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mit folgenden Themen -April  2007

  1. Neue Geschäftsstelle des
    Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf

  2. Fußgängerzebrastreifen in der Schmausenbuckstraße,
    Einmündung Dientzenhoferstraße/Balthasar-Neumann-Straße

  3. Zur rechtlichen Zulässigkeit von Bordellen in Nürnberg.

  4. Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. ist besorgt um die Sicherheit

  5. Ausbau der Marthastraße

  6. Vorbescheid über die Aufstockung der Häuser der Wohnungsbaugenossenschaft an der Semmelweisstraße.

Andere Themen

Neue Geschäftsstelle des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf

 

Unser Geschäftslokal in der Ziegenstraße wurde zum 31.5.2007 gekündigt.
Im Laufe des Monats Mai 2007 wird daher der Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf seine Geschäftsstelle in die Lindnerstraße 3 verlegen.

Wir bitten um Beachtung.

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Mögeldorf Aktuell
Fußgängerzebrastreifen in der Schmausenbuckstraße,
Einmündung Dientzenhoferstraße/Balthasar-Neumann-Straße

Fußgängerzebrastreifen in der Schmausenbuckstraße, Einmündung Dientzenhoferstraße/Balthasar-Neumann-Straße

Die Stadt Nürnberg hat zum Fußgängerzebrastreifen in der Schmausenbuckstraße, Einmündung Dientzen-hoferstraße/Balthasar-Neumann-Straße mit Schreiben vom 2.12.2007 folgendes ausgeführt:

„Ein Zebrastreifen gewährt den querenden Fußgängern Vorrang vor dem Autoverkehr und wird mit der Absicht eingerichtet, die Verkehrssicherheit zu verbessern. Da aber u.a. bei zu hohen Verkehrsbelastungen im Individualverkehr bzw. bei zu geringem Fußgängeraufkommen nach den Erkenntnissen der Verkehrswissenschaft dieser Vorrang von Autofahrern nicht ausreichend beachtet wird, würde hier eine Scheinsicherheit entstehen, die zu zusätzlichen Gefährdungen für die querenden Fußgänger führt. Deshalb legt die maßgebliche Richtlinie R-FGÜ 2001 klare Einsatzgrenzen und Ausschlüsse fest, die verbindlich einzuhalten sind.

Für die Schmausenbuckstraße gelten zwei Kriterien, die den Einsatz eines Zebrastreifens ausschließen:

• Fußgängerüberwege dürfen nicht angelegt werden über Straßen mit Straßenbahnen ohne eigenen Gleiskörper.

• Fußgängerüberwege werden (abhängig vom Fußgängeraufkommen) bis zu einer maximalen Verkehrsstärke bis 600 Kfz pro Stunde empfohlen und sind über 750 Kfz pro Stunde nicht zulässig. Die Schmausenbuckstraße wies bei der Zählung am 18.7.2000 969 Fahrzeuge (beide Richtungen zusammen) in der Spitzendstunde auf und liegt damit deutlich über diesem Wert.

Die CSU-Fraktion und die SPD-Fraktion haben am 27.11.2006 bzw. 4.12.2006 Anträge zur Prüfung von Verbesserungsmöglichkeiten der Fußgängerquerung über die Schmausenbuckstraße in diesem Bereich gestellt. Die Verwaltung erarbeitet dazu zur Zeit verschiedene Lösungsansätze, die so bald wie möglich dem Verkehrsausschuß vorgelegt werden. Ich darf Sie bis dahin um etwas Geduld bitten.“

 

Herrn Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly

Rathaus

90403 Nürnberg                                                                                28.1.2007

 


 

Fußgängerzebrastreifen in der Schmausenbuckstraße, Einmündung Dientzen-hoferstraße/Balthasar-Neumann-Straße. Zum Schreiben vom 2.1.2007

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

mit Schreiben vom 2.1.2007 haben Sie mitgeteilt, dass ein Zebrastreifen nicht angebracht werden kann. Das deutet darauf hin, dass eine Lichtsignalanlage in die Erwägungen einbezogen wird. Deshalb möchte ich auf folgendes hinweisen:

Die Anwohner der Dientzenhoferstraße haben durch drei Faktoren in der letzten Zeit einen erheblich höheren Verkehrsdruck:

