Archiv Aktuelle Themen Februar 2008
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mit folgenden Themen - August 2008

Mögeldorf Aktuell
  1. Der Ausbau der Ostendstrasse kommt
  2. NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS

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Mögeldorf Aktuell

1. Der Ausbau der Ostendstrasse kommt

Ausbau der Ostendstraße zwischen Teutonenstraße und Cheruskerstraße

1. Einleitung

Die Ostendstraße zwischen Teutonenstraße und Cheruskerstraße ist die letzte bedeutende Einfallstraße Nürnbergs, deren baulicher Zustand noch deutlich zu wünschen übrig lässt. Der Belag ist schadhaft und durch das Großsteingranitpflaster lärmintensiv. Radverkehrsanlagen fehlen völlig. Nachdem sich der bauliche Zustand der Straße, Straßenbahnschienen und Brücken weiter verschlechtert hat und die Brücken nur noch eingeschränkt genutzt werden können, besteht dringender Sanierungsbedarf.

Am 24.4.2008 wurde bei der Jahreshauptversammlung des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf über die Planung der Ostendstraße informiert. Die Maßnahme stieß auf Zustimmung. Von großem Interesse war auch der Ablauf der Baumaßnahmen. Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte des Projekts dargestellt.

 

2. Planung

 

Die Ostendstraße ist eine mit ca. 20.500 Kraftfahrzeugen und knapp 500 Radfahrern pro Tag belastete Hauptverkehrsstraße. Zum Vergleich: Die Belastung mit Kraftfahrzeugen entspricht z.B. der Marienbergstraße oder Sulzbacher Straße.

 

Teutonenstraße bis Marthastraße

Die Ostendstraße ist im Abschnitt zwischen der Teutonen- und der Marthastraße noch mit Großsteinpflaster befestigt. Der Straßenquerschnitt ist in Höhe der Brücke über die Ringbahn eingeengt. Der geplante Neubau beider Brücken über die Bahn und die Erneuerung der Gleisanlagen für die Straßenbahn ermöglichen die Neuaufteilung des Straßenquerschnitts.

In Anlehnung an den Bestand wird ein vierstreifiger Querschnitt beibehalten. Die Gleise der Straßenbahn werden mittig in der Straße geführt. Die jeweils linken Spuren der Richtungsfahrbahn werden gemeinsam duch Individualverkehr und Straßenbahn benutzt. Es ist Ziel, die Ostendstraße durchgängig mit Radverkehrsanlagen auszustatten. Dazu sind beidseitig 1,75 m breite Radstreifen vorgesehen. Sie schließen westlich der Teutonenstraße an die bereits vorhandenen Radstreifen an. Die Gehwege werden jeweils in einer Breite von mindestens 2,0 m ausgebaut. Der ursprüngliche Versuch, die nördlich der Ostendstraße gelegene städtische Kleingartenanlage vor jeglichen Eingriffen zu schützen, musste mittlerweile aufgegeben werden. Durch die verschiedenen Zwangspunkte an der Ringbahnbrücke und der daher notwendigen Verschiebung der Straße nach Norden sind kleinere Eingriffe entlang der Grundstücksgrenze notwendig. Der bisher parallel zur Straße geführte Erschließungsweg muss entfallen und wird durch zwei zusätzliche Zugänge ersetzt. Zur Minimierung der Eingriffe und der Überwindung des Höhenunterschiedes ist eine kleine Stützwand vorgesehen. Die Gärten unmittelbar neben den Brücken müssen während des Brückenbaus ohnehin geräumt werden und dienen als Baufeld bzw. Baustellenumfahrung.

Die Straßenbahnhaltestelle Marthastraße bleibt unverändert erhalten. Eine behindertengerechte Lösung ist hier nicht möglich.

 

Marthastraße bis Cheruskerstraße

 

Wie im oben beschriebenen westlichen Abschnitt wird auch im Bereich zwischen der Martha- und der Cheruskerstraße ein bestandsorientierter vierstreifiger Querschnitt erhalten. Zwischen der Speckhartstraße und der Ringkreuzung an der Cheruskerstraße verlässt die Straßenbahn den Fahrbahnbereich und fährt wie bisher in den eigenen Gleisbereich zwischen den beiden Haltestelleninseln ein. Beide Haltestelleninseln werden wie bereits seit längerem von der VAG vorgesehen, im Zuge des Straßenausbaus behindertengerecht angelegt. Eine ansprechende Gestaltung wird zusammen mit der Nürnberger Versicherung noch entwickelt. Die südliche Insel wird zur Anlage einer neuen 3,00 m breiten Linksabbiegespur entsprechend verschmälert. Da dann alle vier Kreuzungszufahrten mit eigenen Linksabbiegespuren ausgestattet sind, können diese auch getrennt signalisiert werden. Kraftfahrzeuge müssen sich nicht mehr in der Kreuzung aufstellen und den Gegenverkehr und Fußgänger beachten, sondern können bei „grün“ frei abfließen. Dadurch wird die Verkehrssicherheit erheblich erhöht. Auch der Abschnitt zwischen Marthastraße und Cheruskerstraße wird mit Anlagen für den Radverkehr ausgestattet.

