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mit folgenden Themen - Dezember 2009


								
Mögeldorf Aktuell
  1. Fahrradweg Mögeldorfer Hauptstraße

  2. Neuplanung der Ostendstraße zwischen Cheruskerstraße und Lechnerstraße

Andere Themen

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Mögeldorf Aktuell
Liebe Leserinnen und Leser,

 

trotz der großen Wirtschafts- und Finanzkrise dürfen wir in Mögeldorf glaube ich ganz überwiegend dankbar auf das ausgehende Jahr 2009 zurückblicken. Wir alle haben sicher mit einiger Besorgnis auf den großen Straßenbau in der Ostendstraße geblickt. Dieser ist termingenau und reibungslos abgelaufen. Den Planern der Stadt Nürnberg ist hierfür großes Lob zu zollen. Wir freuen uns, dass wir ab Mitte Dezember wieder zügig über die neuen Brücken in die Stadt hineinfahren können.

Unser gelungener Start ins neue Jahr fand 2009 bei der Firma Baumüller statt. Bei angenehmen Gesprächen konnten sich die Mögeldorfer aber über die exzellente Produktpalette der Firma Baumüller informieren. Herrn Baumüller und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt mein herzlicher Dank.

Auf unserer Jahreshauptversammlung schlugen die Ausführungen von Michael Kaiser über den Untergang und den Wiederaufbau der Stadt Nürnberg die Zuhörer in den Bann. Auch bei der größeren zeitlichen Distanz zu dieser geschichtlichen Phase bleibt ein bedrückender Eindruck zurück.

Gelöst und heiter fanden auch dieses Jahr wieder unsere Sonntagsmatineen statt. Herrn Michael Stöckl sei herzlich gedankt.

Die Mögeldorfer Kirchweih entwickelt sich jedes Jahr wieder ein Stück weiter. Von DLRG und Polizei bestens abgeschirmt schlängelte sich der Kirchweihzug vom Schmausenbuck zum Festplatz. Die Tucherbrauerei schmückte mit ihrem schönsten Festwagen den Zug. Am Samstag legte sich die MSG kräftig ins Zeug. Sie organisierte den ersten Mögeldorfer Familienlauf. Ein Bobbycar-Rennen für die Kleinsten und Preise in Hülle und Fülle erfreuten die Kinderherzen. Gut besucht war auch der inzwischen traditionelle Kirchweihgottesdienst. Stellvertretend für alle Mitwirkenden gilt mein herzlicher Dank Herrn Jürgen Frost.

Trotz düsterer Wetterberichte und regenschwangerer Wolken am Horizont gelang am 4. Juli wieder unser stimmungsvolles Fest in romantischer Kulisse. Billroth und Thusneldaschule, aber auch der PostSV und die Sportvereinigung Mögeldorf 2000 mit ihrer bravourösen Inlinergruppe boten Spiel und Sport dar. Die Inliner boten aber auch wieder alle kulinarischen Genüsse dar. Vielen Dank an Wolfgang Hannwacker und alle Mitstreiter sowie an Manuela Becker.

Unser Tiergartenbesuch war gut besucht. In großer Zahl studierten wir die gewaltigen Erdbewegungen für die Lagune und das fertig gestellte generalsanierte Raubtierhaus.

Unsere Aktivitäten klangen aus mit unserer geschichtlichen Jahresfahrt nach Würzburg zur Landesausstellung „Wiederaufbau und Wirtschaftswunder“. Neben der Residenz, der Marienfeste war auch noch für den Rokokogarten in Veitshöchheim Platz im Programm. Frau Hölldobler-Schäfer danke ich sehr herzlich für hervorragende Organisation.

Für ihre aktive Mitarbeit danke ich allen Vorstandsmitgliedern sehr herzlich. Meiner Stellvertreterin Frau Schaller und ihrem Gatten gilt mein besonderer Dank. Neben vielen Terminen beackern sie die Mögeldorfer Geschichte und lassen uns in hervorragenden Artikeln daran teilhaben. Mein Dank gilt auch unserem Schriftleiter Oskar Iberler, unserer Anzeigenleiterin Frau Schuster sowie unseren Austrägerinnen und Austrägern.

Auch unseren Inserenten danke ich sehr herzlich. Mit ihrem Inserat  unterstützen Sie unsre Veranstaltungen sehr.

Allen Leserinnen und Lesern unseres Mitteilungsblatts wünsche ich eine gesegnete Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im Neuen Jahr 2010..

 

Ihr  

Wolfgang Köhler

 

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 Neujahrsgruß aus der Kirchengemeinde St. Nikolaus und St. Ulrich

 

Liebe Mögeldorferinnen und Mögeldorfer!

Der Moment, wenn ich das erste mal meinen neuen Kalender, den fürs neue Jahr in Händen halte, ist für mich ein ganz besonderer.

Ein ganzes Jahr liegt da vor mir, völlig unbeschrieben und frei. Das hat etwas verheißungsvolles, eine Weite. So viele Möglichkeiten, dieses Jahr zu füllen.

Aber diese Freiheit währt meist nicht lange. Schon Ende Oktober stehen die Termine für das neue Jahr drin, teilweise dicht an dicht.

Bleibt doch alles beim Alten? Wird es gar nicht neu? Lohnt es nicht sich für das neue Jahr auch etwas Neues vorzunehmen?

Viele Hoffnungen werden aufs neue Jahr gesetzt, schon allein weil es neu ist. Aber längst nicht alles wird neu oder gar gut. Viele Kranke müssen ihr Leiden auch im neuen Jahr noch ertragen und die Einsamen werden auch nicht weniger einsam, bloß weil sich die Jahreszahl ändert. Schnell verfliegt so die Weite, die das neue Jahr verspricht, wenn sie denn überhaupt je zu spüren war.

