Archiv - Aktuelle Themen April 2009
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Mögeldorf Aktuell
  1. Bericht aus der Bürgerversammlung
  2. Fahrradweg in der Mögeldorfer Hauptstraße

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Mögeldorf Aktuell
Bericht aus der Bürgerversammlung

 

In der Angelegenheit der Schulhofgröße der Thusneldaschule hat die Verwaltung auf die Forderung des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf e.V. hin zugesagt, dass der Eingriff für den Straßenbahnbau so gering wie möglich ausfallen wird und das vorhandene Sportfeld in vollem Umfang erhalten wird.

Bezüglich der Bitte, an die Heizkosten der Sporthallen der Sportvereine zu denken, hat die Verwaltung ausgeführt, dass der Betriebskostenzuschuß seitens der Stadt Nürnberg ab 2009 um 130.000 Euro erhöht wird.

 

Der Verbindungsweg zwischen Flussstrasse und Satzinger Mühle wird seitens der Polizei künftig verstärkt überwacht werden. Wer sich dort verkehrsordnungswidrig verhält, muß mit einer Verwarnung rechnen.

 

Seit vielen Jahren fordert der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. Aufzüge an den S-Bahn-Haltestellen Mögeldorf und Ostring. Der Oberbürgermeister hat keine Abhilfe in Aussicht gestellt. „Für den S-Bahnhof Ostring hat die Stadt Nürnberg im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens von der DB AG gefordert, einen Aufzug nachzurüsten. Dieser würde sich westlich des Rings anbieten, um kurze Wege  zum Businesstower sowie zur Haltestelle der Straßenbahnlinie 5 zu gewährleisten. Eine baldige Realisierung wurde bisher seitens der Bahn nicht in Aussicht gestellt. Am S-Bahnhof Mögeldorf ist ein Behindertenaufzug baulich schwer realisierbar. Ein Aufzug in der Mitte des Bahnsteigs würde beiderseits die Durchgangsbreiten erheblich einschränken. Beim Treppenabgang in Richtung Mögeldorfer Plärrer, wo der größte Bedarf für einen zusätzlichen behindertengerechten Zugang gegeben wäre, scheidet ein Aufzug aus Platzgründen aus. Daher steht als einziger barrierefreier Zugang zum S-Bahnhof Mögeldorf weiterhin nur die Rampe in Richtung Osten zur Verfügung.“

 

Die Unterführung an der Thusneldaschule wird einmal in der Woche im Rahmen der Straßenreinigung gereinigt (bei Winterdiensteinsatz entfällt die Reinigung). Der Sauberkeitszustand des Gehwegs entspricht diesem Turnus mit zwischenzeitlichen Winterdiensteinsätzen und starkem Wind. Das verbogene Schild wird in Kürze gerichtet. Um das Sicherheitsempfinden zu erhöhen, ist die Verwaltung bemüht, die Beleuchtung des Tunnels zu verbessern.

 

Die Wege der Grünanlage zum Loni-Übler-Haus sind teilweise beleuchtet. Eine weitere Verbesserung scheidet aus Kostengründen aus.

 

Zur Frage des Fahrradwegs in der Mögeldorfer Hauptstraße wird auf nachstehende Ziffer 2 verwiesen. Die Verwaltung hat erklärt, dass sie derzeit die Angelegenheit prüft und sich danach mit dem Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. wieder in Verbindung setzen wird.

 

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Fahrradweg in der Mögeldorfer Hauptstraße

 

Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. hat sich an das Verkehrsplanungsamt gewandt:

Verkehrsplanungsamt, Herrn Jülich, Rathaus, 90403 Nürnberg          25.1.2009

 

Fahrradweg Mögeldorfer Hauptstraße

 

Sehr geehrter Herr Jülich, ich danke Ihnen für die Vorstellung der Pläne des Verkehrsplanungsamts zum Fahrradweg Mögeldorfer Hauptstraße in der Vorstandssitzung des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf e.V. am 13. Januar 2009.

 

Als Ergebnis darf ich festhalten:

1)

Nach den derzeitigen Planungen sollen 7 Parkplätze auf der südlichen Straßenseite in der Mögeldorfer Hauptstraße zwischen Doktorshof und Friedenslinde wegfallen. Wir haben uns darauf verständigt, dass zwei Parkplätze im Bereich des eingeschränkten Halteverbots jedoch erhalten und als Dauerparkplätze ausgewiesen werden können.

2)  Die Verwaltung prüft einen Alternativweg am alten Kirchensteig westlich vom Doktorshof und dann nördlich entlang der Hanglage zur Flussstrasse. Ich habe heute diese Trasse begangen. Sie ist aus meiner Sicht sehr gut geeignet und wäre ohne jeglichen Verkehr.

3)  Die Verwaltung prüft in der westlichen Mögeldorfer Hauptstraße zwischen Doktorshof und Johann-Sörgel-Weg Schrägparkmarkierungen, die den Verlust der Parkplätze wieder ausgleichen. Ein Einbahnverkehr ist möglich.

4)  Die Verwaltung prüft die Verlegung der Bushaltewartestelle von der Mögeldorfer Hauptstraße in die Kinkelstraße.

Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. bleibt hinsichtlich der Verkehrssicherheit der geplanten Fahrradtrasse gegen den Verkehr skeptisch. Die Neigung der Straße ist erheblich und verleitet zu erheblichem Tempo gegen den Verkehr.

