blasen. Herr vom Busch unterhielt die Anwesenden mit einem anregenden, launigen Vortrag in lockerer Runde. Der Vortrag stieß bei den Anwesenden auf große Zustimmung.

 

Nach dem Bericht über das Vereinsjahr diskutierte die Mitgliederversammlung über die Einführung einer Familienmitgliedschaft. Nach lebhafter Diskussion beschloß die Versammlung die Einführung einer Familienmitgliedschaft zum Preis von 20 Euro.

 

Nach dem Bericht des Schatzmeisters und der Kassenprüfer wurde der Vorstand entlastet.

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Für Geschichtsinteressierte

 

Für Geschichtsinteressierte sei an dieser Stelle auf zwei Jubiläen hingewiesen, die durch interessante Ausstellungen im Sommerhalbjahr Ihre Reiselust wecken könnten:

 

  • 300 Jahre Friedrich der Große in Potsdam

  • 800 Jahre Fürstentum Anhalt

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Bücherflohmarkt in St. Karl

  

Zum zweiten Mal findet in St. Karl Borromäus ein großer Bücherflohmarkt statt. In unserem Pfarrsaal (Ostendstraße 172) haben Sie am Samstag, 16. Juni von 14.00 - 18.00 Uhr die Möglichkeit, sich für wenig Geld mit neuer Lektüre für den bevorstehenden Urlaub einzudecken. Oder Sie stöbern in unserem reichhaltigen Angebot nach Kinderbüchern, farbenfrohen Bildbänden, Kriminalromanen, Lachund Sachgeschichten, Büchern mit religiösen Inhalten und vielem mehr. Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee, einem selbstgebackenen Stück Kuchen kann man sich in Ruhe schon mal einlesen. Eine kleine Spielecke sorgt für kurzweilige Unterhaltung der kleinen Besucher.  

 

Die Bücher wurden von vielen Gemeindemitgliedern gespendet (Herzlichen Dank dafür!) und der Erlös von Bücher-, Kaffee- und Kuchenverkauf fließt in die Kinder- und Jugendarbeit der Pfarrei.

Auf Ihren Besuch freut sich das Orga-Team des Bücherflohmarktes.

 

Conny Fischer

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Landesausstellung Bayern und Österreich

  

Am 27.4.2012 eröffnete die bayerisch-oberösterreichische Landesausstellung 2012 „Verbündet – Verfeindet – Verschwägert. Bayern und Österreich“. Die Ausstellung befindet sich an drei Orten, nämlich in Burghausen, in Ranshofen und in Mattighofen. Die Orte können mit dem Auto in nur 20 Minuten erreicht werden. In Burghausen wird der Schwerpunkt Mittelalter gesetzt unter dem Titel: Als Österreich noch bei Bayern war. In Ranshofen wird die Barockzeit dargestellt. Die Barockzeit ist ein verbindendes Element, obwohl Bayern und Österreich damals schon getrennt waren. Die Gegenreformation, die katholische Lebensfreude, der Hang zum Theatralischen und zu den Prachtbauten: Das verbindet Bayern und Österreich. Im späten 17. Jahrhundert und besonders dann im 18. Jahrhundert folgte eine Periode der Auseinandersetzungen. Dies wird thematisch in Mattighofen dargestellt. Im 18. Jahrhundert ist Österreich eine Weltmacht, die sich in dieser Zeit gerne auch noch Bayern einverleibt hätte. Auf diese drei Schwerpunktthemen beschränkt sich die Ausstellung. Das 19. und 20. Jahrhundert werden ausgespart, weil diese beiden Jahrhunderte noch einmal Gegenstand einer gesonderten Landesausstellung werden sollen.

Vom 6. bis 8. Juli 2012 findet in Burghausen das historische Burgfest statt. Die Burghausener werfen sich in ihre historischen Gewänder. Für Kinder ist sicherlich die Kombination aus Burgfest und Landesausstellung besonders attraktiv.           

    

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