Und doch, meine ich, lohnt sich eine persönliche Zäsur. Wieder ein neues Jahr. Wie wird es mit mir umgehen? Wie werde ich mit ihm umgehen?

Mit einem Kalender meint man oft, die Zeit im Griff zu haben. Dabei sind es lediglich Termine, die man versucht in den Griff zu bekommen. Der Kalender wird so zu einem Abbild unseres Umgangs mit der Zeit. Selbstverständlich planen wir: Geschäftstermine, Urlaub, Besuche. Oft verselbständigt sich unser Planen und es wird uns selbstverständlich für alles Zeit zu haben - uns Zeit zu nehmen. Dabei passiert es, dass wir nicht mehr auf den achten, der unsere Zeit in Händen hält.

Ein Wort aus dem Jakobusbrief ermuntert uns, unsere Zeit wieder in Beziehung zu setzen zu Gott, dem Herrn des Anfangs und des Endes der Zeit: „Dagegen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun.“

Ich lese diesen Vers auch als Erleichterung. Dass nicht nur ich in Verantwortung stehe für mein Leben, für mein neues Jahr, sondern dass Gott mit seinem Willen mein Leben und das neue Jahr begleitet und schließlich das letzte Wort hat.

 

Ein gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen

 

Pfarrerin z. A. Andrea Schäfer

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Fahrradweg Mögeldorfer Hauptstraße

Im Anschluß an die Berichterstattung vom Oktoberheft hat sich folgender weiterer Verfahrensgang ergeben:

In der Sitzung des Stadtrats vom 23. September 2009 wurde die Angelegenheit erneut vertagt.

Am 7. Oktober 2009 fand vor Ort nunmehr ein weiterer Ortstermin statt.

Inhaltliche neue Erkenntnisse brachte dieser Termin nicht.

Am 21. Oktober 2009 hat der Stadtrat mit den Stimmen von SPD und Bündnis 90/Grüne gegen die Stimmen der CSU die Variante der Verwaltung beschlossen. In der Debatte des Stadtrats konnten die Sprecher von SPD und Grünen keine überzeugenden Argumente darlegen, weshalb die Verwaltungsvariante besser als die vom Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. vorgeschlagene Variante sein soll. Der Sprecher der CSU, Stadtrat Dr. Reindl, führte noch einmal erfolglos alle Vorzüge der Variante des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf vor Augen, konnte aber eine Mehrheit nicht gewinnen, obwohl auch Stadtrat Utz Ulrich gegen die Verwaltungsvariante eintrat und Stadtrat Grosse-Grollmann den Vorschlag des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf e.V. unterstützte.

 

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Neuplanung der Ostendstraße zwischen Cheruskerstraße und Lechnerstraße

 

Die beiden Amtsleiter des Verkehrsplanungsamts Herr Jülich und des Stadtplanungsamts Herr Weber stellten am 21. Oktober 2009 in der Aula der Thusneldaschule die neue Straßenplanung für diesen Bauabschnitt der Ostendstraße vor. Fotomontage zur Planung der Ostendstrasse

Kernstück der Planung ist ein Rasengleis zwischen Cheruskerstraße und Breitengraserstraße. Die stadteinwärtige Haltestelle ist eine Mittelinsel in Höhe des Schulhofes der Thusneldaschule, stadtauswärtig hält die Straßenbahn auf gleicher Höhe wie bisher am Fahrbahnrand. Auf beiden Seiten befindet sich ein Radweg. Die Straße wird doppelspurig geführt. Stadteinwärts wird es an der Kreuzung Cheruskerstraße eine doppelte Linksabbiegespur geben. Dies ist sehr positiv, weil dadurch der Linksabbieger am Mögeldorfer Plärrer entlastet werden kann. Eine Wendemöglichkeit für die Lkw ist gegeben, weil die Schleppkurven sowohl an der Kreuzung Cheruskerstraße als auch in Höhe Breitengraserstraße breit genug sind. Die Breitengraserstraße, aber auch die Lindnerstraße und die Lechnerstraße werden signalisiert. Der Eingriff in den Schulhof ist ganz wesentlich reduziert, die Sportfeldflächen bleiben vollumfänglich erhalten.

Die jetzt vorgestellte Planung ist gegenüber ersten Entwürfen ganz erheblich verbessert und wird nach meiner Meinung den Belangen der Sicherheit der Schüler und ÖPNV-Nutzer, der Flüssigkeit des Straßenverkehrs und auch der Anlieger gerecht. Die vorgestellte Planung führt zu einer nachhaltigen Aufwertung der Ostendstraße.

 

Wolfgang Köhler

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Mithilfe erbeten

Zwischen Sonntag, dem 5. Juli 2009 und Montag, dem 6. Juli 2009, 12.00 Uhr wurden die Pfeiler an der Einfahrt zum Schmausenschloß/Musikschule in der Ziegenstraße 12 massiv beschädigt, so dass sie abgetragen und erneuert werden mussten.

Der Schädiger konnte trotz Einschaltung der Polizei nicht festgestellt werden. Wir suchen nun Zeugen, die gesehen haben, wie die Pfeiler beschädigt wurden.

Um sachdienliche Hinweise wird gebeten. Tel. 231-5100 oder 546 07 65

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Termin

 

Neujahrsempfang des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf e.V. aufgrund freundlicher Einladung der Diakonie Mögeldorf und der Firma KIB/Seleco

 

am Donnerstag

14. Januar 2010, 19.00 Uhr

im Seepark Mögeldorf, Ostendstraße 127,

Nürnberg-Mögeldorf.

