Archiv - Aktuelle Themen Oktober 2011
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mit folgenden Themen - Oktober 2011


	
Mögeldorf Aktuell
 
  1. Bewegung bezüglich der Barrierefreiheit des S-Bahnhofs Nürnberg-Ostring
  2. Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens Nr. 4607 ....
  3. Satzungsbeschluß über eine Veränderungssperre Nr. 71 ...

Andere Themen

 
Liebe Leserinnen und leser .....

  

die Schule ist wieder voll in Fahrt, das zeigt, wir nähern uns wieder mit Sieben-Meilen-Stiefeln dem Jahresende. Anfang Juli hatten wir wieder unser gelungenes Schlossfest 2011, bei kalten Temperaturen, aber heißen Rhythmen gab es bis zum Schluss guten Besuch. Das Schlößlafest der Musikschule und das Schulfest der Billrothschule schlossen sich im Juli an.

 

Weit über Mögeldorf hinaus war natürlich die Eröffnung am 30.7.2011 für die Besucher der Lagune und des Manatihauses das Ereignis in Mögeldorf. Die fremden Eindrücke der Amazonaslandschaft im Manatihaus sind für die Besucher sehr beeindruckend, der Schweiß tropft den Besuchern von der Stirn, aber farbenfreudige Pflanzen, Schmetterlinge und Blattschneideamei-sen entschädigen für die drückend schwüle Luft. Interessanterweise findet man die Manatis eigentlich nie im flachen Kanal, sondern immer in der Tiefwasserzone. Überraschend groß sind auch die lateinamerikanischen Fische, gut dass es die vegetarische Variante ist, die es zu besichtigen gibt. Wünschen wir dem Tiergarten Nürnberg mit den neuen Attraktionen viel Erfolg.

    

Ihr Wolfgang Köhler

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Lagune und Manatihaus sind eröffnet

 

Seit dem 30.7.2011 sind die Lagune und das Manatihaus für das Publikum geöffnet. Die feierliche Eröffnung fand bei sengender Hitze schon am 28.7.2011 statt.

 

GrundsteinDem Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. öffneten sich bereits vorab am 9. Juli die Pforten der neuen Einrichtung. Einer sehr großen interessierten Besucherschar von gut 60 Teilnehmern erklärte der Tiergartendirektor Dr. Encke alle Raffinessen der neuen Einrichtung. Auch ein Blick in das Innenleben der Technik wurde den Interessierten gewährt. Es ist beeindruckend, in welchem Umfang unterhalb der „sichtbaren“ Welt die technischen Einrichtungen für die Funktionsfähigkeit der Lagune und des Manatihauses ausgebaut sind. Schon die Technik allein lässt einen aus dem Staunen kaum herauskommen. Mit anderen Worten: Ein Besuch lohnt sich.


Foto: Tiergarten Nürnberg

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Impressionen Tiergarten von Gerd Schieder




                                                                                                                                     Fotos: Hr. Schieder

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„Ich war immer ein Optimist!“ 

 
Unser Mitglied
Dr. Ernst Zeder
feierte seinen
100. Geburtstag.

 

Als er am 4. August 1911 in Steinbühl geboren wurde, ließ sein Onkel einen Böller los. Hurra, ein Stammhalter! Aus ihm wurde zwar nicht der Nachfolger im elterlichen Färbereibetrieb, wohl aber der bekannte und beliebte Kinderarzt Dr. Ernst Zeder, der 40 Jahre in der Südstadt seine Praxis betrieb, die seit 1989 von Tochter und Schwiegersohn weitergeführt wird.

 

Nach dem Abitur am damaligen Realgymnasium zog es Ernst Zeder zum Medizinstudium nach Erlangen und an andere Universitäten. Sein eigentliches Ziel war es Chirurg zu werden. Weil er nicht in der Partei war, hatte er am Klinikum Nürnberg keine Chance. So war er froh, an der Kinderklinik Dortmund eine Stelle zu finden. In Münster promovierte er. Da brach der Krieg aus. Er wurde sofort einberufen und kam zu den Gebirgsjägern. Als Arzt war er für die Erstversorgung der Verwundeten an vielen Kriegsschauplätzen: Polen, Frankreich, Kreta, Russland, Italien. Noch erhaltene Skizzen und Aquarelle der vielfältigen Landschaften zeugen von seiner zeichnerischen Begabung. Heute gestaltet er nur noch Torten künstlerisch. Von seiner vor 12 Jahren verstorbenen Frau lernte er Tortenbacken. Die werden mit Figuren, Blumen, Schrift und Ranken verziert – noch heute! Mit dem Kochen hat er sich nie befasst. Seine im gleichen Haus wohnende Tochter sorgt für ihn. Seit 40 Jahren kommt Frau Meyer einmal pro Woche und macht seine Wohnung sauber. Was sie an Pril, Vim und anderen Putzmitteln braucht, das besorgt Dr. Zeder selbst im Marktkauf. Das ist ein wenig schwieriger für ihn geworden. Seit Anfang dieses Jahres hat er sein Auto abgemeldet. Seine Augen sind schlechter geworden. Trotzdem ist er noch mobil. Seine Einkäufe und Besorgungen in Mögeldorf erledigt er meist zu Fuß. Dazu hat er sich einen kleinen Rucksack zugelegt.
 