Ich bitte Sie, uns über die abschließenden Überlegungen der Verwaltung zu unterrichten, bevor eine Entscheidung im Rat herbeigeführt wird.

 

 

Mit freundlichen Grüßen                                                                   Wolfgang Köhler (1. Vorsitzender)

 

Wolfgang Köhler

 

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Jahreshauptversammlung des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf  

 

Die nächste ordentliche Jahreshauptversammlung findet am Mittwoch, 29. April 2009 um 19.30 Uhr im Pfarrsaal von St. Karl, Ostendstraße 172, statt. Hierzu ergeht freundliche Einladung.

 

Tagesordnung

  1. Vortrag Michael Kaiser „Zerstörung und Wiederaufbau Nürnbergs 1942 bis 1955“

  2. Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden

  3. Kassenbericht

  4. Revisionsbericht

  5. Aussprache und Entlastung der Vorstandschaft

  6. Neuwahlen

  7. Aussprache und Anregungen

  8. Sonstiges

 

Anschließend ist Gelegenheit bei einem Glas Bier oder Wein zum persönlichen Gespräch.

 

Hinsichtlich der Neuwahl sei auf § 8 unserer Satzung verwiesen:

 

§ 8 Vorstand

(1)

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Schatzmeister. Dem Vorstand können ferner bis zu acht Beisitzer angehören.

(2)

Der Verein wird im Sinne des § 26 BGB von dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden vertreten. Jeder ist alleinvertretungsberechtigt.

(3)

Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des
1. Vorsitzenden.

(4)

Die Vorstandschaft wird auf unbestimmte Zeit, mindestens auf die Dauer von 2 Jahren gewählt und bleibt bis zur Neuwahl einer neuen Vorstandsschaft im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

(5)

In den Vorstand können nur solche Mitglieder gewählt werden, deren Namen von einem Mitglied der Vorstandschaft oder von 10 Mitgliedern mindestens 1 Woche vor der Wahl schriftlich zusammen mit der Angabe desjenigen Amtes mitgeteilt werden, das der Vorgeschlagene übernehmen soll. Diese Vorschläge sind in der schriftlichen Einladung zur Wahlversammlung, spätestens aber in der Versammlung selbst, die alle zwei Jahre stattfindet, allen Mitgliedern mitzuteilen.“

Wahlvorschläge müssen demnach bis zum 22. April 2009 beim 1. Vorsitzenden eingereicht werden.

Wolfgang Köhler, 1. Vorsitzender

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Neujahrsempfang des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf e.V. 
am 8. Januar 2009 bei der Firma Baumüller in der Ostendstraße 80

Bei Bier, Bratwürsten und Sauerkraut sowie guten Gesprächen begrüßten die Mögeldorfer das neue Jahr 2009. Der 1. Vorsitzende dankte Herrn und Frau Baumüller herzlich für die Einladung in die Räumlichkeiten der Baumüller Akademie und das üppige fränkische Buffet. Trotz der Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft war es im Gespräch jedoch allgemeine Meinung, dass man gleichwohl nach vorne sehen und mit Zuversicht das neue Jahr angehen solle. Der 1. Vorsitzende wies in seiner Ansprache darauf hin, dass die Wirtschaft zu 50% aus Psychologie bestehe und deshalb Mut und Zuversicht wichtiger sei als in den Chor der Skeptiker einzustimmen. Große Zustimmung fand auch die Auffassung, dass der Sparwille jetzt nicht ungebremsten neuen Schulden geopfert werden dürfe und nicht durch hektische Aktionen Ausgabenprogramme erfunden werden sollten, da die mündigen Bürger viel besser selber wissen würden, wozu sie ihr sauer verdientes Geld ausgeben würden. Die Hilfe der Politik sei hier nicht erforderlich.

Für Mögeldorf bringt das Jahr 2009 vor allem den Umbau der Ostendstraße. Hierzu wird es immer wieder auch Unannehmlichkeiten im Verkehrsfluß geben. Bei allen Bemühungen wird dies unvermeidlich sein. Der Start ab dem 12. Januar ist aber jedenfalls gut gelungen. Für die Schülerinnen und Schüler der Thusneldaschule konnte erreicht werden, dass morgens eine Fahrt in die Thusneldaschule stattfindet.

In entspannter Atmosphäre gab es dann viele gute Gespräche. Die Vereinsvorsitzenden der Mögeldorfer Vereine, viele Geschäftsleute und auch die Politik gaben sich die Ehre.

 

Ich danke nochmals sehr herzlich Herrn Baumüller und seinen Mitarbeitern für diesen sehr gelungenen Abend und Startschuß in das neue Jahr 2009.                                                                                       Kö

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MÖGELDORFS BRAUHAUS 1887
Ein einzigartiges Bild von Professor Ernst Spieß (1837-1894)

Diese aquarellierte Federzeichnung (siehe vorherige Seite) hat unser Mitglied Heinz Haas dem Mögeldorfer Bürgerverein geschenkt. Er hat uns damit eine große Freude bereitet, weil dieses Motiv in unseren sehr umfangreichen Archivunterlagen noch nicht vertreten war. Über den Großvater von Herrn Heinz Haas bestehen verwandtschaftliche Beziehungen zu Georg Giulini, dem damaligen Inhaber des Brauhauses. Wir möchten uns hiermit auch nochmals offiziell für dieses hochherzige Geschenk bedanken. Wir werden das Bild in unserer Geschäftsstelle aufhängen. Vielleicht ist dies auch ein Anstoß für andere Mögeldorfer, derartige Bilder in unser Archiv zu geben, damit sie den Nachkommen erhalten bleiben. Wir nehmen dieses Geschenk zum Anlass, einiges über diese Gebäude und Herrn Professor Spieß in Erinnerung zu bringen.