 Seepark

Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. dankt Herrn Beucker und Herrn Minartz sehr herzlich für die Einladung zum Neujahrsempfang in den neuen Räumlichkeiten.

 

Alle Mögeldorferinnen und Mögeldorfer sind zum Neujahrsempfang herzlich eingeladen.
 per Fax 5 48 77 01 für diesen Termin anzumelden.

 

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Mein Sträßle lebt

Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich das Sträßle mal aus acht Kilometern Höhe sehen könnte und dann immer weiter runterzoomen kann, bis ich das Dach meines Hauses sehe, das Gärtchen dahinter, die verschiedenen Schattierungen des Rot der Dachziegel rundum. Das „Digitale Zeitalter“ macht es möglich und gibt mir einen schönen Überblick, wo ich da nun endlich gelandet bin. Das Sträßle, es ist die Hammerstraße in Ebensee (für Ortsunkundige) ist wirklich kurz, nur 17 Nummern. Es verbindet die Bürg- mit der Bühlstraße. Als ich dort anno 83, wie es so schön heißt, Wohnungseigentum erwarb, bot die Hammerstraße einen eher tristen Anblick: Die Fassaden der Häuser abgearbeitet, ausgebleichte Farben, heruntergekommen wäre zu viel gesagt. Aber man hatte schon den Eindruck, dass viele der Häuser auch schon einmal bessere Zeiten gesehen hatten. Jetzt, nach 26 Jahren merke ich: Die besseren Zeiten sind zurückgekommen. Abends bekommt man keinen Parkplatz mehr, schnuckelige PkWs stehen zuhauf auf beiden Seiten. Man muß gelegentlich längere Wege in Kauf nehmen, um zu dem eigenen Haus zu gelangen. Soviel zur Situation auf der Erde.

In 26 Jahren hat sich die Hammerstraße nicht herausgeputzt, aber herausgemacht: Die schön gegliederten Fassaden kommen durch Renovierungen zu Geltung, triste Farben sind heller, bunter Kolorierung gewichen. Von meinem Fenster aus sehe ich Gelb, Lindgrün, Rosa, Blau und Rot, eine ganze Farbenskala. Viele Dächer leuchten neugedeckt und rot in den Himmel.  Und die Formen der Fassaden variieren : Kleine Vorbauten mit nadelspitzen Dächern wechseln sich mit gschwungenen ab. Die  „gerade“ Seite der Hammerstraße weist eindeutig mehr Formenvielfalt auf als die „ungerade“, das liegt wohl am Alter und am 2. Weltkrieg. Fenster, diese Augen der Gebäude, gucken in verschiedenen Formen auf die Straße: viereckig, rechteckig, oval oder drei, ganz oben,  schießschartenartig. Nirgends, Gott sei Dank, Flachdächer zu sehen. Da halte ich es mit Gaudi, der meint, Dächer seien der organische Abschluß eines Hauses nach Oben. Wenn ich abends heimkomme, natürlich nur im Sommer, duftet mir vorn der Spanier entgegen, heutzutage kann man sogar draußen sitzen. Es gibt eine Literaturstube, einen Steuerberater, Ärzte hier und Kindersegen allenthalben. Eigentlich ganz normal, aber doch unverwechselbar, lebendig, hübsch, nicht putzig, sondern echt. Ein kleines , vitales Stück Mögeldorf , ist sie,  die Hammerstraße, das hat sie in den letzten Jahrzehnten gezeigt. Und auf ihre Art einmalig: Heimat eben. 

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Schatz erhalten

Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. hat im September einen Schatz im wahrsten Sinne des Wortes überreicht erhalten.

Bis 1907 war Herr Pfarrer Lauter an der evangelischen Kirche tätig. Er führte in den Jahren 1898 bis 1900 das Protokollbuch des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf.

Sein Urenkel Jörn Lauter übergab nun dieses wertvolle Dokument an den Vorstand. Wir danken Herrn Lauter herzlich.            

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Sehr geehrte Damen und Herren vom Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf

vielen Dank, dass Sie uns mit Ihrer Spende an die Schule für die Bezahlung der Tanzpädagogin Frau Beate Höhn indirekt die Reise nach Berlin ermöglicht haben, denn nachdem unsere Schule in der Sparte Tanz den 1. Preis gewonnen hatte, durfte eine Schülerdelegation von sechs Viertklässlern  die Fahrt zur Preisverleihung nach Berlin antreten.

Der Zug fuhr schnell und so war die Fahrt relativ kurz. Als wir in Berlin ankamen, mussten wir noch einige Stationen mit der S-Bahn fahren, am Alexanderplatz umsteigen und dann ging es mit der U-Bahn bis Frankfurter Tor. Von dort aus haben wir unser Hotel Tulip-Inn gesucht. Eine Stunde haben wir gebraucht, bis wir das Hotel gefunden hatten. Nachdem wir eingecheckt hatten, fand die Zimmerverteilung statt. Als wir uns eingelebt hatten, gab es Abendessen. Italienisches Essen ist so gut! Nachdem alle gezahlt hatten, gingen wir schlafen.

Am nächsten Morgen gab es ein leckeres Frühstück. Dann machten wir uns fertig und fuhren mit der U-Bahn zum Gendarmenmarkt. Dort mussten wir eine halbe Stunde warten, bis die Preisverleihung im Konzerthaus begann. Diese war sehr eindrucksvoll. Ein roter Teppich war für uns ausgerollt und ein Journalist interviewte uns. Henry Tesch, der Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, überreichte den anderen Preisträgern und uns eine Urkunde und einen Scheck über 1.000 Euro. Nach der Preisverleihung gab es im Innenhof der Deutschen Bank Unter den Linden ein Buffet. Das Essen schmeckte dort sehr gut.

