Archiv - Aktuelle Themen Februar 2010
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mit folgenden Themen - Februar 2010

 

Mögeldorf Aktuell
  1. Liebe Leserinnen und Leser
  2. Bebauungsplan Nr. 4370 für das „Coca-Cola-Gelände“ 
  3. Abbiegesituation am Mögeldorfer Plärrer
  4. Gehsteig in der Leinburger Straße
  5. Stellplatzsituation im Bereich Blütenstraße/Dientzenhoferstraße

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Mögeldorf Aktuell
Liebe Leserinnen und Leser,

 

geht es Ihnen auch so?

  

Wenn Sie dieses Heft lesen, fallen Ihnen viele bekannte Mögeldorferinnen und Mögeldorfer beim Neujahrsempfang im Seepark Mögeldorf ins Auge. Für die Ausrichtung dieses beeindruckenden Neujahrsempfangs in den Räumlichkeiten des Seeparks Mögeldorf danke ich Herrn Minartz von der Firma KIB/seleco sowie Herrn Beucker sehr herzlich. Viele interessante Gespräche haben uns Mögeldorfer zu Jahresbeginn wieder zusammengeführt. Der Winter stand noch nicht im Focus der Gespräche, denn am 14. Januar konnten wir nach den letzten Jahren nicht ahnen, dass wir dieses Jahr wieder einmal einen richtigen Winter genießen durften. Viele kulinarische Variationen und manch guter Tropfen sorgten für eine anregende Atmosphäre.

 

Während ich also hier noch vom Rückblick auf den Neujahrsempfang schwärme, steht unter der Terminvorschau schon wieder der Kirchweihzug und die Mögeldorfer Kärwa auf dem Programm. Mit viel Enthusiasmus und großem Engagement sind wieder viele aktive Mögeldorferinnen und Mögeldorfer dabei, uns allen ein schönes festliches Kirchweihwochenende zu bereiten. Nehmen Sie teil an unserer Mögeldorfer Kirchweih.

 

Ihr Wolfgang Köhler

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Bebauungsplan Nr. 4370 für das „Coca-Cola-Gelände“

  

Die Verwaltung plant eine Neugestaltung des „Coca-Cola-Geländes“. Die ersten Entwurfsfassungen wurden jetzt im Stadtplanungsausschuß 3.12.2009 vorgestellt. Sie sind in Anlage abgedruckt.

  Sachverhalt kurz: Bereits am 28.2.1996 wurde für den nordöstlich zwischen Dr.-Gustav-Heinemann-Straße und Ostendstraße gelegenen Bereich (ehem. Coca-Cola-Gelände) das Bebauunsplanverfahren Nr. 4370 eingeleitet. Anlass war damals der geplante Verkauf des Grundstücks der Landeszentralbank; befürchtet wurden Nutzungen wie großflächiger Einzelhandel und Tankstellen, die mit den Zielen des 1991 beschlossenen Strukturkonzepts für den Bereich nicht in Einklang stehen.

Vorrangiges planerisches Ziel des Bebauungsplanverfahrens ist es, entlang der Ostendstraße eine hochwertige Dienstleistungs- und Gewerbenutzung zu entwickeln, die sich auch in den städtebaulichen Rahmen, der durch den Bau der Nürnberger Lebensversicherung entscheidend mitgeprägt wurde, nahtlos einfügt. Angestrebt wird hierfür die Ausweisung eines Gewerbegebiets entlang der Ostendstraße und Dr.-Gustav-Heinemann-Straße und im rückwärtigen Bereich eines Mischgebiets, in dem auch Wohnen zulässig ist.

Das 1996 eingeleitete Verfahren zum Bebauungsplan Nr. 4370 wurde im Stadtplanungsausschuss vom 14.06.2007 auf das neue Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung vom 23. September 2004 (BGBI. I S. 2414) zuletzt geändert durch das Planungserleichterungsgesetz vom 21.12.2006 (BGBI. I S. 3316) umgestellt und soll im beschleunigten Verfahren nach § 13a des Baugesetzbuches durchgeführt werden.

Im beschleunigten Verfahren nach §13a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BauGB gelten die Vorschriften des vereinfachten Verfahrens entsprechend Eingriffe in Natur und Landschaft gemäß §1a BauGB, die aufgrund der Aufstellung des Bebauungsplans zu erwarten sind, gelten als vor der planerischen Entscheidung erfolgt oder zulässig, d.h. es besteht kein Ausgleichserfordernis. Ein Umweltbericht ist nicht zu erstellen.

Im beschleunigten Verfahren soll einem Bedarf an Investitionen zur Erhaltung, Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, zur Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum oder zur Verwirklichung von Infrastrukturvorhaben in der Abwägung in angemessener Weise Rechnung getragen werden.

Die beabsichtigten Festsetzungen des Bebauungsplans stimmen nur zum Teil mit der Darstellung des wirksamen Flächennutzungsplans überein. Wegen der günstigen Lage zum Naherholungsgebiet Oberer Wöhrder See soll auch Wohnbebauung ermöglicht werden. Es ist deshalb im nördlichen Bereich die Ausweisung eines Mischgebiets vorgesehen. Da der Bebauungsplan nach § 13a BauGB im „beschleunigten Verfahren“ aufgestellt wird, kann der Bebauungsplan, obwohl er von den Darstellungen des Flächennutzungsplans abweicht, auch aufgestellt werden, bevor der FNP geändert oder ergänzt ist (da die städtebauliche Entwicklung des Gemeindegebietes nicht beeinträchtigt werden). Der Flächennutzungsplan ist hierbei im Wege der Berichtigung anzupassen (§ 13a Abs. 2 Nr. 2 BauGB).

Die Stadt hat ein vordringliches Interesse das Gebiet weiterzuentwickeln. Daher wurden in der Zwischenzeit mit dem Grundstückseigentümer Fa. ISG Immobilienservice GmbH & Co. für Wohn- und Geschäftsraum verschiedene Gespräche geführt, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Durch das Architekturbüro G. Wirth wurde ein Entwicklungskonzept erarbeitet, das als Grundlage für die weitere Entwicklung des Grundstücks dienen soll. Das Planungskonzept zeigt Möglichkeiten der kurz-, mittel- und langfristigen Bebaubarkeit auf.

Aus der derzeit wirtschaftlichen Lage gesehen, kann eine realistische Entwicklung des Grundstückes nur in Bauabschnitten erfolgen. Eine Entwicklung von innen (nordöstlicher Bereich) nach außen (Ostendstraße/Dr.-Gustav-Heinemann-Str.).

Das Konzept sieht fünf Bauabschnitte vor:

1. Rückbau verschiedener Gebäude im nordöstlichen Bereich unter Berücksichtigung bestehender Mietverhältnisse u.a. durch Verlagerung in vordere Gebäudeteile.

2. Errichtung von Wohnbebauung im nordöstlichen Grundstück unter weiterer Aufrechterhaltung der Bestandsgebäude, soweit diese nicht für die Freilegung des Wohngebäudegrundstücks rückgebaut werden.

3.    Neubau eines Bürogebäudes an der Ost-endstraße auf dem bisher als Parkplatz genutzten Grundstückteiles.

4. Erweiterung dieses Bürogebäudes nach Westen unter Rückbau des erdgeschossigen Lagergebäudes.

5. Neubau eines Bürokomplexes an der Dr.-Gustav-Heinemann-Straße/Ostendstraße und der Rückbau des bis zu dieser Neubebauung aufrechterhaltenen Gebäudebestandes.

 

Die beiligenden zwei Varianten (Arch G. Wirth) stellen den möglichen Endzustand der Bebauung dar. Der Unterschied liegt in der Art der Wohnbebauung.

Variante 1 bevorzugt eine Punktbebauung in Form von 4-geschossigen Stadthäusern mit Penthaus.

Variante 2 sieht eine 4- bis 5-geschossige Wohnbebauung in einer „Kammstruktur“ vor.

Die Dienstleistungs- und Bürogebäude stellen sich in einer 4-geschossigen, im inneren Bereich bis zu einer 6-geschossigen Bebauung an der Dr.-Gustav-Heinemann-Straße dar. Tiefgaragen nehmen die notwendigen Stellplätze auf.

Anhand einer städtebaulichen Umgebungsanalyse wurden beide Varianten untersucht. Variante 2 wird im Grundsatz präferiert. In dieser Variante werden vorhandene Strukturen der Nachbarbebauung, wie Gebäudestellung, Abstufung der Gebäudehöhen zum Wöhrder See, aufgenommen. Die Höhenentwicklung sollte sich am Bestand an der Ostendstraße orientieren. Hier beträgt die Höhe der Bebauung max. 4+D-Geschosse (D = Penthaus). Die Gebäudestellung an der Ostendstraße soll sich im weiteren an die Straßenflucht anpassen um so u.a. Sichtachsen aufzubauen.

Genügend Flächen für Spiel, Freizeit und Erholung für die Anwohner sind gegeben. Großzügige Durchgrünungsmöglichkeiten, die in den grünen Uferzonen zum Wöhrder See hin auslaufen können, sind eingeplant. Die Planung wird im laufenden Bebauungsplan-Verfahren konkretisiert und wenn notwendig modifiziert.