Über die ältere Geschichte haben wir erst unlängst zum Thema „Gasthaus Roter Ochse, Noris-Weinbrennerei, Laufamholzstraße 9“ berichtet. Deshalb hier nur zur Brauerei:

1837 kaufte Johann Stefan Philipp Mörtel das Anwesen, erwarb ein Ziegelsteiner Braurecht und durfte ab 1850 Bier brauen. Im nördlichen hinteren Flügel des Anwesens wurde die Brauerei ausgebaut mit Sudhaus, Malzdärre und Eiskeller. Es war damals für die Nürnberger ein großer Anziehungspunkt, weil das vorzügliche Bier sogar noch fünf Kreuzer pro Maß billiger war als im Stadtgebiet. Von 1. Oktober 1880 bis 1. November 1892 betrieb Herr G.Giulini die Brauerei und aus dieser Zeit stammt das schöne Bild. Im Hintergrund am linken Bildrand das alte Schulhaus im Pfarrhof, das bald ausgedient hatte, das neue in der Ziegenstraße war schon im Bau. Hier endete Mögeldorf, von Ebensee war noch nichts vorhanden. Da die Errichtung eines Lagerkellers auf dem Grundstück der Brauerei nicht möglich war, ließ Mörtel einen Keller am Schmausenbuck graben, welcher mit Natureis gespeist werden musste. Dieses wurde im Winter von den Mögeldorfer Seen geeist. Deshalb erwarb Mörtel den Ebensee samt dem umliegenden Wald.

1857 verkaufte Mörtel an Joseph Hacker, der bei ihm Braumeister gewesen war.

1867 ging der Besitz an den Mühlenbetreiber Melchior Noelp, der auf dem Grundstück eine Fasshalle und eine Büttnerwerkstatt baute. Im Jahre 1880 wurde die Brauerei um 180.000.- Mark – das war damals sehr viel Geld – von Georg Giulini erworben, der nebenbei auch noch Natureis des Ebensees an Privatkunden verkaufte.

Ab 1892 war Heinrich Strebel Besitzer, der seinen Braumeister Wagner als Teilhaber aufnahm. Die Brauerei Strebel und Wagner beschäftigte damals 50 Arbeiter und wurde eine starke Konkurrenz für das Brauhaus Nürnberg, welche den Betrieb 1906 kaufte und kurz darauf still legte. Damit endete das Mögeldorfer Bierbrauen. Heute beherbergt das Haus die Noriszwerge, einen privaten Kindergarten.

Vom Bier zum Zeichner des Bilds. Herr Prof. Ernst Spieß war kein Mögeldorfer, aber unserem Vorort außergewöhnlich innig verbunden. Er gehörte seit 1880 der sogenannten Montagsgesellschaft an, die sich ab 1890 als Verein für die Geschichte Mögeldorfs eintragen ließ. Dieser Kreis von Geschäftsleuten, Lehrern, Pfarrern und Wissenschaftlern pflegte wöchentlich an seinem Stammtisch nicht nur die Geselligkeit, sondern hatte sich auch bestimmte Ziele gesetzt wie die Finanzierung der Mögeldorfer Kirchenrestaurierung und die Erforschung der Geschichte Mögeldorfs. Die Chronik des damaligen Geschichtsvereins ist in unserem Besitz und gibt uns Auskunft über alle Zusammenkünfte, von gutem Trunk und Essen bis zu Tagesfragen und Beschlüssen dieser humorigen Runde.

Prof. Ernst Spieß, beruflich Professor am damaligen Realgymnasium, war bis zu seinem Tode am 30.5.1894 Schriftführer dieser Verbindung. Er galt als Seele dieses Vereins, die Protokolle in der Chronik sind teils lustig und vor allem graphisch mit Liebe gestaltet. Er war kein großer Zeichner, aber ein origineller. Der Kutscher des Bierwagens auf der Zeichnung – soll das etwa sein Freund Giulini selbst sein? Dies ist nicht sein einziges Bild. Vor allem die Kirche hat er von allen Seiten festgehalten. Er war nicht nur Mögeldorf verbunden. Spieß bekleidete ab 1885 auch das Amt des ersten Vorsitzenden der Naturhistorischen Gesellschaft in Nürnberg, die das Grabmal mit dem durch den Mögeldorfer Bildhauer Heinrich Blab gegossenen Bildnis setzen ließ.  Unübersehbar finden wir das Grab etwas erhöht links vor dem Kirchenportal.

So ist in Erfüllung gegangen, was sich Spieß in seinem Gedicht gewünscht hat:

Vollbild

Zu Mögeldorf auf luft‘ger Höh‘

da steht ein Kirchlein hehr,

es zu verherrlichen ist mir Lust,

ihr tät ich gern all‘ Ehr!