Anschließend liefen wir zum Brandenburger Tor und schauten uns das und den Reichstag an. Dann fuhren wir mit der neuen U-55 zum Bahnhof, von dem aus wir die Heimreise antraten.

 

Der
Der kleinste Junge ist Marco als Vertreter unserer Schule und hinter ihm Frau Höhn. Die anderen Preisträger sind eine andere Atrersgruppe. Copyright Kulturstiftung der Länder

 

Es war für uns alle ein tolles Erlebnis. Nochmals vielen Dank.

  

Herzliche Grüße   

 

 Ihr Constantin Frieser

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Seniorenwohnanlage Seepark Mögeldorf eingeweiht

 

Am 2. Oktober 2009 wurde die neue Seniorenanlage Seepark Mögeldorf eingeweiht. Viele Ehrengäste, neue Bewohner und Interessierte nahmen am Gottesdienst und an der anschließenden Führung durch das neue Haus teil. Diese neue Senioreneinrichtung stellt eine große Bereicherung für unser Mögeldorf dar. Hier kann sich wieder ein Stück Heimat entwickeln.

 

Die Seniorenanlage stellt eine Mischung aus klassischem betreuten Wohnen und Seniorenstift dar. Die Hilfsangebote können individuell gebucht werden. Umziehen muß man nicht mehr, außer bei Schwerstpflegebedürftigkeit. Wenn die Mobilität eingeschränkt ist, ist die weitläufige Parkanlage mit Seerosenteich angenehm. Der Wohnbereich der Seniorenanlage umfasst 78 barrierefreie Wohnungen, das Pflegeheim bietet 63 Plätze, darunter zehn Doppelzimmer.

Pflegeheim Seepark Mögeldorf

Pflegeheim Seepark Mögeldorf Pflegeheim Seepark Mögeldorf
Das Festzelt war zu klein

Nach der Schlüsselübergabe

Pflegeheim Seepark Mögeldorf Pflegeheim Seepark Mögeldorf
Der neue Aufenthaltsraum Es strömt
Pflegeheim Seepark Mögeldorf Pflegeheim Seepark Mögeldorf
Unterhaltung im Saal

Festgottesdienst 

  

Grußwort des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf e. V. anlässlich der Einweihung des neuen Seniorenzentrums Seepark in der Ostendstraße

  

Sehr geehrter Herr Beucker,

sehr geehrter Herr Minartz ,

 

der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. gratuliert Ihnen sehr herzlich zur Einweihung des neuen Seniorenzentrums Seepark Mögeldorf. Mit der Fertigstellung dieser schönen Anlage wird für unsere Mögeldorfer Senioren wieder ein Stück Heimat geschaffen. Wer lange Zeit in unserem schönen Mögeldorf ansässig war, hat nun eine neue Chance, nah an seinen örtlichen Wurzeln bleiben zu können, wenn er sich entschließt, aus seiner gewohnten Umgebung in eine Seniorenresidenz umzuziehen. Die vertrauten Wege in die beiden Mögeldorfer Kirchen, zum Bäcker, Metzger bleiben erhalten, die vielen Kontakte aus der bisherigen Umgebung können weitergepflegt werden. Man bleibt sozusagen in neuen Räumen zu Hause. Das ist, denke ich, für das Wohlbefinden ein ganz wichtiger Gesichtspunkt.

 

Die Lage ist auch an die grüne Lunge des Wöhrder Sees angebunden, was schöne Weg am und um den See eröffnet. An der Satzinger Mühle im Herzen Mögeldorfs ist dann für eine Einkehrpause gesorgt. Nur der Weg nach oben wird dem einen oder anderen Bewohner dann einen Schnaufer abverlangen.

 

Räumlichkeiten allein genügen in dieser Lebensphase allerdings häufig nicht. Deshalb ist es wichtig, dass wir Mögeldorfer uns auf den vielfach bewährten hohen und höchsten Ansprüchen genügenden Standard unserer Mögeldorfer Diakonie stützen können. Mit dieser Einrichtung haben wir Gewissheit, dass erforderlich werdende Hilfestellungen mit Umsicht und Sachverstand gewährleistet werden.

Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. wünscht allen neuen Bewohnern eine glückliche neue Lebensphase im Seepark Mögeldorf. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Diakonie wünsche ich eine erfüllende Tätigkeit in dieser schönen neuen Seniorenresidenz.

 

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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Neues von der VAG

 

Wußten Sie schon, dass Sie Ihr VAG Ticket zu Hause online ausdrucken können? Online-Tickets können Sie unter www.vag.de Andere Seite bequem zu Hause ausdrucken. Das entspannt, wenn am Fahrkartenautomaten gerade mal wieder das Kleingeld nicht passt oder die Straßenbahn schon heftig bimmelt und abfährt, bevor das Ticket aus dem Automaten fällt. Probieren Sie es aus!

 

Neu eingeführt wurde bei der VAG auch die Kostenerstattung. Die VAG sichert ihren Fahrgästen zu, den Fahrpreis für einen Einzelfahrschein zu erstatten, wenn Busse oder Bahnen wegen eines Fehlers der VAG mehr als 15 Minuten Verspätung haben. Kommt nach 20 Uhr oder am Wochenende kein Anschluß gemäß der Fahrplanauskunft zustande und die Wartezeit für den Fahrgast beträgt ebenfalls mehr als 15 Minuten, gibt es sogar ein TagesTicketSolo oder die Kostenerstattung für ein Taxi bis zu einer höhe von 20 Euro. Dies gilt nicht bei Stau oder Streik.