Mit Mögeldorf ist Dr. Zeder seit seiner Kindheit verbunden. Die beste Freundin seiner Mutter wohnte oben auf dem Schmausenbuck im Wasserwerk. Das Gelände dort war ein wunderbarer Spielplatz für Kinder. Dazu hatte die Familie Zeder ein Pachtgrundstück in der Hersbrucker Straße, einen ausgedehnten  Gemüsegarten. Als die Stadt Nürnberg die Grundstücke dort verkaufte, hatte Dr. Zeder ein Vorkaufsrecht. Er heiratete 1956, und baute ein Jahr später mit dem Architekt Dunkel sein Haus, das erste in der Hersbrucker Straße. Damals war hinter dem Haus noch der Fußballplatz von Morgenrot und auf der Grundstücksgrenze floss ein Bächlein, das heute verrohrt ist – ein Paradies zunächst für die Neffen, dann für seine zwei Kinder.

Beim 100. Geburtstag war im Garten ein Festzelt aufgebaut. Etwa 100 Gäste fanden sich ein. die den Jubilar mit vielen Darbietungen erfreuten. Die Familie gab Szenen aus dem Familienleben zum Besten und die Enkel-Band spielte groß auf. Als Überraschungsgast erschien Marlies Eckert, Dr. Zeders erste Patientin. Sie überreichte Fotos von der kleinen Marlies in der jungen Zeder-Praxis. In einer weiteren Fotosammlung einer langjährigen Praxishelferin verewigten sich andere Patienten für ihren „liebsten Kinderarzt.“ Heute noch kommen im Kaufmarkt ehemalige Patienten auf ihn zu. Im Gegensatz zu den erwachsen gewordenen Kindern hat sich Dr. Zeder gar nicht so sehr verändert.

  

Die Arbeit sah früher für einen Kinderarzt völlig anders aus. Damals waren viele Hausbesuche zu machen. Die Eltern hatten ja meist weder Telefon noch Auto. Es gab Besuche in der Nacht, auch an Weihnachten.

Ob sich manche an den berühmten Zederschen Elefanten erinnern? Unzählige Male hat er ihn gezeichnet, wenn Kinder ängstlich waren. „Ich zeige dir, wie man einen Elefanten malt“ und manchmal hat er den Kindern auch die Hand geführt.

 

So wie abgebildet zeichnet er ihn heute noch mit lockerer Hand.
 

In der Rede, die er an seinem 100. Geburtstag hielt sagte er:

„Ich war immer ein Optimist und habe unglaublich Glück gehabt. Ich habe an das Gute im Menschen geglaubt, dass die meisten ihre Sache gut machen wollen und dass das Schlechte seltener aus Bosheit, sondern meist aus Dummheit geschieht.“

                                                                                  Elfriede Schaller

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Aus den drei Chroniken des Geschichtsvereins Mögeldorf von 1883 - 1901


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Bewegung bezüglich der Barrierefreiheit des S-Bahnhofs Nürnberg-Ostring

  
In vielen Bürgerversammlungen hat der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. darauf hingewiesen, dass weder am Bahnhof Mögeldorf noch an der S-Bahn-Haltestelle Ostring ein Aufzug vorhanden ist. Nun kommt offensichtlich Bewegung in die Sache. 
 
Die Verwaltung hat im Verkehrsausschuß am 7.7.2011 berichtet, dass die Nachrüstung eines Aufzugs am S-Bahnhof Ostring wichtig sei, „weil aufgrund der ungünstigen örtlichen Situation in Mögeldorf am dortigen S-Bahnhof der Einbau eines Aufzugs nicht oder nur mit immensem Aufwand möglich ist, und der benachbarte S-Bahnhof Ostring die einzige Alternative ist, insbesondere für den Umstieg auf die Tramlinie 5 (Tiergarten) und den Bus darstellt. Die in Mögeldorf vorhandene Rampe macht den S-Bahnhof zwar behindertenfreundlich. Sie ist aufgrund ihrer Führung zum Kiebitzweg jedoch als Umstieg zu Tram und Bus nicht zu gebrauchen. Der Umweg für Fußgänger beträgt ca. 600 m. 
  
Der S-Bahnhof Ostring hat zwei Zugänge auf der Ost- und Westseite der Cheruskerstraße vom Gehweg zum Bahnsteig mittels Festtreppe. Die Nachrüstung des Aufzugs ist auf der Westseite des Rings geplant. Dies ist gut so, weil sich dort eine große Verwaltung und die Straßenbahnhaltestelle befinden. Dazu muß die vorhandene Festtreppe mit großem Aufwand versetzt und der Aufzug eingebaut werden. 
 
