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Mögeldorf Aktuell
  1. Fahrradweg mögeldorfer hauptstrasse

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Mögeldorf Aktuell

Fahrradweg mögeldorfer hauptstrasse

Für die Verkehrsausschußsitzung am 23.7.2009 hat die Verwaltung unter TOP 5 eine Vorlage mit zwei Varianten erarbeitet.
 

Die Variante 1 sieht eine Fahrradspur entlang der Südseite der Mögeldorfer Hauptstraße von Jürgens Blumen Boutique bis zur neuen Chokolaterie vor.

 
Siehe im Einzelnen nachstehende Verwaltungsvorlage.

 

Die Variante 2 würde auf Vorschlag des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf e.V. auf der Westseite des Doktorshofs hinabführen und dann entlang der Hanghöhe bis zum Parkdeck an der Flussstraße führen.

 

Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. hat sich für die Variante 2 ausgesprochen. Auf das auf Seite 13 abgedruckte Schreiben vom 11. Juli 2009 wird verwiesen. Insbesondere das Kostenargument der Verwaltung könnte durch mögliche Abspeckmöglichkeiten deutlich relativiert werden. Auch die Geschäftsanlieger der Mögeldorfer Hauptstraße haben sich gegen die Variante 1 ausgesprochen. Sie haben über 500 Kunden gewonnen, die sich ihrer Meinung angeschlossen haben. Neben den Argumenten des Bürger- und Geschichtsvereins haben sie auf die Parkplatzmöglichkeiten, die Verengung auf eine Fahrspur, die Problematik der Ausfahrten aus den Tiefgaragen und die Sicherheitsfrage bei der Überquerung des Straßendreiecks bei der Friedenslinde hingewiesen.

 

Die CSU hat sich der Auffassung des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf e.V. angeschlossen. Die SPD-Fraktion hat hingegen im Vorfeld signalisiert, für die Variante 1 stimmen zu wollen.

 

Liebe Mögeldorferinnen und Mögeldorfer,

 

was meinen Sie? Stimmen Sie ab: unter www.moegeldorf.de haben wir für Sie auf unserer Homepage eine Möglichkeit zur Abstimmung eröffnet.

 

Unterstützen Sie den Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. für die Variante 2. Es wäre schade, wenn durch ein zu kurz gedachtes Abstimmungsverhalten der SPD eine solche Chance für Mögeldorf vertan würde. Wir haben genug Verkehrschaos in Mögeldorf.

 

Vorlage der Verwaltung für die Verkehrsausschußsitzung vom 23.7.2009

„Ausgangslage:
 

Anlass für die Planung war der Wunsch vor Ort, den entlang der Haltestelle verlaufenden und unmittelbar am Mögeldorfer Plärrer endenden Radweg nach Norden über den Knoten Ostendstraße/Schmausenbuckstraße hinweg zu verlängern.

Die Verwaltung hat eine Prüfung vor Ort durchgeführt und das Ergebnis zum Anlass genommen, eine Weiterführung des Radwegs zu planen.
 

Ist-Zustand: Radfahrer, die von der Schmausenbuckstraße aus Richtung Süden, z.B. vom Tiergarten kommen, und in Richtung Flußstraße – Erlegenstegen – Nordstadt weifer fahren wollen, müssen sich am vorhandenen Radwegende an der Ostendstraße in den fließenden Kraftfahrzeugverkehr in stadtauswärtiger Richtung einfädeln, sich dann nach links einordnen und die Spitzkehre in Richtung Flußstraße fahren. Dieses Manöver ist nur geübten Radfahrern zumutbar. Radfahrer, die nur selten fahren, Familien oder Radfahrer mit Lasten haben hier immense Schwierigkeiten. In der Praxis fahren deshalb viele Radfahrer die Schmausenbuckstraße bis zur Mögeldorfer Hauptstraße weiter und benutzen dann den südlichen Gehsteig entgegen der Einbahnrichtung bis zur Flußstraße. Dies ist nicht erlaubt, nicht attraktiv und führt zu Konflikten mit Fußgängern.
 

In der Gegenrichtung stellt sich das Problem nicht. Radfahrer aus der Flußstraße können den Mögeldorfer Plärrer über die Mögeldorfer Hauptstraße und die Schmausenbuckstraße auf der Fahrbahn erreichen.

 

Die einzige Alternative, eine Fahrt stadteinwärts über den Wöhrder Wiesenweg zum Weigelshofer Weg und dann über die Satzinger Mühle zur Flußstraße ist nicht zielführend, da sie einen Umweg von 790 m darstellt.