 

Sollte sich ein Fahrgast einmal in einem Fahrzeug die Kleidung verschmutzen, erstattet die VAG die Reinigungskosten bis zu einer Höhe von 20 Euro.

Kö.

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MÖGELDORFER BEGEGNUNGEN   „Unser Postbote

Unser PostboteJeder kennt ihn, jeder mag ihn ,und viele wissen auch, dass unser Postbote Peter Rieger heißt. Dass er die Post fleißig und zuverlässig zustellt, halten wir vielleicht für selbstverständlich. Aber wenn uns der Briefträger herzlich grüßt, uns persönlich anspricht, dann ist das Leben in Mögeldorf wieder ein Stückchen angenehmer.

Als ich ihn – weit entfernt von unserem Hause – ansprach, ob er meine Post schon eingeworfen habe, kam die prompte Antwort: „Ja, es war aber nur ein großer Brief mit etwas drin“. Das erstaunte mich und durch meine diesbezüglichen Fragen erfuhr ich, dass er seine wohl 1000 Kunden beim Namen kennt und weiß, was er jeden Tag dabei hat. Da kommt die Urlaubskarte von Tante Alma durch ihn auch ohne Hausnummer bestimmt sofort an! Ob wohl jeder Briefträger ein solch phänomenales Gedächtnis hat ? Ich glaube nicht. Eigentlich wäre er zu etwas Höherem berufen (einen Postminister haben wir nicht mehr !). Aber durch dieses Gespräch bin ich auf die Idee der „Mögeldorfer  Begegnungen“ gekommen und habe mich für ihn und seine Arbeit näher interessiert.

Die Post war sein Traumziel und mit einem Hauptschulabschluss und guten Noten in Deutsch und Mathematik wurde er eingestellt und erreichte als Postjungbote nach drei Jahren Ausbildung inzwischen die Verbeamtung.

Wenn die meisten Mögeldorfer noch schlafen, eilt er vor 5 Uhr zum Zustellstützpunkt, um die Briefsendungen nach Kurz- und Langbriefen zu sortieren. Um 8.30 Uhr verlassen die Briefträger den Stützpunkt St.Peter und beginnen mit der Austeilung. Herrn Riegers Tour beginnt am Zeltnerschloss und führt  nach Osten bis zur Schmausenbuckstraße. Sein Gebiet umfasst den Postleitbezirk 90480 Mögeldorf Südwest, begrenzt durch die Bahnlinie und die Siedlerstraße.

Die briefstärksten Straßen sind die Gleißhammer- und die Dientzenhoferstraße.

Die nach dem Verlauf der Tour sortierten Briefe laufen nach geraden Hausnummern (2,4,6,…) in die Briefkästen und bei der Rücktour die ungeraden (… 5,3,1,). Ein Briefträger überquert innerhalb der Straßen nie die Fahrbahn, es sei denn er tankt Nachschub in den Ablagekästen. (Siehe Bild unten). Herr Rieger hat neun davon.. Seine Tour endet im Baggerloch und von dort geht’s nochmals in die Zentrale, um abzurechnen. Das bedeutet ca. 8 Stunden Arbeit täglich bei einer 5 Tagewoche, der freie Tag routiert. Natürlich gibt es Schwankungen. Der Montag ist der schwächste Tag, ab Donnerstag steigt die Auslieferung durch Wochenzeitungen, TV-Hefte und Werbung.

Herr Rieger macht diese Tour schon nahezu 10 Jahre. Seine Frau ist ebenfalls bei der Post in Mögeldorf im Bezirk Hersbrucker Straße tätig. (90480 Ost).

Er macht seine Arbeit sehr gerne. Meine Frage nach irgendwelchen Schwierigkeiten beantwortet er „In meinem Bezirk habe ich nur liebe Menschen.“

Das bezieht sich auch auf die Tierwelt. Kein Hund bellt, wenn er am Zaun vorbeifährt. Die Hunde kennen ihn und wissen, dass er Trockenfutter für sie dabei hat.

Die Quinta unserer Nachbarin begleitet ihn öfters eine längere Strecke, bis er sie nach Hause schickt.

Die gefährlichste Begegnung hatte er vor Jahren mit einer Kreuzotter. Das war am Schmausenbuck-Wasserbehälter, als er die steinerne Stiege zum Wohnhaus emporstieg, das Tier nicht beachtete, aber auf dem Rückweg die Schlange sah, die ihn fest fixierte. Und das bei kurzer Hose ! Scheinbar waren seine Waden nicht att-raktiv genug. Die Kreuzotter verschwand und auch seine Gänsehaut.

Nachträglich dachte er, dass er im Tiergarten wohl eine Spritze erhalten hätte.

Herr Rieger hat 6 Wochen Urlaub, die er mit seiner Familie (ein Sohn) in der Heimat seiner Frau bei Cortina verbringt. Seine Hobbys sind Flohmärkte, Musik der 50er – 60er Jahre und Sport.

Obwohl er täglich mit dem Rad ca. 25 km durch Mögeldorf fährt, joggt er dreimal wöchentlich 8 km um den Schmausenbuck, um sich fit zu halten.

Wir wünschen ihm, dass er noch recht lange seine dienstlichen und privaten Runden dreht und uns weiter gute Nachrichten bringt.

