mit folgenden Themen - Dezember 2003
  1. Gartenabfallsammelstelle

  2. Archäologischer Spielplatz

  3. Schmausenpark

  4. Bewohnerparkregelung an der Ostendstraße

 

weitere Themen

Weihnachtsgruß für "Unser Mögeldorf" 2003

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

"Vom Himmel hoch, da komm ich her. Ich bring euch gute neue Mär". Mit seinem ganz besonderen Klang grüßt uns alle dieses Lied zum Weihnachtsfest und läßt uns einschwingen in weihnachtliche Stimmung und Stille.

Die gute, neue Mär - die gute und schier unglaubliche Nachricht, auf die wir wieder lauschen, sie erzählt von einem Kind - genaugenommen: Von einem Flüchtlingskind.

Keine Bleibe für die junge Familie, so heißt es in der Weihnachtsgeschichte, keinen Ort für die Geburt finden sie. Es bleibt die Krippe im Stall.

Inmitten der Nacht und Not, die wir als Menschen in immer neuen Formen und unerwarteter und unvorhersehbarer Gestalt erahnen, lässt unser Gott es hell werden, geschieht die Geburt eines neuen Menschen. Im Kind in der Krippe will Gott uns in unseren Nöten nahe sein, beginnt er seinen Friedensweg in unsere Welt und in unser persönliches Leben. So verstehe und höre ich die Botschaft dieses Festes auch für uns. Fröhlich, dankbar und staunend besingen es unsere Lieder an Weihnachten.

Es klingt märchenhaft schön - manchen mag diese Geschichte vom weihnachtlichen Kind zu schön und ideal klingen. Die Härte und Kälte um uns herum, die immer neuen Hiobsbotschaften von Einschränkungen, Kürzungen, Verzichtenmüssen und Arbeitslosenzahlen werden viele mit mehr Sorge als Freude Weihnachten erleben lassen. Die Sorgen und Nöte haben auch uns in den Kirchen und Gemeinden massiv ereilt - auch bei uns sind die Arbeitsplätze nicht mehr sicher. Wir werden uns alle auch in den Gemeinden einschränken müssen.

Doch die Freude und der Glanz von Weihnachten reichen tiefer und weiter: Diese Freude über die Menschenfreundlichkeit unseres Gottes und die Wärme seiner Güte bleibt uns - tröstlich und ermutigend und lädt uns zu Vertrauen in die Zukunft ein. Denn: Gottes Segen begleitet uns - das Kind in der Krippe bürgt dafür.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesegnetes Fest - der weihnachtliche Friede möge Sie berühren und für das neue Jahr ermutigen!

Dr. Hans Birkel, Pfarrer

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Zum Jahresausklang

Im Jahr 2003 hat sich das Gesicht Mögeldorfs noch einmal deutlich verändert. Die letzten Winkel unseres Ortsteils sind nunmehr bebaut worden. Auf dem ehemaligen Sportgelände der SpVgg Morgenrot-Mögeldorf sind neue Familienheime entstanden. Es werden nach vollständiger Fertigstellung rund 50 Häuser sein. Auch auf dem Langseegelände wurde heftig gebaut. Drei neue Stadtvillen, neue Sozialwohnungen entlang der Laufamholzstraße und neue Reihenhäuser entlang der Schlossweiherstrasse haben das Aussehen nochmals grundlegend verändert. Der letzte Winkel ist jetzt bebaut. Als allerletzter Abschluß fehlt jetzt nur noch das Eckgebäude schräg gegenüber vom McDonalds.

Für unsere Kinder wurde der Schmausenpark umgestaltet. Der neue Spielplatz wird sehr gut angenommen. Durch den neuen Zugang von Seiten der Diakonie her können jetzt auch unsere Senioren den Park leichter erreichen und genießen. Auch eine völlig neue Einrichtung für unsere Kinder wurde geschaffen: Der "Archäologische Spielplatz" an der Rehhofbrücke. Frau Stadträtin Hölldobler-Schäfer hat sich hier als Vorsitzende des Fördervereins große Verdienste erworben.