 

Damit besteht eine große Netzlücke im Radverkehrsnetz zwischen Mögeldorf und Erlenstegen.

 

Planung

Die Verwaltung hat zwei Varianten untersucht.

 

Variante 1 – Radstreifen/Radweg entgegen der Einbahnrichtung in der Mögeldorfer Hauptstraße.

Der vorhandene Radweg am Mögeldorfer Plärrer wird mit einer signalisierten Furt über die Ostendstraße zur Schmausenbuckstraße geführt. In der Schmausenbuckstraße wird der Straßenquerschnitt neu aufgeteilt und ein Radstreifen bis zur Mögeldorfer Hauptstraße angelegt. Die Anzahl der Fahrstreifen für den MIV bleibt gleich. Da sich alle Fahrstreifen lagemäßig verschieben, wird zur Vermeidung von Verwechslungen, z.B. bei nasser Fahrbahn, eine neue Decke aufgebracht.
 

Der Radstreifen wird weiterführend in der Mögeldorfer Hauptstraße entgegen der Einbahnrichtung auf der Südseite abmarkiert. Dafür entfallen fünf Stellplätze im eingeschränkten Halteverbot. Im weiteren Verlauf werden bei Hs. Nr. 58 und 60 die vorhandenen Stellpläzte mit Parkscheibenregelung auf die Fahrbahn verschoben. Der Radweg verläuft in der heutigen Parkbucht zwischen den verlegten Parkern und dem Gehweg. Er ist 1,50 m breit und durch einen Schutzstreifen von 0,50 m von den Parkern abgetrennt. Die Fahrbahn wird auf einen Fahrstreifen mit 4,0 m Breite verschmälert. Vor Hs. Nr. 62 liegt der Radweg baulich auf Gehwegniveau und schwenkt nach Norden über die vorhandene Dreiecksinsel zur Flußstraße ab. Die Radfahrer sollen hier verkehrsrechtlich untergeordnet geführt werden. Sie müssen also den von rechts kommenden Verkehr aus der Laufamholzstraße beachten. Ein größerer Teil des Radwegs wird rot markiert, um regelwidriges Befahren mit Kraftfahrzeugen zu vermeiden.
 

Die entfallenen 5 Stellplätze im eingeschränkten Halteverbot und die ca. 2 entfallenen Stellplätze mit Parkscheibenregelung (1 h werktags 8 – 18 Uhr) können in diesem Fall durch 6 neue Dauerstellplätze in der westlichen Mögeldorfer Hauptstraße kompensiert werden. Dies war ausdrücklicher Wunsch des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf. Dazu werden vor Hs. Nr. 19 Senkrecht- statt Längsparker markiert und ein Halteverbot bei Hs. Nr. 25 entfernt. Die Verwaltung wird ggf. eine Parkscheibenregelung beschildern.

 

Variante 2: Rad-/Gehweg in Anlehnung an den Bebauungsplan Nr. 4262 von der Mögeldorfer Hauptstraße zur Flußstraße über städtische Grundstücke.

In dem rechtskräftigen B-Plan ist ein Rad-/Gehweg von der Mögeldorfer Hauptstraße (neben dem Doktorshof Hs. Nr. 47) zum Pegnitzgrund vorgesehen. Dieser Radweg ist keine Alternative zur Variante 1, da die Flußstraße nur über die Unterführung unter der Flußstraße und den Umweg über die Satzinger Mühle erreicht werden kann. Die Unterführung ist eng, die Wegeführung kurvig, schwer auffindbar und damit nicht attraktiv.

 

Die Verwaltung hat deshalb die Planung um einen Ast direkt zur Flußstraße ergänzt. Dieser zweigt vom B-Plan-Weg nach Durchquerung der bebauten Grundstücke nach Osten ab und erreicht die Flußstraße südlich des vorhandenen Parkdecks. An dieser Stelle wäre eine Insel zur besseren Querung der Flußstraße notwendig. Es entfallen ca. 4 Stellplätze entlang der Flußstraße.