 

F. Schaller

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 Verdienstmedaille für Gerlinde Heckel

Verdienstmedaille für Gerlinde Heckel

Mit großer Freude haben viele Mögeldorfer von der Verleihung der Verdienstmedaille des Bundesverdienstordens an Frau Gerlinde Heckel erfahren. Diese Auszeichnung wird von Bundespräsident Köhler für Verdienste im Ehrenamt verliehen. Wir zitieren gerne die Worte von Bürgermeister Förther bei der Übergabe: „Unter Einsatz ihrer ganzen Kraft, ihrer inneren Überzeugung und vieler zusätzlicher ehrenamtlicher Arbeitsstunden hat sie sich um den Hospizgedanken, einen der wichtigsten Impulse für die Zukunft einer humanen Gesellschaft verdient gemacht.“

Für das Hospiz im Mathildenhaus in Mögeldorf war Gerlinde Heckel ein Glücksfall, besser sollte man sagen ein Segen. Mit Herz, Verstand, Engagement und getragen vom christlichen Glauben leitete sie mehr als zehn Jahre die Hospizstation.

Im Mittelalter waren Hospize Herbergen für Pilger und Kranke. Heute sind es Orte, an denen Menschen in ihrer letzten Lebensphase betreut werden, wo ihre belastenden und schmerzenden Beschwerden gelindert werden (Palliative Care), und wo es heißt: Leben bis zuletzt in möglichst guter Lebensqualität.

Als 1993 beim Evangelischen Gemeindeverein die Pläne für den Neubau des Diakoniezentrums mit einer angeschlossenen Hospizstation reiften, war Gerlinde Heckel als Frau der ersten Stunde mit dabei. Die gelernte Krankenschwester hatte zuvor in der Klinik Hallerwiese gearbeitet und war dann nach der Geburt des zweiten Kindes ausgeschieden. Aber schon ab 1979 war sie in der Diakonie zunächst ehrenamtlich in der ambulanten Pflege tätig. 1984 gründete sie zusammen mit Frau Steger den diakonischen Helferkreis, wissend, wie notwendig die Arbeit von Ehrenamtlichen ist, die aber begleitet, unterstützt, weitergebildet und auch gewürdigt werden müssen.

Seit 1990 arbeitete sie hauptberuflich in der Diakonie. Das geplante Hospiz bedeutete auch für Kranken- und Altenpfleger Neuland. Gerlinde Heckel war bereit sich darauf einzulassen. Sie machte eine Weiterbildung für Hospizarbeit im Palliative Care in Köln, dem Zentrum für Palliativmedizin der Mildred Scheel Stiftung. Mit dem Geschäftsführer der Diakonie Günter Beucker und dem Architekten Kiener besuchte sie auch die angeschlossene Palliativstation um von dort die besten Ideen in das entstehende Hospiz in Mögeldorf einzubringen. 1997 wurde das Mathildenheim eingeweiht. Am 1.November zogen die ersten vier Gäste ein- ja richtig - im Hospiz leben Gäste! Ihre Erfahrungen als Ehrenamtliche und mit Ehrenamtlichen brachte sie auch in den Hospizhelferkreis ein, dessen Seele Gerlinde Heckel stets war.

2008 ist sie aus dem Mathildenhaus ausgeschieden. Aber von der Hospizarbeit hat sie sich nicht verabschiedet. Sie ist heute in der Ausbildung und Weiterbildung für Pflegekräfte als Dozentin und Kursleiterin für Palliative-Care–Kurse tätig. In ganz Bayern und Württemberg ist sie unterwegs, nicht nur im kirchlichen Bereich.

Es ist erfreulich, dass sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen, gepaart mit Menschlichkeit und Herzlichkeit, an einen größeren Kreis weitergeben kann.

In ihrer zehnjährigen Tätigkeit als Leiterin des Hospizes hat Gerlinde Heckel weit mehr als tausend Menschen in den Tod begleitet. Sie ist ein fröhlicher Christ geblieben.

 

Die Mögeldorfer vermissen sie.                      Elfriede Schaller

 

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 Mal deinen schönsten Delphin!

Mal deinen schönsten Delphin!

Die reizvolle Aufgabe, den schönsten Delphin zu malen, stellte die Delphin-Apotheke allen Mögeldorfer Kindern in einem Malwettbewerb. Über die Sommermonate hatten die Kinder Zeit sich ein entsprechendes Motiv zu suchen. Zu finden war das natürlich leicht im Delphinarium des Tiergartens. Der Verein der Tiergartenfreunde belohnte den Gewinner Daniel U. aus Mögeldorf mit einer Familien-Eintrittskarte für Tiergarten und Delphinarium und einem großen Delphinposter ( siehe Foto ). Der zweite Preis ein Gutschein für Spielsachen wurde von Spielwaren Schweiger aus Mögeldorf gespendet. Alle anderen Kinder erhielten als Trostpreis einen Malblock vom Verein der Tiergartenfreunde. Das Apothekenteam freute sich über die rege Beteiligung der Kinder.

 

Uschi Friedmann

 

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Liebenswertes Mögeldorf  
Mögeldorfer Hauptstrasse 55 (BADERSCHLOSS)
Im 18. Jahrhundert arbeitete hier ein Leinwand- und Kartundrucker, heute kreiirt SILUETTA individuelle Mode. BADDERSCHLOSS

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Mögeldorfer NEWS
Neue Eigentumsanlage - Schmausenbuckstr. 46

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Voll in Form

 

Voll in Form,

das ist enorm.

Wir bleiben fit,

das ist der Hit.

Dafür gibt es einen Grund:

Wir ernähren uns gesund.