Die Verwaltung hat am 26.05.2009 und 27.04.2011 an das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie geschrieben. Der letzte Stand gemäß beiliegendem Schreiben ist, dass das Ministerium als Besteller dabei ist, eine Planungsvereinbarung mit der DB abzuschließen, um eine Aussage über die Kosten der Nachrüstung zu erhalten. Die Verwaltung wird die Entwicklung aufmerksam verfolgen.“

 

 Eine zeitliche Einschätzung der Realisierung kann derzeit nicht vorgenommen werden.

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Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens Nr. 4607 ....
Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens Nr. 4607 „südliche Laufamholzstraße“ am 30.6.2011 im Stadtplanungsausschuß beschlossen

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Satzungsbeschluß über eine Veränderungssperre Nr. 71
Satzungsbeschluß über eine Veränderungssperre Nr. 71 für das Gebiet der Grundstücke Fl.-Nrn. 395/5 und 395/6 jeweils Gemarkung Mögeldorf, nördlich der Schönseer Straße

Sachverhalt (kurz):

Der Stadtplanungsausschuss hat in gleicher Sitzung, die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 4607 für das Gebiet südlich der Laufamholzstraße, westlich der Eslarner Straße, nördlich der Bahnlinie Nürnberg Hbf – Irrenlohe bis einschließlich der Flurstücke Nr. 414 und 414/6, Gmkg. Mögeldorf, (Südlich Laufamholzstraße) beschlossen. Ziel des Bebauungsplanverfahrens ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine geordnete städtebauliche Entwicklung zu schaffen. Ziele der städtebaulichen Planung sind vor allem die geordnete Weiterentwicklung des Gewerbegebietes und der generelle Reglungsbedarf hinsichtlich der Steuerung von großflächigem Einzelhandel und dem Ausschluss von Vergnügungsstätten.

 

Für die Grundstücke Fl.-Nrn. 395/5 und 395/6 jeweils Gmkg. Mögeldorf, nördlich der Schönseer Straße, wurde am 27.04.2011 ein Bauantrag zur Erweiterung und Nutzungsänderung zum Systemrestaurant und 2 Spielstätten gestellt.

 

Der o.g. Antrag widerspricht der Zielsetzung des eingeleiteten Bebauungsplanverfahrens und würde die Durchführung der Planung erheblich erschweren. Nachdem für die Beurteilung des Antrages die entsprechende Planreife bzw. Rechtsverbindlichkeit des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes Nr. 4607 noch nicht gegeben ist und bis zum Ablauf der Zurückstellungsfrist nicht herbeigeführt werden kann, wird zur Sicherung der Bauleitplanung der Erlass der Veränderungssperre Nr. 71 erforderlich.

 

Die Veränderungssperre kann nur auf die Dauer von zwei Jahren in Kraft gesetzt werden. Auf die Zweijahresfrist ist gemäß § 17 Abs. 1 Satz 2 BauGB der Zeitraum der Zurückstellung anzurechnen. Die Gemeinde kann die Geltungsdauer um ein Jahr und wenn besondere Umstände es erfordern, nochmals um ein Jahr verlängern (§ 17 Abs. 1 und 2 BauGB).

 

Nach der Beschlussfassung durch den Stadtplanungsausschuss wird die Satzung im Amtsblatt ortsüblich bekanntgemacht (§ 16 Abs. 2 BauGB).

Grenze des räumlichen Geltungsbereichs Stadtplanungsamt Nürnberg Stadtteilplanung/verbindliche Bauleitplanung

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Einmal Mögeldorfer – immer Mögeldorfer

 

Autohaus Karl Stippler 60 Jahre Mitglied in unserem Verein
 

  
Zusammen mit seinem Bruder Fritz war Karl Stippler unter den Gründungsmitgliedern unseres Vereins, der sich 1951 als Nachfolger des alten Geschichtsvereins neu bildete.

 