 

In ihrer Nähe ist mir wohl,

da weilt ich oft allein,

möcht auch dereinst in ihrer Erd

recht gern begraben sein!

 

 Das Grabmal von Prof. Spieß

 

(In einer Nische des Steins

die Insignien des Gelehrten,

ein Buch, eine Retorte

und eine Reibschale).

 

F.Schaller

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MUSIK IN MÖGELDORF

Freitag, 10. April 2009 (Karfreitag), 15.00 Uhr

Musikalische Andacht zur Todesstunde Jesu

Gesa Kessler, Violine – Jutta Kürzl, Cembalo

 

Sonntag, 10. Mai 2009  (Sonntag Kantate), 10.00 Uhr

Kantatengottesdienst

F.Mendelssohn-Bartholdy: „Wer nur den lieben Gott lässt walten“.

Mögeldorfer Kantorei und Kammermusikkreis

 

Sonntag, 17. Mai 2009, 18.00 Uhr

Orgelkonzert

Werke von Bach, Mendelssohn-Bartholdy, Messiaen

Andreas Schmidt – Orgel, Eintritt frei, Spenden erbeten

 

Sonntag, 31. Mai (Pfingsten), 18.00 Uhr

Pfingstkonzert mit Lesungen

„Pour haut et liement chanter“

Französische Gregorianik und Polyphonie des 9. bis 16. Jahrhunderts

Ensemble Nusmido, Leitung Martin Erhardt – Eintritt frei, Spenden erbeten

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Wasserrad wird sich 2009 wieder drehen

Das Tiefbauamt, heute SÖR genannt, hat zugesichert, 2009 wieder ein Wasserrad an der Satzinger Mühle zu beauftragen. Der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. hat sich verpflichtet, hierfür 2.500 Euro beizutragen. Grundstock hierfür ist eine Spende der Sparkasse Nürnberg, die Herr Schwarm zugunsten der Mögeldorfer Bürger angestoßen hat und vom Vorstand genehmigt wurde. Wir sagen Herrn Schwarm herzlichen Dank für seinen Vorstoß und Einsatz. Wir hoffen aber auch darauf, dass der eine oder andere Mögeldorfer sich dem guten Beispiel der Sparkasse Nürnberg anschließt und so die Lücke schließen hilft.

Wir wünschen den Mögeldorfern viel Freude am Wasserrad.               

     

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Bus-Tagesfahrt des Bürger- und Geschichtsvereins

08.30 Uhr

Abfahrt Ostendstraße/Ecke Lindnerstraße, Straßenbahnhaltestelle Linie 5 

10.30 Uhr

Besuch der Landesausstellung mit Führung n der Residenz Würzburg 

12.15 Uhr

Mittagessen im „Hofbräu“

13.30 Uhr

Geführter Stadtrundgang durch die Würzburger Innenstadt

15.00 Uhr

Mainschiffahrt von Würzburg nach Veitshöchheim

15.40 Uhr

Ankunft in Veitshöchheim und Gelegenheit zum Besuch des Rokokogartens

16.30 Uhr

Rückfahrt von Veitshöchheim über Abtswind; dort Einkehr in einer Weinwirtschaft

18.15 Uhr

Rückfahrt nach Nürnberg, Ankunft in Nürnberg gegen 19.30 Uhr.

Preis inkl. Fahrt, Führungen und Schiffahrt nach Veitshöchheim € 32,–.
Anmeldung bei Ulrike Hölldobler-Schäfer, Tel. 5 44 16 18.

Wir bitten nach Anmeldung um Überweisung des Reisepreises auf das Konto des Bürger- und Geschichtsvereins bei der

VR-Bank Nürnberg,

Kontonummer 6499945, BLZ 760 606 18. 

         

         

 

Die Bayerische Landesausstellung 2009:  „Wiederaufbau und Wirtschaftswunder“ in Würzburg


Von Trümmerfrauen und Care-Paket bis Nierentisch und Petticoat – die Zeit von Wiederaufbau und Wirtschaftswunder weckt viele Erinnerungen. Diese Epoche nach 1945 prägt Bayern bis heute. Das gilt für die Grundrisse von  Städten ebenso wie für die Architektur von Kaufhäusern, Kinos und Kirchen. Die Landesausstellung 2009 macht diese Zeit des Aufbruchs wieder lebendig: von den Entbehrungen der Nachkriegszeit bis zum neuen Wohlstand der fünfziger Jahre, von der Politik bis zur Alltagskultur.

 

 

 

Leben in Trümmern

 

„Würzburg ist nicht mehr!“- mit diesen Worten richtete sich 1945 Oberbürgermeister Pinkenburg erschüttert an die Würzburger. Auch die meisten anderen bayerischen Großstädte lagen in Trümmern. Familien waren zerrissen, Hunderttausende hatten keine Wohnung. Millionen hungerten oder waren auf der Flucht.

 

 

Wirtschaftswunder

Ganz anders jedoch in den frühen sechziger Jahren: Die Bayern erfreuten sich nach den Kriegswirren eines normalen Alltags und begannen den erreichten Wohlstand in komfortablen Wohnungen zu genießen. Die Dynamik dieser Zeit zeigte sich in unterschiedlichen Bereichen: Hausfrauen hatten elektrische Helfer wie die Waschmaschine zur Hand und brachten Exotisches wie den Hawaii-Toast auf den Tisch, während im Wohnzimmer der Fernseher lief und  vor der Haustür das Auto parkte.