 

Zeitplanung

Im Verkehrsausschuss am 16.10.2008 wurde im Rahmen des TOP 1 „Strukturelle Verbesserungen bei der Radverkehrsförderung“ auch über Planungen in Mögeldorf berichtet. Der Bürgerverein Mögeldorf hat sich daraufhin mit einem Schreiben an die Verwaltung gewandt mit dem Wunsch, über die Planung informiert zu werden. Am 13.1.2009 wurde die Variante 1 in der Vorstandssitzung des Bürgervereins Mögeldorf vorgestellt. – Mit Schreiben vom 13.3.2009 teilt der Bürgerverein mit, dass ein Ausgleich der Parkplatzbilanz für den BV die Ausgewogenheit aller Belange dokumentieren würde. – Am 2.4.2009 wurde die Planung auf einer Veranstaltung der CSU in Mögeldorf vorgestellt und kontrovers diskutiert. Mit den betroffenen Einzelhändlern konnte ein Konsens erzielt werden. – Am 21.4.2009 fand ein Ortstermin mit einem betroffenen Einzelhändler statt. Alle Probleme wurden diskutiert und es konnte eine Lösung gefunden werden. – Am 22.5.2009 ging eine Unterschriftenliste mit über 500 Unterschriften von Anwohnern und Bürgern aus der ganzen Stadt und deren Umgebung gegen die Variante 1 ein.
 

Am 27.5.2009 hat die Verwaltung ein Gespräch mit Gewerbetreibenden der Mögeldorfer Hauptstraße durchgeführt, bei dem auch der Bürgerverein anwesend war. Es war ein offenes und konstruktives Gespräch, das aber nicht zu einer Einigung führte. Die vor Ort ansässigen Einzelhändler sehen die Variante 1 nach wie vor kritisch.

 

Abwägung

Die Verwaltung hat einen Vergleich erarbeitet:

Kriterium Variante 1 (Mögeldorfer Hauptstr.)

Variante 2 („Doktorshof“, B-Plan)

Kosten Decke und Markierung: 37.000 Decke und Markierung: 37.000
  Lichtsignaltechnik: 25.000 Lichtsignaltechnik: 25.000
  Radstreifen/Radweg: 13.000 Rad-/Gehweg Asphalt: 70.000
  Umbau Insel: 3.500 Neue Insel Flußstraße: 7.500
    Beleuchtung: 14.000
     
  SUMME: 78.500 SUMME: 153.500
     
   

Die Summe enthält nicht den Höhenausgleich
und die Stützwand, so dass von einem
Kostenunterschied zur Variante 1 von
100.000
Euro auszugehen ist.

     
Verkehrliche Wirkung Parken neben Radweg entgegen der

Führung abseits der Straße

  wohnt, aber im Sichtfeld Radstreifen  
  nur in eine Richtung Radweg in beide Richtungen
     
Komfort Untergeordnetes Einfädeln in die Flußstr. Engstelle im Bereich der Kurve
     
Fußgänger Verschmälerung Gehweg in Höhe Kombinierter Rad-/Gehweg mit
  Hs. Nr. 62 auf 1,50 m Mindestmaß Mindestbreite, gegenseitige
    Rücksichtnahme erforderlich
     
Parken

Wegfall von 2 Dauerstellplätzen und

Stellplatzneutral
 

5 Stellplätzen im beschränkten Halte-

 
 

verbot, Kompensation durch Ausweisung

 
  von 6 Stellplätzen in der westlichen  
  Mögeldorfer HS möglich  
     
Fazit + Niedrige Kosten – Höhere Kosten
  + Direkte Linienführung – Rückläufige Linienführung
  – Wegfall von Parkplätzen + Radwegführung abseits der Straße
  – Engstelle für Fußgänger + Robuster gegenüber Fehl verhalten
     Kraftfahrer (Falschparker auf Radweg)
    – Steiles Gefälle/Steigung

 

Beide Varianten erfüllen die Zielsetzung, eine wichtige Wegenetzlücke zu schließen. Aufgrund der erheblich niedrigeren Baukosten wird Variante 1 zum Beschluss vorgeschlagen.

Die Maßnahme wird aus dem Radwegetopf finanziert und kann daher zeitnah umgesetzt werden. Der Zeitpunkt wird mit SÖR festgelegt.“

 

Schreiben des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf e.V. vom 11.7.2009:
 

„Herrn Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly
 

Rathaus, 90403 Nürnberg                            11. Juli 2009
 

Verkehrsausschuß vom 23.07.2009
 

TOP 5: Mögeldorfer Hauptstraße - Fahrradweg
 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

nach Kenntnisnahme der Verwaltungsvorlage darf der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. nochmals zum Vorhaben Stellung nehmen.
 

Vorab möchten wir uns sehr herzlich bedanken, dass wir in die Diskussion frühzeitig eingebunden wurden und auch eine Planung auf unsere Anregung hin nördlich der Bebauung vorbereitet wurde.
 

Unter Abwägung aller Gesichtspunkte spricht sich der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. für die Variante 2 – Weg nördlich der Bebauung aus.
 