Am 27. März besuchten wir die Fa. Baumüller in der Ostendstraße 80-90. Herr Günter Baumüller und Herr Abgeordneter Dr. Markus Söder unterrichteten uns über die Entwicklung der Firma. Auch eine Reihe ehemaliger Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit, ihre ehemalige Firma zu besuchen. Vor allem der rasante technische Fortschritt beeindruckte alle. Auch die weltweite Ausrichtung des Unternehmens auf den globalen Markt mit weltweiten Niederlassungen erstaunte viele. In der Jahreshauptversammlung stellte Herr Riedhammer sein Unternehmen vor und lud zur Betriebsbesichtung im Herbst ein.

Rechtzeitig zur Kärwa wurde auch unser neuer Kirchweihbaum aufgestellt. Bei dem diesjährigen außergewöhnlichen Sommer fast selbstverständlich fand auch unser Kirchweihzug bei tollem Wetter statt. Für die Organisation beider Veranstaltungen danke ich Herrn Jürgen Frost und Herrn Wolfgang Hannwacker sehr herzlich. Mit großer Begeisterung nahmen viele Mögeldorferinnen und Mögeldorfer am 50. Schloßfest des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf teil. Frau Brigitte Henrich hatte hierzu ein anspruchsvolles und buntes Programm im Schmausenpark zusammengestellt. Im Rahmen der Stadtverführungen fanden dieses Jahr zwei Führungen des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf statt. Auch ein Tiergartenbesuch sowie das Sommerfest der Kunstakademie standen auf unserem Jahresprogramm.

Unsere Geschichtsfahrt führte uns dieses Jahr nach Amberg. Die Fahrt zur Ausstellung "Der Winterkönig" wurde wieder von Herrn Philipp Rapold professionell vorbereitet. Leider konnte er an der Fahrt persönlich nicht teilnehmen. Vom Wetter verwöhnt war die Reise wieder ein gelungener Ausflug in die Geschichte unserer Heimat.

Von großem Interesse war auch die Betriebsbesichtigung der Firma Riedhammer am 9. Oktober. Die Informationen aus erster Hand über die Fertigung von Industrieöfen waren sehr eindrucksvoll. Am 11. Oktober besuchten wir gemeinsam das Dokumentationszentrum. Die letzte Veranstaltung des Jahres

organisierten wir in der Aula der Thusneldaschule: Das Thema am 14. Oktober lautete: Die neue Bewohnerparkregelung rund um die Nürnberger Versicherung.

Allen Kollegen im Vorstand möchte ich sehr herzlich für die mit großem Engagement geleistete Arbeit für unser Mögeldorf danken. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass soviel ehrenamtliche Arbeit geleistet wird. Ein herzlicher Dank gebührt aber auch unserer Anzeigenleiterin Frau Schuster, die einen wesentlichen Anteil am Gelingen unseres Mitteilungsblattes trägt. Unser Internetauftritt unter www.moegeldorf.de ist ein echter Renner. Über 10.000 Besuche auf unserer Homepage im Monat zeigen das Interesse der Bürger an der Tätigkeit unseres Vereins. Hierfür gilt ein herzliches Dankeschön unserem Internetredakteur Michael Schuster. Auch unseren Austrägern, Frau Floiger, Frl. Schieder und Herrn Ginaiger gebührt unser Dank.

Allen Leserinnen und Lesern unseres Mitteilungsblattes wünsche ich eine gesegnete Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im Neuen Jahr 2004. 

Wolfgang Köhler

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1. Gartenabfallsammelstelle

Die Gartenabfallsammelstelle bei der Billrothschule wird aufgrund der Kündigung durch die WBG geschlossen. Die Kündigung ist erfolgt, weil die Bebauung auf dem Langseegelände weiter fortschreitet. Die Verwaltung bemüht sich um eine Ersatzlösung. Bislang ist noch kein neuer Standort bekannt geworden. Für die Mögeldorfer ist die nächste Gartenabfallsammelstelle der Wertstoffhof in der Regensburger Straße. Der Sammelplatz wird voraussichtlich ab dem 15. Dezember 2003 gesperrt.