Als angesehene Mögeldorfer Bürger hielten sie es für selbstverständlich, dem Verein beizutreten, der sich um die Geschichte und die Belange Mögeldorfs kümmern wollte. Die Stipplers besaßen den Trautnershof, einen Bauernhof, den die Familie Trautner seit 1879 betrieb. Der Trautnershof stand in der Mögeldorfer Hauptstraße gegenüber der heutigen Strauß-Apotheke, auf dem Gelände des jetzigen Frankenwein-Zentrums. Als Elisabeth Trautner den Johann Stippler heiratete, kam ein tüchtiger Handwerker, ein Wagner, in die Familie. Neben seiner Milchwirtschaft belieferte er Bauern und Industriebetriebe mit Transportgeräten. Im Jahr 1934 geschieht im damals noch bäuerlichen Mögeldorf etwas Revolutionäres: Johann Stippler eröffnet 1934 die erste Tankstelle im Stadtteil. Die Familie Stippler hat inzwischen fünf Kinder. Karl, das Jüngste ist 1920 geboren. Auch er erlernt die Wagnerei, muss in den Krieg ziehen, kehrt bereits 1945 aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft zurück. Er findet sein Elternhaus, den Trautnershof völlig zerstört. Er war den Kämpfen zwischen der dort einquartierten SS und den Amerikanern zum Opfer gefallen. Der Trautnershof wird nicht mehr aufgebaut. Die Familie Stippler wohnt in einer Baracke. Die Wagnerei und die Tankstelle ernähren die Familie. Nach dem Tod von Johann Stippler 1950 übernimmt Karl die Tankstelle. Er kauft anliegende Grundstücke, erweitert 1953 die Tankstelle um eine kleine Werkstatt. 1962 schließt er mit Daimler-Benz einen Werkstattvertrag mit der Verpflichtung, innerhalb von fünf Jahren entsprechend der Marke Mercedes größer zu bauen. Das ist in der Mögeldorfer Hauptstraße nicht möglich, zumal wegen des Ausbaus der Ostendstraße Firmengelände abgegeben werden muss. 1966 zieht Stippler dann auf die andere Seite der Pegnitz an den Thumenberger Weg.

 

Von dort hat man einen schönen Blick auf den Mögeldorfer Kirchenberg, ein Symbol für die bleibende Verbindung der Familie Stippler zu Mögeldorf. Als Karl Stippler 1999 im Alter von 79 Jahren stirbt, schreibt Klaus Schamberger in der AZ einen Nachruf auf den König Karl, den tiefverwurzelten Mögeldorfer, der zu seiner Zeit in dem Uralt-Viertel zwischen Doktorshof und Strauss-Apotheke der ungekrönte König war.  In seiner Fröhlichkeit und Großzügigkeit war er ein wahrer Lebenskünstler. So ist er auch jenseits der Stadtteilgrenze geblieben, als sich die Firma Stippler zu einem leistungsfähigen Betrieb entwickelt: Werkstatterweiterungen, Waschhalle, eine eigene Flaschnerei, ein moderner Ausstellungsraum. Nach seinem Tod übernimmt der Sohn Konrad den Betrieb und führt ihn erfolgreich weiter. Derzeit sind 28 Mitarbeiter beschäftigt, einschließlich des stets präsenten Chefs Konrad Stippler, Diplomingenieur und Diplom-Wirtschaftsingenieur

Johann, Konrad und Karl Stippler

 

Das Autohaus Stippler ist nicht nur wegen seiner räumlichen Nähe und schnellen Erreichbarkeit bei den Mögeldorfer Mercedesfahrern angesehen. Sie fühlen sich persönlich bestens beraten und ihr gutes Autostück in besten technischen Händen.
 

Die Mitgliedschaft Karl Stipplers ging nach seinem Tod an das Autohaus Karl Stippler. Zum 60. Jubiläum hat nun der Sohn Konrad seine persönliche Mitgliedschaft hinzugefügt.
 

Einmal Mögeldorfer- immer Mögeldorfer!
 

 


 

                                    Elfriede Schaller

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Pfarrer Franz Dittrich am 24. Juli 2011 in den Ruhestand verabschiedet

 
Mit einem feierlichen Festgottesdienst und einem anschließenden Empfang im Pfarrgarten wurde Pfarrer Franz Dittrich nach zwölf arbeitsreichen Jahren in den „Unruhestand“ verabschiedet. Mit ihm verlässt die Pastoralreferentin Melanie Zink nach drei Jahren St. Karl.

 
 

Wir Mögeldorfer werden Pfarrer Franz Dittrich mit seiner stets freundlichen und wohlmeinenden Art in guter Erinnerung behalten. Pfarrer Franz Dittrich hat nahtlos an den ökumenischen Faden angeknüpft, die sein Vorgänger Geistlicher Rat Josef Spörlein gesponnen hat. Er hat die Ökumene auf diesem Fundament weiterentwickelt. Er hinterlässt aber auch sichtbare Zeichen in Form des Wohnungsbauprojekts an der Ostendstraße sowie dem Orgelbauprojekt, das in absehbarer Zeit fertig gestellt werden wird.

 

Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. dankt für die vertrauensvolle und angenehme Zusammenarbeit und dankt herzlich, dass er mit seiner Geschäftsstelle in der Lindnerstraße Unterschlupf finden konnte.

 

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Die Fundgrube

 
 
Ritter St. Georg von der Ortsstrasse aus ( Foto Näher)
 
Göttin mit Jüngling. Im Hintergrund Mögeldorf (Stammbuch des Johann Kaspar von Scheidlin, Seite 160, Süddeutscher Privatbesitz).