Dafür dürfen wir die Argumente nochmals ausführen:

1)  Die Variante 2 hat den großen Vorteil, dass sie sofort und unmittelbar in die Grünoase des Pegnitztals Ost führt. Der Fuß- und Radverkehr wird sofort aus dem Straßenraum des Individualverkehrs herausgenommen. Die Verlegung des Fuß- und Radverkehrs in die Grünzone ist ein ganz erheblicher Qualitätssprung.
 

2)  Die Variante 2 hat einen erheblichen Mehrwert gegenüber der Variante 1. Diese bedient nur den Radverkehr von Mögeldorf nach Erlenstegen, während die Variante 2 auch den umgekehrten Radverkehr nach Mögeldorf sowie den Fußgängerverkehr bedient.
 

3)  Die Variante 2 ist deutlich verkehrssicherer als die Variante 1, da die Dreiecksinsel bei der Friedenslinde nicht zweimal gequert werden muß.
 

4)  Weiter ist das Hauseck an der Friedenslinde außerordentlich unangenehm zu passieren, da der Verkehr ums Eck herum nicht einsehbar ist. Auch die Straßenüberquerung an der Stelle ist sehr unübersichtlich. Eine nachhaltige Verbesserung ist es daher, wenn eine Überquerung in Höhe des Parkdecks neu angelegt wird.
 

5)  Die Variante 2 ist auch historisch vertraut. Diese alte als „Kirchensteig“ bezeichnete Wegeverbindung ist über Jahrhunderte genutzt worden. Wir dürfen auch darauf hinweisen, dass im bestehenden rechtskräftigen Flächennutzungsplan diese Wegeverbindung in leichter Abweichung schon heute festgesetzt ist.
 

6)  Wir dürfen auch darauf verweisen, dass die von den anliegenden Geschäftsleuten durchgeführte Erhebung über 500 Einwendungen gegen die Variante 1 zur Folge hatte. Die Variante 1 ist bei den Mögeldorfern nicht populär. Auch bei älteren Radfahrern sowie Familien mit kleineren Kindern besteht eine deutlich ablehnende Haltung gegenüber einer Route gegen den Einbahnverkehr.

Zur Frage der Kosten kann der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. keine Stellungnahme abgeben. Dies obliegt dem Nürnberger Stadtrat als Souverän. Wir dürfen uns die Anmerkung erlauben, dass die Variante 2 zwar Mehrkosten zur Folge hat, jedoch eine Wegeverbindung über viele Jahrzehnte schafft, die einen Qualitätssprung gegenüber dem status quo bedeutet.
 

Wir hoffen auf eine wohlwollende Entscheidung des Rates im Sinne der Variante 2.

 

Mit freundlichen Grüßen                                                                         Wolfgang Köhler (1. Vorsitzender)

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Thusnelda  beweg/t  s/dich!

Ja, bei uns an der Thusneldaschule tut sich einiges: Nicht nur, dass wir Lehrer unsere Schüler mit Wissen vollzustopfen versuchen, sondern sie erfahren bei uns auch eine Menge Körperertüchtigung – und das aber nicht nur im Sportunterricht oder beim Schwimmen. So haben wir in diesem Jahr (genau: am Freitag, dem 22. Mai) den 1. Thusnelda – Sponsorenlauf  bei bestem Laufwetter durchgeführt. Alle Klassen waren mit Begeisterung dabei und haben eine schöne Summe, nahezu 3500 €, erlaufen.  Die Bilder dazu sind im Internet unter www.thusneldaschule.de unter Veranstaltungen einzusehen. Bei dieser Gelegenheit sei auch noch mal den Sponsoren des Laufes gedankt, vor allem dem Naturkostladen ebl, den Getränkemärkten Marktgrafen und Pillhofer für die Bereitstellung von Getränken, sowie dem Obst- und Gemüsemarkt Thormann für reichlich Obst und Gemüse, aber auch allen Unterstützern aus dem Familien- und Freundeskreis und zwei besonders großzügigen Sponsoren, die 400 € (Fa. Fischer) bzw. 500 € (Fam. Heim) alleine zu dem Ergebnis beisteuerten. Als weiteres sei Herr Halenke erwähnt, der die Kosten für die Absicherung der Laufstrecke in Höhe von 130 € übernommen hat.
 
Thusnelda

Vorher bereits, nämlich zu Beginn des Schuljahres beteiligten sich viele Schüler aus der Grundschule und tatsächlich auch einige aus der Hauptschule am Nürnberger Stadtlauf am 3. Oktober. Je nach Können liefen sie 600 m, 1,7 km, 6 km oder auch 10 km und bekamen dafür auch Urkunden und Medaillen.