• Das neue Wohngebiet Sep-Ruf-Straße

• Die neue Sporthalle des Sportvereins Mögeldorf 2000 und die dadurch bedingten erheblichen Mehrungen beim Sportverkehr

• Durch die Einführung einer Anwohnerparkregelung ein erhöhter Parksuchverkehr durch Mitarbeiter der Nürnberger Versicherung

Die Anwohner befürchten, dass in Folge einer Lichtsignalanlage noch zusätzlicher Verkehr in die Dientzenhoferstraße umgeleitet wird. Ich bitte daher, nachdem die vorstehend genannten Umstände zu einem erheblich höheren Verkehrsaufkommen geführt haben, sicherzustellen, dass sich das Verkehrsaufkommen jetzt keinesfalls mehr erhöht.

Mit freundlichen Grüßen                             Wolfgang Köhler (1. Vorsitzender)

 

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Zur rechtlichen Zulässigkeit von Bordellen in Nürnberg.

Diese Thematik war auch Gegenstand der Bürgerversammlung für die Stadtteile Leonhard und Schweinau im Januar 2007. Die Bürgerschaft war dort, wie auch der Presseberichterstattung im Anzeiger zu entnehmen war, doch deutlich entrüstet über die ersichtliche Zunahme solcher „Betriebe“ und der Untätigkeit der Stadt Nürnberg.
 

Auch Mögeldorf bildet dabei keine Ausnahme von der Entwicklung. Der Oberbürgermeister hat daher mit Schreiben vom 29. Dezember 2006 an den Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. auszugsweise ausgeführt:
 

Mögeldorf „liegt außerhalb des Gebiets der Sperrbezirksverordnung; das bedeutet, dass die Ausübung der Prostitution dort nicht verboten ist.               
 

Damit eine Schließung eines solchen Bordells angeordnet werden kann, ist es erforderlich, dass durch den Betrieb nachweislich Störungen oder Missstände – wie z.B. die Gefährdung des Jugendschutzes – vorliegen. ...“ Das Ordnungsamt der Stadt Nürnberg, Laufer Platz 3, 90402 Nürnberg, wird nur in eine Prüfung eintreten, wenn konkrete Beeinträchtigungen dort vorgetragen werden.
 

Die Haltung der Stadt Nürnberg steht im Widerspruch zur Handhabung vieler anderer Städte. Während dort über Sperrbezirksverordnungen erhebliche Einschränkungen erfolgen, stellt die Stadt Nürnberg geographisch betrachtet die Eröffnung eines solchen „Betriebs“ ins Belieben des „Markts“.
 

Die nahezu generelle örtliche Freigabe durch die Stadt Nürnberg ist bemerkenswert, dürfte in diesem Bereich die Zahl menschlicher Schicksale nicht unbedeutend sein.

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Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V. ist besorgt um die Sicherheit


In unserer Februarausgabe haben wir aus der Pressemeldung des Polizeipräsidiums Mittelfranken vom 22.11.2006 „Von Straßenräubern zusammengeschlagen“ berichtet. Eine Nachfrage des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf e.V. hat jetzt ergeben, dass der Raub nur vorgetäuscht war. Der Geschädigte hat sich nach einem Bericht der Polizei nach einem Streit mit anderen eine Schlägerei geliefert und hat dann der Polizei die Geschichte vom angeblichen Raub erzählt. Die gemachten Angaben entsprachen nicht der Wahrheit. Es wird daher wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt.
 

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Ausbau der Marthastraße


In der Sitzung des Verkehrsausschusses vom 25.1.2007 hat der Stadtrat die Ausbaupläne zwischen Bahnunterführung und Schüblerstraße gebilligt. Das Bürgergespräch fand am 11.12.2006 statt.