Die Büro-/Dienstleistungskomplexe sollen je nach Bauabschnitt und wirtschaftlichen Gegebenheiten errichtet werden. Derzeit ist eine Realisierung nicht absehbar. Das Grundstück liegt an einer der Hauptverkehrsachsen Nürnbergs, daher sollte die Kreuzung Ostendstraße/Dr.-Gustav-Heinemann-Straße und deren Randbebauung mit in die Betrachtungen eingeschlossen werden.

Eine Aufweitung des Straßenraums der Ostendstraße am ehemaligen Coca-Cola-Gelände schafft eine Sichtachse Ostendstraße – Wohngebäudeensemble der WBG und dessen grünen Vorplatzes im Kreuzungsbereich.

Durch intensive, alleeartige Begrünung, Gebäudekanten – vorhandene (Nürnberger Versicherung/WBG) wie auch geplante – erfährt der Straßenraum eine neue Strukturierung und Aufwertung.

Die städtebauliche Entwicklung, die für das o.g. Grundstück vorgesehen wird, ist eine Weiterführung der schon vorhandenen städtebaulichen Qualitäten, wie z.B. den Nutzungen

– Dienstleistung/Büro mit der Nürnberger Versicherung,

– Wohnen, wie die WBG-Wohnsiedlung an der Marthastraße/Ostendstraße.

 

Städtebauliche Aspekte wie:

– die Ostendstraße als eine der Hauptverkehrsadern und wichtige Einfallstraße der Stadt

– verkehrsgünstige, zentrale Lage

– Sichtachsen, Blickbeziehungen

– hohes Potential durch die Durchmischung Dienstleistung/Wohnen/Gewerbe

– gewachsene Strukturen sind im Planungs- und Entwicklungsprozess ganzheitlich zu berücksichtigen.

Auch für die südlich der Ostendstraße gelegenen Grundstücke werden zukünftig höherwertige Nutzungen erwartet. In diesen Bereichen werden nur befristete Nutzungen im Interesse einer später höherwertigen bedarfsgerechten Nutzung zugestimmt, um die Entwicklungsmöglichkeiten unter städtebaulichen und stadtplanerischen Gesichtspunkten nicht einzuschränken.

Durch geplante Umgestaltung und Begrünung der Ostendstraße werden stadtplanerische Zielsetzungen, die zu einer Aufwertung des Straßenraums führen wie die Aufnahmen der raumbildenden Straßenfluchten, Gliederung durch Baumreihen und Einzelbäumen, Verbesserung des Kleinklimas, in diesem Bereich unterstützt.

Dieses Konzept zu realisieren ist seitens des Grundstückseigentümers jedoch nur möglich, wenn die vorhandenen wirtschaftlichen Gegebenheiten berücksichtigt und Nutzer für die höherwertigen Nutzungen gefunden werden.

Der Grundstückseigentümer beabsichtigt die auf dem Grundstück vorhandenen Bestandsgebäude bis zum Zeitpunkt einer nachhaltigen Grundstücksverwertung weiter zu vermieten. Die Mietverhältnisse sollen kurzfristig gestaltet werden, dass einer Neubebauung entsprechend den vorgesehenen Bauabschnitten nichts entgegensteht.

Die befristeten Mietverträge bzw. Nutzungsgenehmigungen laufen derzeit aus bzw. sind schon ausgelaufen. Weitere bestehen noch für max. zwei Jahre (2011). Verschiedene Anträge auf Verlängerung der Nutzungen wurden seitens der Stadt nicht genehmigt. Daher sind derzeit mehrere Klagen gegen die Nutzungsuntersagung anhängig.

Seitens des Stadtplanungsamtes kann einer angeglichenen Befristung unter dem Aspekt der rechtlichen Gleichstellung aller Nutzer auf dem Gelände, entsprechend der Dauer des Bebauungsplan-Verfahrens, zugestimmt werden. Hierdurch wird keine abschließende Verfestigung einer Nutzung eingeleitet. Entsprechende Vorhaben wären dann, mit den Zielen des im Verfahren befindlichen Bebauungsplans, nach Maßgabe dessen Festsetzungen, zu beurteilen und zu begutachten. Derzeit wird diese Vorgehensweise vom Rechtsamt geprüft.

Damit die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Gebietes gegeben sind ist es notwendig, das Bebauungsplan-Verfahren weiterzuführen und zur Rechtskraft zu bringen.

Es wird vorgeschlagen das Bebauungsplan-Verfahren, auf der Grundlage des Rahmenplans zum Bebauungsplan Nr. 4370 vom 15.05.2007 (3N-1-10/2006) und des hinsichtlich Gebäudehöhen und Gebäudestellung modifizierten Entwicklungskonzepts Variante 2 (Architekt G. Wirth) i.V.m. Plan Gestaltung des Straßenraums (Stpl, 10/ 2009) weiterzuführen.
 

Entwicklung der Ostendstrasse - Freiraumverbindung Grünschneisen

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Abbiegesituation am Mögeldorfer Plärrer

 

Auf Anregung eines Mögeldorfer Bürgers hat der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. beim Baureferenten wegen einer Verbesserung der Verkehrssituation am Mögeldorfer Plärrer nachgefragt. Leider konnte keine Verbesserung erreicht werden.

Brief des Baureferats an Herrn Köhler zur Abbiegesituation am Mögeldorfer Plärrer, Schreiben Peter Liehr vom 1.12.2009:

Sehr geehrter Herr Köhler, vielen Dank für Ihr Schreiben zur Verkehrssituation am Mögeldorfer Plärrer. Das Verkehrsplanungsamt hat den Vorschlag von Herrn Liehr eingehend geprüft.

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würde die Idee einer Markierung für den Rechtsabbieger von der Schmausenbuckstraße nach Osten tatsächlich helfen, die Leistungsfähigkeit für die Linksabbieger aus der Schmausenbuckstraße zu steigern.
 

Leider erweist sich die Idee bei näherer Untersuchung als ungeeignet.

1. Die Markierung müsste mittig zwischen den beiden Fahrstreifen in der Schmausenbuckstraße beginnen und mittig zwischen den beiden Fahrstreifen in der Ostendstraße enden. Die Geometrie der Markierung ist damit vorgegeben und führt dazu, daß schon das Bemessungsfahrzeug „Dreiachsiges Müllfahrzeug“ diese Markierung überfahren müsste, um rechts abbiegen zu können. Dies gilt erst recht für einen Lastkraftwagen. Das erzwungene Überfahren der Markierung wäre jedoch gemäß Straßenverkehrsordnung rechtswidrig. Würden sich Linksabbieger auf die Markierung verlassen und ein größeres Fahrzeug als Rechtsabbieger auftauchen, so wären die Konflikte vorprogrammiert. Dies ist ein Ausschlusskriterium für den Vorschlag.

2. Bereits heute biegen Rechts- und Linkseinbieger teilweise gleichzeitig in die Ostendstraße stadtauswärts ein. Wenn ein Fußgänger die Fußgängerfurt nicht bei Grünbeginn, sondern erst einige Sekunden später betritt, muss er sein Vorrecht gegenüber zwei Verkehrsströmen, die ihm eigentlich Vorrecht gewähren müssten, durchsetzen. Dies ist heute schon schwierig. Die Markierung würde die Geschwindigkeit der Einbieger tendenziell erhöhen und den Effekt, dass Fußgänger beim Queren verunsichert oder sogar behindert werden, verstärken

3. Im Bereich der Fußgängerfurt kann keine Markierung aufgetragen werden. Fahrzeuge könnten daher in diesem Bereich den Fahrstreifen wechseln. Die Situation würde sich gegenüber heute wenig ändern. Der mögliche Konfliktpunkt zwischen Rechts- und Linkseinbiegern würde nur leicht nach Osten verschoben.

Aus den o.g. Gründen ist es mir leider nicht möglich, Ihren Vorschlag für die Markierung am Mögeldorfer Plärrer umsetzen zu lassen. Ich bitte hierfür um Ihr Verständnis.

 

Ich bitte Sie, Herrn Liehr von diesem Schreiben in Kenntnis zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Ing. Wolfgang Baumann

berufsmäßiger Stadtrat

 

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Gehsteig in der Leinburger Straße

Derzeit parken Fahrzeuge auf der Westseite der Leinburger Straße bis zur Einmündung in die Gleißhammerstraße. Einen Gehweg gibt es derzeit nicht. Durch die Errichtung eines Gehsteigs wird die Sicht für querende Fußgänger auf Fahrzeuge, die aus der Leinburger Straße kommen, verbessert, weil im Bereich des Gehwegs Parken nicht mehr möglich ist. Die Sicherheit des Schulwegs zur Thusneldaschule wird damit verbessert. Der Verkehrsausschuß hat in seiner Sitzung am 28. Januar 2010 diese Maßnahme verabschiedet.

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Stellplatzsituation im Bereich Blütenstraße/Dientzenhoferstraße

Auf Nachfrage von Herrn Stadtrat Dr. Reindl hat sich die Verwaltung hierzu wie folgt geäußert:

Nach den bisherigen Erfahrungen der Verwaltung mit den im Jahr 2004 eingeführten Bewohnerparkregelungen in den Gebieten L 1 und L 2 nördlich und südlich der Nürnberger Versicherung haben sich seinerzeit geäußerte Befürchtungen hinsichtlich einer großflächigen Verlagerung des Parksuchverkehrs in das Wohngebiet östlich der Ringstraße nicht bestätigt. Ein geringfügiger Verdrängungseffekt ist zwar gelegentlich an manchen Tagen im Einmündungsbereich der östlichen Gleißhammerstraße in den Ring zu beobachten, aber spätestens ab der Einmündung Dientzenhoferstraße/Blütenstraße sind kaum mehr „Fremdparker“ festzustellen. Im weiteren Verlauf des Wohnquartiers bis hin zur Schmausenbuckstraße ist die Stellplatzsituation im öffentlichen Straßenraum seit Jahren entspannt und ohne besondere Auffälligkeiten.