 

Auch die Lehrer sind natürlich an Körperertüchtigung interessiert. Wir wollen den Schülern ja ein Vorbild sein! So nahmen einige bereits beim Nürnberger Stadtlauf über mindestens 10 km teil.

Nachdem wir in den letzten Jahren immer beim offiziellen Nürnberger Firmenlauf mit einer starken Truppe vertreten waren, haben wir in diesem Jahr umentschieden und unseren 1. Thusnelda – Schilfl (schulhausinterner Lehrer Firmenlauf) veranstaltet. Wieder waren eine ganze Menge Lehrer dabei und haben bewiesen wie fit sie sind. In kleinen Grüppchen konnte jeder nach seiner Vorstellung mehr oder weniger weit laufen, schnell oder langsam. Auf jeden Fall musste jeder mindestens um einen der Wöhrder Seen herumlaufen. Auch hier war das Wetter ganz angenehm. Rechtzeitig zum Beginn unseres Laufes hatte es nämlich aufgehört zu regnen, sodass wir wenigstens nicht auch noch von oben nass wurden.  

 

Als weiteres nahm eine Mannschaft bestehend aus 4 Lehrern zum ersten Mal am Bayerischen Gruppen-Lehrermarathon teil, der am 25./26. Juli in Oberschleißheim bei München stattfand, wobei jeder genau 10,5 km laufen musste, was dann eben die Marathondistanz von etwa 42 km ergibt.  

 

Josef  Drach (Sportwart)

 

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Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. gratuliert Billrothschule

 

Ein prall gefüllter Feiertag an der Billrothschule am 3. Juli 2009, ein Tag, den die Schülerinnen und Schüler der Billrothschule nicht vergessen werden.

 

Morgens um 10.00 Uhr wurde der Sepp-Herberger-Tag des Deutschen Fußballbundes eröffnet. Leuchtturmprojekt für Franken nannte Wolfgang Staab, Abteilungsleiter Schule beim DFB, die Aktion des Jahres des DFB an der Billrothschule. Zur Verstärkung hatte er die Nationalspielerin Katharina Baunach aus Würzburg dabei, die heute bei Bayern München unter Vertrag steht. Schon die jungen Fußballexperten der Billrothschule verstanden die Anspielung in der Begrüßung des Personalreferenten Wolfgang Köhler, dass doch als ordentlicher Club nur der Club für eine Fränkin in Betracht zu ziehen sei. Mit Charme nahm sie den heftigen Applaus der jungen Fans entgegen. Der Club spielte auch später noch eine große Rolle, unser Mögeldorfer Andi Köpke besuchte zusammen mit Club-Spieler Dominic Maroh die Billrothschule und stand Rede und Antwort. Auch das DFB-Maskottchen Paule war schließlich mit von der Partie.

 

Der Fußballtag ging schließlich in das allgemeine Schulfest der Billrothschule über. Auch dort gab es einen Höhepunkt. Bei der Eröffnung dieses Teils überreichte Ulrich Hopstock, Leiter der Deutschen Bank in Nürnberg, 1000 € als 1. Hälfte des Preisgeldes für den Gewinn des 1. Preises beim Wettbewerb der Bildungsinitiative „Kinder zum Olymp“. Die zweite Hälfte des Preises wird im September in Berlin einer Delegation der Schule übergeben. Das Preisgeld teilen sich die Kulturstiftung der Länder und die Deutsche Bank. Die Theodor-Billroth-Schule hat den Preis in der Kategorie Tanz mit „Voll in Form, getanzter Unterricht“ gewonnen. Die Kulturstiftung der Länder ruft jedes Jahr bundesweit zu einem Wettbewerb der Bildungsinitiative „Kinder zum Olymp!“ Schulen auf, sich zu beteiligen. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, sich künstlerisch auszudrücken und Kultur für sich zu entdecken. Die Kulturstiftung der Länder arbeitet zusammen mit der Deutsche Bank Stiftung. Schirmherr ist der Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler. „Kinder zum Olymp!“ will Kinder und Jugendliche für Vielfalt der Kultur begeistern und ihre Kreativität und Fantasie fördern. Grundlage sind neuere Erkenntnisse der Entwicklungsphysiologie. Sie belegen, dass eine ästhetische Bildung für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen notwendig ist. Informationen zum Projekt finden die Leser unter www.kinderzumolymp.de. Die Initiative wurde unterstützt vom Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V.                                                       

    

 

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Kirchweih 2009 in Mögeldorf gut angekommen