Die Landesausstellung 2009 zeigt diese beeindruckende Entwicklung, erinnert aber auch an die Menschen auf der Schattenseite des Wirtschaftswunders. Im Stil der Zeit eingerichtete Wohnungen sowie Schlager und Filme lassen den Geist der Epoche wieder erstehen. Die Besucherinnen und Besucher erhalten so einen Eindruck von dem Ausmaß der Leistungen, den der Wiederaufbau Bayerns nach 1945 darstellt. Zahlreiche Exponate stammen aus Würzburger Privatbesitz und werden dank des großen bürgerlichen Engagements erstmals einer großen Öffentlichkeit präsentiert. Für den Wiederaufbau der zerbombten Städte ist Würzburg das beste Beispiel und die Residenz selbst dient als begehbares Ausstellungsobjekt. Aus einer ausgebrannten Ruine entstand das barocke Kleinod neu. Dabei war heftig umstritten, ob man das Schloss originalgetreu wieder aufbauen oder durch einen Theaterneubau ersetzen sollte. Doch nicht nur in der Architektur, auch in vielen politischen und gesellschaftlichen Fragen schwankte die Stimmung in den fünfziger Jahren zwischen Tradition und Moderne. In den frühen sechziger Jahren ließ das Wirtschaftswunder, das den Menschen finanzielle Absicherung und auch eine gehörige Portion Fortschrittsglauben bescherte, das Pendel zugunsten der Moderne ausschlagen. Epochemachend wurde die Einführung der D-Mark, die in der Ausstellung als Zahlungsmittel wieder eingeführt wird.

 

So wird Geschichte zum Erlebnis für Zeitgenossen, die in Erinnerungen schwelgen, und für Jüngere, die die faszinierende Zeit von Wiederaufbau und Wirtschaftswunder erleben möchten.

 

 

 

 

 

Fotos und Texte mit Genehmigung des Haus der Bayerischen Geschichte

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Kinderversammlung 2009

Am 17. Februar 2009 war es wieder einmal soweit. Die Kinderversammlung, ein Forum für Kinder in dem sie all ihre Wünsche, Anregungen und Kritikpunkte für bzw. an ihrem Stadtteil anbringen dürfen ging in die nächste Runde. Nach der Begrüßung von Ilka Soldner, Vorsitzende der Kinderkommission und weiteren einleitenden Worten der Moderatoren Stefan und Jule erfreute die Streicherklasse der Theodor-Billroth-Schule, dem Gastgeber der Versammlung, das Publikum mit zwei sehr gelungenen Stücken (Intrada und Twinkle, Twinkle) um anschließend mit großer Vehemenz und schön gestalteten Plakaten um einen eigenen Musikraum für die zahlreichen Instrumente und Übungsstunden an der Schule zu bitten. Im Zuge eines Dankeschöns für die Erfüllung des größten Wunsches der letzten Versammlung im Jahre 2006, einer Pausenhofneugestaltung, baten die Kinder weiterhin um sauberere Sanitäranlagen, die Abdichtung des tropfenden Turnhallendaches, sowie neue Fenster in allen Klassenräumen, da die alten blind und zugig sind, und schließlich um das Entfernen der das Schulgebäude verschandelnden Graffitis.

 

Eine eindrucksvolle Präsentation bot auch die folgende Gruppe der „Lonidetektive“ des Loni-Übler-Hauses, eine durchdachte und gut inszenierte Fotomontage machte die Dringlichkeit ihrer Probleme, wie defekte Zäune in Gleisnähe, zerstörte und unbenutzbare Spielplätze und Müllprobleme, sehr deutlich. Die Wünsche nach einer Hundewiese und einem Aufenthaltsbereich für Jugendliche ab 13 Jahren waren ebenfalls mit ausdrucksstarken Bildern unterlegt. Abschließend bat die Gruppe Hort Thusneldaschule um eine Ampelzeitverlängerung an der Lechnerstraße, einem Klettergerüst mit Rutsche, mehr Platz auf ihrem Pausenhof und mehr Sauberkeit. Zum Schluss äußerte ein Junge noch den Wunsch für sich und viele andere Kinder nach einem Skater- bzw. Bikerpark.

 

Nach einer kleinen Pause mit Brezen und Getränken für die Kinder wurde dann in Arbeitsgruppen mit den jeweils zuständigen Fachleuten in den Bereichen Schule, Verkehr und Sicherheit sowie Spiel und Freizeit diskutiert und Anträge zur Lösung der Probleme gestellt. Nach zwei informativen und interessanten Stunden endete die Kinderversammlung mit der Übergabe der Kokosnuss an die Patin der Versammlung. Die Kinder hatten sich mit Engagement, Vehemenz und großem Interesse an dieser Versammlung beteiligt. Wir drücken allen Kindern die Daumen für eine Erfüllung all ihrer Wünsche und freuen uns auf die nächste Versammlung in zwei Jahren.                                            

 

Tim und Conny Frost

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Megilo wird flügge – Richtfest am Archäologischen Spielplatz Megilo   

  

  

Mit dem Richtfest am  Neubau des  Archäologischen Spielplatzes  rückt  das Haus für die Megilokinder nun endlich in greifbare Nähe. Das Spielplatzprojekt wurde im Jahr 2001 initiiert, damit interessierte Kinder die Zeit der Vor- und Frühgeschichte, der Sammler und Jäger erforschen können. Träger ist die Naturhistorische Gesellschaft, die den Spielplatz von Beginn an betreibt. 