Für eine Erweiterung des bestehenden Bewohnerparkgebietes L 2 auf angrenzende Bereiche östlich der Ringstraße war bisher aufgrund der geordneten Gesamtsituation kein Anlass, zumal in der vom Verkehrsausschuss beschlossenen Prioritätenliste zum Bewohnerparken bis mindestens 2011 noch einige dicht bebaute und zentrumsnahe Gebiete anstehen, die vordringlich diese Regelung zur Verbesserung der Stellplatzsituation für die Wohnbevölkerung brauchen. Grundsätzlich sehe ich aber die Möglichkeit, Ihren Vorschlag bei der Fortschreibung der Prioritätenliste zum Bewohnerparken 2012 ff in die Überlegungen, Untersuchungen und Bewertungen der Verwaltung einzubeziehen. Ich bitte um Verständnis, dass ich bis dahin am bestehenden Umgriff des Regelungsgebietes L 2 nichts verändern möchte.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Ing. Wolfgang Baumann, berufsmäßiger Stadtrat

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 Tagesfahrt des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf am 18.9.2010
zur Bayerischen Landesausstellung
Bayern-Italien“ in Augsburg
7.30 Uhr Abfahrt Ostendstraße/Ecke Lindnerstraße,   
10.30

Uhr Besuch der Landesausstellung mit Führung im Maximilianmuseum Augsburg

12.15 Uhr Mittagessen im „Zeughaus“
13.30 Uhr Geführter Stadtrundgang durch die Augsburger Innenstadt: u.a. Stadthaus der Fugger, Goldener Saal im Rathaus, Fuggerei und Annakirche
15.15 Uhr Abfahrt zum Wasserschloss Unterwittelsbach, „Sisi-Schloss“
15.45 Uhr Ankunft in Unterwittelsbach, Kaffeetrinken und Gelegenheit zum Schlossbesuch mit der Ausstellung:  „Ihre Kleider machen Mode“
17.00 Uhr Rückfahrt nach Nürnberg, Ankunft in Nürnberg gegen 19.30 Uhr.

          

Preis inkl. Fahrt, Führungen, Ausstellungs-und Schlossbesuch € 32,–.

 

Anmeldung bei Ulrike Hölldobler-Schäfer, Tel. 5 44 16 18.

Wir bitten nach Anmeldung um Überweisung des Reisepreises auf das Konto des Bürger- und Geschichtsvereins bei der VR-Bank Nürnberg, Kontonummer 6499945, BLZ 760 606 18. 

 

Die Bayerische Landesausstellung 2010 und das Sisi-Schloss  in Unterwittelsbach

Eine lange Geschichte verbindet Bayern und Italien - eine Geschichte von Herrschern und Händlern, Heiligen und Künstlern, Reisenden und Gelehrten.Über die Via Claudia kamen Waren und neue Güter nach Bayern. Bayerische Handelshäuser hatten ihren Sitz.

Noch heute kann man bei einem Rundgang durch Augsburg erleben, warum sich die alte Reichsstadt gerne mit dem Titel „nördlichste Stadt Italiens“ schmückt: viele der Augsburger Gebäude und Brunnen wurden im Geiste der italienischen Renaissance gestaltet und geben ihr ein zuweilen mediterranes Flair. Aber auch unzählige der in Kirchen und Museen verwahrten Kunstwerke zeigen deutlich Einflüsse aus dem Süden.

Seit dem ausgehenden Mittelalter etablierte sich Augsburg als Handelsstadt von Weltgeltung. Kaufleute wie die Fugger knüpften enge Kontakte nach Italien. Künstler wie Hans Burgkmair, Jörg Breu oder Albrecht Dürer bereisten Oberitalien und brachten von dort die „welsche“, also die neue italienische Formensprache mit.

 

Den Höhepunkt erreichte das „Welsche“ in Augsburg um 1600, als mit dem Baumeister Elias Holl und dem Bildhauer Adrian de Vries zwei herausragende Künstler das mittelalterliche Gesicht der schwäbischen Reichsstadt durch ihre Werke mit der italienischen „Moderne“ verwoben.

 

Die Bayerische Landesausstellung im Maximilianmuseum beleuchtet die kulturellen Beziehungen zwischen Bayern und Italien im 15. und 16. Jahrhundert mit herausragenden Beispielen unter anderem von Hans Holbein d.Ä., Hans Daucher, Lukas Cranach d.Ä., Albrecht Dürer, aber auch Tizian und Tintoretto.

 

Das Wasserschloss im Aichacher Stadtteil Unterwittelsbach hat eine lange Vergangenheit. Viele Jahre war das Jagdschloss, das einst Herzog Max in Bayern gehörte, für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Sicherlich hätte das auch kaum jemanden gestört, wenn der „Zither-Maxl“ nicht eine weltberühmte Tochter gehabt hätte, die im Jahre 1853 ins Rampenlicht der Geschichte trat: Elisabeth, Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn, die schönste Frau ihrer Zeit, als Sisi bzw. Sissi bekannt aus Geschichte, Literatur und Film. 

 

Zu ihrer Kindheit haben sicherlich etliche unbeschwerte, stille Sommertage in diesem Wasserschlösschen gehört, das ihr Vater, Herzog Max in Bayern, liebevoll seine „Burg“ nannte. Mit Reiten und Spielen hat die kleine „Sisi“ ihre frühe Kindheit zeitweise in den Sommermonaten in Unterwittelsbach verbracht. Erzählt wird auch, dass „Sisi“ als Kind mit ihrem Vater in der nahe gelegenen Dorfwirtschaft war. Er spielte auf der Zither, Sisi tanzte dazu und hat anschließend im Hut Geld eingesammelt. Angeblich hat sie einmal ihrer Kammerzofe einen Geldbeutel mit vielen kleinen Münzen gezeigt und gesagt, dass dies das einzige Geld sei, das sie sich jemals selbst verdient habe. Im Jahr 2010 ist die Sonderausstellung „Kaiserin Sisi - ihre Kleider machen Mode“ im Schloss zu sehen.

 

Bildnis Jakob Fugger der Reiche,
Albrecht Dürer um 1520.
Portätminiatur der Olympia Fulvia Morata

Fotos und Texte mit Genehmigung  des Maximilianmuseum Augsburg und der Stadt Aichach

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Bamberg und Bayreuth treten dem Verbund bei Starker Zuwachs für den VGN

 

Der VGN wächst weiter:

Im Norden des Verbundgebietes traten zum 1. Januar 2010 die Städte und Landkreise Bamberg und Bayreuth dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg vollständig bei.

Damit deckt der VGN das gesamte Kerngebiet der Metropolregion Nürnberg ab. Der Zusammenschluss kreisfreier Städte und Landkreise erfährt dadurch eine deutliche Stärkung. Zeitgleich wird ein Teil des Landkreises Haßberge in den VGN integriert. Die Bahnstrecke von Bamberg nach Ebern sowie mehrere Buslinien in diesem Bereich können ab Januar ebenfalls mit Verbundtickets genutzt werden. Das künftige VGN-Gebiet reicht dann vom Naturpark Haßberge bis zum Altmühltal und der Monheimer Alb im Süden, in West-Ost-Richtung von Rothenburg ob der Tauber bis ins Amberg-Sulzbacher Land. Mit 14.000 Quadratkilometern, das sind rund 20 Prozent der Fläche des Freistaats, wird der VGN zum zweitgrößten Verbund Deutschlands, und liegt dann flächenmäßig gleichauf mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund.

 

Viele Vorteile

Für die Fahrgäste bringt der Beitritt der Städte und Landkreise viele Vorteile. Zahlreiche Pendler und Fahrgäste, die zum Einkaufen, zu Arztbesuchen oder in ihrer Freizeit unterwegs sind, mussten bisher für mehrere Linien und Verkehrsmittel unterschiedliche Fahrkarten kaufen. Sie fahren im VGN mit einem einzigen Ticket und sparen dabei bares Geld. Zudem finden sie ein breites Sortiment an Fahrkarten vor, mit passenden Lösungen für jeden Zweck. Darüber hinaus bietet der VGN viele Serviceleistungen, wie Fahrplanauskünfte über verschiedene Medien, den Ticketkauf per Handy oder im Onlineshop, eine Fülle von Freizeittipps, KombiTickets für Sport- und Kulturveranstaltungen sowie Eintrittsermäßigungen bei Freizeiteinrichtungen. Die Erfahrungen aus früheren Verbunderweiterungen zeigen, dass gerade durch den Ausflugsverkehr die Tourismuswirtschaft und auch der Einzelhandel vor Ort vom Zustrom der VGN-Fahrgäste profitieren.