Die Planung sieht folgendes vor: „Es liegt ein rechtgültiger Bebauungsplan von 1977 und ein AfV-Beschluß vor. 1994 wurde der Abschnitt Marthastraße zwischen Schüblerstraße und Gleißhammerstraße ausgebaut. Der vorhandene Querschnitt des südlichen Teils der Marthastraße wird bis zur Brücke fortgeführt. Zum Ausgleich des Höhenunterschieds sind Böschungen mit Entwässerungsmulde notwendig, wobei auf der Ostseite vor dem Gelände der Fa. Brochier die Böschung etwas höher ausfällt. Die Grundstückszufahrten werden mit Verbundpflaster versehen. Die 6 m breite Fahrbahn wird leicht verschwenkt, beidseitig werden 2 m tiefe Längsparkstreifen und zwischen 2 m bis 2,50 m breite Gehwege eingebaut. Ursprünglich war geplant, die Durchfahrtshöhe der Brücke nach dem Stand der Technik auf 4,50 m anzupassen, der AfV hat dies jedoch 2002 zurückgenommen. Die Durchfahrtshöhe wird 3,70 m betragen, was den Schwerlastverkehr verringert.

Die beitragsfähigen Kosten (Straßenbau, Kanal und Beleuchtung) betragen 117.200 Euro, davon werden auf die Anlieger 90% umgelegt“.

Als Bauzeit ist März bis Juli 2007 vorgesehen, die Bauarbeiten erfolgen unter Vollsperrung, Anlieger- und Fußgängerverkehr ist aber weiter möglich.
 

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Vorbescheid über die Aufstockung der Häuser der Wohnungsbaugenossenschaft an der Semmelweisstraße.


Der Stadtplanungsausschuß hat am 15.02.2007 beschlossen, das Grundstück der Wohnungsbaugenossenschaft an der Semmelweisstraße von dem Bebauungsplan 4429 auszunehmen, um damit den Weg für eine Aufstockung der bestehenden Häuser zu ermöglichen. An Stelle der bisherigen Dachgeschosse wird es einen durchgängig bewohnbaren Dachgeschossaufbau geben.

Wolfgang Köhler
 

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Geschichte einer Nachbarschaft im Herzen Europas:Tagesfahrt des Bürger- und Geschichtsvereins am 29. 9. 2007  zur Bayerischen Landesausstellung Bayern-Böhmen in Zwiesel

29. 9. 2007 6.00 Uhr   

Abfahrt Ecke Ostendstraße /Lindnerstraße
Fahrzeit ca. 3, 5 Stunden

Zwischenstopps sind vorgesehen.

  10.30 Uhr 

Führung durch die Landesausstellung in zwei Gruppen; anschließend besteht noch Gelegenheit zum eigenen Erkunden der Ausstellung

  13.00 Uhr  Mittagessen in der „Glasmacherstube Zwiesel“
  14.00 Uhr 

Einstündige Führung in der Glashütte Schott,danach besteht die Möglichkeit zum Einkauf im Fabrikverkauf der Glashütte Schott Anschließend werden in der Glasmacherstube Kaffee und Kuchen serviert.

Rückreise nach Nürnberg gegen 16.00 Uhr, Ankunft gegen 20.00 Uhr

Reisepreis inkl. Fahrt und allen Führungen € 25,–

Verbindliche  Anmeldung bei:
Ulrike Hölldobler-Schäfer, Tel.: 0911-5 44 16 18

 Bayerische Landesausstellung 2007:
„Bayern-Böhmen: 1500 Jahre Nachbarschaft“

 

Vom 25. Mai bis zum 14. Oktober 2007 findet in Zwiesel im Bayerischen Wald die Bayerische Landesausstellung „Bayern-Böhmen: 1500 Jahre Nachbarschaft“ statt. In 6 Abteilungen wird die vielschichtige bayerisch-böhmische Nachbarschaft der vergangenen 1500 Jahre dargestellt, hochwertige und einzigartige Ausstellungsstücke aus Museen und Privatsammlungen in Deutschland, Tschechien und anderen europäischen Ländern, machen diese Landesausstellung zu einem Erlebnis.

Archäologische Funde bezeugen gemeinsame Siedlungs- und Kulturräume diesseits und jenseits der heutigen Grenze. Glanzvolle Exponate erzählen vom frühen Christentum, von den Heiligen Wenzel und Wolfgang sowie von „Neuböhmen“ in der Oberpfalz zu Zeiten Kaiser Karls IV. in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Eheverbindungen zwischen bayerischen und böhmischen Adelsgeschlechtern knüpften enge politische Bande. Auf gegenseitige Einflüsse verweisen auch die „Schönen Madonnen“ im 14. und frühen 15. Jahrhundert. Der Handel entlang der großen Straßennetze von Prag über Nürnberg, Regensburg und Passau blühte auf. Die Hussitenzeit im frühen 15. Jahrhundert und der Dreißigjährige Krieg unterbrachen hingegen das friedliche Miteinander.