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2. Archäologischer Spielplatz

Am 23. Oktober 2003 wurde der Archäologische Spielplatz seiner Bestimmung übergeben. Allen Spendern sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt. Wir hoffen, dass viele Kinder dort eine vergnügliche Freizeitgestaltung finden werden. Bei der Naturhistorischen Gesellschaft ist die Betreuung in hervorragender Weise gesichert. Ein herzlicher Dank gilt auch der überaus rührigen 1. Vorsitzenden des Fördervereins, Frau Ulrike Hölldobler-Schäfer.

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3. Schmausenpark

An der Südseite wurde nunmehr noch eine rollstuhlgeeignete Rampe eingebaut. Jetzt kann man unmittelbar von der Diakonie ins Mögeldorfer Zentrum durch den Park barrierefrei gelangen. Dem Gartenbauamt danke ich an dieser Stelle sehr herzlich.

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4. Bewohnerparkregelung an der Ostendstraße

  1. Der Verkehrsausschuß hat am 23. Oktober 2003 die Einführung einer Bewohnerparkreglung beschlossen. Diese umfasst den nördlichen Bereich (Wöhrder See, Dr. Gustav-Heinemann-Straße, Ostendstraße und Ringbahn) und den südlichen Bereich (Ostendstraße, Cheruskerstraße, Gleißhammerstraße und Ringbahn). Östlich der Cheruskerstraße ist derzeit noch keine Bewohnerparkregelung vorgesehen. Die Verwaltung hat jedoch bei der vom Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. organisierten Veranstaltung in der Thusneldaschule erklärt, dass bei Bedarf noch später die Zone erweitert werden kann. Zunächst sollen jetzt erst einmal Erfahrungen gesammelt werden.

    In der Verwaltungsvorlage heißt es: "Der Bereich um die Nürnberger Versicherung erfüllt ... nicht alle Kriterien für den Einsatz des Instruments ´Bewohnerparken`. Allerdings ist die Stellplatzsituation für die Anwohner des Quartiers nördlich der Ostendstraße (Wagenseilstraße ...) aufgrund des privaten Stellplatzmangels und der fehlenden Überwachung des ruhenden Verkehrs so prekär, dass die Verwaltung vorschlägt, hier trotzdem eine Bewohnerparkregelung einzurichten. Es ist darauf hinzuweisen, dass das Wohnquartier südlich der Ostendstraße trotz seiner günstigen privaten Stellplatzsituation in die Bewohnerparkregelung einbezogen werden muß, um eine mögliche Verlagerung gebietsfremder Parker vom nördlichen in den südlichen Bereich der Ostendstraße zu begrenzen."

    Die beiden Gebiete haben folgende Struktur:

    Stadtteil Einwohner Haushalte Beschäftigte Pkw pr. Pkw gew. Pkw/HH

    nördl. 1736 859 69 495 0 0,58

    südl. 504 256 4.100 231 292 0,90

    Im nördlichen Bereich beträgt der Anteil gebietsfremder Parker 79%, die Auslastung aller öffentlichen Stellplätze 130%, im südlichen Bereich 88% bzw. 118%.

    "Durch den Bau der Nürnberger Versicherung" erfolgte innerhalb kurzer Zeit "eine von der Stadt Nürnberg forcierte städtebauliche und verkehrliche Umstrukturierung im Umfeld eines gewachsenen kleinteiligen Wohngebietes. Die rund 2.200 Anwohner der benachbarten Quartiere nördlich und südlich des Business Towers stehen jetzt in potentieller Stellplatzkonkurrenz mit zusätzlich rund 3.600 Beschäftigten, die in 11 Firmen – inklusive der Nürnberger Versicherung mit rund 2.800 Mitarbeitern – ihren Arbeitsplatz im Business Tower haben.