 

Lohnende Ziele

Viele Ausflügler freuen sich auf Fahrten zu den neuen Zielen: zum Beispiel in die Weltkulturerbe-Stadt Bamberg mit ihrem Dom, Klein Venedig an der Regnitz oder der Sandkärwa, in die Wagnerstadt Bayreuth mit Festspielhaus und Eremitage und dem nahen Fichtelgebirge mit der Ochsenkopfregion. Von Bamberg aus geht es in die Fränkische Schweiz und in die Naturparke Steigerwald und Haßberge. In letzterem lohnen sich besonders Ausflüge in den Burgenwinkel. Rechtzeitig zur Freizeitsaison wird der VGN mehrere Freizeittipps für diese neuen Ziele präsentieren. Druckfrisch wird es diese auf der Nürnberger Freizeitmesse vom 27. Februar bis 7. März 2010 geben. Doch auch für die neuen Verbundbewohner gibt es im VGN viel zu entdecken, wie etwa das Fränkische Seenland, das mittelalterliche Rothenburg, das Altmühltal sowie weitere Ziele und Freizeiteinrichtungen in Franken und der Oberpfalz.

 

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24. Kirchweihfestzug am 21. Mai 2010




   

Liebe Mögeldorfer,

 

am Freitag abend vor Pfingsten beginnt wie jedes Jahr unsere Kirchweih mit dem lustigen Treiben, bei dem viele fröhliche Menschen singend und lachend vom Tiergartenparkplatz zum Festgelände an der Satzinger Mühle ziehen.

Am Pfingstsamstag gibt es ab Mittag ein buntes Programm für die ganze Familie:

  • 2. Mögeldorfer Familienlauf

  • Bobby-Car-Rennen

  • Foto Quiz

  • Musik und Unterhaltung

  • u.v.m.

Es grüßt der Eventmanager

„Kirchweihzug“

   
Pfingstmontag 11:00 Uhr:

Ökumenischer Gottesdienst

 anschl.

Weißwurstfrühstück

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Billrothschule schrieb und inszenierte Theaterstück zur Alltagssituation Eltern - Kinder

 

Im Februar fand im Künstlerhaus die Premiere des Theaterstücks „How can we hang on to a dream“ statt. 16 Kinder und 4 Erwachsene spielten die Eltern-Kind-Beziehungen in umgekehrter Rollensituation. Viel Tanz rundete das immer neue „alte“ Thema ab. Ganz profimäßig gingen die Kinder der 4. Klasse der Billrothschule, die das Stück auch selbst geschrieben hatten, ans Werk. Viele heitere Szenen sorgten beim Publikum für großen Erfolg. Eine große Leistung der jungen Nachwuchstalente. Es ist schön, dass die Billrothschule für ihre Schüler so attraktive Angebote bereithält. Da ist auch einmal ein Dankeschön für die engagierte Lehrerschaft angebracht!

 

 Im Mai findet dann in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium und unter Beteiligung des Bundes Naturschutz, des Vogelschutzbundes, des Jagdverbandes und des Walderlebniszentrums eine Umweltwoche mit den Themen Hecke/Wald, Wiese/Bach, Sanderlebensraum/Wald/Baumerleben in der Stadt sowie Wiese/Hecke statt.

 

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Nürnberger Hockey- und Tennisclub wird 100 Jahre

  

Der NHTC an der Siedlerstraße plant für die nächsten Jahre. Der Renovierungsbedarf am bestehenden Vereinsgelände lässt vereinsinterne Überlegungen zur Zukunft des Vereinsgeländes entstehen. Im Vordergrund der bisherigen Überlegungen stehen dabei keine Renovierungsmaßnahmen, sondern Neubaulösungen. Auf diese Weise könnte das Vereinsgelände noch besser als bisher genutzt werden.

An
 neuen Überlegungen bestehen die Errichtung eines Sportkindergartens sowie eines speziell auf die Senioren abgestimmten Fitness- und Wellnessbereichs. Aus den Planskizzen ergibt sich ein zweistöckiger Mehrzweckbau, eine Tennishalle mit drei Spielfeldern sowie eine Hockey- und Mehrzweckhalle.

 Es gibt aber auch Überlegungen, wie die Zusammenarbeit mit der SpVgg Mögeldorf 2000 verbessert werden kann. So überlegen beide Vereine, ob eine Spielfläche der SpVgg Mögeldorf 2000 in eine Kunstrasenfläche umgewandelt werden kann, die dann von beiden Vereinen im Sommer für Hockey und im Winter für Fußball genutzt werden kann.  Das ist alles aber noch Zukunftsmusik.

 

Die Abstimmungen im Verein und die Gespräche mit der Stadt sind noch nicht abgeschlossen. Die Hauptversammlung im März 2010 soll Klarheit bringen.

 

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Kinder sicher zur Schule und nach Hause! 30 Jahre Schulweghelferin

Sie heißt  Barbara Pöllath  und ist seit nahezu 30 Jahren als Schulweghelferin bei Hitze, Regen, Schnee und Wind tätig. Man kennt sie! Sie gehört zu „ihrer“ Kreuzung Laufamholzstraße/Prutzstraße. „Guten Morgen Frau Pöllath“ rufen die 6 bis 10-Jährigen frühmorgens zwischen 7.30 und 8.00 Uhr, wenn sie mit ihrer Winkerkelle die ampelgesteuerte Überquerung absichert. Da ist Hochbetrieb, denn für alle Klassen der Billrothschule beginnt pünktlich um 8 Uhr der Unterricht.
 

Wie wird man Schulweghelferin? Zuerst muss die innere Einstellung da sein für eine Tätigkeit im Ehrenamt zugunsten der Sicherheit von Schulwegen.
 

Wie wichtig dieses Amt ist, besagt eine bayerische Untersuchung, dass an von Lotsen bzw. Helfern gesicherten Überwegen seit seiner Einführung kein einziger tödlicher Unfall mehr geschah. Die Schulkinder fühlen sich sicher und flitzen im Eiltempo über die Kreuzung wie dieses Quartett. (siehe Bild unten)

 

Noch schneller als die Buben ist Kara (Bild rechts), die als Erste die Schule verlässt und zum Übergang eilt, weil sie sich aufs Mittagessen freut. Es gibt meine Leibspeise, Lasagne! Dann kommt eine junge Mutter mit ihrem Kind und zwei Freundinnen. Ca. 140 Kinder sichert Frau Pöllath täglich über die befahrene Laufamholzstraße, nach Schulschluss in zwei Etappen von 11.15 bis 11.30 sowie 12.15 bis 12.30 Uhr. Sie kommt mit dem Fahrrad und zieht in der Schule ihren gelben Mantel an. Und das seit 30 Jahren, 16 Jahre vor der Paniersschule und nun seit bald 14 Jahre in Mögeldorf. Auf einen Aufruf hin in den Nürnberger Nachrichten am 12./13.4.80 hatte sie sich gemeldet, wurde zwei Tage durch die Polizei ausgebildet und steht seitdem in diesem Dienst. Alle Jahre gibts am Buß- und Bettag eine Nachschulung für die ca. 40 Schulweghelfer in Nürnberg, denn sie müssen verkehrsmäßig immer auf dem letzten Stand sein.

 

Diese Tätigkeit macht ihr Spass, auch ihr Mann freut sich über ihren Job. Die Eltern und Kinder sind immer nett zu ihr. Kleine Geschenke, auch von anderen Passanten sind nicht ungewöhnlich. Selbst die Obrigkeit vergisst ihre treuen Helfer nicht. Zum 25-jährigen Jubiläum erhielt Frau Pöllath Urkunde, Blumenstrauß und eine 3-tägige Reise mit ihrem Mann nach Berlin. Es ist ja eine gesunde Tätigkeit als Ergänzung zu ihren Hobbys Schwimmen, Bergwandern, Radfahren und Gartenarbeit.

 

Wir Mögeldorfer hoffen, dass sie uns noch viele Jahre treu bleiben wird. Wer denkt an sie am 9. Juni, wenn Sie 30 Jahre im Dienst steht? Auch wir sind zur Schulwegsicherung gefordert: „JEDER  KANN  IN  EIGENVERANTWORTUNG SEINEN  BEITRAG  ZUM SICHEREN  SCHULWEG LEISTEN!“

 

F. Schaller

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Führung durch das Tucherschloss – Eine „steinerne Behausung“

Am Donnerstag, 18. Februar 2010, lud der Bürgerverein interessierte Gäste in die Hirschelgasse ein – das Tucherschloss war das Ziel.

 

Pünktlich um 17 Uhr begrüßte die Hausherrin, Katharina Tucher, ihre Gäste. Sie war etwas enttäuscht, denn eigentlich erwartete sie Handelspartner aus Venedig, um mit diesen Gewürzhandel zu treiben. Aber den interessierten Gästen zeigte sie gern ihr prachtvolles Haus und wie sich herausstellte, hatte sie einiges darüber zu erzählen.

 

Im Jahre 1528 hatte ihr Mann, Lorenz II. Tucher, das Areal aus Familienbesitz übernommen und entschloss sich in zehnjähriger Bauzeit ab 1533 einen Bau entstehen zu lassen. Maßgeblich für die Innenarbeiten war Peter Flötner verantwortlich, ein Künstler, der auch für den Nachbarn, Lienhard Hirsvogel, arbeitete.