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Neues Gehege für Nürnberger Panzernashörner

 
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg hat die ehemalige Elefantenfreianlage für die Panzernashörner umgebaut. Zusätzlich zu ihrer bisherigen Fläche im Dickhäuterhaus und den beiden dort angrenzenden Gehegen erhielten Nürnbergs Nashörner Purana, Ropen und ihre Tochter Seto Paitala durch den Umbau eine weitere Fläche von 3.500 Quadratmetern.

 
Durch dieses dritte absperrbare Gehege kann Nürnbergs jüngstes Panzernashorn, die vor zwei Jahren (27. August 2009) im Tiergarten Nürnberg geborene Seto Paitala, auch dann weiterhin im Tiergarten gehalten werden, wenn Purana wieder neuen Nachwuchs bekommt. Da Purana am 28. März 2011 bereits gedeckt wurde, könnte es im nächsten Sommer soweit sein.

 
Derzeit nutzen Purana zusammen mit ihrer Tochter oder Ropen abwechselnd das neue Gehege. Dieses wurde mit äußerst stabilen Einbauten aus Holz wie auch Bäumen zur Beschäftigung der schweren Tiere ausgestattet.

 
Das Panzernashorn gilt nach der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUNC) als bedroht und unterliegt auch dem Washingtoner Artenschutzabkommen. Neben der Wilderei wird der Bestand der Panzernashörner auch durch aus Südamerika eingeschleppte Pflanzen gefährdet. Dabei handelt es sich um eine eingeführte Mimosenart (Mimosa pudica) und ein Asterngewächs (Mikania migranthia), die eine der wichtigsten Futterpflanzen der Nashörner, das Elefantengras, überwuchern. Damit wird es unerreichbar für die Tiere. Die einzige Möglichkeit diese Pflanzen unter Kontrolle zu halten, ist derzeit das Entfernen der Mimose durch Menschenhand beziehungsweise eine Bekämpfung der Mikania durch Pilze.

 
Tiergarten der Stadt Nürnberg

i.A. Dr. Nicola A. Mögel
Pressesprecherin

 

 

 



Foto: Tiergarten Nürnberg

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Presseecke

 
In der NZ vom 16.8. wurde berichtet, dass rund um den Tiergarten hohes Verkehrsaufkommen festzustellen ist. Am Sonntag war mit 13.400 Gästen der besucherstärkste Tag, wie der stellv. Tiergartendirektor Dr. Mägdefrau verlautbarte. Das Verkehrsplanungsamt wiegelte ab. Die Autofahrer würden sich diszipliniert verhalten. Selbst das Anfangsfieber sei nicht so schlimm, dass ganz Mögeldorf zugeparkt werde. Die Verdrückungen ins Wohngebiet seien hinnehmbar.

Stadtrat Dr. Reindl fordert hingegen Aufklärung. Auf seinen Antrag hin sei ein Maß-nahmepaket geschnürt worden, um die Parksituation zu verbessern.

 
Ein Sommerthema ist auch der Fahrradweg durch die Mögeldorfer Hauptstraße. Am 12.8. wurde berichtet, dass die Ladenbesitzer der Mögeldorfer Hauptstraße über den Schildbürgerstreich erzürnt seien. Unter der Woche führen morgens lediglich drei Papas mit ihren Kindern, wird Ines Winger vom Cafe-Treff zitiert. An guten Tagen seien es höchsten 30 Personen, die den Weg nutzen würden. Frau D ´Agostino-Kastner bedauert, dass ihre Unterschriftenaktion mit 800 Unterschriften erfolglos gewesen sei. Immer schon habe sie das Gefühl gehabt, dass der Fahrradweg sowieso schon beschlossene Sache gewesen sei. Die Kundschaft nehme nach bereits einem Monat deutlich ab. Das alles spielt für das Verkehrsplanungsamt keine Rolle. Der nunmehrige Fahrradweg sei sicher.

  

Unterstützung erhalten die Ladenbesitzer in der NZ vom 16.8. durch Leserbriefe, die die Umsatzeinbrüche bedauern und die Sicherheit des Weges in Frage stellen.

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Musikschulfestla

Die Musikschüler müssen das Jahr über brav geübt haben. Sonnenschein und warme Temperaturen boten einen idealen Rahmen für das Musikschulfestla.

 

 

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Bitte Äste und Sträucher zurückschneiden!!

 
Bedingt durch die wechselhafte Witterung in diesem Sommer wuchern im Moment die Pflanzen längs der Straßen und Gehwege außergewöhnlich stark.

Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) bittet deshalb Grundstücksbesitzer, Bäume, Hecken und Sträucher, die aus ihren Privatgrundstücken herauswachsen, zurückzuschneiden.