Von Jahr zu Jahr immer noch ein Stück länger und vielfältiger wird der Kirchweihzug. Von der DLRG und der Polizei bestens abgeschirmt wand sich der Kirchweihzug vom Schmausenbuck zum Festplatz. Keine Straßenbahn konnte diesmal den Kirchweihzug stoppen, teilen oder sonstiges organisatorisches Geschick herausfordern. Die Tucherbrauerei stellte diesmal dankenswerterweise ihren schönsten Festwagen und die Fischbacher Kärwabuam. Die Gespanne waren dadurch dieses Jahr noch prachtvoller, aber auch Fahrzeuge mit deutlich mehr PS waren zu sehen. Zwei große Marschkapellen ließen Mögeldorf erklingen. Allen Zugteilnehmern sei ein herzliches Dankeschön gesagt. Nach getaner Arbeit wurde auch das Kirchweihfaß bezwungen und ein trockener, allerdings nicht allzu warmer Abend ließ auf dem vollgefüllten Kirchweihplatz echte Kärwastimmung aufkommen.

 

Am Samstag legte sich auch die MSG kräftig ins Zeug. Sie organisierte zusammen mit dem Gesundheitszentrum Erlenstegen den ersten Mögeldorfer Familienlauf. Vorher hat noch jeder an aufgebauten Sportgeräten seine Fitness unter Beweis stellen können. Auch das Aufwärmen wurde nicht vergessen. Der Familienlauf war über zwei Kilometer angelegt und hatte drei Prüfungsstationen. Diese machten den Teilnehmern Spaß: Zunächst waren Bilderrätsel zu knacken, danach war die Anzahl von Walnüssen in einem Behälter zu schätzen und schließlich durfte auf den letzten Metern aus einem überreichten Getränkebecher möglichst wenig Flüssigkeit verschüttet werden. Preise in Hülle und Fülle standen bereit und wurden vor allem von den Jüngsten gerne vereinnahmt. Danach gab es für die Kleinsten noch ein Bobbycar-Rennen, während für die Älteren das „African Trommel Ensemble“ die kühlen Temperaturen anschwellen ließ. Herrn Stefan Zabel sei an dieser Stelle stellvertretend für alle MSG’ler sehr herzlich gedankt.

 

Gut besucht war schließlich auch der Kärwagottesdienst am Pfingstmontag. Mancher Besucher bedauerte, dass die schönen Klänge des Posaunenchors nicht noch weiter klangen. Viele verweilten nämlich noch zum schon obligatorischen Weißwurstessen. Auch dem Festwirt Bastian Schumann und den übrigen Schaustellern sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Dem Leiter unserer Kirchweih, Herrn Jürgen Frost gilt wieder ein besonders herzliches Dankeschön. Mit neuen Ideen versucht er jedes Jahr, die Kirchweih noch ein Stück für uns Mögeldorfer attraktiver zu machen. Mit der MSG hat er dieses Jahr tüchtige Mitstreiter gehabt. Über den friedlichen Verlauf in Mögeldorf haben sich alle Beteiligten sehr gefreut.                                      

       

         
         
       

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Stimmungsvolles Fest in romantischer Kulisse

Das Prinzip Hoffnung obsiegte dann doch: Am 4. Juli mittags wurde die Entscheidung getroffen, das 56. Mögeldorfer Schlossfest zu veranstalten, trotz düsterer Wetterberichte und regenschwangerer Wolken am Horizont. Am Ende zeigte sich - der Optimismus war berechtigt, es wurde eine stimmungsvolle Feier. Und mehr noch: Feste wie dieses sind Höhepunkte im kommunalen Leben unseres Mögeldorf, Heimatgefühle kommen auf oder werden gefestigt. Da manifestiert sich positives Bürgerengagement und zeigt, dass sich viele Bewohner unseres Sprengels bewusst für diesen und keinen anderen entschieden haben und das auch zeigen möchten.

 

Der Vorsitzende des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf, Wolfgang Köhler, Personalreferent der Stadt Nürnberg, eröffnete den Abend, Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium Dagmar Wöhrl gab der Eröffnung Glanz. Vorn an der Veranstaltungs-Front standen und stehen die Inliner der Spielvereinigung Mögeldorf 2000, sowohl bei der Gestaltung des Programms, als auch in der Bereitstellung der „Hilfstruppen“, unbedingt notwendig für das Gelingen eines Festes dieser Größe.