    Auf eigenem und angemieteten Gelände bietet die Nürnberger Versicherung den Beschäftigten folgende Pkw-Abstellmöglichkeiten:

    - Tiefgarage 802 Stellplätze

    - NV-Privatgrundstück 19 Stellplätze

    - Ostendstr. 115 142 Stellplätze

    963 Stellplätze

    Derzeit sind die TG-Stellplätze wie folgt vergeben:

    - Mitarbeiter der NV 630

    - Mieter im Business-Tower 93

    - Firmenfahrzeuge 37

    - Kunden 73

    Mitarbeiter der Nürnberger Versicherung zahlen für die Benutzung eines TG-Stellplatzes 20 Euro monatlich, für andere beträgt die Miete 51,20 Euro zuzüglich Umsatzsteuer. Die Auslastung der Tiefgarage liegt nach Angaben der Nürnberger Versicherung im Bereich ihrer Mitarbeiterstellplätze bei 105%.

    Als ÖPNV-Zuschuß gewährt die Nürnberger Versicherung ihren Beschäftigten monatlich 31 Euro. Derzeit machen 1.757 Personen Gebrauch vom VGN-Ticket. Rein rechnerisch verfügen demnach rund 85% der NV-Mitarbeiter entweder über einen Firmen-Stellplatz oder ein VGN-Ticket."

    Die WBG setzt sich als Eignerin von 777 Wohneinheiten für eine solche Regelung ein.In der neuen Parkzone werden die Regelungszeiten von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr eingeführt. "Nach den bisherigen Erfahrungen sollten in der Anlaufphase etwa 15% der Stellplätze im öffentlichen Straßenraum für Bewohner reserviert werden. Es wird deshalb vorgeschlagen, zunächst circa 100 Stellplätze im Bereich Ostendstraße für Bewohner auszuweisen. Bei einem Verhältnis Stellplatz/Ausweis von circa 1:1,5 besteht damit zum Start der Regelung für etwa 150 Bewohner die Möglichkeit, auf einem reservierten Stellplatz zu parken. Die Gebühr beträgt 15 Euro pro Halbjahr, 30 Euro im Jahr oder 60 Euro für zwei Jahre.

    In der am 14. Oktober durchgeführten öffentlichen Versammlung – für die Zurverfügungstellung der Aula durch Herrn Rektor Gruber danke ich an dieser Stelle sehr herzlich – hat die Verwaltung ergänzend vorgetragen:

    Der Beginn der Parkzone um 9.00 Uhr ist ausreichend, weil dadurch der Dauerparkverkehr wirksam eingeschränkt wird. Wer halb- oder ganztags arbeitet, kann sein Fahrzeug nicht um 9.00 Uhr woanders parken.

    Auf die Erhebung einer Parkgebühr in der Tiefgarage durch die Nürnberger Versicherung hat die Verwaltung keinen Einfluß. Die Erhebung einer Gebühr ist jedoch üblich. Beispielweise müssen auch die städtischen Mitarbeiter Parkgebühren zahlen.Die Bewohnerparkregelung kann nicht kostenlos durchgeführt werden, weil hierdurch erheblicher Personalaufwand für die Stadt Nürnberg eintritt.

    Zur Regelung hohen Parkdrucks hat der Bundesgesetzgeber nur die Maßnahme einer Bewohnerparkregelung vorgesehen. Andere Maßnahmen wie etwa das Aufstellen von Schildern "Anwohner frei" ist aus Rechtsgründen nicht möglich. Wolfgang Köhler


 Wolfgang Köhler

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Megilo lud mit Keltenplätzchen zur Eröffnung

Am 23. Oktober 2003 wurde in Rehhof "Megilo", der erste Archäologische Spielplatz Deutschlands, eingeweiht. Kinder der Thusneldaschule empfingen die zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur mit Keltenplätzchen, die sie nach alter Rezeptur am offenen Feuer unter einem Jurtezelt frisch hergestellt hatten. Seitens der Stadtspitze waren Finanzreferent Wolfgang Köhler und Bürgermeister Dr. Klemens Gsell dabei, als Megilo an den künftigen Träger des Projekts, die Naturhistorische Gesellschaft, übergeben wurde.