Der Luftraum über Fahrbahnen und Parkstreifen muss in einer Höhe von mindestens 4,50 Metern von Bewuchs freigehalten werden. Über Rad- und Gehwegen gilt eine Mindesthöhe von 2,50 Metern. Überhängende Pflanzen können Verkehrszeichen, Straßenlampen oder Straßenbenennungen verdecken und gefährden damit den Verkehr. Gleiches gilt, wenn die Sicht an Eckgrundstücken stark eingeschränkt ist. Tief hängende Äste und Zweige behindern außerdem Fußgänger, insbesondere mit Kinderwägen oder Regenschirmen, und Rollstuhlfahrer. In den Gebieten, in denen die Gehwegreinigung durch den SÖR versehen wird, können überhängende Äste die Reinigung der Gehwege durch die Kleinkehrmaschinen erheblich erschweren.

 
Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum kann die Gefahren nicht beseitigen, weil er in privaten Gärten nicht tätig werden darf. Die Grundstücksbesitzer sind deshalb nach dem Bayerischen Strassen- und Wegegesetz zu diesen Arbeiten verpflichtet. Sollte der Bewuchs nicht entfernt werden, drohen kostenpflichtige Zwangsmaßnahmen. Kommt es zu einem Unfall, muss der Grundstücksbesitzer außerdem mit einem Bußgeld rechnen.

  

Überhängende Bäume und Sträucher auf öffentlichen Straßen und Gehwegen können beim SÖR-Servicetelefon unter Telefon
231 7637 gemeldet werden. Umfassende Informationen zum Thema Straßenreinigung durch den SÖR sowie die einschlägige Gesetzgebung finden Sie unter www.nuernberg.de/internet/soer/strassenreinigung.html.

  

Weitere Tipps rund um den Baum in Privatgärten finden Sie beim Umweltamt unter www.umwelt.nuernberg.de/f_natur.html
 

Herr Schuster von der SÖR betreut die Mögeldorfer Gehwege: „Die Eibe muß gestutzt werden!“

 Damit Kehrmaschinen und auch Kinderwagen tadellos passieren können müssen Gehwege 1.20 m frei von Hecken und Sträucher sein!

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Wöhrder See

  

 

Im Juli lud Umweltminister Dr. Söder alle interessierten Nürnberger zu einer Boots-fahrt über den Wöhrder See ein. Höchstpersönlich erläuterte er die Absichten der Staatsregierung, den See für die Nürnberger zu erhalten und aufzuwerten. Der Nah-erholungswert werde deutlich unterschätzt, was er auf der Bootsfahrt eindrucksvoll belegte. Schon im Herbst geht es los mit den ersten Verbesserungsmaßnahmen. Auch wir Mögeldorfer dürfen uns über den Erhalt und die Verbesserungen am Wöhrder See freuen.

    

 

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Sommerfest Billrothschule

Wieder mit viel Liebe und Engagement vorbereitet war das Sommerfest der Billrothschule. Zur Eröffnung musizierten alle Musikgruppen der Billrothschule. Sogar an die ganz große Kunst trauten sich die jungen Künstler heran: Beethovens 9. Symphonie erklang, natürlich nur in einem kleinen Auszug, aber immerhin.

Aber es wurde auch ein großer Wunsch geäußert:

  

Die Schule sucht einen Spender für einen gebrauchten Flügel: Also aufge-passt: Wer kann einen gebrauchten Flügel der Billrothschule zur Verfügung stellen?

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HerzRasen“ bei Mögeldorf 2000

Nürnberg. Mit einem Fußballturnier unter dem Motto „HerzRasen“ macht der Nürnberger Sportverein „Mögeldorf 2000 e. V.“ auf den Einsatz von Soldatinnen und Soldaten im Ausland aufmerksam. Mitveranstalter ist die evangelische Militärseelsorge Roth. Die Schirmherrschaft hat der frühere Ministerpräsident Günther Beckstein übernommen. Wie der Sprecher des Sportvereins, Jürgen Prommelsbrunner, sagte, sollen alle Einnahmen aus der Veranstaltung dem von Soldaten und Polizisten gegründeten Verein „Lachen helfen“ und dem Sozialwerk der Bundeswehr zugute kommen. Mit dem Verein wollen Soldaten und Polizisten Kindern in Krisengebieten helfen, in denen sie während ihrer Auslandseinsätze waren.

  

  

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Schlossfest Nachlese
   
   
   

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Auf Wiedersehen Königin von St. Karl Borromäus

Am 27. Juni dieses Jahres haben drei Orgelbauer und eine Orgelbauerin der Firma Goll AG unsere Orgel abgebaut und in ihre Einzelteile zerlegt. Da alles nicht nur verschraubt, sondern auch verleimt war, gestaltete sich diese Aktion sehr schwierig. Letztendlich mussten die beiden Außentürme stehen bleiben, weil sie ohne großen Schaden nicht auseinandergenommen werden konnten. Dennoch ist alles wichtige Zubehör mit dem Transport heil in Luzern angekommen.