 

Zunächst - in der Kapelle mit dem Kreuzrippengewölbe - erklärte die Hausherrin, dass die Patrizier neben ihrer Funktion als Händler für die Artikel der Handwerker, die der Freien Reichsstadt Nürnberg ihren Ruf in ganz Europa verdankte, auch die politischen Geschicke der Stadt lenkten. Viele Angehörige der Familie Tucher waren Bürgermeister oder für andere wesentlichen Aufgaben in der Stadt zuständig. So z. B. auch Hans VI. Tucher, der das Bürgermeisteramt versah, für die Armenfürsorge, aber auch für den Bau der Sebalder Kirchtürme zuständig war. Bevor die Gruppe in die Schatzkammer mit seinem Gemälde ging, wurde noch ein Blick auf ein wunderschönes Glasfenster geworfen, das nach Entwürfen von Albrecht Dürer entstand. In den anschließenden Schatzkammern grüßte zunächst der erwähnte Hans auf einem Gemälde, das von Michael Wolgemut, dem Lehrherren Albrecht Dürers angefertigt wurde. Einen Namen machte sich Hans aber nicht als Politiker, sondern als Pilgerfahrer ins Heilige Land. So bekam er schon bald den Beinamen „Jerusalemfahrer“. Im gleichen Raum hängt ein sog. Dyptichon, ein Doppelbildnis des Erbauerehepaars Lorenz und Katharina Tucher. Diese Art Bilder zeigten auf der einen Seite die Halbportraits des Ehepaares, auf der Rückseite die jeweiligen Familienwappen, wurden aber nicht aufgehängt, sondern mit Haken oder Lederriemen verbunden in einer Truhe verwahrt. Die Hausherrin berichtete voller Stolz, dass sie eine geborene Straub sei und durch ihre Mitgift Lorenz zu einem der reichsten Männer Nürnbergs gemacht habe. Überhaupt sei ihre Zeit die Blütezeit der Freien Reichsstadt gewesen – die Dürerzeit. Der Handel florierte, auch Dank der verkehrsgünstigen Lage Nürnbergs mitten in Europa. Die Tucherfamilie hatte Dependancen in Venedig, Lyon und Antwerpen. In der angrenzenden sog. sakralen Schatzkammer gab es u. a. Exponate aus der Sebalduskirche zu sehen. Hier hatte die Tucherfamilie im Ostchor einen eigenen Altar. Auch für die Lorenzkirche gab es Stiftungen: So bezahlte Anton II. Tucher die Ausführung des Engelsgrußes, der von Veit Stoß geschaffen wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurden viele dieser Kirchen-Kunstwerke vor der Zerstörung gerettet, weil man sie in den sog. „Kunstbunker“ schaffte. Leider blieb das Tucherschloss nicht vor den Bombeneinwirkungen verschont. Es brannte bis auf wenige Außenmauern ab, sodass erst durch die Initiative von Dr. Hans Christoph Freiherr von Tucher das Tucherschloss mit einem Teil der Nebengebäude in den Jahren 1965 – 69 wieder weitgehend aufgebaut wurde. Dann ging es in den ersten Stock, dem Wohnbereich der Familie. Im Esszimmer konnte ein wunderschöner Schrank von Peter Flötner bewundert werden, eine Anrichte mit schönen Schnitzarbeiten und ein Gemälde, das den Hausherrn, Lorenz Tucher, als imposanten Mann darstellte. Die Geschicke der Tucherschen Handelsgesellschaft nahmen – wie bei allen anderen Nürnberger Handelsfamilien – durch den Dreißigjährigen Krieg ein jähes Ende. Die Familie Tucher war im Jahre 1646 die letzte Familie in Nürnberg, die den Handel einstellte. Aber sie hatte durch den Erwerb von Dörfern, Wäldern, Weihern und vor allem Silberminen vorgesorgt. Dies war auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Familie 1815 in den Rang von Freiherren aufsteigen konnte. Neben einer Gebühr war nämlich der Nachweis von Großgrundbesitz eine Voraussetzung für den Eintrag in den Reichsmatrikel. Die Familie führt heute den Namen Tucher von Simmelsdorf. Katharina führte weiter durch ihr Haus, aber auch durch die Geschichte der Stadt Nürnberg. In der Barockzeit war vieles anders – der Lebensstil, auch das Lebensgefühl, die Selbstdarstellung war nicht mit der von Katharina vergleichbar. Sie empfand ihre Aufgabe als Patrizierin neben einer empfundenen Freude auch immer als Pflicht und Dienst an ihrer Heimatstadt. Auf die Frage, welches Ereignis die Gäste mit der Jahreszahl 1835 verbinden, wurde sehr schnell deutlich, dass die Hausherrin auf die erste deutsche Eisenbahnverbindung zwischen Nürnberg und Fürth anspielte. In der Industrialisierung feierte Nürnberg seine zweite Blütezeit. Seit 1806 zum Königreich Bayern gehörend, war sie die größte Industriestadt Bayerns. Im Gründerzeit- oder Lehnbachzimmer sprach Katharina über die sozialen Probleme dieser Zeit, u. a. auch über Bismarck, der auf einem Gemälde von Lenbach zu sehen ist. Seit 1855 war die Familie Tucher auch Eigentümer des ehemals reichsstädtischen, nunmehr bayerischen Weizenbräuhauses. Der Name Tucher ist noch heute mit dem Genuss eines frischen Bieres verbunden. Die letzte Etage war nur besonderen Anlässen vorbehalten. Im Empfangssaal, der auch beim Wiederaufbau besonders ausgestattet wurde (Holzdecke, Wandteppich, Doppeltruhenschrank mit exquisiter Fassadenarchitektur) wurden früher die Handelspartner empfangen. Auf dem Tisch waren einige kleine Zinnteller mit Gewürzproben, die für damalige Zeiten unglaublich kostbar waren: So kostete ein Pfund Muskat den Gegenwert von sieben fetten Ochsen. Im gegenüberliegenden Festsaal konnten die Gäste das sog. „Tuchersche Gießgeschirr“ bewundern eine Morgengabe (Hochzeitsgeschenk), das Heerdegen Tucher, der jüngste Sohn von Lienhard Tucher, seiner Braut Catharina Pfinzing zur Hochzeit, die am 30. Mai 1564 stattfand, schenkte. Im Raum ist auch ein Bild zu finden, das Berthold I. Tucher zeigte, der 1365 Wittwer wurde. Nachdem er keine Söhne hatte, drohte die Familie auszusterben. Mit einem sog. Münzorakel ließ er das Schicksal entscheiden, das ihm hold war: Er verehelichte sich danach neu und hatte noch vier Kinder, zwei davon Söhne, die die Tucherlinie erhielten.

 

Nach dem Besuch des Tucherschlosses machten sich die Gäste noch zum Nachbarn, auf: Lienhard III. Hirsvogel, der wie Katharina Tucher versicherte, nicht zuhause anzutreffen sei. Im Hirsvogelsaal angekommen, erfuhren die Gäste, das er zusammen mit dem Tucherschloss die sog. Renaissance-Insel Nürnbergs bildet. Der Saal, der anlässlich der Hochzeit von Lienhard Hirsvogel mit einer reichen Welserin aus Augsburg angebaut wurde (er war die Morgengabe!), wurde wie das gesamte Haus ein Opfer der Bomben im Zweiten Weltkrieg. So wie sich der Saal heute präsentiert, ist er erst seit dem Jahre 2000 den Bürgern zugänglich und kann für Vorträge, Konzerte, aber auch Feierlichkeiten aller Art genutzt werden. Besonders imposant ist in dem Saal das Deckengemälde, das von Georg Pencz auf zwanzig Leinwandbildern die Geschichte des Sturzes von Phaeton, dem Sohn des Sonnengottes Helios erzählt. Ähnlich traurig wie die Geschichte – Phaeton stirbt – war auch die Ehe des Hirsvogel, die nach kurzer Zeit schon zerbrach und geschieden wurde. Katharina berichtete voller Mitgefühl und in allen Einzelheiten die Streitigkeiten zwischen Augsburg und Nürnberg. Die Ausstattung des Saales ist imposant, seit 2009 thronen die Kaiserbüsten wieder an ihrem alten Platz. Die Wanddekoration Flötners ist wunderschön gelungen. Dies sind meisterhaft geschnitzte Embleme der mechanischen und freien Künste: Krieg, Jagd, Landwirtschaft, Handwerk, Musik und Messkunst. Die Wandbilder zwischen ihnen füllen Holztafeln mit aufgemaltem, goldenem Gitterwerk auf rotem Grund.

 

Mit diesem Hinweis verabschiedete sich die Hausherrin des Tucherschlosses, weil sie ja noch Gewürze verhandeln wollte ...

Für alle Anwesenden war es ein Eintauchen in die Blütezeit der Freien Reichsstadt Nürnberg, vielleicht hat mancher etwas Wehmut bekommen oder aber auch Interesse im Sommer Picknick im Garten des Schlosses abzuhalten und sich so wenigstens für einige Zeit wie ein Patrizier zu fühlen.

 

U. Köhler

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Denken Sie daran? Eisenbahnjahr 2010!