In ihrer Rede bedankte sich Stadträtin Ulrike Hölldobler-Schäfer als Vorsitzende des Fördervereins zunächst bei Wolfgang Köhler, der immer mit Rat und Tat hinter dem Projekt gestanden sei und bei den zahlreichen Sponsoren, deren Unterstützung es erst ermöglicht habe, den Spielplatz zu bauen.

Nachdem der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf, die Zukunftsstiftung der Sparkasse, die wbg 2000 Stiftung und die Firma Ebert Ingenieure einen finanziellen Grundstock gelegt hatten, konnte zunächst die sehr teuere Erschließung in Angriff genommen werden. Diese wurde dann von den Firmen Brochier und Ebert Ingenieure mit modernster Technik und unter Einsatz der neuen Erdverdrängungsraketen ausgeführt.

Anschließend halfen die Mögeldorfer Firmen Staub & Co , Baumüller und weitere Sponsoren, dass zügig weitergemacht werden konnte. Hier dankte die Vorsitzende des Fördervereins vor allem Herrn Peter Frank und Herrn Günter Baumüller. Es wurden dann drei Hütten in Blockhausversion gebaut, ein Sanitärcontainer erworben und Sanitär- und Elektroarbeiten ausgeführt..

Ausdrücklich hob Frau Hölldobler-Schäfer aber die Unterstützung durch unser Vorstandsmitglied im Bürger- und Geschichtsverein, Architekt Jürgen Frost, hervor, der den ganzen Bau überwachte. "Mit einem Einsatz, der sonst für Großbaustellen üblich sei, habe er das Projekt betreut und für eine fachgerechte Ausführung durch die beteiligten Handwerker gesorgt. Ohne diese hervorragende Zusammenarbeit mit Jürgen Frost wäre es dem Förderverein nicht möglich gewesen, den Spielplatz in dieser kurzen Zeit seit Baubeginn fertig zu stellen", betonte sie. In guten Händen waren die weiteren Bauarbeiten bei der Firma Wölfel Bau aus Rehhof, die sozusagen in "nächster Nachbarschaft" baute und für eine zuverlässige Ausführung stand.

Sobald die Handwerker mit ihren Restarbeiten fertig sind, will der zuständige Betreuer des neuen Spielplatzes, Bernhard Mayer, alle kleinen Hobby-Archäologen auf den Platz rufen. Im spielerischen Umgang mit den Elementarelementen, Erde, Wasser und Feuer, soll dann das Leben unserer Vorfahren nachempfunden und –gelebt werden. Der Bau von Keltenhäusern und die Herstellung von Nahrungsmitteln nach alter Sitte gemeinsam mit den Kindern sind dabei geplant. Teich und Sandkasten stehen für die Elemente Wasser und Erde, der zentrale Lagerfeuerplatz repräsentiert das Element Feuer.

Sehr freute sich Ulrike Hölldobler-Schäfer über das Geschenk des Bürger- und Geschichtsvereins zur Einweihung: der Vorsitzende Wolfgang Köhler und Schatzmeister Kurt Körner überreichten einen Scheck als Zuschuss für die noch anstehenden Pflaster- und Innenarbeiten. Im Namen des Fördervereins dankte sie dem Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf und insbesondere Wolfgang Köhler für diese großartige Starthilfe.

"Herzlich seien alle Mitglieder des Bürger- und Geschichtsvereins sowie alle kleinen und grossen Mögeldorfer Hobby-Archäologen zu einer Sonderpräsentation des Spielplatzes im Frühsommer 2004 eingeladen, um dann auf sieben verschiedenen Zeitinseln von der Altsteinzeit bis zum Mittelalter das Leben unserer Mögeldorfer Vorfahren nachzuleben."

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Tempo 30 auf der Prutzbrücke aufgehoben

Verwundert waren Autofahrer und Fussgänger über die plötzliche Aufhebung des Tempo 30-Limits auf der Prutzbrücke.