 

 

Freilich war erheblicher Kraftaufwand erforderlich, um die teilweise sehr schweren Einzelteile, wie etwa die Windladen, aus dem Orgelinneren auszubauen und herauszutragen. Zum Glück konnten sie mit einem eigens installierten Aufzug von der Empore nach unten befördert werden. Teile, die nicht mehr verwendet werden können, wurden, getrennt für Holz und Metall, in Container verbracht und entsorgt. Für die Orgelbauer, die mit einigen einsatzbereiten und tüchtigen Ehrenamtlichen zusammenarbeiteten und die alle höchstes Lob verdienen, war die Arbeit besonders hart, weil sich im Instrument viel Staub und Schmutz angesammelt hatte. Alle Beobachter sind der Meinung, dass die gesamte Mannschaft extrem schwierige Arbeit verrichtet und vorzüglich gearbeitet hat. Besondere Vorsicht war ja nötig, damit die vielen, für die Wiederverwendung bestimmten, wertvollen Teile nicht beschädigt oder gar unbrauchbar werden.

 

 

 

Nun wird das neue Instrument in der Werkstatt zuerst zusammengebaut, fertiggestellt und dann wieder zerlegt, um nach dem Jahreswechsel im Januar in unserer Kirche endlich eine wohltönende, alle Besucher durch ihren Klang erfreuende Orgel zu werden. Dafür wird im Februar das Team der Intonateure alle Pfeifen auf einander abstimmen, damit ein einheitliches Klangbild gewährleistet wird. Alle Mitglieder von St. Karl Borromäus hoffen, dass unsere Königin der Instrumente an Ostern, dem Fest der Auferstehung, in neuem Glanz erstrahlt.

 

 

Vorher bitten wir aber noch alle Gönner unseres Projekts und auch alle, die gute Kirchenmusik zur Ehre Gottes lieben, daran zu denken, dass auch jede Spende, selbst wenn sie nur klein ist, uns dazu hilft, dass die Orgel auch bezahlt werden kann. Wir haben nämlich noch einen stattlichen Betrag auf die Gesamtsumme von mehr als 400 000 C zu erbringen. Gleichzeitig danken wir allen, die bis jetzt schon Herz und Hände geöffnet haben, um uns bei unserem großen Projekt beizustehen.

 

  

Ingrid Limpert, Vorsitzende

des Orgelförderkreises

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Feierliche Eröffnung der Delfinlagune: „Erste Anlage unter freiem Himmel setzt Maßstäbe“ 

  

Nach 35 Monaten Bauzeit wurde am Donnerstag, 28. Juli 2011, die Delfinlagune im Tiergarten der Stadt Nürnberg feierlich eröffnet. Die rund 24 Millionen Euro teure Delfinlagune ergänzt das seit 40 Jahren bestehende Delfinarium des Zoos um eine naturnahe Freianlage, die einem aufgelassenen Sandsteinbruch nachempfunden ist. Neben den ersten Außenbecken für Große Tümmler in Deutschland gehört auch ein Tropenhaus mit Manatis, Seekühen, zu der neuen Anlage. In der Übergangszeit und im Winter können zwei von sechs Außenbecken mit einer Traglufthalle abgedeckt und somit weiter von den Delfinen genutzt werden. Für das Publikum war die Delfinlagune erstmals am Samstag, 30. Juli 2011, zugänglich. An diesem Tag trat auch das vom Stadtrat beschlossene neue Eintrittspreismodell des Tiergartens in Kraft.

 

Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly freute sich über die gelungene Attraktion: „Die Delfinlagune ist eine große Bereicherung für Nürnberg. Mit der ersten Anlage für Delfine unter freiem Himmel setzt die Delfinhaltung in Nürnberg Maßstäbe. Damit erreichen wir einen zoologischen Haltungsstandard, der seinesgleichen suchen muss. Auch das neue Regenwaldhaus für die Seekühe, das Manatihaus, ist einzigartig. Ohne Tiergärten würde das Erlebnis Wildtier denen vorbehalten bleiben, die sich eine Reise zu den Originalschauplätzen an exotischen Orten auf der Welt leisten könnten. Tiergärten sorgen dafür, dass die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher über das Bestaunen und Begreifen der Tiere lernen, wie wichtig Artenschutz und eine intakte Natur sind“, sagte der Oberbürgermeister.

 

Mit der Delfinlagune hat der Tiergarten Nürnberg eine Tieranlage nach modernsten Gesichtspunkten errichtet. Sie ist ein wesentlicher Ort, um die wichtigen zoologischen Aufgaben in den Bereichen Forschung, Artenschutz, Bildung und Erlebnis, die bereits die Inhalte des Delfinariums seit 1971 bestimmen, zu vermitteln. Die in den letzten Jahren etablierte Delfintherapie wird voraussichtlich ab 2012 wieder aufgenommen. Eines der insgesamt sechs Außenbecken, die eine Gesamtfläche von 1 600 Quadratmetern haben, wurde speziell darauf zugeschnitten. Die Lagune fasst rund 5 500 Kubikmeter Salzwasser und erfüllt internationale Standards der Delfinhaltung in Zoos langfristig.