Der Adler hat Geburtstag. Dieses für die Stadt Nürnberg so wichtige Ereignis – 175 Jahre Eisenbahn in Deutschland – wird auch kräftig gefeiert. Feiern Sie mit. Näheres zu den Veranstaltungen im Bahnjahr 2010 finden Sie unter www.bahnjahr2010.nuernberg.de oder Stadt Nürnberg, Projektbüro Bahnjahr 2010, Fünferplatz 2, 90403 Nürnberg, Tel 231-2006

Am Morgen des 7. Dezember 1835 startete am Nürnberger Plärrer die Jungfernfahrt des „Adlers“. Der britische Lokomotivführer William Wilson und der Nürnberger Heizer Johann Georg Hieronymus führten den „Adler“ mit rund 200 Ehrengästen in neun angehängten Wagen in nur neun Minuten über die sechs Kilometer lange Strecke nach Fürth. Manch einen der entlang der Strecke dicht gedrängten Schaulustigen versetzte die rauchende und schnaufende Dampflokomotive in Angst und Schrecken. „Pferde auf der nahen Chaussee sind daher beim Herannahen des Ungetüms scheu geworden, Kinder haben zu weinen angefangen und manche Menschen, die nicht alle zu den ungebildeten gerechnet werden dürfen, haben ein leises Beben nicht unterdrücken können“, berichtete ein Augenzeuge für das Stuttgarter „Morgenblatt für gebildete Stände“.

Drei Nürnberger waren maßgeblich daran beteiligt, dass der „Adler“ ins Rollen kam: Der Kaufmann Georg Zacharias Platner (1781 – 1862) setzt sich für den Transfer der englischen Eisenbahntechnologie nach Deutschland ein. Gemeinsam mit seinem Freund Johannes Scharrer (1785 – 1844) übernahm er die Direktion der 1833 gegründeten Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft. Die Gesellschaft realisierte in den beiden Folgejahren zwischen Nürnberg und Fürth den Bau und Betrieb der ersten Eisenbahnstrecke in Deutschland. Bevor sich die erste Eisenbahn in Bewegung setzen konnte, war Johann Wilhelm Spaeth (1786 – 1854) am Zug: In der Maschinenfabrik des Industriepioniers wurden die aus England gelieferten Einzelteile der Lokomotive „Adler“ zusammengebaut.

 Ausgewählte Ausstellungen:

Museum Industriekultur 17. Juni bis 12. Dezember: „Die Strecke des Adlers“

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände 19. Mai bis 31. Oktober: „Das Gleis“

DB-Museum 1. Juli bis Anfang Februar 2011: Ausstellung

6. August bis Ende Okt. 2010: Fahrzeugschau

 

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Sascha Merkel…. 

..... ein einzigartiges Talent treibt schon geraume Zeit sein Unwesen unter uns Franken. Der geborene Nürnberger wuchs in Zirndorf auf und bahnte sich einen Weg durch die Stylingwelt. Vielen ist er bekannt als der nette Friseur von nebenan, derzeit beschäftigt bei Cut & Color Haarmode in Mögeldorf. Das ist aber noch längst nicht alles! Was ihn noch auszeichnet ist sein „Hair Dress Team Nürnberg“ mit dem er erfolgreiche, aufregende Shows bietet. Wir sprechen hier aber nicht nur von irgendwelchen normalen Standard Hairstyle-shows. Nein. Seine Shows zeigen viele Facetten. Ob Mottoshow, Firmenveranstaltung, Sommerfest, in Discotheken oder Bars. Sascha Merkel verschafft Momente der anderen Art. Auch für soziale Zwecke legt sich der beliebte Friseur gerne ins Zeug. Das schöne daran… Man kann sich von seinem Talent auf seinen ausgefallenen Events selbst überzeugen, denn alle Haarschnitte, die er und sein Friseurkollege auf Ihren Kopf zaubern sind kostenlos. Gerne bietet der Showmaster auch Einlagen der besonderen Art, ob Humor oder Charme, der 25-Jährige weiß wie er sein Publikum verzaubert. Untermalt werden seine Shows von außergewöhnlichen Dekorationsideen und einer aufregenden Moderation.

Doch warum ist ein junger Mann so engagiert. Er selbst sagt, dass er leidenschaftlich gerne Leuten etwas Gutes tut und Ihnen beweist, dass man aus jedem Typ Mensch etwas machen kann. Es bereitet ihm einfach Freude aus jedem Menschen das Beste herauszuholen.

Natürlich steckt hinter seinen Shows auch viel Arbeit. Deshalb besteht das Hair Dress Team nicht nur aus den zwei Topstylisten Sascha Merkel und Christoph Meyer. Einige Helfer tragen zudem dazu bei, dass alles reibungslos funktioniert und Sie entspannt die Veranstaltung genießen können. Natürlich dürfen wir hier nicht die Sponsoren des Hair Dress Team Nürnberg vergessen, welche auf unserer Homepage www.hairdressteam-nuernberg.de ihren Platz gefunden haben. Außerdem wird in diesem Bereich auch noch weitere Unterstützung gesucht.

Wenn Sie nun neugierig geworden sind und das Hair Dress Team selbst erleben wollen oder auch buchen möchten, schauen Sie sich doch einfach mal auf der kreativ gestalteten Homepage um und kommen direkt auf das Team zu. 

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Mögeldorfer News

Neubauten "Bongalow - Wohnungen" - Storchenweg

 

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Philipp Melanchthon (1497 – 1560)

1526  Kupferstich von Albrecht Dürer

 

Philipp Melanchthon (1497 – 1560) - auch ein Wegbereiter der Ökumene

Am 19. April ist Melanchthons 450. Todestag. Die Wertschätzung Dürers steht in lateinisch unter diesem Bild: „ Die gelehrte Hand Dürers vermochte zwar die Lebenszüge abzubilden, nicht jedoch seinen Geist!“

Was hat Mögeldorf mit ihm zu tun? Abgesehen davon, dass er bei seinen vielen Reisen und auch Aufenthalten in Nürnberg mal durch unser Dorf gekommen wäre, ist er durch ein Erinnerungsbild seines Hauptwerks der „Confessio Augustana“ im Westanbau der Mögeldorfer Kirche St. Nikolaus und Ulrich präsent. (Siehe Gemälde Seiten 54/55).

 

Das Bild -  2.40x1.60 m in Öl auf Leinwand – stammte aus der Nürnberger Malerwerkstatt von Andreas Herneisen (1538-1613), der mehrere solcher Gedenkgemälde hergestellt hat, die in Bad Windsheim, Kasendorf, Kulmbach und im Germanischen Museum zu finden sind.  Die Bilder sind nicht identisch, weil sie zwischen 1601-1603 entstanden sind, 70 Jahre nach dem Augsburger Ereignis. Die Gemälde haben religionsgeschichtlichen, doch wenig künstlerischen Wert. Das einzige bedeutendere Werk Herneisens ist ein Portrait von Hans Sachs, kurz vor dessen Tod 1574.

Das Mögeldorfer Konfessionsbild wurde von Balthasar Friedrich Derrer von Unterbürg gestiftet. Versetzen wir uns in die Zeit des Augsburger Reichstags: Die Türken standen im Jahr 1530 vor Wien! Der Kaiser musste unbedingt den inneren Frieden schaffen. Die Protestanten (Luther und Melanchthon) wollten nicht als Abweichler gelten und doch zugleich ein lutherisches Bekenntnis ablegen. Da arbeiteten die beiden zusammen, Luther in seiner eifrigen, Melanchthon in fein abwägender Art.

Während Luther in Coburg den Reichstag abwartete – er stand ja unter Reichsacht – war Philipp Melanchthon frühzeitig nach Augsburg gekommen und hatte noch Zeit, die Confessio da und dort zu entschärfen, was Luthers verhaltenen Beifall fand. Am 25. Juni 1530 war es endlich so weit .Der kursächsische Kanzler Christian Beyer verlas die 27 Abteilungen der Confessio (Angeblich soll der Kaiser dabei eingenickt sein).

Das Konfessionsbild informiert darüber (2/3) wer bei der Übergabe präsent war:

  • Kaiser Karl V. (links oben), der König von Böhmen, der Pfalzgraf bei Rhein und der Markgraf von Brandenburg, darunter die Erzbischöfe von Main, Trier und Köln.

  • Der Kurfürst Johann der Beständige von Sachsen übergibt die Bekenntnisschrift.

  • Die ebenfalls abgebildete Apologia d.h. Verteidigung wurde erst 3 Jahre später publik gemacht.

  • Hinter Johann knien fünf Fürsten aus Lüneburg, Braunschweig, Anhalt, Hessen und Brandenburg, dahinter sechs Vertreter der Reichsstädte, ganz außen der Vertreter Nürnbergs Kress von Kressenstein. (mit dem Stadtwappen).

Die Initiatoren der Bekenntnisschrift waren nicht dabei:

Luther wartete auf der Veste Coburg, Melanchthon vertrieb sich angeblich die Zeit in einer Augsburger Kneipe. Beide sind aber auf dem zweiten Teil des Gemäldes zu erkennen. Sie teilen nämlich am Hauptaltar das Abendmahl aus. (Siehe Melanchthon im Bild unten, Mitte). In diesem letzten Drittel des Gemäldes wird der Jnhalt der Confessio bildlich samt schriftlichen Auszügen dargestellt. In den Kapiteln 1-21 werden die Lehren der Kirche und die Sakramente aufgezählt. Wir finden Abbildungen der Taufe, einer Hochzeit, das Abendmahl, die Kirchenmusikausübenden, die Beichte, die Kanzel sowie hinter dem Altar Paulus und die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas.

In den Artikeln 22-28 wird von den Missbräuchen gesprochen. Beispielweise sieht man im Hintergrund, wie anders denkende Reformatoren wie Zwingli, Calvin und Butzer aus der Kirche verjagt werden. Ausführliche Details findet man im Mögeldorfer Kirchenführer (2,50 Euro) und wer mal die Confessio Augustana lesen will, nehme das Evangelische Gesangbuch Seiten 1564 -1576 zur Hand.