 

Im Herbst bei dem Gesundheitstag,

wir scheuten weder Müh, noch Plag.

Wir lernten, wie man richtig isst,

damit man es niemals vergisst.

 

Man hatte sich viel vorgenommen,

auch die Eltern durften kommen.

Voller Schwung und mit viel Elan,

brachte Apothekerin Schlenk ihr Wissen an.

Gefährlich ist der Apfelbauch

hier hilft gesundes Essen auch.

 

Und schließlich zu der Lesenacht,

wurde viel Gesundes mitgebracht.

Dazu noch Lesefutter

und Brezeln mit Butter.

 

Das Schuljahr sich zu Ende neigt

und mit ihm unsre Grundschulzeit.

Das Schulfest kommt jetzt noch zum Schluss,

das Runde dort ins Eckige muss.

Wir feiern dort mit Mama und Papa,

auch alle Lehrer, die sind da.

 

Voll in Form,

das ist enorm.

Wir bleiben fit,

das ist der Hit.

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Kultur pur in einzigartiger Atmosphäre  

 

Rückblick auf die Lago Zeltdach-Arena am Wöhrder See 2009 Lago 2009 präsentierte sich in den Sommermonaten wieder als großer Publikumsmagnet, obwohl durch die umfangreichen Bauarbeiten an der Ostendstraße, mit Sperrung und Umleitung, erschwerte Zugangsbedingungen bestanden. Besucher und Künstler lobten die einzigartige Atmosphäre auf dem Lago Open Air Gelände und den gebotenen Service gleichermaßen. Die zum Teil hochkarätigen Künstlerinnen und Künstler lockten das Publikum aus Nah und Fern: Besonders die Konzerte mit Cara Dillon, Kroke, Etta Scollo, Los Dos, Le Clou und die Tanzdarbietungen beim Irish Folk Abend begeisterten die Zuschauer.  Arabischer Abend und Irischer Folk Abend zeichneten sich hingegen mehr durch ihren Festcharakter aus und erreichten, wie die beiden Kindertheater, besonders auch das Stadtteilpublikum. Das sehr breit gefächerte musikalische Angebot erschloss viele neue Gäste aus Nürnberg, aber auch aus dem Großraum und darüber hinaus.

 

Besucherzahlen 

Mit durchschnittlich über 250 Besuchern bei den 10 Veranstaltungen war eine ausgezeichnete Resonanz zu verzeichnen, trotz erhöhter Eintrittspreise. Etwa gut 40% der Besucher kamen von außerhalb Nürnberg. Aussagen wie: „Wir haben gar nicht gewusst, dass es in Nürnberg so einen schönen Spielort gibt!“, waren häufig zu hören. Und: „Wir kommen bestimmt wieder!“. Vielleicht schon beim Folk Club, Frauenkabarett, oder Kindertheater!

Erfreulich auch die zahlreichen Kinder und Jugendlichen, die kostenlos (bis 14 Jahre) mit ihren Eltern die Konzerte und Feste besuchen konnten. Die Einnahmen übertrafen bei Lago 2009 die Erwartungen: Mit 41.000 Euro konnten die Unkosten (Künstlergagen, Hotelkosten, Programmbroschüre und Plakate, Autokran für Zeltdach Aufbau und Abbau, Technik und Technikerkosten, Gastro- und Aufbauhelfer ...) fast gedeckt werden.

Die zahlreichen Vorankündigungen und Berichterstattungen durch die Nürnberger Presse begünstigten den Erfolg der Veranstaltungsreihe. In den redaktionellen Beiträgen wurden Lago und seine Programme sehr positiv kommentiert, was zu dem guten Besuch natürlich seinen Teil beitrug. Für das Team des Loni-Übler-Hauses war Lago 2009 wieder einmal der erfreuliche Abschluss und Höhepunkt einer erfolgreichen Saison. Der Beifall und Zuspruch des Publikums dabei der schönste Lohn.

Leider ist der Fortbestand des bemerkenswerten Sommer Programms durch eine erneute Kürzung von Personalstunden bei den Mitarbeitern stark gefährdet.

  

Fazit: Viele kulturelle Höhepunkte für viele Menschen, für vergleichbar wenig Geld.

Wolfgang Sendhardt

 

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TIERGARTEN NÜRNBERG


Eisbärin Flocke siedelt nach Frankreich um

Nürnberg muss in wenigen Monaten Abschied von Tiergartenstar Flocke nehmen. Anfang nächsten Jahres zieht die berühmte Eisbärin, die am 11. Dezember 2007 im Nürnberger Tiergarten zur Welt kam und von Hand aufgezogen worden war, zusammen mit ihrem Eisbärenfreund Rasputin in den französischen Zoo „Marineland“ im französischen Antibes um.

 

Der Koordinator des Europäischen Erhaltungszucht-Programms (EEP) schickte der Tiergartenleitung am Mittwoch, 21. Oktober 2009, die schriftliche Empfehlung, die beiden Eisbärenjungtiere nach Antibes an der französischen Côte d'Azur abzugeben. Gemeinsam werden Flocke und Rasputin, die sich hervorragend verstehen, in den Zoo der

spanischen Gesellschaft Parques Reunidos, die weltweit Zoos betreibt, in Antibes wechseln. Im „Marineland“ wird derzeit eine neue Anlage fertiggestellt, die den beiden Bären einmal sehr gute Lebensbedingungen bieten wird. Dabei handelt es sich um die einzige Meerwasseranlage für Eisbären in Europa.