 

Nun ist die kleine Arena im Mögeldorfer Schlosspark kein ideales Feld für rasante Fahrten und waghalsige Figuren. Die kleinsten unter den Inlinern drehten trotzdem munter ihre Kurven, begutachtet von den Besuchern, bewundert von Eltern und Verwandten. Das galt so auch für die „Großen“, die kleine, rasante Ausschnitte aus ihren Programmen zeigten. Der Beobachter wunderte sich schon, wie in der drangvollen Enge auf der Bühne die waghalsigen Auftritte, Hebeaktionen und Figuren trotzdem gelangen. Rauschender Beifall und Rufe um Zugaben zeigten, dass es hier ein dankbares Publikum gab, das dicht gedrängt um das kleine Amphitheater im Mögeldorfer Park stand. Manuela Becker führte charmant durchs Programm, Inliner-Trainerin Sandra Schwabbauer war zufrieden, dass ihre Energie und das Engagement ihrer Truppe soviel Beifall fand. Wolfgang Hannwacker, Gründer der Inliner, hat beim Inliner-Programm die Conference. Er bringt gelegentlich Ordnung in das Gewusel, wenn es sich in Chaos verwandeln wollte.

 

Zwischenzeitlich kommen Gespräche auf, sogar ein Chinese hat sich samt seiner deutschen Begleitung bei diesem Bürgerfest eingefunden – oder verirrt -  und zeigt sich angetan von Atmosphäre und Fest, das es so in seiner Heimat nicht gibt: „Da ist immer alles viel größer“, so der enthusiasmierte Besucher aus dem Land der Mitte. Und dann war da die Aufführungen des Billroth-Schulhauses, „Voll in Form“ sehr professionell und gut dargeboten. Eine Abordnung dieser Gruppe unter der Leitung von Rektorin Irmgard Weigert wird demnächst in Berlin eine Ehrung von Bundespräsident Horst Köhler für eine Darbietung dieser Gruppe entgegennehmen. Es folgte die professionell und schwungvoll dargebotenen „Moderne Tanzperformance“ von Moves2fit. Nach einer kleinen Pause irrlichterten dann zwei brasilianische Kampftänzer vom Loni Übler Haus über die Bühne, gefolgt von „blue wiesel“- des Post SV.

 

Zwischenzeitlich ist die Nacht hereingebrochen, die Band „Saitenspinner“ spielt hämmernd und schmeichelnd Oldies-but Goodies“, die Älteren unter den Besuchern haben nostalgische Gefühle und die Jüngeren fangen an, sich auf der Tanzfläche zu schütteln.

 

Bratwurstduft würzt die Luft, die freundlichen Verkäuferinnen bringen ihre Bratwurst-, Bier- und Käsebons an den Mann – oder die Frau, hungern musste im Park zu Mögeldorf niemand und geschmeckt hat es wohl allen.

 

Dann: „Als Mahl beganns. Und ist zum Fest geworden, kaum weiß man wie“,  begann das exotische Highlight dieses Abends: Markus Just ,der Feuerkünstler. Die Band schwieg und der waghalsige Fürther, (dem für diesen Abend eigens ein Visum für Mögeldorf ausgestellt worden war), machte die Nacht zum magischen Happening: Feuerkreise, Lichtspuren, Irrlichter. In den Zuschauern keimt die Ahnung auf, wie es wohl früher Zauberer und Druiden angestellt haben, mit der Magie dieses ältesten, ambivalentesten Elementes, ihre Zuschauer zu hypnotisieren. Besonders in den Augen der Kinder widerspiegelt sich deren Faszination, „Aahs“ und „Oohs“ begleiten die fulminanten Feuerspiele des Künstlers, der noch einige Zugaben für das begeisterte Publikum geben muß. Endlich darf er seine, im elektrischen Schein der Lampen gar nicht mehr spektakulären Lunten, Fackeln und Seile einpacken.
 

Dann aber wurde der Platz vor der Bühne freigegeben für den Tanz, bei dem sich, im wahrsten Sinne des Wortes, Alt und Jung, bunt und schön gemischt, zu den mal heißen, mal sanften Rhythmen wiegten. Die letzten Besucher dieses kleinen, aber feinen Festes verloren sich erst gegen Morgengrauen im heranbrechenden Tag.

Werner vom Busch

   
     

 

Ich danke herzlich allen Mitwirkenden der Thusneldaschule,
der Billrothschule, des Loni-Übler-Hauses, des Post SV und
der SpVgg Mögeldorf 2000, die wieder großartige Darbietung
geboten haben. Dank auch den Saitenspinnern und Herrn Markus Just.
Ein ganz besonders herzliches Dankeschön
dem Inliner-Catering-Team mit Wolfgang Hannwacker
an der Spitze sowie unserer Moderatorin Frau Becker.
Gedankt sei auch der Fa. Basler für den schönen Blumenstrauß sowie
der Fa. Hüttinger für die Elektroarbeiten.