 

Ich möchte nochmals zurückkommen auf den Verfasser Philipp Melanchthon:

Es steht fest, dass keiner der damaligen Reformatoren so oft und so lange das Gespräch mit Andersdenkenden geführt hat. Er war um größtmöglichsten Konsens innerhalb der Kirchen bemüht. Als vorsichtiger und überaus friedliebender Gelehrter hat er auch in seiner Augustana die stark umstrittenen Probleme wie Papsttum, Ablass, Fegefeuer u.a. ausgeklammert. Trotzdem hat er sein Ziel nicht erreicht, weder in Augsburg noch bis zu seinem Lebensende. Er war in Sachen Kompromisse und Diplomatie den größten Teil seines Lebens unterwegs. Er litt darunter, dass z.B. Luther und Zwingli nicht übereinkommen konnten. Am meisten setzten ihm Anfeindungen von Schwärmern in den eigenen Reihen zu.

Erstaunlich ist, dass seine Ur-Augustana 1530, die ja in einer ganz anderen Welt entstand, bis heute noch als Richtschnur ökumenischen Bekennens gültig ist. Wenn man als Laie die Kapitel über Erbsünde(2) oder über die Rechtfertigung(4) liest wundert man sich. Welche Schwierigkeiten werden da erst junge Theologen haben ?  Da müsste man wohl mit Melanchthon antworten:

 

„Die Geheimnisse der Gottheit sollen wir besser anbeten als erforschen“

und

„Wir sind zum wechselseitigen Gespräch geboren!“
 

 

 

            F. Schaller

                                                

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MÖGELDORFER NEWS · MÖGELDORFER NEWS  

STATISTIK

Nürnberg

Mögeldorf

Einwohner   502.566 12.173
Deutsche, ohne Migrationshintergrund  341.142 9.456
Deutsche, mit  Migrationshintergrund   75.968 1.422
Keine deutsche Staatsangehörigkeit, aus EU 29.132 461
Keine deutsche Staatsangehörigkeit, nicht EU 56.324   834

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Klassische Homöopathie am Ebensee  


Seit Oktober letzten Jahres gibt es im Weller die Naturheilpraxis „Praxis am Ebensee“. In der ehemaligen Zahnarztpraxis haben sich die beiden Heilpraktikerinnen Claudia Gerke und Dagmar Sieberns-Bähr auf klassische Homöopathie spezialisiert.

Die klassische Homöopathie ist ein über 200 Jahre altes Naturheilverfahren, das von dem Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann entwickelt wurde, um chronische und akute Erkrankungen nebenwirkungsfrei sanft und schnell zu behandeln.

Auf der Grundlage einer sehr umfassenden Befragung bei der alle Krankheitssymptome und die individuellen Eigenschaften eines Menschen im Mittelpunkt stehen, wird ein passendes Arzneimittel gesucht.

In der Praxis am Ebensee werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene behandelt. Bei Bedarf werden weitere Naturheilverfahren wie Ohrakupunktur, Bachblütentherapie und manuelle Verfahren wie die Dorn-Methode oder die Breuss-Massage eingesetzt.

Die Möglichkeit sich über klassische Homöopathie zu informieren, bieten regelmäßig stattfindende Vorträge zu denen sich Interessierte kostenlos anmelden können unter www.praxis-ebensee.de

  

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Herzlichen Dank Sparkasse Nürnberg

 

 

Als ich Anfang Januar – wie jedes Jahr – wieder einmal für den Kinderfasching auf Sponsorensuche ging, wurde ich natürlich auch bei der Sparkasse Nürnberg vorstellig. Auf meine Frage nach „Wurfgeschossen“ und „give aways“, sagte mir mein Gegenüber ein bisschen verschmitzt lächelnd, dass wir damit heuer nicht rechnen könnten. Ein bisschen enttäuscht – die Sparkasse Geschäftsstelle Mögeldorf hatte uns ja bereits einige Kartons zur Verfügung gestellt – wollte ich mich höflich verabschieden. Ich hätte besser auf das Lächeln achten sollen. Da fragte mich mein Gesprächspartner, Herr Bürger, ob wir uns denn auch mit einem Zuschuss zufrieden geben könnten?

 

   


 
Herz was willst Du mehr, da ging es mir gleich wieder besser und vor meinem geistigen Auge zogen so
€ 200,– bis € 300,– vorbei.
 

Wieder lächelte mein Partner und sagte er habe an einen etwas größeren Betrag für einen besonders engagierten Verein gedacht. Er kenne unsere Inliner gut und sei von deren Auftritten und Darstellung und besonders von den Kostümen sehr begeistert. Als er mir dann den tatsächlichen Betrag nannte, lief es mir heiß und kalt über den Rücken! Das bekommen wir? War mein dezenter Jubelschrei.
 

Am Montag den 22.02.2010 erhielten wir in unserer schönen Halle dann aus den Händen von Herrn Bürger einen Scheck in Höhe von E 2.500,– zur Beschaffung von Kostümen für unsere Auftrittsformationen.

 

Herzlichen Dank

Sparkasse Nürnberg.

Wolfgang Hannwacker

Headcoach der Inliner Mögeldorf

 

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Impressionen vom Neujahrsempfang

 

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Tiergarten Nürnberg

Nürnbergs Nashorn
Albrecht ist Vater

Albrecht, das erste gebürtige bayerische Nashorn, ist in seiner neuen Heimat Frankreich Vater geworden. Sein bislang noch namenloser Sohn wurde am Montag, 1. Februar 2010, in den frühen Morgenstunden im französischen Lisieux geboren. Das Panzernashorn Albrecht erblickte am 8. Oktober 1999 im Tiergarten der Stadt Nürnberg das Licht der Welt. Es wurde nach Albrecht Dürer benannt. Im Alter von knapp zwei Jahren kam Albrecht am 25. September 2001 nach Lisieux. Dort paarte er sich mit dem 15-jährigen Nashorn Winona (geboren am 12. Oktober 1995), die am 26. April 2000 aus Planckendael (bei Antwerpen/Belgien) nach Lisieux kam. Albrechts Sohn ist das erste in Lisieux geborene Panzernashorn.

  

Tiergarten der Stadt Nürnberg
i. A. Dr. Nicola A. Mögel Pressesprecherin

 

Albrechts Sohn in Lisieux (Quelle: Tiergarten Nürnberg

Das Jahr 2009 im Tiergarten Nürnberg

2009 war ein erfolgreiches Jahr für den Tiergarten Nürnberg, obwohl die Besucherzahlen im Vergleich zum Rekordjahr 2008 deutlich niedriger sind.  Der Tiergarten der Stadt Nürnberg konnte im Jahr 2009 insgesamt 1.039.115 Besucher empfangen. Damit hat der Tiergarten der Stadt Nürnberg zum elften Mal in seiner Geschichte die Millionengrenze überschritten.

Dennoch bedeutet die Zahl einen Rückgang um 18,9 % gegenüber dem vorangegangenen Rekordjahr 2008, das als „Flocke-Jahr“ in die Tiergartengeschichte eingegangen ist. 403.011 Gäste besuchten 2009 auch das Delphinarium. Das ist zwar ein Rückgang um 16,2 %, bedeutet jedoch, dass bei einem Anteil von nahezu 40% der Tiergartengäste die Delphinvorführungen nach wie vor auf großes Interesse stoßen.

Das Jahr 2009 war im Tiergarten Nürnberg geprägt von Baumaß-nahmen: angefangen bei der Großbaustelle der DelphinLagune mit dem Manatihaus über die Fertigstellung des Umbaus im Raubtierhaus und neuer Toilettenanlagen bis hin zur Errichtung eines neuen Pavianstalls. Das frühere Guanakogehege wurde zu einem Natur-Erlebnis-Garten umgestaltet. Hinzu kam die Sperrung der Straßenbahnlinie 5 zum Tiergarten bis Ende 2009 durch Bautätigkeiten der VGN. Die Baustelle wurde durch einen Ersatzbus großräumig umfahren.

Veränderungen im Tierbestand

Zu den besonderen Veränderungen im Tierbestand gehören als Zugänge eine Gruppe der hochbedrohten Prinz Alfred Hirsche mit sechs Tieren, darunter ein am 11. April 2009 bereits im Tiergarten geborenes Jungtier. Im Aquarium sind besonders die Schlammspringer, Fische, die überwiegend an Land leben, zu nennen. Im Dezember kam schließlich der neue Seekuhbulle „Zorro“ aus Odense in Dänemark in den Tiergarten am Schmausenbuck.

Am 07.Januar 2009 erhielt die Eisbärin „Flocke“  mit dem männlichen Altersgenossen „Rasputin“ aus dem Zoo Moskau endlich einen tierischen Spielgefährten. Dieser erfreute mit seinen Interaktionen mit „Flocke“ nicht nur das Publikum, sondern half sicherlich entscheidend bei der Verhaltensentwicklung von „Flocke“.