Die Begrünung des Straßenraumes ist von dem Bestreben gekennzeichnet, noch gesunde Straßenräume zu erhalten und mit neuen Baumbepflanzungen in überlebensfähig großen Baumscheiben zu ergänzen. Die Leitungssituation lässt die Pflanzung von Bäumen auf der Südseite nicht mehr zu. Im Gegenzug können die Standortbedingungen der bestehenden und geplanten Bäume entlang der nördlichen Straßenseite verbessert werden.

 

3. Bauausführung

Mit dem Ausbau der Ostendstraße zwischen der Teutonen- und der Cheruskerstraße soll im Jahr 2009 begonnen werden. Der bauliche Zustand der Brücken und der Straßenbahngleise zwingt zu einer raschen Erneuerung der Gleise und Neubau der Brücken über die Bahn. Wegen des komplexen Bauablaufes muss bereits 2008 mit ersten vorbereitenden Maßnahmen (Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen) begonnen werden.

Während der Bauzeit ist eine Umleitung des stadtauswärtigen Kraftfahrzeugverkehrs erforderlich. Fußgänger und Radfahrer können passieren. Dazu werden Behelfsbrücken eingesesetzt. Allerdings ist während des Brückenabbruchs eine Vollsperre der Ostendstraße für ca. fünf Wochen erforderlich. Die Erreichbarkeit der Grundstücke ist gewährleistet.

Die Straßenbahn wird für ca. 47 Wochen durch Busse ersetzt. Die Busse des Schienenersatzverkehrs befahren stadteinwärts die Ostendstraße (mit Ausnahme der fünf Wochen Vollsperrung und stadtauswärts die Umleitungsstrecke über Wöhrder Talübergang – Bartholomäusstraße – Sulzbacher Straße – Dr.-Gustav-Heinemann-Straße.

Die Gesamtkosten für den vorliegenden vierstreifigen Ausbau betragen rund 6,6 Millionen Euro. Es gibt dafür Zuschüsse und auch die Anlieger werden zur Finanzierung mit herangezogen. Sie wurden darüber in einem Bürgergespräch informiert. Die Maßnahme wurde am 29.5.2008 vom Verkehrsausschuss der Stadt Nürnberg beschlossen.

Durch den Ausbau wird die Ostendstraße in ihrem letzten bisher unsanierten Abschnitt zu einer attraktiven innerstädtischen Route.

 

 

Stadt Nürnberg, Verkehrsplanungsamt, Straßenplanung, Robert Wunder

 

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NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS:

 

Beetpaten gesucht für neue Bepflanzung
am historischen „Totenrast“-Gedenkstein

Auf Initiative des Bürgervereins Mögeldorf hat das Gartenbauamt die Fläche vor dem Anwesen Föhrenstraße 1 umgestalten lassen. Die neue Bepflanzung besteht aus Stauden und Kleingehölzen, die dem vormals tristen Beet eine freundliche Note verleiht. Im Herbst 2008 werden zusätzlich Blumenzwiebeln vergraben, damit im kommenden Frühjahr erste Blüten treiben. In den nächsten Wochen kommt eine gusseiserne Umrandung als optische Barriere dazu, um zu verhindern, dass Menschen über die Fläche laufen. Mit der neuen Bepflanzung kommt der Totenraststein, der seit 1984 auf dieser Fläche steht, besser zur Geltung. Eine kleine Sandsteinstele mit Inschrift informiert über das Denkmal.

Damit das Beet auf lange Sicht einen erfreulichen Anblick bietet, sucht das Gartenbauamt ab dem Frühjahr 2010 nach engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich im Rahmen einer Pflanzenbeetpatenschaft um diese Fläche kümmern.                                                                                let

 

Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. dankt dem Gartenbauamt der Stadt Nürnberg für die Aufwertung dieser Grünfläche sehr herzlich. Möge der Aufruf des Gartenbauamts Erfolg haben.

 

Blechbläserensemble der Musikschule Nürnberg
unter der Leitung von Karl-Heinz Höger
verzauberte die Zuhörer im Schmausenpark

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Mitglieder Informationen

 

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder:

Joachim Löhr, Dientzenhoferstraße 55

Tamer Aydiner, Hammerstraße 8

Müzeggen Aydiner, Hammerstraße 8

 

Wir betrauern den Tod unserer Mitglieder

Betty Donath, Oedenberger Straße 132

Hedwig Kügler, Hersbrucker Straße 28

Siegfried Wolfmar, Böcklerstraße 5

Heinz Schäfer, Drosselweg 8


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