 

 

Mit den Zimmerleuten freuten sich Stadtrat Dr. Michael Reindl, die Vorsitzende des Fördervereins, Stadträtin Ulrike Hölldobler-Schäfer, der Vorsitzende unseres Bürger- und Geschichtsvereins und  Personalreferent der Stadt, Wolfgang Köhler, Gabi Prasser, Vorsitzende der NHG, Architektin Karin Riedel und der Leiter des Spielplatzes Bernhard Mayer.

 

„Megilo wird endlich flügge. Die lange Zeit, die wir mit den Hütten improvisieren und  überbrücken mussten, ist nun bald vorbei und ich bin sicher, daß der Spielplatz mit diesem Haus für die kleinen ‚Schliemänner‘ noch attraktiver wird. Der Förderverein wird Megilo bis zur Einweihung mit einer Finanzspritze zum Kauf eines Brennofens, Werkmaterial und der Küche weiter unterstützen“, so Hölldobler-Schäfer.

 

Die Gesamtfläche des Spielplatzes  beträgt etwa 6.000 qm. Die Kinder leben  dort unter Anleitung von Bernhard Mayer das Leben unserer Vorfahren nach und stellen  z.B. aus Ton oder Holz Alltagsgegenstände her.

 

 

Fotos: Mathias Orgeldinger

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Spenden

                                         

Wir danken unserer Spenderin Frau Erika Baumann

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem ich Ihre monatliche Publikation „Unser Mögeldorf ( DEZEMBER 2008) erst jetzt erhalten habe, hat es mich gereizt, Ihnen eine Ergänzung zum  Artikel Seite 13- 17, Schmausenschloß  12-22  zu senden: Der Nürnberger Kunstmaler Felix Mayer-Felice hat das Anwesen im Jahr 1914 erworben und dort mit seiner Familie gelebt, seine Tochter Edith Mayer-Felice, verheiratete Oertel, geboren 1910 kam mit der Familie 1914 in das Schloss, das 1926 an die Stadt Nürnberg als Folge der Weltwirtschaftskrise verkauft werden mußte, die Familie behielt aber ein Wohnrecht in der obersten Etage, es wurde von Frau Oertel bis zum Jahre 2000 bewohnt, also  86 Jahre ist Frau Oertel niemals umgezogen, sie lebt und wohnt jetzt 99-jährig in einem Nürnberger Altenheim, als kleiner Junge verbrachte ich sehr schöne Stunden im Schlosspark und im Schmausenschloß, das Schönste, war immer, wenn ich mich mit meinen Brüdern verkleiden durfte, auf dem Speicher waren noch Uniformteile des 1. Weltkrieges, die es uns als kleine Buben besonders angetan hatten. In den 70er Jahren richtete die Stadt Nürnberg im 1. Stock und im Erdgeschoss die Tagesstätte für spastisch gelähmte Kinder ein, die dort unbeschwerte Stunden verbringen konnten.  In der Anlage habe ich ein Bild des Schmausenschlosses aus dem Jahre 1952 beigefügt, es zeigt neben dem Schloss die Türme und Anlagen der Lederfabrik Kromwell, die abgerissen wurde und wo der Marktkauf errichtet wurde. Das Bild befindet sich in meinem Archiv  und zeigt das Schloss vom Kirchturm der Mögeldorfer Kirche. Auch die Lebensdaten des Kunstmaler Felix Mayer-Felice aus dem Internet sind beigefügt, ich habe bis zum Jahre 1984 in der Semmelweisstraße gewohnt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ulrich Schwiersch, Speckweg 13, 91096 Möhrendorf

 

Vollbild

Mayer-Felice, Felix – auch: Mayerfelice, Konrad-Felix

geb. 1876.04.17 in Nürnberg, gest. 1929 in Nürnberg

Nachweisland: Deutschland – Bildnismaler

Text: Schübelsberg bei Nürnberg 17. 4. 1876 - 1929 Nürnberg. Studium an der Nürnberger Kunstschule bei Carl Fleischmann und Heinrich Heim sowie an der Münchner Akademie bei Nikolaus Gysis. Als Porträtmaler in Nürnberg und München tätig. Bildnisse u. a. von Adeligen sowie weltlichen und geistlichen Würdenträgern.