Eine „Schatzkammer Mitteleuropas“ versammelt prächtige Goldschmiedearbeiten aus Nürnberg, Augsburg und München, barocken Glasschliff aus böhmischen Hütten und Egerer Intarsienarbeiten. Bedeutende Künstler kamen an den Prager Hof Kaiser Rudolfs II., der viele Gemälde und Zeichnungen des Nürnbergers Albrecht Dürer dort zusammengetragen hatte. Der böhmisch-altbayerisch-fränkische Kulturraum der Barockzeit, der mit den Namen der Architekten- und Malerfamilien Dientzenhofer und Asam sowie des Bildhauers Ferdinand Tietz verbunden ist, vereinte Architektur, Malerei und Skulptur. Wallfahrten und gemeinsame Heilige, allen voran der Brückenheilige Johannes von Nepomuk, verklammerten Alltag und Festtag. In einer „gläsernen Kapelle“ können die Besucher in die Welt der böhmisch-bayerischen  Glasmacherkunst eintauchen. Im 19. Jahrhundert malten tschechische Künstler oberbayerische Idyllen, während bayerische Maler das „Goldene Prag“ abbildeten. Einen gemeinsamen Erfolg stellt die bayerisch-böhmische Bier-Geschichte dar.

 

Dies und Vieles mehr zeigt die Ausstellung
mit TOP-Exponaten vieler Jahrhunderte.
Haben wir Sie neugierig gemacht?, dann melden Sie sich
bitte an zu unserer Tagesfahrt nach Zwiesel
zur Landesausstellung „Bayern-Böhmen“ am 29. 9. 2007!

 

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Mögeldorf News - Einladung zum Besuch einer Grossartigen Insekten-Ausstellung

im Naturkundehaus des Nürnberger Tiergartens, nur noch bis zum 15. April von 9-16 Uhr. In Verbindung mit dem Tiergartenbesuch ist der Eintritt frei. Auch lebende Insekten und Schmetterlinge sind zu sehen. Eine einzigartige Ausstellung!

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Mögeldorfer Märchenabende zu den vier Jahreszeiten


Haben Sie das gewusst?

Drei Märchenerzählerinnen aus dem Großraum haben sich vor einigen Jahren zusammen getan, um im Mögeldorfer Cafe-Treff zu jeder Jahreszeit einen Märchenabend zu gestalten, der immer wieder gut ankommt.

Damals haben die Märchenerzählerin Reingard Fuchs und die Chefin im Cafe-Treff, Frau Reich, die mit Begeisterung ihr Cafe führt und ganz nebenbei Kunst und Künstler ihres Geschmacks fördert, im Gespräch die Idee dazu entwickelt. Schnell war Reingard Fuchs klar, dass ihre Kolleginnen Monika Weigel von der Fürther Märchenwiese, die den fränkischen Dialekt beherrscht, und Karin Mack aus Ansbach, die auch Harfe spielt, ideale Partner für diese Veranstaltung wären.

Die besondere Atmosphäre des Raumes kommt der Sehnsucht reizüberfluteter Menschen sehr entgegen, wenn sie sich dem Zuhören alter Märchen hingeben und dabei in aller Ruhe in sich hineinhorchen wollen.

Vom Klang der Harfe werden die Anwesenden durchs Märchenreich begleitet. Altbekannte und seltener gehörte Märchen von hierzuland und anderswo werden in drei Blöcken von den Erzählerinnen vorgetragen, wobei gelegentlich ein Lied oder gar ein Kanon die Zuhörer mit einbezieht. In den Pausen dazwischen verwöhnt das freundliche Team des Cafetreffs mit seinen Köstlichkeiten.

Vielleicht kommen Sie schon bald in den Mögeldorfer Cafe-Treff, Mögeldorfer Hauptstraße 58, Tischreservierung unter 5441265 Di-So (Frau Reich)

Die nächsten Termine, jeweils 19-21 Uhr: Freitag, 27.4.07 Frühlingsabendmärchen, Freitag, 29.6.07 Sommerabendmärchen    
                                           

Nürnberg 2007 Märchenspaziergänge am Schmausenbuck 
Sonntag um 14.00 Uhr (Dauer ca. 80 min.)