Das vergangene Jahr brachte eine Vielzahl von schönen Zuchterfolgen, darunter bereits im Januar die Geburt des Jungtiers „Herbert“ bei den Seekühen. Im Juni folgte Fortsetzung der erfolgreichen Seelöwenzucht mit fünf Jungtieren. Mit dem Jungtier „Blue“ konnte die sechste Generation bei den Kalifornischen Seelwen in Nürnberg erreicht werden. Die Sibirische Tigerin hat drei männliche Jungtiere aufgezogen, die Anfangs jedoch nur auf einem Monitor zu beobachten waren. Am 27. August brachte das Panzernashorn „Purana“ ein gesundes Mädchen zur Welt, das die Pfleger wegen ihres hellen linken Vorderfußes auf den Namen „Seto Paitala, (nepalesisch für „weißen Fuß“) tauften.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Tiergarten Nürnberg wurden 2009 kleine Pelikane von ihren Eltern aufgezogen. Erfolgreich war auch die Aufzucht der zweiten Generation bei den Andenkondoren. Weitere Zuchterfolge waren zu verzeichnen bei den Wildrindern, den Bisons und Wisenten, bei der seltensten Eulenart Deutschlands, den Uralkäuzen, den Netzgiraffen, bei denen mit „Lubaya“ die 25. Giraffe im Tiergarten Nürnberg heranwächst. Auch bei den Schabrackentapiren gab es 2009 Nachwuchs. Jungtiere verzeichneten erstmals auch die Fischotter, Somaliwildeseln, die Königspythons und Pfeilgiftfrösche.

Unter den Abgängen ist der Verlust des Giraffenbullen „Charly“ zu nennen. Er musste im Januar eingeschläfert werden. Am 20.Juli 2009 ist der 19-jährige kalifornische Seelöwe „Mike“ völlig über-raschend an akutem Herz-Kreislaufversagen gestorben. Zwei Tage später verstarb die 40-jährige Delphinmutter „Eva“ an einer Gehirnentzündung.

Insgesamt umfasste der Tierbestand im vergangenen Jahr 2548 Individuen. Bezogen auf die Anzahl der Arten blieb der Bestand mit 254 Arten nahezu unverändert.  

Futterbedarf

Die Tiere im Tiergarten hatten natürlich einen äußerst vielfältigen und reichlichen Nahrungsbedarf. Die Futtermittelstatistik erfasst Obst wie Äpfel, Ananas, Bananen, Orangen, Kiwi, außerdem Gemüse wie Auberginen, Broccoli, Chinakohl, Karotten, Salat, Paprika, Kartoffeln, Rüben und Kraut und beinhaltet neben Fleisch und Fisch auch Grillen, Mehlwürmer und Quark. So wurden im vergangenen Jahr 28 to Karotten, 13.500 Köpfe Salat, 19,1 to Äpfel, 7 to Birnen, 3,7 to Bananen und knapp 10.800 Kiwifrüchte an die Tiere verfüttert.

 

Unter den selbst angebauten Futtermitteln spielten 160 to Runkelrüben und 137 to Heu eine bedeutende Rolle in der Gesamtversorgung. Neben 30,8 to Kraftfutter für Wildtiere wurden fast 1,5 to Salzleck-steine ausgelegt. An tierischer Nahrung schlugen besonders 76,5 to Fisch zu Buche. Der Fleischbedarf stieg durch die Rückkehr der Großkatzen mit 23,7 to (Rind) auf das Doppelte. An ganzen, überwiegend tiefgefroren bezogenen Futtertieren sind 128.250 Küken, 10.149 Mäuse und 6.230 Ratten zu nennen.

Bautätigkeit

Im Berichtsjahr  wurde die Generalsanierung des Raubtierhauses mit Kosten in Höhe von 3,8 Millionen Euro nach einer Bauzeit von 21 Monaten mit einer feierlichen Einweihung am 2. April 2009 abgeschlossen. Dank wesentlich größerer Tierkäfige, besseren Sicherheitsstandards für die Pfleger und einer zeitgemäßen Gestaltung des gesamten Gebäudes können die Raubtiere seither besser gehalten und den Besuchern weit interessanter präsentiert werden.  Auch die Außenanlagen wurden saniert und neu gestaltet.

Die zunehmenden Starkregenereignisse führen in Tiergarten vielfach zu Erosion. Als erstes der betroffenen Gehege konnte das der Nilgau- und Hirschziegenantilopen mit Rückhaltebecken und gezielten Abläufen in Bächen vor weiterer Erosion geschützt werden.

Der neue Pavianstall konnte am 28. August 2009 eröffnet werden. Zu seinen wichtigen Neuerungen gegenüber der alten Unterbringung gehören ein bedeutend größeres Raumvolumen für die Affen, die Transparenz des Gebäudes für Besucher und Affen, eine strukturierte Klettereinrichtung, Rückzugsmöglichkeiten durch Raumgliederung, Ausweichmöglichkeiten durch ein Rundlaufsystem und die Möglichkeiten für die Pfleger, mit den Affen distanzlos zu arbeiten.

Auch die dringend notwendige Verbesserungen in der Infrastruktur wurde mit dem Neubau von Toiletten-Anlagen im Eingangsbereich und bei den Wölfen im Juni 2009 fortgeführt.

Zooschule

Auch die Zoopädagogik schloss das Geschäftsjahr 2009 erfolgreich ab. Bei 261 Schülergruppen erhielten insgesamt 6.286 Teilnehmer und Teilnehmerinnen vom Vorschulalter über Grundschulen (fast 40 %) und Gymnasien bis zu Erwachsenen einen altersgerechten Einblick in den Artenschutz und die Arbeit des Tiergartens. Knapp 46 % dieser Gruppen besuchen auch die Vorführungen im Delphinarium.

Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit

Ende Februar 2009 war der Tiergarten mit einem Stand auf der Messe „Freizeit, Touristik + Garten Nürnberg“ vertreten. Im März 2009 veranstaltete der Tiergarten den ersten Tag der offenen Baustelle, der auf ein großes Interesse beim Publikum stieß. An vielen Stationen erklärten Tiergartenmitarbeiter die Hintergründe zu den Bau-maß-nahmen im Tiergarten. Anlässlich des 200. Geburtstags von Charles Darwin war über den Sommer hinweg eine ist Ausstellung über das Wirken des Evolutions-Forschers zu sehen.

Im vergangenen Jahr hielt der Tiergarten Nürnberg bei 25 Presse-terminen und mit weiteren 61 Presseinformationen die Medienvertreter auf dem Laufenden. Damit stieß der Tiergarten auf eine große Resonanz bei den lokalen und regionalen Medien. Darüber hinaus wurden 2009 im ZDF Januar die zweite und im Oktober die dritte Staffel der „Nürnberger Schnauzen“ mit 24 bzw. 20 Folgen ausgestrahlt.

 Tiergarten der Stadt Nürnberg

i. A.
 
Dr. Helmut Mägdefrau

Stv. Direktor  

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Fundgrube - DIE  KIEFERNSPANNER-PLAGE


Mögeldorfer Wald 1893 – 1896

Durch besondere Witterungsumstände vermehrten sich damals die Raupen derart stark –an einem Kieferbaum wurden bis zu 2.000 Raupen gezählt – dass zur Rettung der noch gesunden Bäume ein Drittel des Baumbestands geschlagen werden musste.

Für diese Aktion wurden bis zu 4.000 Holzarbeiter angeworben, die aus Oberbayern, dem Bayerischen Wald ja sogar aus Italien kamen. Eine Kleineisenbahn brachte die Stämme zum Bahnhof Dutzendteich. Es wurden Rotten zu etwa 20 Leuten gebildet mit einem Vormann, die das vom Förster zugeteilte und überwachte Gebiet zu bearbeiten hatten. Die Arbeiter wohnten diese Zeit in rasch aufgestellten Holzhäusern.(Siehe Bild-Hintergrund) Am Ende der Aktion bestellte die Rotte Bauer zum Schlussbild einen Fotografen:

 

Wir sehen die Holzfäller mit ihren Werkzeugen Säge, Hacke, Reißeisen und Rindenschäler.  Stehend (mit Gewehr) der Förster, daneben der Chef Alexander Bauer und  - das süffige Mögeldorfer Bier darf natürlich auch nicht fehlen!                     

                    F.Schaller



Bildersammlung Ramsauer

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Mitglieder Informationen

 

Wir danken unseren Spendern

Erika Baumann und Karlheinz Holzinger

 

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder:

Klaus Eck
Erika Pfann
Dr. Guiseppe Bancale

  

Unsere Verstorbenen:

Helene Löw, Ziegenstrasse 35

Margott Wiedenmann, Dientzenhoferstrasse 20b

Dr. Friedrich Thomae, Dientzenhoferstrasse 19

 

Wir sind im Internet erreichbar:

WWW.MOEGELDORF.DE

Wenn Sie einen Link zu unserer Website setzen möchten, damit die Mögeldorferinnen und Mögeldorfer einen raschen Zugriff zu Ihrem Unternehmen haben, hier unser Ansprechpartner:

 Michael Schuster, Waldstromerstr. 38

Tel. 0911/63 25 140

Fax. 0911/63 25 187

e-Mail: michael.schuster@siemens.com

 Parteiverkehr in der Geschäftsstelle des Bürger- und Geschäftsvereins


Unsere Geschäftsstelle in der Lindnerstraße 3 ist jeweils von 17.00 – 18.00 Uhr geöffnet am Montag, den 3. Mai 2010. Ein Mitglied des Vorstands steht für Auskünfte, Entgegennahme von Wünschen und Anregungen zur Verfügung.

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