Eine Nachfrage beim dafür zuständigen Tiefbauamt ergab, dass hier auf Beschluss der Verkehrsrechtskonferenz vom 19. 9. 2003 eine Regelung der StVO umgesetzt werden musste. Denn die Prutzbrücke verfügt über Mittellinien, die aber in Tempo 30-Zonen nicht mehr erlaubt sind. Somit kann die Tempo 30- Zone erst Höhe Thäterstrasse beginnen.

Da viele Grundschüler morgens und zur Mittagszeit den Weg über die Prutzbrücke zur Billrothschule laufen, bittet Stadträtin Ulrike Hölldobler-Schäfer alle Autofahrer um freiwilligen Beibehalt des Tempo 30 und um erhöhte Vorsicht, auch wenn die Zone 30 offiziell aufgehoben ist. Alle Eltern bittet sie, ihre Kinder darauf hinzuweisen, während des Schulwegs nicht zu raufen, zu drängeln oder zu schubsen, so dass ein Kind auf die Fahrbahn geraten könnte.

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Unsere Tagesfahrt zur Bayerischen Landesausstellung in Amberg am 27. September 2003

Es war ein wunderschöner Samstag im "Altweibersommer". Um 08:10 Uhr starteten ca. 35 Bürger mit dem Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf von Mögeldorf aus nach Amberg. Herr Köhler, der Vorsitzende des Vereins, begrüßte alle Mitreisenden, besonders die Mögeldorfer Stadträtin, Frau Hölldobler-Schäfer, wie auch den über die Grenzen Mögeldorfs hinaus bekannten Fotografen Horst Schäfer mit seiner Frau. Der Vorsitzende tat dies in Vertretung von Herrn Rapold, der die Reise – wie alle vorhergehenden auch – geplant hatte, durch eine schwerwiegende Erkrankung aber nicht in der Lage war, die Reise zu leiten. Die ganze Gruppe wünschte Herrn Rapold eine gute und nachhaltige Genesung, was in Amberg auch durch eine Postkarte an ihn schriftlich festgehalten wurde. Nach gut 45 Minuten waren wir am Ziel. Am Kurfürstenbad wurden wir von zwei Stadtführerinnen empfangen. So wurden wir in zwei getrennten Gruppen mit der Geschichte und den wichtigsten Gebäuden Ambergs vertraut gemacht. Frau Röth, eine der Führungskräfte, machte unsere Gruppe zunächst mit der Geschichte Ambergs bekannt. Amberg zählt zu den wenigen Städten in Deutschland, die im Zweiten Weltkrieg keine Zerstörungen zu verzeichnen hatten. So kann man bei einem Stadtrundgang noch viele Originalgebäude vorfinden. Heute hat die kreisfreie Stadt ca. 43.000 Einwohner. Die Stadt kann auf eine Geschichte von 1.000 Jahren zurückblicken. Einst machte ein Kaiser dem Bamberger Bischof ein Geschenk: die Stadt Ammenberg. Im 13. Jahrhundert erhoben die bayerischen Wittelsbacher diese zur Stadt. Durch den Teilungsvertrag von Pavia 1329 wird Amberg mit dem Gebiet der "oberen Pfalz" den pfälzischen Wittelsbachern in Heidelberg zugeschlagen. Die Stadt und ihre Umgebung hatte auch wirtschaftlich einiges zu bieten: Erz, das zu Eisen verhüttet wurde und Salz. Durch die verlorene Schlacht am Weißen Berg gelangte Amberg wieder zurück an Bayern. Das 17. Jahrhundert brachte durch die Pest bedingt schwierige Zeiten. 1810 verliert Amberg den Status der Hauptstadt der Oberpfalz an Regensburg. Nach dem Ersten Weltkrieg zählte sie 26.000 Einwohner. Der Sprung zu der wirtschaftlichen Situation der Stadt heute zeigte, dass Amberg keine ausgeprägte Industriestadt ist. Viereinhalb Tausend Arbeitsplätze werden durch Siemens gehalten, daneben hat sich eine mittelständische Industrie etabliert. Amberg ist als Schulstadt bekannt, aber auch als Sitz einer Fachhochschule für Technik und Kommunikationtechnik.