29. April: Schätzefinder

27. Mai: Wenn i di net hätt …!

24. Juni: Trarira, der Sommer

22. Juli: Fädchen- Spinnerei

26. August: Lustig ist es im grünen Wald

30. September: Wanderer, kommst du …

28. Oktober: Es knospt unter den Blättern

25. November: Ich habe Hoffnung

16. Dezember: Weihnachtszeit

 

Treffpunkt Tiergarten- Eingang · Preis 6.-/ 4.-Euro

 

 Auf Wunsch komme ich auch zu Ihrem Fest

 

Reingard Fuchs · Tel. 0911/ 40 26 79
Reingardfuchs@web.de  · www.kubiss.de/fuchs

 

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Zuhören, Zeit haben, Begleiten und Reden Coaches für Hauptschüler an der Thusneldaschule gesucht


An der Thusneldaschule wird nicht nur darüber geredet, wie man die Startbedingungen junger Menschen in den Beruf verbessern kann, sondern man handelt auch: unter Federführung von Rektor Peter Gruber startete an der Schule ein Coachingprogramm für Schülerinnen und Schüler  der 7. und 8. Klassen, ein Modell, das bereits in Cadolzburg, Landkreis Fürth, mit großem Erfolg läuft. Peter Held, Leiter des Projekts in Cadolzburg, hilft daher mit seinen Erfahrungen auch beim Start an der Thusneldaschule. Schulleiter Gruber machte bereits im vergangenen Jahr mit 3 coaches einen Anfang und möchte das Projekt nun vernetzt mit anderen Erfahrungsträgern ausweiten. 12 Frauen und Männer aus Zabo und Mögeldorf haben sich schon zur Mitarbeit an dem Modellprojekt bereit erklärt, mindestens genau so viele werden aber noch gebraucht.

  • Aufgabe der ehrenamtliche Betreuer, sogenannte coaches, ist es, Schüler mit schulischen Problemen an die Hand zu nehmen, um ihnen in dieser wichtigen Phase des Schulabschlusses und der beruflichen Orientierung Hilfestellung zu geben.

  • Es ist also keine Nachhilfe gefordert, sondern es geht darum, zu motivieren, das klassische „Auf die Sprünge Helfen“, damit der Knoten aufgeht

  • Ziel ist die so wichtige Stärkung der Persönlichkeit, denn ein Schüler mit einem guten Selbstwertgefühl tut sich leichter beim Lernen und damit auch bei der Ausbildungsplatzsuche.

  • „Coach kann jeder werden, vom Studenten bis zum Senior, wenn er eine gefestigte Persönlichkeit hat“, beschreiben Peter Held und Rektor Peter Gruber ihr Wunschprofil an die ehrenamtlichen Helfer.

  • Sie zögern noch, sich zu melden???????

Gilla Bayerwaldes aus Zabo, vielen von uns aus ihrem Engagement im Sportbereich bekannt, ist einer der bereits zwölf coaches, die gesagt haben: „Ja ich mache mit“.Hier ein kurzes Interview mit Frau Bayerwaldes über ihre Beweggründe für diesen beispielgebenden Einsatz:

HS: Was hat Sie dazu bewegt, sich als Coach für dieses Projekt zu melden?

Bayerwaldes: Ich habe in den letzten Jahren an der Thusneldaschule differenzierten Sportunterricht erteilt, kenne also etwas die Sorgen und Nöte junger Menschen in dieser wichtigen Schulphase vor der beruflichen Orientierung. Über diese Tätigkeit an der Schule bin ich dann auch mit dem Modellprojekt in Kontakt gekommen, habe mich mit Rektor Gruber ausgetauscht und Herrn Held und seine Erfahrungen im Landkreis Fürth kennengelernt.

HS: Sie haben dann spontan Ja gesagt?

Bayerwaldes: Ja, nachdem sich eine Gruppe von 12 Frauen und Männern gefunden hatte, sind wir mit Herrn Held, Herrn Gruber und 3 Schülern, die die Gruppe der zu betreuenden Schüler vertraten, zusammengekommen. Dabei bin ich gleich mit einem jungen Mädchen ins Gespräch gekommen, wir hatten sofort eine gute Basis, so daß ich die Schülerin nun gerne auf ihrem Weg begleiten möchte.