SMB-NG, Gorka-Reimus, Gudrun

Literatur: Thieme-Becker, Bd. 24, 1930, S. 471 –
Links: Alle zugehörigen Informationen in der Bilddatenbank anzeigen: Literatur von/zu Mayer-Felice, Felix in artlibraries.net (VKK) http://www.deutschefotothek.de/kue70085006.html#|home

                  

    

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TIERGARTEN NEWS

Tiergarten musste Giraffenbulle Charly einschläfern

Am Freitag, 23. Januar 2009, musste der Tiergarten Nürnberg am Nachmittag seinen Giraffenbullen Charly einschläfern. Charly litt seit Jahren unter Gelenkproblemen und musste sich seit mehreren Monaten einer Schmerztherapie unterziehen. Das tote Tier wurde obduziert. Die ersten Ergebnisse weisen angegriffene Gelenke an allen vier Extremitäten bis hin zu Arthrosen auf. Die Tiergartendirektion entschloss sich zu diesem Schritt, da sich der Zustand des Giraffenbullen zusehends verschlechterte und das Tier am letzten Tag nur noch unter größten Anstrengungen kurzzeitig aufstehen konnte. Ansonsten lag Charly nur am Boden. Charly wurde am 27. Mai 1995 in Kopenhagen (Dänemark) geboren. Seine erste Station war der Zoo Magdeburg, in dem er ab dem 7. August 1996 lebte. Seit dem 13. März 2003 gehörte Charly der Giraffenherde im Tiergarten Nürnberg an. Charly sorgte im Tiergarten Nürnberg für Nachwuchs und zeugte zusammen mit der Giraffenkuh Lilly die 2006 geborene Imara und die 2007 geborene Zamani. Er ist auch der Vater des im August 2008 zur Welt gekommenen Epesi, dessen Mutter Kibali ist. Alle drei Nachkommen leben immer noch im Tiergarten Nürnberg.
 

Nachwuchs bei den Seekühen im Tiergarten

Das Foto zeigt den am 21. Januar 2009 geborenen Manati wenige Stunden nach der Geburt mit den typischen Querfalten am Körper, die nach einigen Tagen verschwinden.Seit Mittwoch, 21. Januar 2009, gibt es im Tiergarten Nürnberg wieder Nachwuchs bei den Seekühen. Das gesunde Jungtier der Karibik-Nagelmanatis maß bei der Geburt rund 120 Zentimeter und wog Schätzungen zufolge rund 25 Kilogramm. Das Jungtier wird derzeit von Tierpflegern mit der Flasche gefüttert, da es noch nicht bei seiner Mutter Mara (geboren am 26. Februar 1994 im Tiergarten Nürnberg) zu trinken begonnen hat. Manatis reagieren sehr empfindlich auf Veränderungen. Daher bleibt das Tropenhaus geschlossen, bis sich zwischen dem Jungtier und seiner Mutter eine stabile Beziehung entwickelt hat. In der Regel bringt eine Seekuh nach einer Tragzeit von zwölf Monaten ein einziges Junges zur Welt und säugt es ein bis zwei Jahre. Tiergartendirektor Dr. Dag Encke freut sich: „Mit der Geburt des jüngsten Nachwuchses geht die erfolgreiche Seekuhzucht in Nürnberg nach einer Pause von fünfeinhalb Jahren weiter.“ Von den bereits 15 im Tiergarten Nürnberg aufgewachsenen Manatis leben heute zwölf Tiere in Berlin, Beauval (Frankreich), Arnheim (Niederlande) und sogar in Japan und Singapur. Wegen der guten Zuchterfahrungen wurde dem Tiergarten Nürnberg das Europäische Erhaltungsprogramm (EEP) für Seekühe übertragen. Manatis gehören zu den bedrohten Tierarten, da ihr Lebensraum in den Küstengebieten von Menschenhand zerstört wird. Eine große Gefahr geht unter anderem von Schiffsschrauben aus, die die Tiere zum Teil schwer verletzen.


Tiergarten der Stadt Nürnberg, i. A. Dr. Nicola A. Mögel, Pressesprecherin

 

Russischer Eisbär zusammen mit Flocke im Gehege

Link Flocke rechts der russische EisbärEisbärin Flocke spielt seit dem heutigen Mittwoch, 7. Januar 2009, mit ihrem russischen Bärenfreund in ihrem Gehege. Der junge Eisbär, der am 29. Dezember 2008 aus Moskau in den Tiergarten Nürnberg gebracht worden war, durfte heute zum ersten Mal in das Eisbärengehege. Dort schaute er sich nach einem kurzen Zögern neugierig um, beschnupperte die Lieblingsplätze von Eisbärin Flocke und beschäftigte sich begeistert mit ihren vielen Spielsachen.
 

Als Flocke nach einer knappen Viertelstunde erstmals mit dem Eisbärenjungen zusammentraf, reagierte sie zuerst ein wenig erschrocken über den unerwarteten Besuch in ihrem Gehege. Die anfängliche Überraschung wich jedoch schnell der Freude, den ihr durch die Stallgitter bereits bekannten Eisbärenjungen näher kennen zu lernen. Flocke und der Eisbärenjunge, dessen Name vom Zoo in Madrid festgelegt werden wird, verstanden sich auf Anhieb sehr gut, stupsten die Schnauzen aneinander, liefen gemeinsam durchs Gehege und beschnupperten sich immer wieder.

 

Tiergartendirektor Dr. Dag Encke freut sich für Flocke. Besonders begeistert ihn Flockes Verhalten: „Flocke zeigt im Umgang mit dem Eisbärenjungen, dass sie auch als Handaufzucht gelernt hat, sich wie eine Eisbärin zu verhalten. Unsere Pfleger haben sehr gute Arbeit geleistet. Wir hoffen, dass der junge Eisbär etwa ein Jahr im Tiergarten Nürnberg bleiben kann, bevor er in sein neues Zuhause im Zoo in Madrid umzieht. Die beiden jungen Eisbären können viel voneinander lernen.“

 

Da niemand wissen konnte, wie sich die beiden jungen Eisbären bei ihrem ersten gemeinsamen Zusammentreffen verhalten würden, stellte die Feuerwehr einen großen Löschzug bereit, um im Ernstfall die Gemüter der beiden Tiere mit einem Wasserguss kühlen zu können.