Nach dieser geschichtlichen Hinführung gingen wir durch die Stadt, vorbei an dem alten Schloss, das schon bei der "Amberger Hochzeit" im 15. Jahrhundert eine Rolle spielte. Diese "Heidelberger Zeit" war für Amberg sehr bedeutend, denn einen Kurfürsten, der ja an der Wahl des Kaisers beteiligt war, zu haben, brachte Ansehen. Die Pfarrkirche St. Martin aus dem 15. Jahrhundert war für alle sehr beeindruckend. Sie hat u. a. ein Bild von Jan Pollack, dem in der Alten Pinakothek ein ganzer Saal gewidmet ist. Der Marktplatz, der mit Blumen-, Obst- und Gemüseständen sehr belebt war, beeindruckte durch den schönen Rathausbau. Anschließend besuchten wir die Schulkirche, eine wunderschön im Rokoko-Stil ausgestattete Kirche. Unsere Führerin zeigte uns einige Details dieses an Kunstschätzen überaus reichen Bauwerks. Interesse weckte auch die Geschichte des "Ehhäusels". Ehalten wurden früher arme Leute, meist Gesinde, genannt. Nach einer Bestimmung durfte nur der heiraten, der auch ein Haus nachweisen konnte. Ein Amberger Bürger hatte ein Einsehen mit den Armen und stellte ihnen ein Haus zur Verfügung, das bis zur Eheschließung bewohnt werden konnte. Heute befindet sich hinter den Mauern des schmalen Hauses ein Romantikhotel. Durch das ehemalige Judenviertel gingen wir zurück. Wie in Nürnberg wurde an der Stelle der abgerissenen Synagoge eine Marienkirche errichtet. Vorbei an der ehemaligen Regierungskanzlei führte unser Weg zurück zum Kurfürstenbad.

Danach ging es zum Mittagessen zum "Landgasthof Erras" in Ammerthal, in dem wir uns mit herzhaftem Mittagessen stärkten. Nun kam der eigentliche Höhepunkt: der Besuch der Landesausstellung. Eine knapp zweistündige Führung machte uns mit dem Mann bekannt, der als "Winterkönig" in die Geschichte einging. Friedrich V., der letzte Kurfürst der Oberen Pfalz wurde 1596 in Amberg geboren. Im Jahre 1613 heiratete er die englische Königstochter Elizabeth Stuart, eine Enkelin der Maria Stuart. Es war – und das war nicht unbedingt üblich in der damaligen Zeit – eine Liebesheirat. 23-jährig wird er Kurfürst und der Führer der protestantischen Union. Der "Prager Fenstersturz" im Jahre 1618, der einen Aufstand der evangelischen Stände gegen den habsburgischen König darstellt, führt zum Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges. Nun sucht man nach einem Gegenpol zum katholischen Habsburger und wählt Friedrich V. von der Pfalz zum König der böhmischen Länder. Dieser Titel brachte Friedrich kein Glück, blieb er es doch nur einen Winter lang. Sein katholischer Vetter in München, Herzog Maximilian I., schlägt sich auf die Seite des Kaisers und siegt gegen Friedrich in der Schlacht am Weißen Berg. Der "Winterkönig" ging ins Asyl zum niederländischen Hof in Den Haag. Die Oberpfalz fällt an den Bayernherzog Maximilian, dem als Dank für geleistete Dienste die Kurfürstenwürde verliehen wird. Nun beginnt die Zeit der Gegenreformation – Amberg wird wieder katholisch.

Die Ausstellung war insgesamt sehr gut konzipiert und wir konnten nicht nur Kenntnisse über Friedrich V. mit nach Hause nehmen, sondern auch über den Bayernherzog Maximilian I., den Unterschied zwischen Katholiken, Lutheranern und Calvinisten. Mit angeregten Gesprächen fuhren wir nach Nürnberg zurück, das wir nach einem schönen Tag gegen 18:00 Uhr wieder erreichten.