HS: Wie stellen Sie sich dies konkret vor?

Bayerwaldes: Zuhören, Zeit haben, Begleiten und Reden , dies denke ich sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen Erfolg. Denn häufig mangelt es den Eltern ganz einfach an der Zeit. So möchte ich mich gerne an ein bis zwei Nachmittagen in der Woche mit meinem Schützling treffen, um zu hören, wie es in der Schule läuft, wo es hakt, was man verbessern kann oder wie man eine Bewerbung um ein Schnupperpraktikum oder eine Lehrstelle erfolgreich angeht.

HS: Gibt es genaue Rahmenbedingungen innerhalb der Gruppe der coaches?

Bayerwaldes: Nein, aber wir profitieren natürlich von den Erfahrungen die Herr Held in Cadolzburg gemacht hat  und der Erfolg dort gibt ihm recht: von 22 Schülern machten mehr als die Hälfte deutliche Fortschritte bei den schulischen Leistungen. Wir sind keine Nachhilfelehrer, als solche sehen wir uns auch ganz und gar nicht, doch können wir unseren Schützlingen, gerade weil wir eben nicht Eltern und nicht Lehrer sind, manchen Hinweis geben, der dann aus dieser neutralen Position heraus ganz anders beim Schüler ankommt und vielleicht beherzigt wird. Wir helfen, wir motivieren, gegebenenfalls organisieren wir auch Nachhilfe.

HS: Wie ist das Coaching mit den Eltern abgestimmt?

Bayerwaldes: Von der Schulleitung wird vorab bei den Eltern eine schriftliche Einverständniserklärung eingeholt, die Eltern also über diesen Kontakt ihres Kindes und den Zeitrahmen informiert sind.

HS: Wie sieht für Sie nun der nächste Schritt aus?

Bayerwaldes: Da mein Schützling Interesse an einer Ausbildung im Tierpflegebereich hat, möchte ich mich mit ihr zu einem ersten Treffen im Tiergarten verabreden. Ich denke, ein erstes Kennenlernen in einem Umfeld, dem die junge Frau positiv gegenübersteht, ist eine gute Grundlage für die nächsten Treffen und eine weitere Zusammenarbeit .

HS: Frau Bayerwaldes wir wünschen Ihnen und dem Tandem mit Ihrem Schützling viel Erfolg.

Das Interview führte Ulrike Hölldobler-Schäfer

 

Haben auch Sie Interesse, einen jungen Menschen
beim Übergang von der Schule in den Beruf zu begleiten
und zu motivieren, melden Sie sich
beim Rektorat der Thusneldaschule,
Herrn Rektor Peter Gruber, Tel. 5 43 01 04

oder thusneldaschule@online.de
 

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Guten Tag, liebe Mögeldorfer


Seit 10. März 2007 gibt es in Mögeldorf eine Praxis für Ergotherapie. Wie in der Praxis gearbei-tet wird, möchte ich Ihnen hier sehr gerne vorstellen.  

Ergotherapie ist als medizinisches Heilmittel ein „Instrument im Therapie-Orches-ter“, zu dem auch Logopädie, Physiotherapie, Krankengymnastik und Sozio-the-ra--pie gehören. Wie im wirkli-chen Orchester auch, wo jede Instrumentenart ihren ganz eigenen Charakter hat und im Zu-sammenspiel die Vielfalt der Kunst erst möglich macht, so ist auch jede Therapieform in ihrer eigenen Art ein schönes „Instrument“, häufig im Zusammenspiel mit den anderen aber erst so richtig wirkungsvoll.

Ergotherapie unterscheidet sich vor allem in zwei Merkmalen von den anderen Therapie-formen: in der Betrachtungsweise der Probleme des Patienten und in der Wahl der therapeu-tischen Mittel.