Das Gehege im Tiergarten der Stadt Nürnberg wird für die weitere Eisbärenzucht benötigt. Noch ist allerdings nicht entschieden, welcher Eisbärenmann für die Zucht mit Eisbärin Vera, Flockes Mutter, nach Nürnberg kommen wird. Auch diese Entscheidung trifft das EEP in Amsterdam.

 

 

Schlammspringer - der Fisch an Land

Im Tiergarten der Stadt Nürnberg hat eine neue Tierart Einzug gehalten. Mit dem Schlammspringer (Periophthalmus) gibt es jetzt einen Fisch zu sehen, der in der Gezeitenzone überwiegend an Land lebt. Der Schlammspringer bewegt sich mit seinen muskulösen Brustflossen auch an Land bestens vorwärts und kann sogar gut klettern. Bei Gefahr absolviert er Sprünge, indem er sich mit seinem kräftigen Schwanz vom Boden abstößt.

Schlammspringer - ein Fisch an LandIm Tiergarten Nürnberg bauten die Pfleger für diesen eigentümlichen Fisch ein Aquarium mit einem größeren Landstück und ahmten den Gezeitenwechsel nach, indem ein Teil des Wassers zwischen dem Becken und einem Ersatztank hin- und hergepumpt wird. Der Schlammspringer, der ursprünglich in feuchtwarmen Mangrovenwäldern und im Brackwasser tropischer Meeresküsten zu Hause ist, ähnelt in seinem Verhalten den Amphibien. Im namengebenden Schlamm sucht er nach Nahrung, die überwiegend

aus kleinen Krebsen besteht. Um an Land die fischtypischen Kiemen vor dem Austrocknen zu schützen, ist die Kiemenhöhle nur durch eine enge Spalte geöffnet und mit Meerwasser befüllt. Der Schlammspringer

kann damit bedingt sogar an Land atmen. Die sechs Schlammspringer im Tiergartenaquarium kamen aus dem Coburger Sea-Star-Aquarium nach Nürnberg.

 

Kleine Tiger sind männlich – Die drei Raubkätzchen im Tiergarten heißen Rangar, Khan und Domur

Bei den drei kleinen Tigern im Nürnberger Tiergarten handelt es sich um Buben. Die erste tierärztliche Untersuchung Anfang der Woche brachte auch das Geschlecht der neun Wochen alten Kätzchen ans Licht. Der Tiergarten taufte das Trio auf die Namen Rangar, Khan und Domur.   

Die Sibirischen Tiger hatten am 1. August 2009 im Nürnberger Tiergarten das Licht der Welt erblickt. Am Montag, 28. September 2009, untersuchte der Veterinär des Tiergartens die kleinen Raubkatzen erstmals. Bei der Untersuchung wogen sie zwischen 8,95 und 9,20 Kilogramm. Der Tierarzt entwurmte die Tigerjungen und impfte sie gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Wundstarrkrampf.

Nach der Behandlung implantierte der Arzt jedem kleinen Tiger einen Mikrochip mit einer individuellen Kennnummer in die Schulter. Mit dieser Nummer können beispielsweise nach einem Transport Namen, Herkunft und Eltern des jeweiligen Tiers abgerufen werden.

 

 

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Impressionen unseres Tiergartenbesuchs (Fotos: Rolf Müller)

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Die Fundgrube

 

Bäche und Gräben rund um die Diehlwiese

Unser Mitglied, Herr Günter Ramsauer hat uns hinsichtlich der Gräben rings um die frühere Diehlwiese angesprochen. Vielleicht interessiert es auch einige Nachbarn: Aus der obigen Karte von 1921 können Sie in der Verlängerung des Bürgwegs ein Sträßchen nach Osten erkennen, welches nach Unterbürg-Laufamholz führte. Links davon ist ein Bach-Graben (1) eingezeichnet, der am südlichen Rand des Postsportvereins  verlief und in den 50er Jahren noch bestand. Die damals genannte „Au“ war ein Wiesental, eingerahmt von einem lichten

Eichenwald. Ableger davon kann man noch heute vereinzelt finden. Der südlich erkennbare Graben (2) ist mehr eine etwa 10 m breite Senke, die in etwa west-östlich von der heutigen Sickerwiese zur Ebenreuther Straße führte. Dort ist in einem Grundstück noch die ein Meter tiefe Senke vorhanden. (Bild). Das breite schraffierte Band ist die alte Grenze zu Laufamholz. Ein Grenzstein in der Ebenreuther Straße zeugt heute noch davon.           

 

  F.Schaller

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Die Sickermulde
Die Böschung mit 1 Meter Gefälle

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Mitglieder Informationen

 

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder:

Katharina Stabenow, Schlüterstraße 5

Matthias Böhm, Schlüterstraße 5

Werner vom Busch, Hammerstraße 17

Christine Schenk, Rettystraße 9

Enno Tergau, Auerbacher Straße 33

Helma Tergau, Auerbacher Straße 33

Martha Krauß, Bingstraße 30

 

 

Wir betrauern den Tod unserer Mitglieder

Peter Kollera, Blumröderstraße 11a
Hans Scheubel, Hersbrucker Straße 158

 

 

Wir danken unseren Spendern

 Herrn Gernot Fischer

Herrn Geistlicher Rat Josef Spörlein

 

Parteiverkehr in der Geschäftsstelle des
Bürger- und Geschichtsvereins

Unsere Geschäftsstelle in der Lindnerstraße 3 ist jeweils von 17.00 – 18.00 Uhr geöffnet am Montag, den
 4. Januar 2010. Ein Mitglied des Vorstands steht für Auskünfte, Entgegennahme von Wünschen und Anregungen zur Verfügung.

Kö.

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