Tiergarten der Stadt Nürnberg, i. A. Dr. Nicola A. Mögel, Pressesprecherin

 

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Verborgene Kunstschätze in fränkischen Kirchen

VollbildDer Frühling zieht uns wieder hinaus aus der Stadt. Ob mit dem Auto, zu Fuß oder per Rad sind wir unterwegs in unserer fränkischen Heimat. Wir erfreuen uns an der sanften Landschaft, aber auch an den malerischen Städtchen und Dörfern. Oft sind es die Kirchen, die ihnen ihr Gesicht geben. Birke Grießhammer, eine Mögeldorferin und Mitglied unseres Vereins, hat 36 fränkische Kirchen besucht. Es geht in die nahe Umgebung von Nürnberg ins Schwabacher Land, in den Rangau und bis ins Mainfränkische und natürlich in die Hersbrucker und Fränkische Schweiz. Birke Grießhammer führt zu Kunstwerken von Bedeutung, z. B zu dem Riemenschneider-Altar in Kleinschwarzenlohe oder dem Nothelfer-Altar von Grünewald in Lindenhardt bei Trockau. Daneben gilt ihre Aufmerksamkeit den kleinen Kostbarkeiten, die man leicht übersieht. Sie erklärt, informiert und stellt Zusammenhänge her. Und sie erzählt Geschichten vom Leben und Wirken der mehr als 30 Heiligen, die in diesen Kirchen verehrt wurden. Nicht alle Kirchen sind täglich zugängig. Für den praktischen Gebrauch des Büchleins liefert die Autorin Informationen von Öffnungszeiten und den Adressen, über die man Einlass findet. Wer gerne eine fränkische Kirche besucht und etwas mehr als einen flüchtigen Eindruck mitnehmen will, dem sei dieses Büchlein empfohlen.

  

  

Es ist in unserer Mögeldorfer Buchhandlung Weidinger zum Preis von 19.40 € erhältlich.                                                   

Elfriede Schaller

 

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Die Schwedenkapelle 

VollbildHunderte biegen täglich vor dem unscheinbaren Bauwerk an der Südostecke des Mögeldorfer Schmausenparks ab, wenn sie aus dem Kaufmarkt kommen oder nach Ebensee möchten, ohne davon Notiz zu nehmen. Wenn sie die alten Mögeldorfer „Schwedenkapelle“ nannten, so hat das freilich mit Gustav Adolf, den Schweden oder dem 30-jährigen Krieg nichts zu tun. Tatsächlich war Mögeldorf in dieser Zeit mit Schweden überschwemmt, die Kaiserlichen hatten die Kirche sogar als Pferdestall verwendet, aber diese Kapelle stand damals noch nicht.
 

Warum also Schwedenkapelle? David von Scheidlin, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts das Schmausenschloß kaufte, erbaute dieses Barockhäuschen als Gartenhaus und Lusthaus in die entfernteste Ecke seines Besitzes. Die Schweden kamen aber erst nach dem ersten Weltkkrieg ins Spiel. Damals hat sich nämlich in Nürnberg eine Vereinigung zur Förderung der skandinavischen Kultur gebildet, deren Förderer der damalige Oberbürgermeister Dr. Luppe war. Für deren Kultusgemeinde suchte man einen würdigen Ort, um Gottesdienste abhalten zu können. Da hat man ihnen das im städtischen Besitz befindliche Gebäude zur Verfügung gestellt.. Entscheidend dürfte damals die durch Mauern abgegrenzte idyllische Lage in diesem Park gewesen sein. Am 18. Juli 1928 wurde die Kapelle eingeweiht und mit einem großen Gottesdienst von den Schweden, Norwegern und Dänen in Besitz genommen. Vor dem zweiten Weltkrieg ist dieses Bauwerk eingegangen, die Einrichtung verschwunden. Im Jahre 1976 hat die Stadt Nürnberg die Kapelle mit ihren wunderbaren Verzierungen wieder hergestellt. Ein unscheinbares Kleinod, das seiner Benützung harrt! Wieder ein Stück „Liebenswertes  Mögeldorf“

 

 Fritz Schaller

 

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Mitglieder Informationen

 

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder

Dieter Beckh, Marthastraße 25 – Heike Böhm, Dientzenhoferstr. 46
Thomas Hucke und Birgit Schneider, Rettystr. 4
Hermann und Maria Maderer, Ginsterweg 21
Ralf und Susanne Pfab, Gleißhammerstr. 21
Jochen Renat, Oedenberger Str. 24 – Hermann Rückert, Christophstr. 14
Gerlinde Zwingel, Farnstr. 46

 

 

 

Wir betrauern den Tod unserer Mitglieder

Rudolf Neugebauer, Bühlstraße 4
Ernst Wahmann, Schlüterstraße 6
Herbert Wirth, Bühlstraße 2
Peter Schuh, Schwanenweg 16

 

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Anmeldung zum Mögeldorfer Familienlauf am 30.05.2009
http://msg.hosting.padberg.at/anmeldung.html

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