Für alle, die schon für das nächste Jahr planen möchten: Die Landesausstellung 2004 findet in Forchheim statt und widmet sich dem Thema: Franken von 500 – 1500. Am letzten Samstag im September werden wir uns wieder auf den Weg machen… 

Dr. Ute Köhler · Fotos: Köhler, Lederer

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HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

Aus Anlass des 100jährigen Bestehens der BäckerBank in diesem Jahr hatten wir Sie eingeladen, bei unserem Preisrätsel mitzumachen.

Mehr als 200 Teilnehmer haben den Lösungssatz "So kann Bank auch sein" richtig erraten und per Post, telefonisch oder via Internet an die BäckerBank übermittelt. Unter allen richtigen Einsendungen wurden fünf Sparbücher mit jeweils 100 Euro verlost.

Gewonnen haben: Frau Sigrun Farthöfer, Frau Anneliese Schmidt, Frau Luise Sippel, Herr Günter Kilian, Herr Andreas Kundörfer. Herzlichen Glückwunsch vom gesamten BäckerBank-Team!

Am 30. Oktober 2003, dem Weltspartag, fand in der BäckerBank die feierliche Übergabe der Preise an die glücklichen Gewinner statt.

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Weihnachtsfest des Naturkindergartens Waldwichtel e.V.

Am Samstag den 13. Dezember 2002 ab 14.00 Uhr findet auf dem Kindergartengelände, Am Schmausenbuck 188 in Nürnberg, rund um das ehemalige Pumpenhaus der EWAG, das Weihnachtsfest der Waldwichtel statt. Und wenn Sie die Waldwichtel besuchen, erleben Sie nicht nur ein wunderbar romantisches Weihnachtsfest im Wald, sondern helfen auch noch dem Kindergarten.

So hat sich der Schuldenberg der Waldwichtel – wie die letzten Jahre ausführlich berichtet – Dank der Hilfe vieler Spenderinnen und Spender schon erheblich verringert.

Hierfür möchten wir uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen Freundinnen und Freunden des Naturkindergartens Waldwichtel e.V. bedanken.

Doch auch weiterhin braucht unser kleiner Verein mit nur ca. 50 Mitgliedern zur Tilgung eines Baudarlehens und zum Erhalt des Kindergartens noch jeden einzelnen, weiteren (Spenden-)Euro.

Vielen Dank! Wir freuen uns auf Sie! Ihre Waldwichtel

Spendenkonto: Naturkindergarten Waldwichtel e.V., Sparkasse Nürnberg, BLZ 760 501 01, Konto-Nr. 25 45 910

PS: So kommen Sie hin: Vom Tiergarten gehen Sie Richtung Tiergarten-Hotel bis zum Wanderparkplatz. Dort biegen Sie links in den Waldweg (Richtung Schwaig) ein und laufen ca. 10 Minuten bis zum Kindergarten.

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Mitglieder Informationen
Wir begrüßen als neue Mitglieder
Metzgerei Ludwig Walk Ostendstraße 178
Iris Hannwacker Hammerstraße 10
Fritz Wunschel Bothmerstraße 13
Ursula Mutard Schneewittchenstraße 12, München
Dr. Brun Osterloh Schlaunstraße 23
Anette Debus-Osterloh Schlaunstraße 23

 

Wir betrauern den Tod unserer Mitglieder
Irmgard Roßbach Rettystraße 32
Elisabeth Schuler Ziegenstraße 96


Wir danken unseren Spendern herzlich:

Frau Gisela Bock · Herrn Dr. Gustl Drechsler · Metzgerei Ludwig Walk

Herrn Richard Minartz · Frau Rosa Reuß · Herrn Peter Riedhammer

Herrn Geistlichen Rat Josef Spörlein

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Webmaster
Für Anregungen, Tips und Hinweise bin ich Ihnen jederzeit dankbar.

letzte Änderung: 08.02.04