 

Nürnbergs Tiergartendirektor Dr. Dag Encke verwies auf die Bedeutung der Lagune für den Artenschutz: „Die Lagune verbessert die Lebensbedingungen der Delfine dramatisch. Dieser Fortschritt wird sich auch auf das soziale Lernen der Delfine positiv auswirken und dazu beitragen, dass die Aufzucht von Jungtieren im Tiergarten der Stadt Nürnberg künftig funktioniert“, zeigte sich Encke überzeugt. Er fügte hinzu: „Der Tiergarten Nürnberg hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Besuchern einen emotionalen Zugang zu einem rationalen Verständnis von Tieren und ihren Lebensräumen zu bieten. Die Betonung liegt dabei auf rational. Nur über rationale Herangehensweisen können wir Problemen effektiv begegnen. Mit der Delfinlagune und dem Manatihaus bieten wir allen dort lebenden Tierarten Bedingungen, die ihren Bedürfnissen gerecht werden.

 

Unsere Besucher sollen dies beobachten und erkennen können, sich faszinieren lassen und Interesse entwickeln für die Tiere.“ Neben Oberbürgermeister Dr. Maly und Tiergartendirektor Dr. Dag Encke sprachen vor rund 600 geladenen Gästen außerdem der bayerische Umweltminister Dr. Markus Söder und der Präsident des Verbands Deutscher Zoodirektoren, Dr. Thomas Kauffels, ein Grußwort. Im Anschluss daran durchschnitt Nürnbergs Baureferent Wolfgang Baumann das quer über die Lagune gespannte Band und übergab die Anlage offiziell an den Tiergarten.

 

In der Lagune leben Delfine und Seelöwen gemeinsam. Besucherinnen und Besucher können die Tiere durch eine große Unterwasser-Panoramascheibe im unterirdischen „Blauen Salon“ zwischen Manatihaus und Delfinlagune beobachten oder aber von einer Landschaftstribüne aus. Die Lagune bietet den Tieren eine qualitative Verbesserung, einen größeren Lebensraum in mehreren miteinander verbundenen Becken, sowie mehr Rückzugsmöglichkeiten. Derzeit leben vier Delfine in der Delfinlagune: Der 51 Jahre alte Moby sowie Jenny, Noah und Sunny. Außerdem tummelt sich eine Gruppe von Seelöwen aus sechs Weibchen und zwei Männchen in der Lagune: Ella, Tiffy, Soda, Foster, Hazel, Blue, Scott und Salomon. In das Süßwasserbecken im Tropenhaus ziehen die drei Manatis Mara, Zorro und Herbert sowie Fische ein. Außerdem leben im Tropenhaus eine Vielzahl von Tieren, etwa Blütenfledermäuse, Zwergseidenäffchen und Weißgesichts-sakis, verschiedene Vögel, Ameisen und Schmetter0linge.

 

Ermöglicht wurde der Bau der Delfinlagune unter anderem durch Spenden der Bayerischen Landesstiftung, des Fördervereins „DelphinLagune“ e.V. und von Cortal Consors, die insgesamt fünf Millionen Euro zu den Baukosten beisteuerten. Den größten Teil der Finanzierung der Delfinlagune schultert jedoch der Tiergarten aus eigenen Mitteln. Mit der Eröffnung der Delfinlagune am Samstag, 30. Juli 2011, stellte der Tiergarten Nürnberg die Eintrittspreise auf ein neues Modell um. So gibt es keine getrennten Eintrittsgebühren mehr für den Tiergarten und das Delfinarium geben. Das Kombi-Ticket orientiert sich an der Summe der derzeit gültigen Gebühren für Tiergarten und Delfinarium.

 

Foto: Tiergarten Nürnberg

Ein Erwachsener zahlt 13,50 Euro, ein Kind (von vier bis 13 Jahren) 6,50 Euro. Die Familienkarte kostet 31,50 Euro. Im Vergleich zu anderen deutschen Zoos bleibt das Preisgefüge des Tiergartens Nürnberg auch weiterhin sehr moderat. Den Tiergarten der Stadt Nürnberg besuchten in den letzten Jahren im Schnitt mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher jährlich. Im ersten Halbjahr 2011 verzeichnete der Tiergarten 530 166 Besucher.

 

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Mitglieder Informationen
 
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder

 
Konrad Stippler, Thumenbergerweg 10
Holger Lauer, Teutonenstr. 32
Kerstin und Johann Rosen-Knabenbauer, Gabrielistr. 4
 

Wir danken unseren Spendern

Fr. Gunda Rapold





St. Karl Borromäus trauert um den Pfarrer Manfred Rauh

- am 14.06.2011 ist Pfarrer Manfred Rauh in Bolivien verstorben


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