 

Ergotherapie kommt dann in Betracht, wenn der Patient aufgrund einer Störung oder Er-krankung in einem oder mehreren Lebensbereichen in seiner Selbständigkeit und/oder Entwick-lung eingeschränkt oder behindert ist.“

Ergotherapeuten setzen  Handlungssituationen ein, in der der Patient lernt, ein für ihn bedeut-sames Problem zu bewältigen. Er soll dabei selbst ins Handeln kommen, wird also nicht „be-handelt“.“

 

In einer ergotherapeutischen Praxis erwartet den Patienten daher eine Vielfalt an Therapie-mitteln. Sie haben einen aktivierenden und zum Tun auffordernden Charakter. Diese Vielfalt resultiert aus dem breit gefächerten Behandlungsspektrum, das der Ergotherapie zur Verfü-gung steht. So erfahren Menschen mit Sensi-bilitätsstörungen z.B. „Arm-Bäder“ in verschie-denen Materialien wie Raps, Bohnen, Kirschkernen oder Traubenkernen, Pati-enten mit Ar-throse oder Rheuma werden angeleitet, ihre alltäglichen Arbeiten ge-lenk-schüt-zend zu verrich-ten. Ein weiteres typisches Ergotherapiegebiet ist die Behandlung von Störungen der Wahr-nehmung in allen Sinnen und der Verarbeitung der Wahrnehmungen – so kann es Störungen des Gleichgewichtes, der Körperwahrnehmung, des Hörens und Se-hens und des Tastens ge-ben – dafür bietet die Ergotherapie die veschiedens-ten Übungsmöglichkeiten, für Kinder eben-so wie für Erwachsene jeden Alters.

Aber auch Patienten mit psy-chischen Problemen sind in der ergotherapeutischen Praxis will-kommen und gut aufgehoben, geht es doch vielfach um de-pressive Handlungsblockaden, soziale Angst oder  Beziehungsstörungen.

Ein weiterer klassischer Bereich in der ergotherapeutischen Praxis ist die Behandlung neurologischer und neuropsychologischer Er-krankungen.

Darüberhinaus helfen Ergothera-peuten bei der Wiedereinglie-derung ins Arbeitsleben und in den Lebensalltag, machen Vorschläge über Anpassungsmaßnahmen von Wohnung und/oder Arbeitsplatz und sind für die Hilfsmittelversorgung  zuständig.

 

Wichtig in meiner Praxis sind mir drei Dinge:

• Eine gute Qualität von Therapiemitteln und Materialien.

• Eine  positive Atmosphäre des Lernens (therapiert werden heißt lernen)

• Eine gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten (Patienten, Angehörige, Arzt, andere Therapeuten)

 

So wünsche ich uns allen eine gute Kooperation – ich freue mich schon sehr auf meine Arbeit und grüße Sie

Renate Dachauer

Staatlich geprüfte Ergotherapeutin

 

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Die Fundgrube - „Die Waldfreunde Mögeldorf“ gegründet 20. Januar 1906

 

Zweck des Vereins war:“ Verbreitung von geselligen Unterhaltungen und sittlichem Betragen nebst Vergnügungen.“ (aus den Statuten des Vereins § 1)

Dieses Bild fanden wir im Hausgang der Cafe/Pension „Zur Alten Scheune“ in Ungelstetten (Hausgemachte Kuchen, fränkische Brotzeiten – Mittwoch Ruhetag). Ungelstetten ist an der Straße von Fischbach nach Altdorf, am Röthenbach gelegen.  Bereits um 800 wird ein Königshof „Ungolds-Stätte“ erwähnt. In einer Zeidlerliste von 1310 werden mehrere Zeidler aus „Ulnstetten“ aufgeführt. Der Ort ist aus einer Forsthube und einem späteren Zeidelgut hervorgegangen. Im ehemaligen Ungelstettener Forsthaus (Ortsmitte) weilte 1858 König Max  II. von Bayern zur Auerhahnbalz.

Heute stehen hier noch einige sehr schöne alte Bauernhäuser.

 

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Wir danken unseren Spendern:

  • Frau Erika Baumann

  • Herr Peter Riedhammer

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Mitglieder Informationen

Wir begrüßen neue Mitglieder
 

Simone Haygis

Schmausenbuckstraße 69

Dr. Dina Barbian

Zochastraße 3

Matthias Barbian

Zochastraße 3

Dr. Thomas Schulz

Steingruberstraße 6

Andrea Schulz

Steingruberstraße 6

Gabriele Eppelsheim

Edmund-Rumpler-Weg 2

Reinhold Schütz

Trewstraße 7

Hildegard Schütz

Trewstraße 7

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