 

 

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Mögeldorfs grüner Grenzring

Über Mögeldorfs Grenzen konnten Sie im Juni-Heft lesen. Überrascht werden Sie sein, wenn Sie auf Schusters Rappen den 9,5 km langen Rundweg wandern, der bei einigem Verweilen gut 2 ½ Stunden in Anspruch nimmt. Es ist ein grüner Pfad. Sie werden es nicht bereuen. Warum immer in die Ferne schweifen?

Man kann ihn als Mögeldorfer beliebig beginnen, es ist ja ein Rundweg. Meine Beschreibung beginnt aber an der Satzinger Mühle (Parkplätze).(Km 0,0)

 

Es geht los am Mühlenrad. Wir wenden uns stadteinwärts durch die Unterführung und laufen auf einem Schotterweg vorbei an grünen Tümpeln im dichten Wald, der wenig Sicht auf See und den bebauten Rand des Pegnitzhangs zulässt. (0,4)

 

Rechts ab beim Schild Wöhrder Wiesenweg. Nach 1,2 km durch die Heinemann-Brücke.

500 m später nach der Eisenbahnbrücke führt ein schmaler Weg bergan, an der Gaststätte Bayern 07 vorbei durch die Teutonenstraße zur neuen Brücke, die wir überqueren und sofort in die Dagmarstraße einbiegen. An der Druckerei Preußler vorbei, die „UNSER MÖGELDORF“ druckt.

 

Weiter durch den S-Bahn-Tunnel links herum und auf einem holprigen Sandweg, am Ende der Rangiergeleise entlang zur Gleißhammerstraße. (2,8)

Links weiter über die Ringbahnbrücke den ausgeschilderten Radweg „Tiergarten“ bis zum Ostring, den wir überqueren und etwa 100 m Richtung Zabo laufen. Eine Tafel „Kritzstraße“ leitet uns links in einen Heckenweg. Hier aufpassen!! Nach etwa 40 m geht nach links ein unscheinbarer schmaler Sandweg ab, der zwischen Sportplätzen und Zabo-Gärten fast überwachsen (Bild) zur Siedlerstraße führt.(4,3 km)  Er mündet bei der Sportgaststätte Zabo-Eintracht, wo wir die Straße überqueren und den neu asphaltierten Radweg östlich, am NHTC vorbei bis zur Schmausenbuckstraße verfolgen. Hier haben wir Halbzeit (5 km).

 

Wir setzen unseren Weg 600 m weit fort bis zur Kurve der Hersbrucker Straße, wo eine Sackstraße nach rechts ab-geht. Am Ende führt ein schmaler Durchgang in den Wald. (Bild) Wir bleiben aber am Rand auf einem Sandweg, der uns zum Gelände des Hundevereins PSV 1912 bringt, welches wir auf einem holprigen Waldpfad umgehen. Sobald es lichter wird nach links einschwenken, am Umspannwerk vorbei zur Rehhofstraße. Diese aufwärts zur Rehhofbrücke. Von dieser kann man nach Osten über Laufamholz bis zum Moritzberg schauen. Unmittelbar an der Brücke der archäologische Spielplatz mit dem Neubau. Hinab zur Laufamholzstraße (7 km)

Nun beginnt der schönste Teil des grünen Rundwegs. Mit der Hüttenbacher Straße bis zum Postsportverein. Beim Anwesen Ziegenstr.117 an den zwei Steineulen vorbei abwärts in den Pegnitzgrund. Vor dem Wäldchen einen unscheinbaren Sandpfad nach links. Wir befinden uns jetzt auf dem ältesten Siedlungsgelände Mögeldorfs. Funde aus der Michelsberger Kultur 3500 v. Chr. Der Pfad bringt uns zum Langseebad und in gleicher Richtung vorbei, am Zaun entlang Richtung Pegnitzübergang. Wir bleiben aber mit einem schmalen Wiesenpfad auf der Mögeldorfer Seite, kommen bei einem künstlichen Teich wieder auf einen festen Weg, der über eine Holzbrücke führt. Darnach gleich wieder links abbiegen und immer links bleiben, bis wir zum Ausgangspunkt zurückkehren. (9,5 km)   

     F.S.

       
       
 

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Mitglieder Informationen

 

Wir danken unseren Spendern

Frau Hildegard Einfalt

Herrn Heinz Fröhlich

Herrn Dr. Alfred Ostner

Herrn Peter Riedhammer

Herrn Dr. Friedrich Thomae

Frau Elsbeth Trapp

 

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